GEWALTIG - PÖSTLBERGER ROCKT BEIM GIRO WEITER - HEUTE 3.!

(Fotocredit (c)BORA) - Lukas Pöstlberger hat nicht viel zu seinem zweiten Etappensieg beim Giro d'Italia gefehlt. Der Schwanenstädter hatte sich auf dem sechsten Teilstück Reggio Calabria nach Terme Luigiane (217,0 km) früh einer Ausreißergruppe angeschlossen, gewann zwei Zwischensprints und zudem die zweite Bergwertung. Rund fünf Kilometer vor dem Ziel setzte sich der Bora-Fahrer mit zwei anderen Fahrern ab, im steilen Schlussanstieg konnte  er auf den letzten 100 Metern nicht mehr mithalten und wurde Dritter (+12 Sekunden). Den Tagessieg sicherte sich der Schweizer Silvan Dillier vor dem Belgier Jasper Stuyven. Bob Jungels (LUX) behielt das Rosa Trikot. Pöstlbergers Teamkollegen Patrick Konrad und Gregor Mühlberger wurden 18. und 28. Auch diese Resultate können sich sehen lassen. Georg Preidler (Sunweb) wurde 71., Felix Großschartner (CCC) 98.

 

TEAMNEWS BORA – hansgrohe Fahrer Lukas Pöstlberger war heute mehr als 200km in der Fluchtgruppe des Tages und holte sich am Ende Platz drei nach einem nervenaufreibenden Finale am Terme Luigiane. Dies bedeutet den vierten Podestplatz nach sechs Etappen und somit eine herausragende Bilanz beim 100. Giro d´Italia für BORA – hansgrohe.

Von Reggio Calabria nach Terme Luigiane ging es für das Peloton heute auf der 6. Etappe. Eine Etappe mit mehr als 200 Kilometern, die auf den letzten 2 Kilometern eine Steigung von ca. 5,3% aufwies.

BORA – hansgrohe Fahrer Lukas Pöstlberger war einer von fünf Fahrern, die eine Attacke starteten und damit in die Fluchtgruppe des Tages ging. Dieses Quintett hatte nach nur wenigen Kilometern an der Spitze einen Vorsprung von mehr als 7 Minuten auf das Feld. Als die Spitzengruppe die erste Sprintwertung des Tages passierte, war Lukas der schnellste aus dieser Gruppe und holte sich die Wertung.  

Das Quintett war mehr als 200km an der Spitze des Rennens, das Peloton versuchte sie einzuholen, was aufgrund des Seitenwindes ein schwieriges Unterfangen war. Mit noch 50 Kilometern zu fahren, hatte die Fluchtgruppe immer noch mehr als 5 Minuten Vorsprung. Lukas führte mehr als die Hälfte des Rennens und gab das Tempo in der Spitzengruppe vor. Im Hauptfeld setzten sich seine Teamkollegen an vorderste Position, kontrollierten das Tempo um Lukas vorne zu unterstützen.

Auf den letzten Kilometern wurde aus dem Quintett ein Trio, mit BORA – hansgrohe Fahrer Lukas, und das Rennen begann zu einem echten Krimi zu werden. Alle drei taktierten und beobachteten jede Bewegung ihres Kontrahenten. Circa bei der 500 Meter Marke machte S. Dillier (BMC Racing Team) die entscheidende Attacke und ging an seinen Mitstreitern vorbei. Nach mehr als 200 Kilometern an der Spitze des Rennens hatte Lukas nicht mehr die notwendigen Beine um dieser Attacke zu folgen, er fuhr als starker Dritter über die Ziellinie und holte sich damit seinen zweiten Podestplatz beim 100. Giro d´Italia. Der heutige dritte Platz ist nun der vierte Podestplatz für BORA – hansgrohe nach nur 6 Etappen beim Corsa Rosa.

„Ich freu mich sehr, dass Pösti heute zeigen konnte, dass er nicht nur die Gunst der Stunde genutzt hat, sondern auch als Ausreißer in der Lage ist, auf jedem Terrain um den Sieg zu kämpfen. Aber auch der Teamspirit hier ist einfach überwältigend, der Flow den die Jungs haben, sie motivieren sich, arbeiten zusammen und unterstützen sich in jedem Augenblick des Rennens.“ – Christian Pömer, sportlicher Leiter

„Ich habe die Chance genutzt und bin in die Gruppe gegangen. Ich hätte im Finale früher als die anderen rausgehen sollen, aber nach 200 Kilometern an der Spitze weiß man nicht wie deine Beine sind. Schlussendlich hat es nicht für einen Sieg heute gereicht und ich bin am Ende dritter geworden, was mich dennoch sehr glücklich macht. Aber ich werde es auf alle Fälle in den nächsten Tagen noch einmal probieren, ich fühle noch den Spirit vom Maglia Rosa und meine Giro-Reise ist noch lange nicht zu Ende.“ – Lukas Pöstlberger

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