KITZALP BIKE - KLASSE EVENT TROTZ GROSSER HITZE

Foto: Hitzeschlacht auch schon am frühen Morgen auf der Choralpe. Im Bild: Der Zweitplatzierte Massimo Debertolis//credit: Erwin Haiden - Der Italiener Tony Longo setzte mit einer Zeit von 4h19min 42,8 neue Maßstäbe beim KitzAlpBike. Der Kletterspezialist unterbot die Rekordzeit über die Ultra-Distanz um 11 Minuten und musste im Ziel lange auf seinen zweitplatzierten Teamkollegen Massimo Debertolis warten – sehr lange: Fast 20 Minuten nach dem Italiener erreichte der Marathon-Weltmeister von 2004 das Ziel: „Der KitzAlpBike ist ein Rennen, das mir mit seinen langen, harten Anstiegen sehr gut liegt. Ich liebe diesen Kurs und die Hitze“, erklärte der Kletterspezialist, der schon am Ende des ersten Anstieges die entscheidende Attacke setzen konnte und daraufhin über die 90 Kilometer ein einsames Rennen fuhr: „Ich habe dann mein eigenes Tempo fahren können und mich sehr gut gefühlt. Ein wirklich super Rennen in einer fantastischen Umgebung“, so der Italiener. Mit Rang drei konnte Wolfgang Krenn, Führender der österreichischen Marathonwertung, seine Podestserie fortsetzen und wurde stärkster Österreicher: „Ich bin hochzufrieden, habe noch hart um Rang zwei gekämpft, aber im letzten Anstieg mein Tempo fahren und Massimo ziehen lassen müssen. Das Tempo war heute von Beginn an wahnsinnig hoch“, so der Steirer.
 
Emotionaler Sieg für Marathon-Staatsmeisterin

Bei den Damen feierte die frischgebackene Marathon-Staatsmeisterin Angelika Tazreiter einen emotionalen Sieg: „Der KitzAlpBike war vor zwei Jahren auch das letzte Rennen vor meiner Verletzung. Umso schöner ist dieser Sieg heute für mich.“  Wie schon ihr Pendant bei den Herren fuhr auch die Niederösterreicherin ein einsames Rennen, setzte sich letztlich im Ziel mit einem Vorsprung von über einer Stunde auf die Zweitplatzierte Jana Zieschank und Gloria Hänsel durch: „Ich habe mich heute super wohl gefühlt, es war einfach traumhaft zum Fahren.“
 
Erstmals tausende Zuschauer entlang der Strecke

Erstmals säumten tausende Zuschauer die Hot Spots Hahnenkamm und Choralpe und sorgten so für das unvergleichliche KitzAlpBike-Feeling: „Was die Teilnehmerzahl angeht, konnten wir unseren Rekord aus dem Vorjahr halten, das macht uns sehr stolz. Besonders freuen wir uns aber auch über die Zuschauerentwicklung entlang der Strecke, denn sie alle sorgen dafür, dass das Rennen für die Fahrer zum unvergesslichen Erlebnis wird“, erklärt Organisationschef Max Salcher.  

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