TIROL CYCLING TEAM - CLEMENS FANKHAUSER ZUM SCHLUSS NOCH 5.

(Bericht E.Sp./Foto Mario Stiehl) - Mit einer sehr guten Leistung von Clemens Fankhauser verabschiedet sich das Tirol Cycling Team von der Österreich Rundfahrt. Auf der siebten Etappe holt sich der Zillertaler Rang 5 auf der Etappe und beendet die Ö-Tour als drittbester Österreicher.

Ein wenig verzagt ist Clemens Fankhauser heute im Ziel am Kahlenberg schon. Er wäre zum Abschluss der Österreich Rundfahrt gerne aufs Podest gefahren. „Im Sprint habe ich versucht, mich links nach vorne zu fahren und bin dann auf der 300-Meter-Marke aber von einem Fahrer, der ausgeschert ist aus dem Sprint gebremst worden. Mein taktischer Fehler“, analysiert Fankhauser. Die heutige Etappe der Österreich Rundfahrt war wieder sehr schnell, das Tirol Cycling Team hat Clemens Fankhauser aber für den letzten Anstieg den Kahlenberg hinauf gut in Position gebracht. Mit Rang 5 auf der Etappe setzt Clemens Fankhauser noch einmal ein Ausrufezeichen, denn seine Leistung in den vergangenen Tagen war sehr gut. Gewonnen hat die heutige Etappe der Belgier Frederik Backaert. Jan Hirt gewinnt die Österreich Rundfahrt 2016. Clemens Fankhauser wird als bester Fahrer des Tirol Cycling Team 13. und so drittbester Österreicher.

„Meine Top-10-Platzierung habe ich am Dobratsch mit dem Defekt verloren“, meint Clemens Fankhauser. „Das ist schade für mich und das Team, denn so habe ich mein Ziel unter den beten 10 zu sein knapp verfehlt.“

Die Bilanz

Im Rückblick auf die vergangenen acht Tage bei der Österreich Rundfahrt ist das Tirol Cycling Team zufrieden, auch wenn manche Ziele nicht erreicht wurden. „Clemens Fankhauser war im Trikot des besten Österreichers und hat sich sehr gut geschlagen“, meint Thomas Pupp, Teammanager des Tirol Cycling Teams. „Den frühen Ausfall von Dennis Paulus auf der ersten Etappe mussten wir erst verkraften. Der siebte Mann hat uns vor allem bei den Bergetappen gefehlt.“ Ziel des Teams war es, Clemens Fankhauser unter die Top 10 der Rundfahrt zu bringen. Daran ist man nur knapp gescheitert. Ohne den Defekt kurz vor dem Dobratsch wäre das vielleicht sogar gelungen. „Es war schwerer als in den vergangenen Jahren, in eine Fluchtgruppe zu kommen“, erzählt Hannes Kapeller, sportlicher Leiter. „Allgemein wurden kaum Spitzengruppen zugelassen, das Tempo der Rundfahrt war am Beginn jeder Etappe sehr hoch.“

„Der große Wurf – eine Etappe zu gewinnen – ist uns heuer leider nicht gelungen“, meint Thomas Pupp weiter. „Aber wir haben uns gut gezeigt und wissen, woran wir für die kommenden Aufgaben arbeiten müssen.“ Für das Tirol Cycling Team stehen in den kommenden Wochen noch wichtige Rundfahrten auf dem Programm. Mit der Aosta-Rundfahrt und der Tour Alsace in Frankreich ist der Terminkalender im Juli dicht gedrängt.

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