GLOCKNERKÖNIG 2018 - NOTHEGGER & HOFFMANN - RM-SPEZIALISTEN CHANCENLOS

(Foto (c)Veranstalter/Glocknerkönig - Nothegger & Rausch) - Über die beiden besten des Glocknerkönig 2018 - Kategorie Classic -  ist es relativ schwer, einige Zeilen zu schreiben. Bei Mathias Nothegger (1978) der mit 1:16 alle in Grund und Boden gefahren hat, können wir schreiben, dass er in den letzten Jahren  nicht sehr viele Rennen in Österreich bestritten hat. Jedenfalls war der Wahl-Spanier am Sonntag 7 Minuten schneller als 2013 und gar 8 Minuten schneller als 2014. Und gerade vor ein paar Tagen hat er die mehrtägige Tour de Kärnten gewonnen. Er muss sich also in der Form seines Lebens befinden. Denn, es ist zu bedenken, es waren in  1:16 - 27 km bei maximal 12% Steigung und 1694 Höhenmeter zu bewältigen. Also hat er mega viel Watt mit gleichbleibender Leistung gedrückt. Nothegger ist übrigens auch ein starker MTBer.

Bei Christian Hoffmann (1974), der in 1:20:04 die zweitbeste Zeit hingelegt hat, weiss man, dass er die Anstiege mag. Denn Hoffmann, ist zwar eigentlich gar kein Rennradfahrer, sondern er war ja mal Langläufer und dann bei den Skibergsteigern hat er auch alle stehen gelassen. Bei Radmarathon Events ist er bisher überhaupt nicht in Erscheinung getreten.

Bleiben noch die anderen, von denen man in der Radmarathonszene schon mehr gehört hat. Michael Spögler (1995) aus Südtirol. Er hat heuer ja schon einiges gewonnen und war mit 1:20:09 nahe an Hoffmann dran, aber doch zu wenig. Dann etwa der Bergspezialist Rene Pammer (Medaillengewinner bei der Österr. Bergmeisterschaft), er finishte in 1:20:13 und auch der Vorarlberger MTBer David Aberer - 1:20.56 ist kein Unbekannter in der Szene. Schnellste Dame war die Deutsche Christina Rausch.

Über die Ultradistanz (28 KM und 1819 HM) war Thomas Frauenschuh eine Klasse für sich. Bei den Damen gewann Esther Fennel vor MTBerin Angelika Tazreiter und Radmarathon-Spezialistin Nadja Prieling.

Ergebnisse

 

 

 

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