MARKUS EIBEGGER MIT TOLLEM 4. PLATZ BEIM PROLOG!

 
Die 69. Internationale Österreich-Radrundfahrt wurde gestern mit dem Prolog in Graz gestartet. Mit dem Rennen auf den Grazer Schlossberg mussten insgesamt 800 Meter mit Kopfsteinpflaster und einer durchschnittlichen Steigung von 12 Prozent bezwungen werden, wobei die maximale Steigung 21 Prozent betragen hat. Markus Eibegger zeigte sich dabei in toller Form. Obwohl er sieben Jahre in Graz gelebt hat, ist er gestern das erste Mal mit dem Rennrad auf den Schlossberg gefahren. Und das gleich in toller Manier: Mit einer Zeit von 2:17,86 Minuten und einem Schnitt von 20,89 km/h konnte er das Rennen heute als starker 4. beenden und verpasste das Podium nur um 2,25 Sekunden. „Eibi“ schlüpft damit bis morgen in das Trikot des besten Österreichers bei der Rundfahrt. Diese Leistung ist umso höher einzuschätzen, da es bei Eibeggers Fahrt noch regnete und die Bedingungen bei der Hälfte aller gestarteten Fahrer immer besser wurden. Vor allem auf den beiden kurvigen Kopfsteinpassagen hatten die Fahrer auf trockener Fahrbahn wesentliche Vorteile. Der Sieg ging an Oscar Gatto (Astana Pro Team) vor seinem Teamkollegen Miguel Angel Lopez Moreno und William Clarke (Team Cannondale). Stark auch Lukas Schlemmer. Der Sieger des Schlossbergman 2016 wurde gestern mit einer Zeit von 2:21,32 Minuten 10. „Die Zuschauer haben gestern ein spektakuläres Rennen gesehen. Unglaublich wie unsere Burschen da rauf gefahren sind“, zeigte sich Rennsportleiter Andreas Grossek beeindruckt.
 
Heute 1. Etappe von Graz nach Wien 
Bei der 69. Internationalen Österreich-Radrundfahrt, die heuer über insgesamt 1.120 Kilometer und mehr als 8.600 Höhenmeter führt, hat sich das Team Felbermayr Simplon Wels viel vorgenommen. Heute geht die Rundfahrt mit der Etappe von Graz nach Wien so richtig los. Mit Riccardo Zoidl hat das Team aus der Messestadt einen Fahrer in seinen Reihen, der die Tour im Jahr 2013 bereits gewinnen konnte. Aber auch das restliche Team mit den Fahrern Matija Kvasina, Markus Eibegger, Stephan Rabitsch, Lukas Schlemmer, Daniel Lehner, Marcel Neuhauser und Johannes Schinnagel hat das Potential, bei einzelnen Etappen ganz vorne zu landen. Das Finale der Rundfahrt am 8. Juli mit dem Ziel in Wels motiviert die Equipe natürlich zusätzlich. „Ein Etappensieg und ein Platz unter den Top 10 der Gesamtwertung ist unser Ziel. Die Österreich-Radrundfahrt ist der Höhepunkt im heimischen Rennkalender und wir werden hier alles geben“, so Rennsportleiter Andreas Grossek. 
 
Team Felbermayr Simplon Wels fordert Olympiasieger und World-Tour Teams 
Es wird für die Welser Radprofis aber alles andere als einfach sein, die gesteckten Ziele zu erreichen. Aber in den vergangenen Wochen hat die Welser Equipe mit ihren 12 Profis ahlreiche Siege und Podestplätze bei internationalen und nationalen Rennen und Rundfahrten einfahren können und zählt zu den stärksten Continental Teams. Insgesamt gehen bei der traditionsreichsten Sportveranstaltung Österreichs vier World-Tour Teams, acht Professional Continental-Teams, alle sechs heimischen Conti-Teams und die italienische Nationalmannschaft an den Start. Zuletzt hat mit Elia Viviani, Olympiasieger in Rio de Janeiro 2016 im Omnium, ein weiterer absoluter Spitzenfahrer genannt. Der Top-Sprinter kommt als Kapitän der italienischen Nationalmannschaft nach Österreich Interessant wird auch das Aufeinandertreffen der Messestädter mit Felix Großschartner (Team CCC Sprandi Polkowice) werden, der sich vor zwei Jahren im Felbermayr-Dress zum Glocknerkönig kürte. 
 
1.120 Kilometer und 8.600 Höhenmeter warten auf die Radprofis
Die Strecke der 69. Österreich Rundfahrt ist sehr anspruchsvoll: ein Prolog, zwei Bergetappen, anspruchsvolle Teilstücke und Flachetappen bieten aber für alle Fahrertypen Chancen auf Etappensiege. Insgesamt sind bei der Rundfahrt 1.120 Kilometer mit über 8.600 Höhenmetern zu absolvieren. Nach dem Prolog auf dem Grazer Schlossberg folgen intensive Etappen durch Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg und Tirol, ehe am Donnerstag, den 6. Juli, am Kitzbüheler Horn die erste Bergentscheidung ausgetragen wird. Gleich am Tag darauf folgt die schwerste Glockneretappe aller Zeiten von Kitzbühel nach St. Johann/Alpendorf, weil erstmals auch der Paß Thurn und der Felbertauern im Streckenplan stehen. Das große Tourfinale geht dann am 8. Juli mit dem Teilstück von St. Johann nach Wels über die Bühne. Insgesamt stehen mit Pöggstall, Wieselburg und Altheim drei neue Etappenstädte der Tour im Programm.
 

Zurück