FELBERMAYR MIT 6 NEUEN

Foto: Der Vorstand der RSW: Paul Resch (3.v.li.), Renate Friedl (4.v.li.), Thomas Illenberger (3.v.re.), Daniel Repitz (2.v.re.) und Harald Benesch (re.) mit den Radprofis Florian Kierner (li.), Daniel Lehner (2.v.li.) und Neuzugang Benjamin Brkic (5.v. li.)

Mit großen Erwartungen geht das Team Felbermayr Simplon Wels in die neue Rennsaison. Nach dem äußerst erfolgreichen Jahr 2018 mit insgesamt 58 Podestplätzen wollen die 11 Radprofis auch heuer zahlreiche Tages- und Rundfahrtsiege einfahren. Höhepunkt der Rennsaison 2019 ist die 71. Internationale Österreich-Radrundfahrt, die vom 6. bis 12. Juli stattfindet. Hier haben die Welser Profis einen Etappensieg und einen Platz unter den Top 5 der Gesamtwertung im Visier. Darüber hinaus wollen die Welser Radprofis auch nach dem Wechsel von Ricci Zoidl in die World Tour den Vorjahressieg in der Radbundesliga verteidigen und Erfolge bei internationalen Rundfahrten einfahren. Insgesamt besteht der Kader aus 11 Radprofis und setzt sich aus Topfahrern und starken Nachwuchstalenten zusammen. Da heuer 6 U-23 Fahrer im Kader sind, werden internationale U-23 Rennen einen wichtigen neuen Schwerpunkt bilden. „Mit insgesamt 58 Podestplätzen haben wir 2018 alle Erwartungen übertroffen. Im heurigen Jahr wird es nach dem Abgang von Ricci Zoidl schwer, ein ähnliches Ergebnis zu erreichen. Das Team hat aber nach wie vor das Potential, große Rundfahrten zu gewinnen“, betont RSW-Geschäftsführer Daniel Repitz. Jetzt fand vor hunderten begeisterten Besuchern die Teampräsentation 2019 im Rahmen des Bike Festival Austria in Wels statt.
 
6 Neuzugänge für die Rennsaison 2019
Ein starkes Team wird im Jahr 2019 bei insgesamt 100 Renntagen an den Start gehen. Ein prominenter Neuzugang der Welser Radprofis ist der Slowene Andi Bajc, der 30jährige Routinier und Allrounder hat sich Spitzenplätze zum Ziel gesetzt und konnte bereits zweimal die österreichische Radbundesliga gewinnen. Ein weiterer starker Fahrer ist der Tiroler Benjamin Brkic: Der 22jährige Topfahrer kommt vom Tirol Cycling Team und gilt als eine der größten heimischen Nachwuchshoffnungen. Mit den drei 18jährigen Paul Bleyer aus Sankt Peter-Freienstein/Steiermark, Fabian Steininger aus Grieskirchen/OÖ und der deutschen Nachwuchshoffnung Tim Wollenberg aus Stadtbergen/Bayern konnten weitere vielversprechende Nachwuchsfahrer verpflichtet werden. Der 21jährige Jan Koller aus Wien hat großes Potential und komplettiert das Welser Team. Diese Fahrer werden in Wels optimal betreut und behutsam an die absolute Radsportelite herangeführt. 
 
Die Neuzugänge bilden gemeinsam mit den weiterhin für Wels startenden dreifachen Rundfahrtsieger von 2018 Stephan Rabitsch (27 Jahre, Sieger Paris Arras Tour, Rhone Alpes Isere Tour und Oberösterreich-Radrundfahrt), Matthias Krizek (30 Jahre, Vuelta-Teilnehmer und Sieger des Welser Innenstadtkriteriums 2018), Daniel Lehner (Sieg bei der Bergwertung bei der Tour of  Antalya 2018),Lokalmatador Florian Kierner aus Buchkirchen bei Wels (6. Platz U-19 Weltmeisterschaften und Sieger Int. OÖ. Junioren-Rundfahrt 2017) und dem starken deutschen Nachwuchsfahrer Matthias Mangertseder ein international konkurrenzfähiges Team.
 
Der ehemalige slowenische Radprofi Matej Marin wird im Jahr 2019 als Rennsportbetreuer für das Team Felbermayr Simplon Wels tätig sein. „Matej Marin ist jahrelang für unser Team gefahren und kennt die Radprofiszene in- und auswendig. Daher haben wir uns für ihn als zusätzlichen Rennsportbetreuer entschieden“, betont Rennsportleiter Andreas Grossek. Das Team startet heuer mit komplett neuem Material. 2019 wird die Welser Equipe mit neuen Rennrädern mit Scheibenbremsen (Marke Simplon) an den Start gehen, wobei die Vorteile im besseren Bremsverhalten auf nasser Fahrbahn und in der stärkeren Bremskraft liegen. Dazu passend wird das Team 2019 mit neuen für Scheibenbremsen optimal geeigneten Laufrädern (Marke Xentis) ausgestattet.
 
Die Vorbereitungen für die Rennradsaison 2019 sind in vollem Gang. Vom 10. bis 17. Februar 2019 absolviert das Team ergänzend zur individuellen Vorbereitung der Fahrer ein Trainingslager in Zadar/Kroatien. Dort werden sich die Radprofis aus der Messestadt gemeinsam optimal auf die Rennsaison vorbereiten. Insgesamt wurden dabei pro Tag rund 150 Kilometer im Renntempo zurückgelegt. „Bis zum ersten Rennen 2019 werden die stärksten Fahrer ein Trainingspensum von knapp 10.000 Kilometer absolviert haben“, so Rennsportleiter Andreas Grossek.
 
Die Rennradsaison startet für die Welser Radprofis gleich mit einer Rundfahrt: Bei der Tour of Antalya in der Türkei vom 21. bis 24. Februar 2019 wird der Felbermayr-Express um Podestplätze kämpfen. Im Vorjahr konnte Daniel Lehner dort das Trikot des besten Bergfahrers der Rundfahrt holen. Im März 2019 ist das Welser Team dann bei einigen Eintages-Klassikern in Kroatien im Einsatz (Umag Trophy, Porec Trophy und Istrian Spring Trophy). Die heimische Rennradsaison beginnt mit dem Saisoneröffnungsrennen in Leonding am 24. März. Dieses Rennen bildet gleichzeitig auch den Auftakt der Radbundesliga. „Wir wollen nach unserem Triplesieg im Vorjahr durch Markus Eibegger (hat seine Karriere 2018 beendet), Ricci Zoidl und Stephan Rabitsch auch heuer gleich zu Saisonbeginn vorne mit dabei sein und beim Bundesliga-Heimrennen in Leonding den 1. Saisonsieg einfahren“, betont Grossek. Auch beim traditionsreichen Welser Kirschblütenrennen am 7. April 2019 wollen die Radprofis aus der Messestadt die Nase vorne haben.

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