Toller 2. Platz von Thomas Pechhacker beim Trials World Cup in Vöcklabruck

 
Ein Spektakel wurde den über 1.000 Zuschauern beim Finale des 3. Trials World Cup in Vöcklabruck geboten. Der Österreicher Thomas Pechhacker konnte dabei den ausgezeichneten 2. Platz belegen. Im Finale der besten sechs Fahrer musste er sich in der 20-Zoll- Klasse nur ganz knapp Weltmeister Abel Mustieles aus Spanien geschlagen geben. Beide hatten nach den fünf zu bewältigenden Sektionen 19 Fehlerpunkte, die Anzahl der geringeren Fehlerpunkte bei zwei Sektionen gab letztlich den Ausschlag für den Spanier. „Ich habe alles gegeben. Die Anfeuerung durch die vielen Zuschauer hat mich zusätzlich motiviert“, so Thomas Pechhacker, der mit seiner Leistung trotz der knappen Entscheidung letztendlich hochzufrieden war. Der Niederösterreicher aus Purgstall egalisierte damit sein bisher bestes Weltcupergebnis von Albertville und macht in der Weltrangliste vom derzeitigen 7. Platz einen Sprung nach vor. In der 26-Zoll- Klasse siegte erneut Jack Carthy, der Brite gewann mit nur fünf Fehlerpunkten vor Vincent Hermance aus Frankreich (8 Fehler). Bei den Damen war die deutsche Weltmeisterin Nina Reichenbach erfolgreich. 
 
Hochspannung beim heutigen Trials Weltcup-Finale in Vöcklabruck. Bereits im Semifinale, bei dem Vormittag aus 25 Startern die sechs Finalteilnehmer ermittelt wurden, konnte Pechhacker den 3. Platz belegen. Im Finale führte der 22jährige lange und musste auf dem extrem schweren Parcours nur Weltmeister Abel Mustieles den Vortritt lassen. Die beiden waren am Ende punktegleich, da aber Mustieles bei seinen beiden besten Sektionen nur je 2 Fehler hatte, Pechhacker aber 2 und 3 Fehler, ging der Sieg an den Spanier. Den 3. Platz belegte Dominik Oswald aus Deutschland mit 22 Fehlerpunkten. Über 1.000 Zuschauer allein beim Finaldurchgang sorgten für eine hervorragende Stimmung. Wie eng es in der Weltspitze zugeht verdeutlicht die Tatsache, dass der Sieger von 2015 Benito Ros den Sprung ins Finale verpasste. Bei den Damen siegte Nina Reichenbach mit 9 Fehlerpunkten vor Manon Basseville aus Frankreich, die 13 Fehlerpunkte zu verzeichnen hatte. Alle Ergebnisse unter www.trialsworldcup.at.
 
Die Veranstaltung war perfekt organisiert vom Radsport-Weltverband UCI gab es eine großes Kompliment für die Organisation und Durchführung der Veranstaltung samt Live-Übertragung im Internet. Auch ein Unwetter am Samstag, das eine einstündige Unterbrechung der Veranstaltung notwendig machte, wurde von den Organisatoren dank der Unterstützung von rund 40 freiwilligen Helfern optimal bewältigt. „Er war wieder eine tolle Veranstaltung. Der Trials-Sport wird auch in Österreich immer beliebter“, so Organisator Walter Mayrhuber.
 

Zurück