Ötztaler Mountainbike-Festival so groß wie noch nie!

 
Bereits der erste Tag des Ötztaler Mountainbike-Festivals war ein voller Erfolg. Durch Die Zugehörigkeit zum Proffix Swiss Bike Cup gibt es so viele Starter wie noch nie. Allein am Samstag sind über 500 Nachwuchsfahrer an den Start gegangen.
 
Ötztal/Tirol. Am Eingang des Ötztals herrschte heute, Samstag, wahre Volksfeststimmung. Kein Wunder, das Ötztaler Mountainbike-Festival 2017 ist mit 850 Startern und Starterinnen so groß wie noch nie. Nach der Anmeldung darf man sich im Ötztal über ein Starterfeld aus mehr als 34 Nationen freuen.
 
„Rechnet man Zuschauer, Betreuer, Rennfahrer und Teams zusammen, dann kann sich das vordere Ötztal in diesen Tagen über mehrere tausend Nächtigungen freuen“, ist Oliver Schwarz, GF Ötztal Tourismus, erfreut. „Und gerade heute ist es eindrucksvoll zu sehen, was in Sachen Nachwuchsarbeit im Mountainbike-Sport im Ötztal passiert.“ Schwarz spricht hier dem Veranstalter, dem Haibike Racing Team Haiming, größtes Lob aus. „Kein anderer Veranstalter in Österreich schafft es, über 500 Nachwuchsfahrer zu einem Rennen zu bringen. Wenn man sieht, mit welcher Freude die Jungen und Mädchen hier am Start sind, dann muss man sich über die Nachwuchsarbeit im Ötztal keine Sorgen machen.“
 
Tag voller Emotionen
 
Der Samstag gehört beim Ötztaler Mountainbike-Festival traditionell den Nachwuchsstars. Von der Klasse U9 bis zu den U17-Fahrern und –Fahrerinnen waren heute über 500 Teilnehmer bei strahlendem Sonnenschein am Start. „Wir sind unglaublich stolz darauf, dass wir uns so entwickelt haben“, strahlt Vereinsobmann Gerhard Aufderklamm mit der Sonne um die Wette. „Für uns als Verein ist der Samstag der emotionalere Tag, denn der Nachwuchs liegt uns sehr am Herzen.“ Kein Wunder, gilt der Ötztaler Verein doch als die Nachwuchsschmiede im Mountainbike-Sport in Österreich. Derzeit betreut das Haibike Racing Team Haiming 25 Mädchen und Jungen, die sich rennmäßig in den verschiedenen Altersklassen international messen. Österreichs Mountaibike-Elite im Cross Country ist in diesem Verein groß geworden. Karl Markt, Gregor Raggl oder die junge Anna Spielmann – alle haben hier ihre Wurzeln.
 
Aufwertung des Rennens
 
2017 ist beim Ötztaler Mountaibike-Festival vieles neu. Zum ersten Mal ist man Teil des Swiss Bike Cups, die international als wichtigste Liga-Veranstaltung im Mountainbike-Sport gilt. Diese Aufwertung merkt man bereits vor den sonntäglichen Profi-Rennen. Top-Teams aus aller Welt haben genannt, Spitzenfahrer und Top-Fahrerinnen tummeln sich in Haiming. Aber auch die Nachwuchsklassen sind internationaler als in den Vorjahren. „Für uns ist es eine riesige Umstellung“, erzählt Gerhard Aufderklamm. „Mit den Schweizern zieht noch mehr Professionalität ein, wir hatten noch nie so ein großes und prominentes Starterfeld und steigen damit im internationalen Ansehen noch einmal höher.“
 
Die neue Professionalität haben heute bereits die kleinesten Cross-Country-Spezialisten erleben dürfen – was mit vielen Emotionen verbunden war: professionelle Preisverleihung auf einer eigenen Bühne, internationales Teilnehmerfeld und immer wieder schwirren die Top-Stars der Szenen zwischen den 9- bis 17-Jährigen umher. Schöner kann Radsport nicht sein!
 
Die Nachwuchsrennen des heuteigen Tages laufen noch bis nach 18 Uhr. Alle Ergebnisse der Rennen in Haiming findet man übersichtlich unter: http://swissbikecup.ch/resultate/haiming
 
Sonntag: Finale der Top-Elite
 
Morgen, Sonntag, kommt es dann zum großen Finale des Ötztaler Mountainbike-Festivals. Die Rennen der Elite-Damen und Elite-Herren stehen auf dem Programm, aber auch der Junioren-Europacup. Ab 8.30 wird am Eingang zum Ötztal um Weltranglistenpunkte gekämpft. Das Elite-Damen-Rennen beginnt dann um 12.30 Uhr, die Elite-Herren starten um 14.45 Uhr. Bei den Elite-Damen führt die Startliste die Dänin Annika Langvad an, die derzeit die Nummer 2 der Weltrangliste ist. Selbstverständlich mit dabei ist auch Österreichs beste im Cross-Country – Elisabeth Osl.
 
Auch bei den Elite-Herren zeigt sich die Weltspitze in Haiming – angeführt vom Franzosen Julien Absalon, den Schweizern Matthias Stirnemann und Florian Vogel oder dem Italiener Marco Fontana. Tirols Hoffnungen liegen bei Karl Markt und Gregor Raggl, die zum ersten Mal ihr Heimrennen im Trikot ihres neuen Schweizer Teams bestreiten.
 

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