Radfahren – für viele Sportbegeisterte die schönste Nebensache der Welt!

 
Radfahren ist sehr gesund, kann als Hobby Spaß machen, dient zum Training der Gesundheit und ist vor allem für jedes Alter geeignet. Im Gegensatz zum Laufen ist das Fahrradfahren gelenks-, bänder- und sehnenschonend, stärkt dennoch die Muskulatur und trainiert das Herz-Kreislauf-System. Der einzige Nachteil liegt im Gegensatz zu anderen Sportarten in der Verbrennung von Kalorien. Geht man davon aus, dass eine untrainierte Person mit einem Körpergewicht von 70 Kilogramm die Wachauer Genuss Radtour über 50 Kilometer in Angriff nimmt und dabei 2 Stunden 30 Minuten benötigt, würde er in selbiger Zeit im gemütlichen Laufschritt doppelt so viele Kalorien verbrennen! Doch neben der positiven Auswirkung auf die Gesundheit, ist das Radfahren eine hervorragende Möglichkeit in sehr kurzer Zeit viele positive Eindrücke aus der Natur zu sammeln. Auch bei der 19. Auflage der Wachauer Radtage am 15. und 16. Juli 2017 setzt Rennleiter Bernhard Rassinger mit der Streckenführung auf das kulturelle Gustostück und UNESCO Weltkulturerbe Wachau! „Zu der Zeit, wo ich selbst noch Radprofi war, führte beinahe jede Radausfahrt entlang der Donau Richtung Melk oder Krems. Doch auch jetzt genieße ich noch jeden einzelnen Kilometer in der Wachau, da bekanntlich bei uns Radfahrern immer auch das Auge mitfährt und dort wo es uns am besten gefällt, vergeht auch die Zeit wie im Flug. Die Wachau ist natürlich nicht nur für ihre Naturschönheit bekannt, Weine aus dieser Region sind weit über die Grenzen Niederösterreichs bekannt“, so Bernhard Rassinger ehemaliger Radprofi und Teammanager vom Profiradteam Elk Haus.

Auch Veranstalter Hans Holzer von der AMI Promarketing Agentur-Holding GmbH ist davon überzeugt, dass fast alle der 1700 Starterinnen und Starter in der Veranstaltung den Hauptreisegrund sehen, um in die Wachau zu kommen.

Der Startort der Wachauer Radtage Mautern an der Donau befindet sich am südlichen Ufer der Donau gegenüber von Krems/Stein. Nachdem die Teilnehmer und Teilnehmerinnen des Champion als auch des Raiffeisen Power Marathons die Donaubrücke überquert haben, erreichen sie die Handels- und Kulturstadt sowie Schul- und Universitätszentrum Krems, welche den östlichen Randbereich der Wachau bildet. Erst nach passieren der Stadtgrenze Richtung Rehberg erfolgt der offizielle Start. Nachdem das Fahrerpulk die Burgruine Senftenberg im südlichen Waldviertel hinter sich gelassen hat, erfolgt die Streckenteilung. Der Raiffeisen Power Radmarathon über 99 Kilometer begibt sich Richtung Mühlbach, währenddessen der Krone Champions Radmarathon über 156 Kilometer noch eine zusätzliche Schleife über Gföhl zu bewältigen hat, bevor ebenfalls Mühldorf im Spitzer Graben erreicht wird. Zwischen Mühldorf und Raiffeisen besteht eine besondere Beziehung, denn hier wurde 1886 die erste österreichische Raiffeisenbank gegründet. Nachdem die Teilnehmer gerade einmal 80 Kilometer durch das Waldviertel absolviert haben, beginnt ab Gut am Steg die größte Herausforderung, die höchste Erhebung der Wachau, nämlich der Jauerling. Die schnellste Auffahrtszeit über 6,1 Kilometer wird als Bergkönig gekürt! Nach einer kurzen Abfahrt wird der Wallfahrtsort Maria Laach erreicht, 
bevor es weiter in Richtung Weitental rasant bergab geht. Nachdem der Raiffeisen Power Radmarathon die direkte Strecke genommen hat, geht die Streckenführung wieder gemeinsam zur Donau. Angekommen neben der Donau ist das von Jakob Prandtauer errichtete Benediktinerstift Melk aus dem 18. Jahrhundert kaum mehr zu übersehen. Auch wenn sich die Teilnehmer und Teilnehmerinnen ab hier wieder in der Wachau befinden, kommt die Kultur nicht zu kurz! Neben dem Schloss Schönbühel, der Burgruine als auch Kartause Aggsbach und letztlich einem weiteren Wallfahrtsort, Maria Langegg begeben sich alle Teilnehmer in Richtung Ziellinie auf Höhe der Römerhalle in Mautern.

Währenddessen die Sportler die Berg- und Talfahrt durch das Waldviertel genießen geht im Start- und Zielbereich zum zweiten Mal das Kinderradrennen über die Bühne. Im vergangenen Jahr stand Snowboard Gesamtweltcupsieger Benjamin Karl bei der erstmaligen Durchführung des Kinderradrennens den kleinsten Teilnehmern mit Rat und Tat zur Seite. Auch heuer hat er neben seinen Wintersportkollegen Marc Digruber, Christoph Sumann und Michael Walchhofer seine Startzusage abgegeben. Der frühere Österreich Radrundfahrt Sieger Thomas Rohregger wird sich zu den Sport-Promis gesellen um den Radgenuss der Wachau in vollen Zügen zu genießen.

Neben der Wachauer Genuss Radtour über 50 Kilometer, steht der Raiffeisen Power Radmarathon über 99 Kilometer als auch der Champions Radmarathon über 156 Kilometer mit sehr anspruchsvollen 2.461 Höhenmetern und neuer Streckenführung zur Auswahl.

Wachauer Radtage 2017 Factbox

Start- und Zielort: Mautern, Niederösterreich
Datum: Sonntag 16. Juli 2017
Start aller Bewerbe: 9.00 Uhr Römerhalle 

Champions Radmarathon             Länge: 156 km / 2.461 Höhenmeter
Raiffeisen Power Radmarathon    Länge: 99 km / 1.168 Höhenmeter
Wachauer Genuss Radtour           Länge: 50 km / 564 Höhenmeter

Kinderradrennen

Onlineanmeldung unter www.wachauer-radtage.at

Nachnennungsmöglichkeit für Kurzentschlossene!
Nachnennungen für sind im Bikerdorf in der Römerhalle Mautern am Samstag, dem 15. Juli von 13:00 bis 19:00 Uhr und am Sonntag, dem 16. Juli ab 07:00 Uhr möglich.

Kontakt und Rückfragehinweis:
02742 / 25 80 60 DW 14 (Andrea Strebinger)
 

Zurück