Weltklasse-Radprofis treffen auf Hobbyradsportler im Ötztal

(Berich/(c)Foto - Ernst Lorenzi) - Rund 150 Radprofis von UCI WorldTeams, Professional Continental- und Continental Teams sowie 4.000 Hobbyradfahrer aus  39 Nationen bilden den Kern des brisanten Radsportfestes Ende August beim 1. PRO Ötztaler 5500 - dem weltweit schwierigsten Eintages-Profirennen - und beim 37. Ötztaler Radmarathon.

Start und Ziel ist für beide Bewerbe ist Sölden in Tirol. Dazwischen liegen 227,4 harte Radkilometer, verteilt auf die Namen gebenden 5.500 Höhenmeter. Gefahren wird beim PRO Ötztaler 5500 am Freitag, den 25. August 2017 auf der identischen Strecke wie der Ötztaler Radmarathon seit 1982 ausgetragen wird. Zu bewältigen sind gleich vier große Pässe. Das Kühtai (2020m) von Ötz aus weist 1200 Höhenmeter auf, von Innsbruck zum Brenner (1377m) sind des 777, vom Südtiroler Silberstädtchen Sterzing/Vipiteno 967m zum Jaufenpass 2090m müssen 1300 Höhenmeter überwunden werden, ehe dann die 29 Kilometer lange Strecke vom 689 Meter hoch gelegenen St. Leonhard im Passeier über das 2509 Meter hohe Timmelsjoch zurück ins Ötztal führt.
 
Den Auftakt des Radsportfestes im Ötztal machen die Radprofis am Freitag, den 25. August. Start ist in Sölden um 12:30 Uhr. Thomes Rohregger, Ex-Radprofi und Mitglied des Organisations-Komitees, rechnet damit, dass die Radprofis zwar schneller sein werden als die Marathon Teilnehmer, aber eine genaue Prognose zur erwartenden Fahrzeit wagt auch er nicht. Radexperten glauben, dass ein Durchschnitt von 34 – 36 km/h für die Radprofis machbar sein könnte. Speziell die Mischung aus Erfolgs hungrigen Fahrern der Continental Teams und den taktisch versierten Weltklasse-Fahrern der WordlTeam-Mannschaften wird das Rennen der Profis befeuern. Eine fixe Startzusage hat bereits das deutsche sehr erfolgreiche WorldTeam BORA-hansgrohe abgegeben.

Prämien für die Profis Damit der Anreiz für die Radprofis noch gesteigert wird, vergibt der Veranstalter für den schnellsten Radprofi eigene Bergpreise und zwar entsprechend der Höhe des jeweiligen Passes. Als besonderer Bonus wird jener Fahrer, der den bisherigen Streckenrekord bricht, mit € 300.- belohnt und das für jede Minute, die er schneller ist. Streckenrekordhalter ist der Schweizer Hugo Jenni aus dem Jahr 2001 mit 6:50,31 Stunden.

Die Marathon Teilnehmer sind dann am Sonntag, den 27. August, bereits um 6:45 Uhr an der Reihe. Im Starterfeld der mehr als 4.000 Teilnehmer werden sich wieder einige ehemalige Radprofis befinden. Für alle Radfans und Marathon-Starter gibt es zwei brennende Fragen: In welcher Zeit werden die Radprofis diese mit Mythen beladene Strecke bewältigen? Welche Zeiten werden sie auf den vier Pässen fahren? Ein Jahr vor den UCI Rad Weltmeisterschaften in Tirol wird diese Fangemeinde im Ötztal sicherlich für viel Stimmung auf den Pässen sorgen. Einem richtigen Radfest über die Pässe und die Antworten auf diese Fragen der Zeitvergleiche steht nichts mehr im Wege.

 

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