HAC: TOP TEN durch Hofer und De Marchi in Rhodos

Mit der Int. Tour of Rhodos (UCI 2.2) ging gestern die erste Rundfahrt in der Frühjahrssaison 2017 zu Ende. Aus Sicht von Hrinkow Advarics Cycleang ein äußerst positives Erlebnis, trotz krankheitsbedingter Ausfälle. Mit Dominik Hrinkow, welcher von einer starken mannschaftlichen Leistung profitierte, konnte man in der Gesamtwertung einen guten 21. Platz einfahren.

Gleich zu Beginn der dritten Etappe sicherte sich Dominik Hrinkow erneut zwei Sekunden durch einen 2. Platz bei der Sprintzwischenwertung nach 17 Kilometer. Das Feld der Topfahrer liegt dabei so eng beieinander, dass diese zwei Sekunden auslangten um im Gesamtklassement noch einen Sprung nach vorne zu machen. Hrinkow war damit zwischenzeitlich auf Platz 6.

Ab Kilometer 80 wurde es dann topografisch anspruchsvoll und wie schon in den Tagen zuvor, konnten sich auch diesmal ca. 35 Fahrer vom Rest des Feldes lösen. Weitere 20 Fahrer konnten in der darauffolgenden Abfahrt wieder aufschließen. 45 Kilometer vor dem Ziel attackierte dann eine brandgefährliche Gruppe ohne Beteiligung von Hrinkow Advarics. Prombt reagierte der tempofeste Italiener Mattia De Marchi und schloss die Lücke, ehe es ins Finale ging.

Den Sieg nach 175km und damit der längsten Etappe der Rundfahrt sicherte sich der 23 jährige Däne Alexander Kamp vom Team Veloconcept, vor Alan Banaszek (CCC Sprandi Polkowice) aus Polen und Thery Schir (Team Vorarlberg) aus der Schweiz. Im Massensprint landen mit Mattia De Marchi und Andreas Hofer gleich zwei Fahrer von Hrinkow Advarics unter den Top Ten. Sie belegen die Ränge 7 und 8. Etwas Pech hingegen hatte Dominik Hrinkow im Zielsprint, wo ein gegnerischer Fahrer aus den Pedalen rutschte, Hrinkow hart bremsen musste und somit den Anschluss verlor. Im Gesamtklassement belegte er am Ende Rang 21.

Der sportliche Leiter Valentin Zeller kann über das Abschneiden seiner Mannschaft Hrinkow Advarics Cycleang positiv resümieren: „Eine schwere Rundfahrt gleich zu Saisonbeginn zeigt uns, wo wir derzeit stehen. Wir haben gesehen wo wir bereits gut arbeiten und wo noch Handlungsbedarf besteht. Mit der Leistung meiner Mannschaft bin ich sehr zufrieden. Wir haben uns täglich im Spitzenfeld präsentiert und auch selbst immer wieder versucht Akzente zu setzen. Nun können wir gezielt in unser erstes Saisonhighlight gehen, der Tour de Taiwan.“

Die Rhodos Reise, welche zugleich mit einem Teamtrainingslager verbunden wurde, geht für die Mannschaft nun zu Ende. Bereits in 2 Wochen wird das Team Hrinkow Advarics Cycleang bei der Tour de Taiwan am Start stehen. Neben der Rundfahrt stehen dabei auch zahlreiche Sponsorenbesuche auf dem Programm. Auch die heimische Radszene wird traditionell mit Leonding eröffnet. Dort wird die Steyrer Equipe ebenfalls zu sehen sein.

 

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