19. ALPENTOUR TROPHY - MEHR GEHT KAUM!! - GEISMAYR!, PERNSTEINER, LAKATA, KOLLMANN, TAZREITER

(Bericht(c)Foto - Veranstalter) - Top drei bei den Herren, Platz eins und zwei bei den Damen. So lautet das österreichische Spitzenergebnis bei der 19. Alpentour Trophy, die heute in Schladming sein großes Finale mit einem Zeitrennen auf die Planai feierte. Daniel Geismayr vor Hermann Pernsteiner und Alban Lakata, Christina Kollmann gewinnt vor Angelika Tazreiter.

Für den Gesamtsieger Daniel Geismayr war es die große Revenge für den Kettenriss beim Zeitfahren von vor zwei Jahren gewesen. Damals auch in Gesamtführung, war im auf den ersten paar Metern hinauf auf die Planai die Radkette gebrochen, heuer hat alles geklappt. Mit dem heutigen Alpentour Trophy Sieg sei für den frischgebackenen österreichischen Staatsmeister sei ein Kindertraum in Erfüllung gegangen. Es sei sein bislang größter Einzelsieg, so Geismayr. 

Teamkollege Hermann Pernsteiner siegte mit einer Zeit von 51:53min im Zeitfahren auf die Planai und sicherte sich so den Gesamtzweiten Platz bei der Alpentour. Doppelweltmeister Alban Lakata ist der dritte Österreicher auf dem Podium vor dem „King of the Mountain“ Gewinner Daniele Mensi aus Italien und Moritz Milatz, dem deutschen Cross-Country Vizestaatsmeister vom Vorjahr. 

Bei den Damen siegte Christina Kollmann auf der Planai im Einzelzeitfahren und sicherte sich so den Sieg bei den Elite Damen, womit sie auch den 2016 Titel verteidigte. Angelika Tazreiter wurde Gesamtzweite vor Margot Moschetti aus Frankreich.

So ging eine erfolgreiche Alpentour Trophy in Schladming zu Ende – 400 Teilnehmer aus 30 Nationen fuhren mehr als 9400 Höhenmeter durch die schöne Schladming-Dachstein Region. Das Viertages-Rennen wird 2018 ihr 20-jähriges Jubiläum in Schladming feiern.

Stimmen aus dem Fahrerlager:

Daniel Geismayr:

„Heuer hat wirklich alles gepasst. Ich bin super-happy. Ich war schon vor zwei Jahren so knapp dran und die Alpentour war das erste Rennen für mich als ich zu Mountainbiken begonnen habe, da war ich irgendwo auf Platz 30 mit 18 Jahren und jetzt, sieben Jahren später, kann ich sie gewinnen. Das freut mich natürlich schon unheimlich. Das ist ein Kindertraum, der heute war geworden ist. Nach dem Staatsmeistertitel von letzter Woche.... es läuft einfach gut im Moment.“ 

Hermann Pernsteiner:

„Ich habe es schon heute früh beim Einfahren gespührt, dass meine Beine wirklich gut beinander sind und ich fühlte mich richtig gut. Bei mir ist das generell so, dass meine Verfassung bei Etappenrennen von Tag zu Tag besser wird. Ich konnte es mir richtig gut einteilen, bin schnell gestartet und konnte mein Tempo gut halten. Die letzten zehn Minuten habe ich nocheinmal so richtig drauf gedrückt. Und dann hat alles gepasst.

Alban Lakata:

“Ich bin schon a bissl müde und angeschlagen gewesen, die Etappe auf den Dachstein war sehr hart.Aber ich bin ganz zufrieden, dass ich meinen Podiumplatz gehalten habe.“

Christina Kollmann:

„Ich hatte einen guten Vorsprung heute, aber mein Ziel war der Tagessieg heute. Die ersten zehn Minuten waren hart, aber im Talbach habe ich meinen Rhythmus gefunden und konnte Angelika Tazreiter sogar überholen. Als ich das grüne Trikot vor mir sah, das war eine Riesenmotivation. Dann konnte ich mich gut absetzen und ich bin sehr glücklich, dass ich meinen Sieg vom Vorjahr wiederholen konnte!“

Resultate im Detail 

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