RAD -WM 2018 - OTHMAR PEER & EIN STRECKENTEST DER BESONDEREN ART

Kufstein- 05.10.2017 - Tirols Sportstimme Othmar Peer hat gerufen - und viele sind gekommen. Anlaß war eine sportliche Streckenvisite für die nächstjährige Rad-WM in Tirol.  Und eines vorweg - sie wird nicht hart diese WM - nein, sie wird knüppelhart ! Dabei sind wir nicht die 7 Zusatzrunden rund um Innsbruck gefahren - nein danke - einmal genügt - meinen alle Teilnehmer dieser Streckenbefahrung. Aber eins nach dem anderen: bei genialem Herbstwetter ging es für die Innsbrucker Teilnehmer mit der Bahn nach Kufstein, wo sich die weiteren Teilnehmer zur Kerntruppe rund um Othmar Peer, Eishockeycrack Peter Zinioder Markus Jochum (vor kurzem noch Ironman Cervia Sieger ) dazu gesellten. Die Innsbrucker Crew wurde noch von Lois Ranacher, Peter Resel, Peter Wallner, Karlheinz Karl-Heinz Sollat und Konrad Pedevilla ergänzt. In Kufstein warteten schon die Jungs des Gran Fondo Cycling Teams rund um Peter Gschwentner und Walter Weinseisen, verstärkt durch die einzige Dame in der Runde Anina Jennal - Rennfahrerin im Team von ÖAMTC Thomas Siller.
 
RADSTARS
 
Ja - und sogar ein Quintett aus dem wunderschönen Mondseerland scheuten die weite Anreise nicht - nein - auch die Truppe von Mondseemarathon-Organisator Ernst Ahammer und Austria Top Tour Speaker Rudi Schwaiger wollte WM-Luft schnuppern. Und alle 20 Meinungsbildner schwärmten im Verlaufe der Tour entlang des Inns von einer großartigen Strecke: da hat Thomas Rohregger einen Kurs aus dem Hut gezaubert, wo man noch Jahre nach der WM von dieser Streckenführung bzw. Gegend reden wird. 
 
Nun zur Strecke: von Kufstein ging es über Schwoich und Bad Häring rüber nach Mariastein und weiter zum Reintalersee, um dann im malerischen WM Ort Rattenberg auf Einladung von Konditormeister Reinhard Hacker eine eigens angefertigte WM-Torte zu verkosten. Wie sehr sich die Region Alpbachtal -Seenland auf dieses Ereignis freut, unterstrich die anwesende Eventmanagerin Sandrine Stock in einer netten Begrüßungsrede, in der sie betonte, dass man hier alles daran setzen wird , um die Leute für dieses Großereignis zu begeistern.  Dann ging es weiter über die Bundesstrasse bis nach Pill, wo man wieder die Innseite wechselte, um von Terfens den steilen Anstieg nach Gnadenwald in Angriff zu nehmen. Nach diesem Kraftakt ging es in weiterer Folge über die Martha-Dörfer nach Innsbruck und weiter in den nächsten Anstieg über Aldrans und Lans zur Olympiabobbahn oberhalb von Igls. Spätestens hier ahnte man schon die Ansprüche, die da auf die Profis zukommen - wir mußten ja nur einmal da hinauf - aber die weltbesten Profis gleich 7mal. Also auf diesem Rundkurs fällt sicher schon eine Vorentscheidung - das ist , so glaubten alle - nur was für ausgewiesene Bergspezialisten ! Von dort oben ging es dann über Igls in und durch die Olympiastadt hinüber zum Anstieg nach Hötting, wo die gefürchtete Hölle mit ihren 27 Steigungsprozenten wartete. Das wird sowieso der Hotspot dieser WM sein, wenngleich man auch zigtausende oben bei der Bergwertung an der Bobbahn erwarten darf, wo die Fahrer ja siebenmal durchkommen. Oben angekommen, ging es dann zur Einkehr ins Restaurant Alpina auf der Hungerburg - genau da, wo der leider verunglückte Michele Scarponi seinen letzten Sieg bei der Tour of the alps heuer im Frühjahr gefeiert hat. Letztendlich ging es dann in das eigentliche Ziel beim Landestheater am Rennweg, wo sich die Gruppen trennten und ihre Heimreise antraten. 
 
Nun - die Eckdaten: unsere Radler saßen 4.42 h im Sattel - bewältigten bei 118 km 1.800 Höhenmeter und zogen folgendes Resumee: es war großartig und es wird 2018 ganz sicher Wiederholungen mit Hobbysportlern, Promis u.a. geben, worauf sich auch Ride with Passion-Boss Thomas Pupp - einer der WM-Initiatoren jetzt schon freut ! Die Rad-WM kann kommen !
 

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