PARIS - ARRAS - FORTIN 3., JÄGER 11., STÜRZE & SPITAL

Auf der ersten Etappe der der dreitätigen Rundfahrt Paris – Arras UCI 2.2 von Le Cateau Chambresis nach Villers les Cagnicourt ist es über die 122 Kilometer richtig abgegangen. Anhand des Beitrages vom Team Vorarlberg sieht man, wenn man, dass Stürze bei solchen Etappen an der Tagesordnung stehen. Für die beiden Österreichischen Teams gabe es trotzdem gute Platzierungen. Felbermayr Sprinter Filippo Fortin holte sich den starken 3. Rang, Matthias Krizek ist im Bergtrikot. Und auch Patrick Jäger (Foto) aus dem Team Vorarlberg kann mit Rang 11 mehr als zufrieden sein.

Bericht (Team Vorarlberg) - Nach 40 Kilometer erwischte es den Youngster Dominik Amann – Sturz und zu Ende war sein erster Auftritt in einer Rundfahrt. Auch Gian Friesecke musste aus der Spitzengruppe "quasi" direkt ins Spital! Der sympathische Schweizer war einer der Protagonisten dieser Etappe in der zehnköpfigen Spitzengruppe. Er holte Punkte an der Wertungen. Dann ein Reifendefekt - beim Versuch den Anschluss an die Gruppe herzustellen touchiert ein Motorrad der Tour Orga mit Friesecke und aus der Traum vom Tagessieg. Was bleibt ist die Fahrt ins Spital. Laut des sportlichen Leiter Werner Salmen muss eine Wunde im Kniebereich genäht werden. Gute Besserung Gian!!!

Und es kommt noch bitterer – Steimle 400 Meter vor dem Ziel abgeräumt!

Im Massensprint dann der nächste Schlag in die Magengrube des Teams. Jannik Steimle wird von Patrick Jäger ideal in Position gebracht. Knapp vor dem Ziel räumt ein Fahrer des Wiggins Teams den Vorarlberg Santic von der Straße. Dem Massensturz entkommt Patrick Jäger knapp und kann sich um Rang zehn platzieren. Das genaue Ergebnis fehlt noch. Steimle sollte hoffentlich das Rennen fortsetzen können. Man hofft im Team nach diesem „Seuchentag“ das Beste. „Das Rennen scheint uns nicht zu mögen. Im letzten Jahr ein Schlüsselbeinbrauch von Reinier Honig. Heute diese Stürze. Für 2019 wird man ernsthaft überlegen müssen hier noch zu starten. Die Kombination mit den vielen Startern und der „spektakulären“ Streckenführung mag zwar für die Zuseher nett sein, aber ist nicht notwendig!“ so Team Manager Thomas Kofler

Für das Team Felbermayr lief es da weit besser - Hier der Rennbericht aus Sicht der Oberösterreicher

Turbulent verlief die 1. Etappe des Radklassikers Paris-Arras Tour. Auf dem 121,7 Kilometer langen Teilstück von Le Cateau-Cambrésis nach Villers-lès-Cagnicourt wurde den Radprofis ziemlich viel abverlangt. Immer wieder kam es zu Stürzen und eine 5 Kilometer lange Kopfsteinpflasterpassage, die auch bei Paris-Roubaix gefahren wird, hatte es in sich. Für das Team Felbermayr Simplon Wels lief es aber bei dieser Rundfahrt bisher optimal: Matthias Krizek - (c)Foto/RSW - sicherte sich das Bergtrikot und Filippo Fortin holte im Zielsprint mit Platz 3 das nächste Podest.

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Bereits nach rund 6 Kilometern attackierte Matthias Krizek und sicherte sich solo die anschließende einzige Bergwertung und damit auch das Bergtrikot. In dem hektischen Rennen, bei dem es immer wieder zu schweren Stürzen kam konnten in weiterer Folge 9 Fahrer aufschließen, das Hauptfeld ließ den Vorsprung aber nur auf maximal 50 Sekunden anwachsen. Knapp vor dem Ziel kam es zum Zusammenschluss und die 1. Etappe wurde im Sprint entschieden. Kurz vor der Ziellinie kam es noch einmal zu einem Massensturz, dem sämtliche Felbermayr-Fahrer glücklicherweise rechtzeitig ausweichen konnten. Filippo Fortin verlor dadurch zwar etwas an Schwung, konnte aber nach 2:45:07 Stunden mit Platz 3 das nächste Podium für den Felbermayr-Express einfahren. „Heute war wirklich alles dabei. Mit dem Bergtrikot und einem Podiumsplatz sind wir sehr zufrieden“, so Rennsportleiter Andreas Grossek. Heute geht es über 189 Kilometer von Lens nach Lievin, am Sonntag warten beim abschließenden Teilstück von Hermiens nach Arras 193 Kilometer auf die Radprofis.

 

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