MELDUNGEN

GEISMAYR & PERNSTEINER GEWINNEN KÖNIGSETAPPE

Pernsteiner und Geismayr gewinnen Königsetappe | Sturz von Hynek begräbt Titel-Hoffnungen von Topeak Ergon Mezzana, 21. Juli 2016 – Hermann Pernsteiner (AUT) und Daniel Geismayr (AUT) haben am fünften Tag der BIKE Transalp powered by Sigma für eine kleine Vorentscheidung im Titelrennen gesorgt.

Die Gesamtführenden von Centurion Vaude 2 bewältigten die 86,32 km und 3.073 Höhenmeter von Bormio nach Mezzana in 3:52.09,8 Stunden und bauten so ihre Führung weiter aus. Dabei profitierten die beiden Österreicher zudem vom Sturzpech ihrer größten Konkurrenz. Kristian Hynek (CZE), der vor der heutigen Königsetappe über den Gavia-Pass und die Alta Via Camuna mit seinem österreichischen Teamkollegen Alban Lakata einen hauchdünnen Rückstand von nur 5,9 Sekunden aufgewiesen hatte, stürzte am Ende des letzten Anstieges und zog sich dabei eine Verletzung der rechten Schulter zu. Am Ende kam Topeak Ergon Racing 1 mit 9.20,8 Minuten Rückstand als fünftbestes Männerteam ins Ziel. Damit nicht genug: ob die beiden schärfsten Verfolger morgen noch einmal antreten können, steht in den Sternen und entscheidet sich erst nach einem Besuch im Krankenhaus. „Es waren ein paar Sekunden der Unachtsamkeit und schon habe ich irgendwas im Gras getroffen und bin vorwärts abgeflogen. Es wird sich zeigen, ob ich mir das Schlüsselbein gebrochen oder die Bänder verletzt habe“, so Hynek. Der Sturz des WM-Dritten und die damit verbundene kleine Vorentscheidung überschattete natürlich auch den vierten Tagessieg in Folge von Centurion Vaude 2. „Das ist natürlich sehr schade. Man sieht, wie schnell das Rennen eine Wendung nehmen kann. So wollten wir den Fight um den Sieg natürlich nicht beenden. Wir hoffen, dass Kristian [Hynek] jetzt nicht zu viel passiert ist und er das Rennen fortsetzen kann,“ erklärte Hermann Pernsteiner im Zielinterview. Platz zwei und drei im Tagesklassement gingen an Johnny Cattaneo (ITA) und Tony Longo (ITA) von Wilier Force 1 (3:54.52,1; +2.42,3) sowie an die Titelverteidiger Markus Kaufmann (GER) und Jochen Käß (GER) von Centurion Vaude 1 (3:54.52,6; +2.42,8). Die Gesamtdritten Karl Platt (GER) und Urs Huber (SUI) vom Team Bulls 1 verloren als Tagesvierte (3:59.01,1) ebenfalls viel Zeit im Kampf um die Transalp-Krone (+6.51,3).

Damenleader entscheiden Sprint für sich

Sarah Reiners (GER) und Cemile Trommer (GER) vom Team Nutrixxion Focus RAPIRO haben auch heute wieder ihre starken Downhill-Skills unter Beweis gestellt. Die beiden Damenleader holten, nachdem sie zwischenzeitlich bereits mehr als vier Minuten Rückstand aufgewiesen hatten, auf der Alta Via Camuna und der darauf folgenden Abfahrt zum Passo Tonale Meter um Meter auf und setzten sich am Ende im Sprintentscheid um den Tagessieg mit einer Zehntel Vorsprung gegen die Schweizer Sabina Compassi und Melanie Alexander durch (5:34.49,0). Doch auch das Duo von Cyclopedia-DANiSchnider Radsport hatte allen Grund zum Jubeln, kletterte es doch im Gesamtranking auf Platz zwei (+9.03).

Grand Master-Leader schlagen zurück

Mit einer starken Performance haben sich Hansjürg Gerber (SUI) und Daniel Annaheim (SUI) bei den Grand Mastern zurückgemeldet und dank ihres zweiten Etappensieges ihren Vorsprung wieder ausgebaut. Die beiden Schweizer von baumat/bikeholiday.ch (4:03.16,7) beendeten die Königsetappe in 4:45.51,4 Stunden und liegen nun mehr als 13 Minuten vor den heute drittplatzierten Thomas Damm (GER) und Peter Vesel (SLO) vom Scott Fahrradladen Gudensberg (4:58.30,8).

Mixed-Leader erstmals geschlagen

Während Massimo Debertolis (ITA) und Andreas Laner (ITA) von Wilier Force 2 ihren fünften Etappensieg in Serie in der Master-Kategorie eintüten konnten (4:16.10,6), verpassten Sally Bigham (GBR) und Ben Thomas (GBR) dasselbe Kunststück in der Mixed-Wertung. Mit 0,4 Sekunden Rückstand auf die Gesamtzweiten Silke Ulrich (GER) und Sascha Schwindling (GER) vom Titelverteidiger Team Herzlichst Zypern I (4:34.02,5) beendeten die Träger der Orangenen Führungstrikots von Topeak Ergon Racing 3 die Etappe als Zweite (4:34.02,9).

 

NEU - KUFSTEINERLAND RADMARATHON

Auf dem Bild v.l.n.r.: Stefan Pühringer (GF TVB Kufsteinerland), Georg Hörhager (GF Hotel Postwirt, Mitinitiator), Frank Rietzler (Veranstalter), Vanessa Stitz (TVB Kufsteinerland Sport & Natur) und Rennrad-Profi Maximilian Kuen.

Heißer Asphalt, qualmende Räder, brennende Oberschenkel und das vor einer traumhaften Kulisse: Am 11. September fällt der Startschuss für den ersten Kufsteinerland Radmarathon. Von sanften Hügeln bis zu kräfteraubenden Anstiegen verspricht die Rennradregion rund um die Festungsstadt Kufstein ein neues, abwechslungsreiches Rennen für Genussradler, ambitionierte Sportler und Profis. „Der Marathon hat mit einer Gesamtlänge von 131 Kilometern und circa 1.600 Höhenmetern ein anspruchsvolles Streckenprofil im Angebot. Bei Anstiegen von 400 Höhenmetern innerhalb von 3,5 Kilometern kommen auch die Profis so richtig ins Schwitzen“, so Stefan Pühringer, Geschäftsführer vom TVB Kufsteinerland.

Die Strecken: „Marathon“ und „Genussrunde“

Zwei verschiedene Strecken haben die Teilnehmer des Kufsteinerland Radmarathons zur Wahl. Egal, ob die Entscheidung auf den klassischen „Marathon“ oder die etwas gemütlichere „Genussrunde“ fällt – in jedem Fall erwarten die Radler traumhafte Ausblicke und zahlreiche landschaftliche Highlights. Die Marathon-Route führt vom Haflingerdorf Ebbs nach Kufstein ins Thierseetal. In Hinterthiersee wartet der sogenannte „Leidensberg“ auf die Teilnehmer – ein extremer Anstieg, der von den Sportlern alles abverlangt. Oben angekommen werden die Mühen mit dem Anblick des Thiersees vor dem mächtigen Pendling belohnt. Die Strecke Richtung Reintaler See führt die Rennradfahrer unter anderem über Mariastein und Breitenbach am Inn vorbei. Diese Etappe bietet die Möglichkeit, die notwendige Kraft für den 3,5 Kilometer langen Anstieg nach Brandenberg zu sammeln. Von dort aus geht es mit Highspeed weiter Richtung Rattenberg. Auch die zweite Hälfte des Rennens mit Anstiegen in Breitenbach am Inn und im Kurort Bad Häring hat es in sich. Die abwechslungsreiche Strecke führt durch traumhafte Naturlandschaften, vorbei an Seen, dem Kaisergebirge, dem Inn und der Festung in Kufstein. Etwas ruhiger angehen können es Radler bei der Genussrunde: Eine Strecke von 62 Kilometern mit circa 450 Höhenmetern, die mit Naturschauplätzen dennoch nicht geizt. Die Runde führt die Radfahrer von Ebbs über Kufstein, Unterlangkampfen, Niederbreitenbrach und Mariastein nach Breitenbach. Nach dem Aufstieg in Kleinsöll geht es weiter Richtung Angerberg, Angath, Oberlangkampfen und Kirchbichl zum Kurort Bad Häring. „Dabei sein ist alles!“ – ganz nach diesem Motto radeln die Genussfahrer über Schwoich und Kufstein ins Ziel in Ebbs. Entlang der Strecke können sich die Teilnehmer an zwei Snackstationen stärken.

Top-Favoriten am Start

Zahlreiche Profi- und Hobbyrennradfahrer haben das gleiche schweißtreibende Ziel vor Augen: Den ersten Kufsteinerland Radmarathon als Sieger zu bezwingen. Auch internationale Spitzenfahrer lassen sich das Rennen nicht entgehen. Als einer der Top-Favoriten gilt das aufstrebende Rennrad-Talent Maximilian Kuen, der als Lokalmatador an den Massenstart geht. Aber auch Stefan Kirchmair und Daniel Federspiel befinden sich im hochkarätigen Teilnehmerfeld. Die Zuschauer erwartet in jedem Fall eine spannende Premiere der ersten Auflage. Die Anmeldegebühr für den Kufsteinerland Radmarathon bis 30. Juni 2016 beträgt 40 Euro. Nachnennungen sind für 60 Euro bis zwei Stunden vor dem Start möglich.

Rund um das Rennen:

Rad-Expo und Pasta-Party Begleitet wird das Radrennen von einer Expo rund um das Thema Rad. Besucher können Produkte und Geräte diverser Aussteller testen und zahlreiche Schnäppchen ergattern. Nach dem Radmarathon können die Sportler und deren Begleiter bei der Pasta-Party ihre Energietanks wieder auffüllen.

Hotel Arrangements zum Radmarathon

Für die Athleten und die Begleiter hat das Kufsteinerland zum Radmarathon attraktive Arrangements geschnürt. Neben der Unterkunft wahlweise im Hotel, in der Pension oder in der Ferienwohnung erhalten die Urlauber ein sportlergerechtes Frühstück und Abendessen und können die zahlreichen Aktivitäten in Kufstein nutzen. Außerdem beinhalten die Packages alle Extras für das Rennen wie beispielsweise ein Starterpaket, die Anmeldegebühr sowie einen Coupon für die Pasta-Party. Des Weiteren inkludiert: Die Rennrad-Aufbewahrung sowie Werkzeug-Set bei der Unterkunft zur Reparatur kleiner Pannen.

Ausblicke ins Jahr 2017

Die zweite Auflage des Kufsteinerland Radmarathons findet am 10. September 2017 statt. Start und Ziel des Rennens wird im nächsten Jahr in der Festungsstadt Kufstein sein.

BIKE TRANSALP - ETAPPE 3 - UND WIEDER GEISMAYR/PERNSTEINER!!!

(Bericht/Foto @kraus PR) - BIKE Transalp powered by Sigma: Zweiter Etappensieg für Pernsteiner und Geismayr | Topeak Ergon Racing verteidigt Gelb | Wieder Damen-Führungswechsel Livigno, 19. Juli 2016 – Hermann Pernsteiner (AUT) und Daniel Geismayr (AUT) haben bei der BIKE Transalp powered by Sigma den zweiten Etappensieg in Folge gefeiert.

Das Duo Centurion Vaude 2 bewältigte die 72,30 km und 2.598 Höhenmeter von Scuol nach Livigno in 3:17.43,1 Stunden und verwies damit die Gesamtführenden Alban Lakata (AUT) und Kristian Hynek (CZE) mit 5,5 Sekunden Vorsprung auf den zweiten Platz (3:17.48,6). Allerdings verteidigte Topeak Ergon Racing 1 nach drei von sieben Etappen der 19. Transalp-Auflage mit einem Vorsprung von nunmehr 39,4 Sekunden auf das heute siegreiche Duo erneut die Gelben Trikots. Rang drei ging an das auch im Gesamtklassement drittbeste Team Bulls 1 (3:20.29,3), das lange Zeit mit den anderen beiden Favoriten-Duos die Pace an der Sitze gemacht hatte, am Ende aber 2.46 Minuten einbüßte, nachdem Karl Platt (GER) nach eigener Aussage hoch zum Passo Trela die Energie ausgegangen war. Der siebenmalige Transalp-Sieger und der amtierende Schweizer Meister Urs Huber, die nunmehr bereits 4.06 Minuten zurückliegen, mussten wohl ihrer eigenen Tempoverschärfung nach dem ersten Anstieg zum Pass da Costainas Tribut zollen. „Am Anfang war es noch gemächlich, doch dann hat sich das Feld recht schnell zerteilt. Wir sind dann zu dritt in den finalen Anstieg, ehe wir Team Bulls abhängen konnten“, fasste Kristian Hynek die Etappe zusammen, die heute mit langen Auffahrten und einigen fiesen Rampen wie zum Ofenpass oder Passo del Gallo extrem kräftezehrend war. „Es war für uns wieder eine gute Etappe. Wir haben zwar nicht gewonnen, aber wieder alles unter Kontrolle gehabt. Wir sind noch in Gelb, das ist das Wichtigste“, so der WM-Dritte diesen Jahres, der allerdings vor den beiden Österreichern warnt. „Wir haben heute von ihrer Trainingslager-Ortskenntnis im Schluss-Trail profitiert, sodass der Abstand zu den Dritten gewachsen ist. Beide sind ziemlich stark, und es sind noch vier Tage. Es kann noch einiges passieren, und es liegt noch viel Arbeit vor uns.“ Vor allem, wenn man bedenkt, dass das heutige Etappenprofil nicht nach dem Geschmack von Centurion Vaude 2 war, wie Hermann Pernsteiner bestätigte: „Die vielen kurzen Anstiegen liegen uns eigentlich nicht so, sondern eher lange Berge. Zumal die anderen ordentlich Druck gemacht haben. Es bleibt weiter spannend – und zwei Etappensiege sind auch schon mal schön.“

Erneuter Führungswechsel bei den Damen

Am dritten Tag der diesjährigen BIKE Transalp powered by Sigma fuhr bei den Damen bereits das dritte Team in die Pinken Leaderjerseys. Zwar wurden Sarah Reiners (GER) und Cemile Trommer (GER) vom Team Nutrixxion Focus RAPIRO heute hinter Veronika Weiss (GER) und Naima Diesner (SUI) von fi'zi;k (4:42.02,2) nur Zweite (4:46.36,1). Ein Vorsprung von 3.43 Minuten auf die heute drittplatzierten Lorenza Menapace (ITA) und Elisabeth Ann Simpson (GBR) reichte aber aus, um sich vor dem Duo Val di Sole Bikeland_Lady (4:49.19,1) mit einem Vorsprung von 55,1 Sekunden an die Spitze der Damenwertung zu setzen. Spannung steigt bei Grand Master-Teams Wie bei den Männer-Duos haben auch die Verfolger der Grand Master-Leader heute Boden gutmachen können – und zwar ordentlich. Die bereits gestern erfolgreichen Deutschen Thomas Damm (GER) und Peter Vesel (SLO) von Scott Fahrradladen Gudensberg (3:57.24,6) distanzierten die Wertungsführenden Hansjürg Gerber (SUI) und Daniel Annaheim (SUI) von baumat/bikeholiday.ch (4:05.54,8) mit einem deutlichen Vorsprung von 8.30 Minuten und verkürzten damit den Rückstand auf die Schweizer auf nur mehr 56,1 Sekunden. Master- und Mixed-Leader marschieren Weiterhin ungeschlagen bleiben hingegen Massimo Debertolis (ITA) und Andreas Laner (ITA) von Wilier Force 2 (3:41.53,4) sowie Sally Bigham (GBR) und Ben Thomas (GBR) von Topeak Ergon Racing 3 (3:49.23,5) in der Master- bzw. Mixed-Kategorie. Etappe 4 Auf der morgigen vierten Etappe von Livigno nach Bormio stehen drei schwere Berge auf dem Programm: Passo Alpisella, Döss Radond und Bocchetta di Forcola. Insgesamt sind 73,55 km und 2.573 Höhenmeter zu bewältigen.

 

GEISMAYR & PERNSTEINER KLASSE

BIKE Transalp powered by Sigma: Pernsteiner und Geismayr krönten Ausreißversuch | Topeak Ergon Racing weiter vorne | Neue Damenleader Scuol, 18. Juli 2016 –

Hermann Pernsteiner (AUT) und Daniel Geismayr (AUT) haben sich am zweiten Tag der BIKE Transalp powered by Sigma für einen tollkühnen Ritt mit dem Etappensieg belohnt (2:28.30,1). Die beiden Österreicher von Centurion Vaude 2 retteten auf der 56,17 km langen, mit 2.126 Höhenmetern gespickten Etappe von Nauders nach Scuol nach langer Fahrt in Führungsposition am Ende 16,6 Sekunden Vorsprung auf Karl Platt (GER) und Urs Huber (SUI) vom Team Bulls 1 ins Ziel (2:28.46,7). Die Träger der Gelben Leaderjerseys Alban Lakata (AUT) und Kristian Hynek (CZE) von Topeak Ergon Racing 1 beendeten den Schlag von Österreich in die Schweiz als drittbestes Team mit 19,6 Sekunden Rückstand und verteidigten damit ihren Vorsprung in der Gesamtwertung. Die österreichisch-tschechische Paarung liegt vor der morgigen dritten Etappe nach Livigno 44,9 Sekunden vor dem heute siegreichen Duo. Allerdings hätten die am Berg bärenstarken Pernsteiner und Geismayr durchaus noch mehr Zeit aufholen können. Nach der erfolgreichen Attacke im Anstieg zur Bergstation der Bergkastelbahn hatten die beiden Österreicher sogar kurzzeitig im virtuellen Gelben Trikot gelegen, in der folgenden Abfahrt und dem finalen Anstieg zur Reschner Alm aber wieder mehr und mehr ihres zwischenzeitlichen Vorsprungs eingebüßt. Für Daniel Geismayr dennoch kein Grund zur Traurigkeit: „Wir haben heute einen guten Tag gehabt. Wir ergänzen uns in diesem Jahr richtig gut. Wir haben im ersten Berg gemerkt, dass die anderen ein bisschen Probleme haben und uns dann entschieden, das Tempo hoch zu halten. Dann sind wir einfach gefahren. Und es hat ja gereicht.“ Aber auch Kristian Hynek von den beiden in der Gesamtführung vorne liegenden Profi-Mountainbikern war zufrieden: „Wir haben nicht allzu viel Zeit verloren, das war das Ziel. Wir haben nicht zu viel Energy einsetzen müssen und das Rennen dennoch kontrolliert. Es ist ja noch ein weiter Weg.“ Während die Top-3 an der Spitze also weiter relativ gleich auf für einen spannenden Titelkampf bei der 19. Auflage des Etappenrennens über den Alpenhauptkamm sorgen, müssen sich die beiden Titelverteidiger Markus Kaufmann (GER) und Jochen Käß (GER) von Centurion Vaude 1 bei bereits knapp 10 Minuten Rückstand nach zwei Tagen wohl vom erhofften vierten Sieg in Folge langsam aber sicher verabschieden.

Führungswechsel bei den Damen

Bei den Damen krönten Lorenza Menapace (ITA) und Elisabeth Ann Simpson (GBR) ihre starke Leistung mit dem Etappensieg (3:39.01,2). Das Duo Val di Sole Bikeland_Lady verwies Sarah Reiners (GER) und Cemile Trommer (GER) vom Team Nutrixxion Focus RAPIRO auf den zweiten Platz (3:40.16,4). Rang drei ging an die Schweizerinnen Sabina Compassi und Melanie Alexander von Cyclopedia-DANiSchnider Radsport (3:40.47,7), die damit ihre Führung an das siegreiche Team aus Italien und England verloren. Wertungsleader weiter stark Bei den Mastern wird bereits am zweiten Tag eine erfolgreiche Titelverteidigung immer wahrscheinlicher, nachdem Massimo Debertolis und Andreas Laner heute einen zwischenzeitlichen Rückstand von mehr als vier Minuten zur Hälfte des Rennens noch in einen Sieg drehen konnten. Nach 2:49.11,8 Stunden erreichte das Duo von Wilier Force 2 das Ziel; 44,1 Sekunden vor den Costa Ricanern Dax Jaikel und Federico Ramirez von Sevencard-Lacoinex (2:49,55,9), die auch in der Gesamtwertung Platz zwei vom heute drittplatzierten Team toMotion Racing by black tusk/Bergamont (2:53.06,2) übernehmen konnten.

In der Mixed-Wertung fuhren Sally Bigham (GBR) und Ben Thomas (GBR) von Topeak Ergon Racing 3 zu einem erneut ungefährdeten Sieg (2:54.57,6), während sich bei den Grand Mastern Thomas Damm (GER) und Peter Vesel (SLO) von Scott Fahrradladen Gudensberg (3:03.47,3) knapp vor den Führenden Hansjürg Gerber (SUI) und Daniel Annaheim (SUI) von baumat/bikeholiday.ch (3:03.53,0) durchsetzen konnten.

 

TRANSALP: LAKATA & HYNEK GEWINNEN AUFTAKT

BIKE Transalp powered by Sigma: Alban Lakata und Kristian Hynek gewinnen Auftaktetappe Nauders, 17. Juli 2016 – Die österreichisch-tschechische Paarung Topeak Ergon Racing 1 hat die erste Etappe der BIKE Transalp powered by Sigma 2016 für sich entschieden. Alban Lakata (AUT) und Kristian Hynek (CZE) bewältigten den 88,85 km langen Ritt von Imst nach Nauders (2.960 Hm) in 3:28.51,5 Stunden und übernahmen mit 1.04,5 Minuten Vorsprung auf die Österreicher Daniel Geismayr und Hermann Pernsteiner von Centurion Vaude 2 (3:29.56,0) die Gelben Trikots der Gesamtführenden.

Rang drei ging mit 1.28,3 Minuten Rückstand an Karl Platt (GER) und Urs Huber (SUI) vom Team Bulls 1 (3:30.19,8), die in den vier Jahren zuvor den Auftakt des einwöchigen Mountainbike-Etappenrennens über den Alpenhauptkamm für sich hatten entscheiden können. Auf Rang vier folgten, bereits mehr als sieben Minuten zurück, die Titelverteidiger von Centurion Vaude 1 (3:35.59,3), Markus Kaufmann (GER) und Jochen Käß (GER), der nicht nur mit einem technischen Defekt zu kämpfen hatte: „Ich habe einen schwarzen Tag gehabt. Ich hatte ziemliche Probleme mit der Atmung, nachdem ich mir letzte Woche bei der Deutschen Meisterschaft bei einem Sturz die Rippe geprellt hatte. Dann kam noch ein Plattfuß vier Kilometer vor dem Ziel dazu, sodass wir sehr viel Zeit verloren haben.“

Über die Pillerhöhe und Pfundser Tschey waren die Triple-Sieger der Jahre 2013, 2014 und 2015 zunächst aber noch mitbestimmend in der großen Führungsgruppe von zehn Spitzenteams gewesen, die dann mehr und mehr auseinandergerissen wurde, ehe die besten vier Paarungen des Tages gemeinsam in den entscheidenden finalen Berg fuhren. Auf den 450 Höhenmetern von Sclamischott zur grünen Grenze an der Norbertshöhe hatten dann der Zweite und Dritte der diesjährigen Marathon-Weltmeisterschaft am meisten zuzusetzen. „Kristian [Hynek] war heute sehr stark, er hat die Schlussphase perfekt gestaltet. Ich bin froh, dass ich sein Tempo halten und wir uns dadurch absetzen konnten. Ich bin sehr zufrieden, dass wir auf der kurzen Distanz über eine Minute herausfahren haben, weil der erste Tag doch auch immer ein Abtasten der Konkurrenz ist“, erklärte Alban Lakata, der 2012 bei der Transalp triumphiert hatte, nach dem Sieg auf der im Vergleich zu 2014 um mehr als zehn Minuten schneller absolvierten Etappe.

Titelaspiranten zeigen sich

In den anderen vier Wertungskategorien setzten sich erwartungsgemäß die Topfavoriten durch. Bei den Mastern erfüllten die Titelverteidiger von Wilier Force 2, Massimo Debertolis (ITA) und Andreas Laner (ITA), in 3:52.05,5 Stunden die in sie gesetzten Erwartungen mit mehr als acht Minuten Vorsprung auf Max Friedrich (GER) und Stefan Danowski (GER) von toMotion Racing by black tusk/Bergamont (4:00.23,9). In der Mixed-Wertung dominierten Sally Bigham (GBR) und Ben Thomas (GBR) von Topeak Ergon Racing 3 (4:01.17,9), bei den Grand Mastern die Schweizer Hansjürg Gerber und Daniel Annaheim von baumat/bikeholiday.ch (4:09.15,2).

Bei den Damen übernahmen die Schweizerinnen Sabina Compassi und Melanie Alexander von Cyclopedia-DANiSchnider Radsport in einer Zeit von 4:58.17,8 die Führung. Auf der zweiten Etappe von Nauders nach Scuol müssen die Teilnehmer 56,17 km und 2.126 Höhenmeter zurücklegen. Auf der Fahrt von Österreich in die Schweiz geht es dabei vorbei an der Bergstation der Bergkastelbahn und über die Reschner Alm.

BIKE Transalp powered by Sigma Die BIKE Transalp powered by Sigma ist das wohl berühmteste Etappenrennen für Mountainbike-Zweierteams der Welt. Seit der Erstauflage im Jahr 1998 führte die Route in acht Etappen, seit 2014 in sieben Tagen von Deutschland quer über den Alpenhauptkamm bis nach Italien. 2016 sorgen die Veranstalter mit einem überraschenden Start- wie Zielort sowie weiteren Etappenort-Premieren für neue Reize. Erstmals beginnt das Etappenrennen in Österreich, und erstmals endet es in Arco. Vom bekannten Tiroler Etappenort Imst aus bewältigen die Teilnehmer über Nauders, Scuol, Livigno, Bormio, Mezzana und Trento insgesamt 519,03 km und 17.736 Höhenmeter bis ins Ziel, das in der Nähe des Gardasees liegt.

 

PRIMOCIZ GEWINNT OÖ JUNIOREN RUNDFAHRT - ÖSTERREICHER ZURÜCK

(wier PR) - Am Sonntag ging die 42. Internationale OÖ. Junioren-Radrundfahrt mit der Bergankunft am Gmundnerberg zu Ende. Bei Anfangs strömendem Regen entwickelte sich ein flottes von ständigen Attacken geprägtes Rennen. Rund 5 Kilometer vor dem Ziel setzte der Slowene Jaka Primozic (Team Sava Kranj), der bisher bei der Rundfahrt kaum in Erscheinung getreten war, die entscheidende Attacke. Unwiderstehlich setzte er sich vom Hauptfeld ab, siegte mit einem Vorsprung von 1:26 Minuten und sicherte sich damit auch den Gesamtsieg bei der OÖ. Junioren-Rundfahrt. Zweiter wurde heute der Niederländer Ide Schelling (Monkeytown Ciclingteam) vor Michel Ries vom Nationalteam Luxemburg (1:30 Minuten zurück). Bester Österreicher war heute wieder Florian Kierner (Team Oberösterreich), der auf der gestrigen Etappe den 2. Platz belegen konnte, als 14. mit 2:13 Minuten Rückstand. Wie erwartet brachte heute die schwere Etappe von Bad Wimsbach nach Altmünster über 95,2 Kilometer die Entscheidung bei der Rundfahrt. Von Beginn an wurden bei strömendem Regen Attacken gesetzt und bei der Bergwertung Wolfsegg hatte eine Spitzengruppe rund 40 Sekunden Rückstand. Dieser Vorsprung wurde aber vom Feld bei etwas besser werdenden Wetterbedingungen wieder zugefahren, zahlreiche weitere Attacken im Verlauf des Rennens blieben letztendlich erfolglos. Rund 5 Kilometer vor dem Ziel setzte der Slowene Jaka Primozic alles auf eine Karte und startete eine Soloflucht. Keiner der anderen Fahrer konnte dem Slowenen folgen und so feierte er am Gmundnerberg nach 2:33:25 Stunden (Schnitt 37,23 km/h) einen vielumjubelten Sieg. Primozic sicherte sich damit auch den Sieg in der Gesamtwertung mit einem Vorsprung von 6 Sekunden auf Ide Schelling und dem Franzosen Valentin Ferron (BTWIN U19 Racing Team Mix - 46 Sekunden Rückstand). Der bisher Führende Nicolas Malle fiel auf den 8. Rang der Gesamtwertung zurück.

Bester Österreicher wurde Florian Kierner als 17. der Gesamtwertung. Der erst 17jährige Buchkirchner legte bei der Rundfahrt eine echte Talentprobe ab. "Die Fahrer haben bei der Tour wichtige Erfahrungen für ihre weitere Karriere gesammelt und drei Tage lang Topleistungen gezeigt", ist Radsportpräsident Paul Resch begeistert. Rekordteilnehmerfeld aus 18 Nationen am Start Bei der Rundfahrt waren heuer 9 ausländische Nationalteams vertreten. Insgesamt waren 26 Teams mit 156 Fahrern aus 18 Ländern am Start, die aus Frankreich, Deutschland, Schweiz, Niederlande, Belgien, Luxemburg, Dänemark, Norwegen, Estland, Lettland, Tschechien, Slowakei, Bulgarien, Kroatien, Großbritannien, Österreich und sogar aus den USA und Indonesien kommen. „Radprofis aus so vielen Nationen waren bisher noch nie am Start“, betont Radsportverbands-Präsident Paul Resch.

 

MTB - MARKT IM DIREKTEN DUELL VOR GEHBAUER

(HÖPT - Bericht/Foto) - Karl Markt vom Haibike Ötztal ProTeam heißt der neue österreichische Staatsmeister im Cross Country. Er gewinnt praktisch im Zielsprint gegen den Olympiateilnehmer Alexander Gehbauer. Gregor Raggl vom Haibike Ötztal ProTeam belegt den dritten Rang. Bei den Juniorinnen wird Anna Spielmann Vizestaatsmeisterin. Nach dem Staatsmeisterschaftstitel im Eliminator durch Gregor Raggl dominiert Haibike Ötztal Pro die Staatsmeisterschaften klar. Es war heute ein packendes Duell auf der möglicherweise zukünftigen Weltcupstrecke in Obertraun. Bei starkem Regen und schwierigen Bedingungen war die Cross-Country-Staatsmeisterschaft der Herren von Beginn an ein Zweikampf zwischen Karl Markt und Alexander Gehbauer. Bis zur vorletzten Runde erarbeitet sich Markt einen Vorsprung von 10 Sekunden, als ihm einmal das Vorderrad wegrutscht und Gehbauer wieder anschließen kann. Dann kommt es beinahe zum Zielsprint. Auf den letzten Meter zum Ziel hin mobilisiert Markt aber all seine Kräfte und gewinnt die Staatsmeisterschaften.

„Es war einer meiner schönsten Siege, weil es wirklich spannend und schwierig war“, freut sich Karl Markt im Ziel. „Die Bedingungen waren durch den Regen schwierig, aber die Strecke war sehr gut präpariert. Auf den letzten Metern vor dem Ziel habe ich wirklich alle Energie hineingesteckt und bin jetzt sehr stolz auf dieses Meistertrikot.“ Damit stellt Karl Markt erneut in dieser Saison unter Beweis, dass er derzeit Österreichs bester Cross-Country-Fahrer ist.

Eine sehr gute Leistung bietet auch Gregor Raggl. Raggl erleidet zwar in der ersten Runde einen Reifendefekt, kommt aber schnell genug in die Technikzone, um sich noch den dritten Rang bei den Staatsmeisterschaften zu holen. „Ich bin total zufrieden mit dem Rennen. Und es freut mich, dass mein Teamkollege von mir jetzt das Staatsmeisterschaftstrikot übernimmt und dieser Titel bei uns im Team bleibt.“

Anna Spielmann auf Rang 2

Eine tolle Leistung erbringt auch Anna Spielmann bei den Juniorinnen. Sie muss sich nur der Vize-Weltmeisterin Lisa Pasteiner geschlagen geben. Dies beiden österreichischen Juniorinnen zeigen auch, welche Klasse sie bereits besitzen und überholen sogar manch eine Elite-Dame, die zwei Minuten vorher gestartet ist. Für Anna Spielmann ist es heuer die letzte Juniorinnen-Staatsmeisterschaft, bevor sie im kommenden Jahr in das U-23-Lager wechselt. „Es ist ein schöner Erfolg. Lisa ist derzeit besser als ich – vor allem bergauf. Sie hat verdient gewonnen und ich freue mich, dass ich mit einem guten Rennen auf Rang zwei gefahren bin“, so die junge Tirolerin.

 

TIROL CYCLING TEAM BEI AOSTA RUNDFAHRT!

(TCT/Foto Mario Stiehl/S.Schönberger) - Der Giro Ciclistico della Valle d'Aosta Mont Blanc zeigte in den vergangenen Tagen seine Zähne. Etappen mit mehr als 3000 Höhenmetern sind hier Programm. Markus Freiberger und Sebastian Schönberger halten sich konstant unter den Top 20. 

Morgen, Sonntag, heißt es für Markus Freiberger, Sebastian Schönberger, Benjamin Brkic, Marcel Neuhauser und Daniel Katzmayer noch einmal die Zähne zusammenbeißen. Denn auch die letzte Etappe der Aosta-Rundfahrt ist mit mehr als 3000 Höhenmetern keine leichte.

Wie schwierig diese Nachwuchs-Rundfahrt ist und auf welchem Niveau gefahren wird, erkennt man aus den Zahlen. Heute, Samstag, wurden 166 Kilometer und mehr als 3600 Höhenmeter mit einem Schnitt von mehr als 35 km/h gefahren. „Hier sind die besten Nachwuchsfahrer unterwegs“, erklärt Sebastian Schönberger. „Die Dichte ganz vorne ist enorm. Wir halten hier gut mit, aber ganz vorne merkt man, dass es hier Teams gibt, die auf höherem Niveau fahren.“

 

Die Leistungen von Markus Freiberger und Sebastian Schönberger sind daher wirklich beachtlich. Auf jeder Etappe waren die beiden Tirol-Cycler bisher unter den Top 20 vertreten und haben in den Bergen gezeigt, dass sie zu Österreichs bestem Nachwuchs gehören. Vor der letzten Etappe liegt Markus Freiberger im Gesamtklassement auf Rang 17. Sebastian Schönberger ist weiter im Vormarsch und liegt bereits auf Rang 24. „Morgen heißt es noch einmal voller Angriff, denn wir haben nichts zu verlieren“, ist Schönberger überzeugt. Gesamtführender der Aosta-Rundfahrt ist vor der letzten Etappe der der Schweizer Kilian Frankiny vom BMC Development Team.

TRI: THOMAS SPRINGER IN HAMBURG 26.

(Bericht/Foto Ch.Tr.) - Beim weltweit größten Triathlon startete mit Thomas Springer, Lukas Hollaus und Lukas Pertl heute ein ÖTRV-Trio beim Elitebewerb der WM-Serie in Hamburg. Bester ÖTRV-Athlet wurde Olympiastarter Thomas Springer (26. Platz), für den es das letzte Rennen vor dem Sommerspektakel in Rio in gut einem Monat war. In seinem erst zweiten WM-Serienrennen konnte der 21-jährige Lukas Pertl den für ihn hervorragenden 35. Platz holen. Hollaus kam auf Platz 37. Der Sieg ging in 52:19 min an den Spanier Mario Mola. Alle drei Österreicher landeten heute nach dem Schwimmen in der zweiten von zwei großen Radgruppen. Auf den ersten Radkilometern setzte leichter Regen ein, der das ganze Rennen über andauerte. Der Abstand zwischen den beiden Gruppen blieb bis zur zweiten Wechselzone mit knapp über einer halben Minute auf den 20 km annähernd gleich. So startete das ÖTRV Trio mit 30 Sekunden (Lukas Pertl), 34 Sekunden (Thomas Springer) bzw. 41 Sekunden Rückstand (Lukas Hollaus) auf die 5 km lange Laufstrecke. Am Ende holte Thomas Springer als bester ÖTRV-Athlet den 25. Platz. Nach einem großen Ausdauerblock in der Vorbereitung auf Rio war das heutige Rennen für ihn der Auftakt für schnellere Einheiten. Pertl kam in seinem erst zweiten WM-Serienrennen auf Rang 34. und sammelt somit seine ersten WM-Punkte. Lukas Hollaus kam fünf Sekunden später als 36. ins Ziel. Den Sieg holte sich der Spanier Mario Mola, der auf der Laufstrecke gemeinsam mit Richard Murray (RSA) dominierte. Murray, der als Zweiter nach einem 10 Sekunden Penalty (Neoprenanzug in falscher Box abgelegt) ins Ziel kam, wurde anschließend noch wegen unsportlichem Verhalten disqualifiziert. Somit ging Platz zwei in einem Fotofinish an Jacob Birtwhistle (AUS). Dritter wurde Fernando Alarza (ESP), der die WM-Serienwertung an Landsmann Mola abgeben musste.

Ergebnis WTS Hamburg (GER), Elite Männer Sprintdistanz (750 m Schwimmen, 20 km Radfahren, 5 km Laufen)

1. Mario Mola (ESP), 52:19 min

2. Jacob Birtwhistle (AUS), 52:36 min

3. Fernando Alarza (ESP), 52:36 min

25. Thomas Springer (Union LTU Linz, OÖ), 53:31 min

34. Lukas Pertl (TRI-TEAM Hallein, S), 53:55 min

36. Lukas Hollaus (TV Zell/See, S), 54:00 min

 


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