RADSPORTVERBAND DROHT INNSBRUCK/TIROL MIT WM AUS!

Wie bei orf.at zu lesen ist, scheinen sich der Österr. Radsportverband und die Veranstalter der Rad WM - die Innsbruck-Tirol-Rad WM-GmbH - bezüglich der WM 2018 nicht einig zu sein.  Denn bereits vor man mit der Organisation so richtig beginnt, ziehen aus Wien dunkle Wolken auf. Der Österreichische Radsportverband hat am Samstag eine Kontroverse um die Straßenrad-Weltmeisterschaft 2018 in Tirol ausgelöst. Offenbar fühlt sich der Verband seitens des Veranstalters übergangen. Der Verband droht mit dem WM-Aus.

„Rad-WM an der Kippe“ titelte der Österreichische Radsportverband in einer Presseaussendung. Der ÖRV teilt in wenigen Sätzen mit, dass er seine Unterstützung für die Straßen-Weltmeisterschaft im kommenden Jahr in Tirol zurückzieht und zwar, weil die Innsbruck-Tirol-Rad-WM-GmbH sich nicht an vertraglich zugesicherte Verpflichtungen halte. Welche das sind, führen die Verbandsfunktionäre nicht weiter aus.

Möglicherweise finanzielle Gründe als Ursache

Georg Spazier, der Geschäftsführer und Chef des OK, weist gegenüber ORF-Radio-Tirol alle Vorwürfe als völlig haltlos zurück. Man habe sich nichts zu Schulden kommen lassen. Die WM 2018 sei auf einem guten Weg und werde wie geplant in Szene gehen. Die eigentlichen Gründe für die Auseinandersetzung dürften finanzieller Natur sein. Vom Sportministerium fließen nämlich Fördergelder, der ÖRV könnte sich übergangen fühlen.

Im Rahmen der Ski WM in St. Moritz wurde die Weltmeisterschaft übrigens im Beisein von Mario Cippolini und Franck Schleck perfekt präsentiert. Man hatte dort den Eindruck, dass die Tiroler Veranstalter die Organisation doch sehr wohl im Griff hätten.

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