TCT: Sprint-Ass Fortin wird Zweiter bei Schlussetappe der Istrian Spring Trophy

Die Abschlussetappe der Istrian Spring Trophy 2017 brachte einen weiteren Podestplatz für das Tirol Cycling Team. Beim Massensprint nach 156 Kilometer landete Filippo Fortin als Zweiter auf dem Podium.

Zum Abschluss der Istrian Spring Trophy 2017 ging es heute bei traumhaftem Wetter und frühlingshaften Temperaturen über 156 Kilometer. Auf der Flachetappe mit Start in Pazin und Ziel in Umag bildete sich bereits früh eine Fluchtgruppe. Die Fahrer der Tiroler Rad-Equipe fuhren mannschaftlich sehr geschlossen im Hauptfeld und waren sehr aktiv bei der Tempoarbeit. Aufgrund der hohen Geschwindigkeit im Fahrerfeld konnte die Ausreißergruppe etwa zehn Kilometer vor dem Ziel gestellt werden.

Nach dem Zusammenschluss konzentrierten sich die Asse des Tirol Cycling Teams auf den erwarteten Massensprint. Im Finale zeigte Fortin erneut seine ausgezeichneten Sprinterqualitäten und belegte den zweiten Rang. Sieger der Schlussetappe wurde Alex Frame (NZL) vom Team JLT Condor.

Nach seinem bereits dritten Podestplatz in dieser Saison meinte Fortin: „Ich bedanke mich bei meinen Teamkollegen. Das gesamte Team hat einen fantastischen Job gemacht. Beim Sprint habe ich alles versucht. Heute war ein Fahrer aber einfach schneller.“

In der Gesamtwertung der Istrian Spring Trophy 2017 belegte Markus Freiberger als bester Fahrer des Tirol Cycling Teams den 18. Rang. Gesamtsieger wurde der Slowene Matej Mugerli (Team Amplatz-BMC).

Am nächsten Sonntag geht es für das Tirol Cycling Team in Italien weiter. Der Tiroler Radrennstall startet beim Eintagesrennen „Popolarissima“.

Das gesamte Ergebnis auf:

http://www.procyclingstats.com/race/Istarsko_Proljece_-_Istrian_Spring_Trophy_2017_Stage_4

Foto: Franz Oss/Tirol Cycling Team

Bildtext: Filippo Fortin (im Porträt) wird Zweiter bei der Schlussetappe der Istrian Spring Trophy

TCT - Klasse! Krizek Etappenzweiter bei Istrian Spring Trophy

(TCT) - (Foto-Mario Stiehl) - Matthias Krizek (Foto) feierte seinen ersten Podestplatz in dieser Saison und strahlte als Zweiter vom Podium.

Die erste Etappe der Istrien-Rundfahrt von Porec nach Labin führte am Freitag über genau 161 Kilometer. Auf der hügeligen und selektiven Strecke gelang es einer Ausreißergruppe bereits früh, sich vom Feld zu lösen. Die Asse des Tirol Cycling Teams waren sehr aktiv bei der Tempoarbeit im Hauptfeld und etwa 20 Kilometer vor dem Ziel konnte die Fluchtgruppe gestellt werden.

Nach dem Zusammenschluss konzentrierte sich die Tiroler Rad-Equipe auf den drei Kilometer langen Schlussanstieg nach Labin. Hier attackierte aber etwa 1.200 Meter vor dem Ziel ein Duo und setzte sich leicht vom restlichen Feld ab.

Im Finale versuchten die Fahrer des Tirol Cycling Teams, diese kleine Lücke zu schließen und den Etappensieg einzufahren. Kurz vor dem Ziel setzte Krizek den Schlussprint für seinen Teamkollegen Filippo Fortin an. Das Sprint-Ass des Tirol Cycling Teams rutschte aber bei der Schlusskurve weg und Krizek zog seinen Endspurt schließlich bis zur Ziellinie durch. Der 28-jährige Krizek konnte noch den zweiten Platz für das Tirol Cycling Team einfahren.

Nach seinem ersten Podestplatz in dieser Saison erklärte Krizek: „Ich bin super happy mit dem zweiten Platz. Fast hätte es für das oberste Treppchen gereicht. Eigentlich hätte ich nur den Sprint für Fortin anziehen sollen. Zum Glück ist meinem Teamkollegen bei seinem Ausrutscher nichts Gröberes passiert.“

Morgen steht die Königsetappe bei der Istrian Spring Trophy auf dem Programm. Die Etappe von Vrsar nach Motovun (Bergankunft) führt über 188 lange und harte Kilometer.

Das gesamte Ergebnis auf:

http://www.procyclingstats.com/race/Istarsko_Proljece_-_Istrian_Spring_Trophy_2017_Stage_2

Tour de Suisse 2017 - Sölden als eines der Highlights!

Foto (TDS) - 2016 fuhr Matthias Brändle (links) auf der Sölden-Etappe  lange an der Spitze -
 
(Presse TDS) - Fesselnde Sprintetappen, Chancen für Ausreisser und ein abschliessendes Zeitfahren, welches das Gesamtklassement nochmals auf den Kopf stellen kann - die 81. Ausgabe der Tour de Suisse ist ein Fall für die besten Generalisten im Fahrerfeld. Zudem versprechen kürzere Etappen und häufige Zieldurchfahrten attraktive Rennen und viel Spektakel. Für ein zehntägiges Volksfest mit Top-Radsport und Unterhaltung ist gesorgt.

Mit zwei Abstechern ins nahe Ausland nach Italien und Österreich sowie Etappenankünften in allen Schweizer Sprachregionen präsentiert die Veranstalterin InfrontRingier 2017 einen ausgewogenen Parcours. In Detailarbeit stellte der Sportliche Direktor David Loosli neun Etappen mit Raum für Überraschungen zusammen. «Die Strecke ist absichtlich so angelegt, dass auf einigen Etappen erst im Verlauf des Rennens klar wird, ob die Sprinter sich im Feld halten können.» Auch in diesem Jahr werden legendenreiche Bergpassagen herrliche Landschaftsbilder liefern. Indessen verspricht sich die Tour-Organisation eine Attraktivitätssteigerung von den kürzeren Rundkursen am Start- und Zielwochenende. «Dank mehreren Zieldurchfahrten erwarten wir ein hohes Tempo und spektakuläre Fights», so David Loosli. «Das macht das Rennen für das Publikum am Streckenrand und an den TV-Bildschirmen noch interessanter.»   

Tour de Suisse vergibt vier Wildcards

In Cham am Start stehen 2017 wie gewohnt die 18 Teams der höchsten Kategorie WorldTour. Zudem vergibt die Tour-Organisation auch in diesem Jahr vier Wildcards. Mit dabei sein werden wie im Vorjahr das Team Roompot-Nederlandse Loterij (RNL) sowie CCC Sprandi Polkowice (CCC) aus Polen. Ebenfalls mit von der Partie sind die französische Equipe Direct Energie (DEN) und das neue irische Team Aqua Blue Sport (ABS). 

Neuer Ehrenpreis «fou pédalant»

Zu Ehren des Ende Dezember 2016 im Alter von 97 Jahren verstorbenen Ferdy Kübler vergibt die Tour-Organisation einen Ehrenpreis. «Ferdy National» war nicht nur Dreifachsieger der Tour de Suisse, sondern auch bekannt für seine wilden Fluchten und verdiente sich damit den Übernamen «fou pédalant».

Der Fahrer, der während den neun Etappen die meisten Kilometer in einer Fluchtgruppe zurücklegt, wird am Ende der Tour de Suisse mit  dem Ehrenpreis «fou pédalant» geehrt. Dabei handelt es sich um ein fortlaufendes Klassement über die gesamte Tour de Suisse. Der aktuell führende «fou pédalant» startet täglich mit einer speziell gekennzeichneten Startnummer.

TdS Armband kaufen und den Nachwuchs unterstützen

Schweizer Radprofis machen die Schweizer Landesrundfahrt attraktiver. Nicht zuletzt darum fördert  InfrontRingier aktiv den Schweizer Nachwuchs und startet ab sofort den Verkauf eines speziellen TdS-Armbands. TdS-Generaldirektor Olivier Senn: «Mit dem Armband packen wir die einmalige Chance, den Profisport mit der wichtigen Nachwuchsarbeit zu kombinieren.»

Bei einem Kaufpreis von Fr. 5.00 pro Armband gehen dabei bis zu zwei Franken an den Radsportnachwuchs. Mit dem Rest wird die Tour-Organisation die Schweizer Landesrundfahrt weiterentwickeln.  

Hobbyfahrer messen sich erneut mit den Profis

Bereits zum dritten Mal können sich Hobbyfahrer an drei Etappen mit den Profis messen. Nach dem Einzelzeitfahren für Jedermann, der «Cornèrcard Cancellara Challenge», am Samstag, 10.6., steht am Sonntag, 11.6., beim «Morgarten Memorial» ein Rennen auf der Originalstrecke der zweiten Etappe auf dem Programm. Der Abschluss bildet der «Cornèrcard City Circle» in Schaffhausen (18.6.). Anmeldungen werden für einzelne Etappen oder für die ganze TdS Challenge entgegengenommen.

TdS Village - Bike Expo - Kids World

Erneut laden am Start- und Schlusswochenende jeweils viele Attraktionen zum Flanieren ein. In der Kids World warten auf die Kleinen neben dem Maskottchen «Tourli» verschiedene Themenparks wie zum Beispiel ein Geschicklichkeitsparcours und ein Pump Track. Zudem präsentieren in der Bike Expo und im TdS Village verschiedene Aussteller ihre neusten Produkte. Nicht zuletzt wird in den Festwirtschaften und auf dem Showtruck durchgehend für Unterhaltung gesorgt.   

Rennen und Parcours 

Freitag, 09. Juni 2017; Teampräsentation

Die Organisatoren freuen sich auch im dritten aufeinanderfolgenden Jahr in der Region Zug auf ein grandioses Volksfest für Gross und Klein. In Cham werden die 18 Teams der UCI WorldTour sowie die vier Equipen mit einer Wildcard in einem spannenden und live im Internet übertragenen Format dem Publikum vorgestellt. Für das leibliche Wohl sorgen die lokalen Vereine und Organisatoren.

Samstag, 10. Juni 2017; 1. Etappe; Prolog-Zeitfahren Cham (ZG) (6,0 km, 45 hm)

Inzwischen eine liebgewonnene Tradition ist auch das diesjährige Prolog-Zeitfahren am Zuger Hub in Cham. Der Parcours ist flach und schnell. «Ein hohes Tempo ist garantiert», weiss David Loosli. Aber: Welcher explosive Zeitfahrspezialist wird sich im Jahr eins nach Fabian Cancellara hier durchsetzen können?

Sonntag, 11. Juni 2017; 2. Etappe; Rundkurs Cham -  Cham (172.2 km, 2412 hm)

Frei nach dem Motto «go west» führt die zweite Etappe von Cham aus über die westliche Kantonsgrenze in die Kantone Aargau und Luzern, wo mit dem «Horben» der höchste Punkt der Etappe angepeilt wird. Vier Mal führt die Runde über den Aargauer Aussichtspunkt. David Loosli: «Es ist darum nicht ganz auszuschliessen, dass der eine oder andere Sprinter zurückfällt und das grosse Finale in Cham verpasst.»

Montag, 12. Juni 2017; 3. Etappe; Menziken (AG) – Bern (BE) (159.3 km, 1635 hm)

Im Kanton Aargau startet die dritte Etappe der 81. Tour de Suisse. Nach einer Startrunde rund um Menziken mit erneuter Startdurchfahrt verabschiedet sich das Fahrerfeld in Richtung Emmental. Die perfekte Etappe für eine ambitionierte Ausreissergruppe, die möglicherweise kurz vor Bern eingeholt wird. «Es ist alles für eine spektakuläre Sprintankunft auf der Berner Papiermühlestrasse angerichtet», so der Sportliche Direktor.

Dienstag, 13. Juni 2017; 4. Etappe; Bern – Villars-sur-Ollon (VD) (143.2 km, 2736 hm)

Auf geht’s in die Westschweiz. Auf dem Münsterplatz in Bern fällt der Startschuss zur vierten Etappe. Nach einer Schleife durch die Berner Altstadt fährt der Tour-Tross in Richtung Westen. «Zum ersten Mal geht es in die Berge.» David Loosli führt die Route an Fribourg vorbei. Danach wartet auf die Fahrer der Col des Mosses als erster Prüfstein und Übergang ins Chablais. Abschliessend dürfte der 11 km lange Anstieg nach Villars-sur-Ollon (VD) ein klarer Fall für einen ausgewiesenen Bergspezialisten sein.

Mittwoch, 14. Juni 2017; 5. Etappe; Bex (VD) – Cevio (TI) (222 km, 2570 hm)

Die Tour de Suisse macht heute einen Abstecher nach Italien. Von Bex (VD) aus biegt das Fahrerfeld in Brig Richtung Simplonpass ab. Die Passhöhe auf 2005 m.ü.M. liegt noch auf Schweizer Boden. Nach der Grenzüberquerung führt die fünfte Etappe über italienischen Boden zurück in die Schweiz, durchs Centovalli bis nach Avegno. Dort biegt der Tour-Tross ins Maggiatal ein mit Zielankunft in Cevio. Eine Sprintankunft ist trotz der Passage des Simplonpasses nicht auszuschliessen.

Donnerstag, 15. Juni 2017; 6. Etappe; Locarno (TI) – La Punt (GR) (166.7 km, 3950 hm)

Die diesjährige Königsetappe führt vom Tessin ins Romanisch sprechende Engadin. Der Startschuss fällt mitten auf der Piazza Grande, wo im August das berühmte Filmfestival zu Gast ist. Wer in Sachen Etappensieg den Film des Tages schreibt, dürfte sich erst nach der Überquerung des San Bernardino und später im Anstieg zum Albulapass entscheiden. «Die rasante Abfahrt vom Albula fordert von den Fahrern einiges ab», so David Loosli. «Der Etappensieger wird erst in La Punt die Arme in die Luft reissen können.» 

Freitag, 16. Juni 2017; 7. Etappe; Zernez (GR) – Sölden (A) (166.3 km, 2680 hm)

Auf der siebten Etappe wird auf 2‘780 m.ü.M. das Dach der 81. Tour de Suisse erreicht. Nach dem Start in Zernez führt die Route durch das Unterengadin zum Grenzübergang Martina und über Landeck an den Eingang zum Ötztal. Erneut steht nach der Durchquerung von Sölden die 13 km lange steile Gletscherstrasse auf dem Programm. Aufgrund von Bauarbeiten am Rettenbachgletscher endet die siebte Etappe jedoch 2,8 km später und nach zusätzlichen 110 Höhenmetern am Fuss des Tiefenbachgletschers. «Zuletzt wartet noch ein spezielles «Schmankerl» auf die besten Bergfahrer der Tour de Suisse», verrät David Loosli. «Auf dem allerletzten Teilstück gibt es einen 1,7  Kilometer langen Tunnel.» 

Samstag, 17. Juni 2017; 8. Etappe; Schaffhausen – Schaffhausen (SH) (100 km, 1064 hm)

Start und Ziel befinden sich beim neuen LIPO Park. Eine gerade mal 100 Kilometer lange Etappe auf einem 12,5 km langen Stadtrundkurs verspricht hohes Tempo, Renndynamik und Spannung pur. Die, verglichen mit anderen Etappen, kürzere Strecke mit acht Zielpassagen bietet dem Publikum in Schaffhausen sowie an den TV-Bildschirmen viel Abwechslung. «Ein weiteres Element zur Weiterentwicklung und Attraktivitätssteigerung der Tour de Suisse und des Radsports allgemein», so Loosli.

Sonntag, 18. Juni 2017; 9 Etappe; Einzelzeitfahren Schaffhausen (28,6 km, 398 hm)

Auf der praktisch gleichen Strecke wie 2011 kämpfen die Anwärter auf den Gesamtsieg um jede Sekunde. Denn im Zeitfahren könnte das Gesamtklassement durchaus noch auf den Kopf gestellt werden. «Genau dies passierte 2011», erklärt David Loosli, «der Amerikaner Levi Leipheimer verwies den Italiener Damiano Cunego in Schaffhausen beim abschliessenden Zeitfahren um vier Sekunden auf den zweiten Schlussrang.» Gestartet wird in der Schaffhauser Altstadt, das Ziel befindet sich beim LIPO Park.

 

Tour of the Alps“ bietet Bühne für afrikanische Projekte

(Presse/FotoTotA) - Die neue Rundfahrt in den Euregio-Regionen von 17. bis 21. April bietet eine Bühne für das deutsche Team Bike AID’s Project, das Talente aus Kenia und Eritrea unterstützt. Auch zwei weitere aufstrebende Continental Teams, Tirol und Sangemini, sind mit dabei!

Der Radsport in Afrika drängt auf die internationale Bühne. Dieser Entwicklung trägt die neue Rundfahrt „Tour of the Alps“ Rechnung und hat das UCI Continental Team Bike AID in das 18 Mannschaften umfassende Starterfeld aufgenommen. Die deutsche Mannschaft arbeitet intensiv an der Entwicklung und Förderung von afrikanischen Radsportprojekten.

Die Ziele des Continental-Teams Bike AID sind es, Fahrer aus Ostafrika (Kenia und Eriträa) mit technischem Know-How und Bildungsprogrammen zu fördern. Die Mannschaft hat mit den beiden afrikanischen Ländern eine Partnerschaft beschlossen, um eine Infrastruktur aufzubauen und neue Talente zu scouten.
 
Wir glauben daran, Ostafrika steckt voller Talente“, sagte Timo Schäfer, der Sportkoordinator der Equipe. Er ergänzt: „Man schaue nur auf andere Ausdauersportarten, wie Laufen. Wir haben kenianische Talente in unser Team geholt, wie auch zwei Fahrer aus Eriträa - darunter den afrikanischen Zeitfahrmeister Meron Teshome. Von diesem Kontinent kommt auch Tour de France-Titelverteidiger Chris Froome, der hier aufgewachsen ist.

Bike AID wird nicht das einzige UCI Continental Team bei der fünftägigen Rundfahrt „Tour of the Alps“ sein. Das österreichische Tirol Cycling Team und Sangemini-Mg-K Vis Olmo aus Italien wollen auch ins Rampenlicht fahren!

Schon bei den letzten beiden Austragungen des Giro del Trentino Melinda, der zur „Tour of the Alps“ wurde, bekam das Tirol Cycling Team um den Sportlichen Leiter Roberto Damiani mit seinen besten Fahrern Clemens Fankhauser und Filippo Fortin eine Wildcard. Die Mannschaft Sangemini setzt auf die Kletterfähigkeiten von Francesco Manuel Bongiorno auf den schweren Anstiegen der „Tour of the Alps“. Das italienische Nationalteam wird auch am Start stehen. Teammanager Davide Cassani wird das Nationalteam mit Profis und starken U23-Fahrern bestücken.
 

Tirol Cycling Team nach Sekundenkrimi bei Prolog voll im Plan

 

Foto: Mario Stiehl/Tirol Cycling Team -Bildtext: Filippo Fortin landet beim Prolog in Umag auf dem 9. Platz

Heute begann für das Tirol Cycling Team die Istrian Spring Trophy (1 Prolog, 3 Etappen) in Kroatien. Beim Auftaktprolog in Umag zeigte Filippo Fortin eine sehr gute Leistung und belegte als bester Fahrer der Tiroler Rad-Equipe den 9. Rang.

Bei der Istrian Spring Trophy, einem europäischen Frühjahresklassiker, ist auch heuer ein starkes internationales Teilnehmerfeld am Start. Für das Tiroler UCI Continental Team nehmen Fortin, Benjamin Brkic, Markus Freiberger, Matthias Krizek, Maximilian Kuen und Sebastian Schönberger das viertägigen Etappenrennen in Angriff.

Zum Auftakt der Istrien-Rundfahrt absolvierten die Rad-Asse heute einen 1,8 Kilometer langen Prolog inmitten der kroatischen Hafenstadt Umag. Wie bei dem flachen, kurzen Kurs zu erwarten war, bewegten sich die Zeitabstände im Sekundenbereich.

Insgesamt ist der Prolog für das Tirol Cycling Team gut verlaufen und die Rückstände hielten sich bei dem Sekundenkrimi in Grenzen. Bester Fahrer der Tiroler Rad-Equipe war Fortin mit dem 9. Rang und einen Rückstand von nur vier Sekunden auf den Sieger Alex Frame (NZL) vom Team JLT Condor. Ebenfalls gut geschlagen hat sich der erst 21-jährige Freiberger mit dem 49. Platz (+ 8 Sek.).

„Unser Ziel war es heute die Rückstände so gering wie möglich zu halten. Das ist uns gelungen und für uns ist noch alles drin. Jetzt konzentrieren wir uns auf die nächsten Tage. Wir wollen bei den einzelnen Etappen vorne dabei sein und auch in der Gesamtwertung eine gute Rolle spielen“, erklärt Schönberger (+ 16 Sek.), der auf eine gute Platzierung im Endklassement fährt, im Anschluss an den Prolog.

Auf die Asse des Tirol Cycling Teams warten jetzt drei schwere Etappen in den Hügeln Istriens. Die morgige 1. Etappe von Porec nach Labin führt über eine Distanz von 161 Kilometern und beinhaltet einige kurze und kräfteraubende Anstiege.

PARIS - NIZZA - 4. Etappe - PATRICK KONRAD 26. - MARCO HALLER GESAMT 24.

(Quelle Radsportkompakt) -Julian Alaphlippe (Quick-Step Floors) hat bei der 75. Auflage von Paris-Nizza das Gelbe Trikot des Gesamtführenden gewonnen. Der Franzose gewann das Einzelzeitfahren der 4. Etappe und konnte damit das Leadertrikot von seinem Landsmann Arnaud Démare (FDJ) bei der achttägigen französischen Fernfahrt übernehmen.

Alaphlippe benötigte für die 14,5 Kilometer von Beaujeu zum Schlussanstieg nach Mont Brouilly 21:39 Minuten und war damit 19 Sekunden schneller als der Spanier Alberto Contador (Trek-Segafredo). Eine weitere Sekunde hinter dem ehemaligen Tour-Sieger Condator fuhr mit Tony Gallopin (Lotto Soudal) ein zweiter Franzose auf das Tagespodium. Bester Fahrer der deutschen Bora-hansgrohe Mannschaft wurde der Österreicher Patrick Konrad mit 1:17 Minuten Rückstand als 26. (Gesamt 89.) - Marco Haller (KATUSHA), der vor dieser Etappe unter den Top 10 rangierte, verlor heute etwas mehr als 4 Minuten und liegt in der Gesamtwertung nach 4 Etappen als bester Österreicher auf Rang 24. (+05,18). Michi Gogl (Trek-Segafredo) ist Gesamt 80.

Ergebnisse

TEAM VORARLBERG - GUTES WOCHENENDE

(ArchivBild) - Fabian Lienhard fixiert Rang acht beim sturzreichen Rhodos GP UCI 1.2 – Gian Friesecke wird Zehnter beim 15. Trofeo Porec UCI 1.2 in Kroatien

Ein sehr ereignisreiches Rennen ging am Sonntag in der Hauptstadt Rhodes zu Ende. Nach vielen Stürzen und einem Harakiri Finale rangiert sich Fabian Lienhard auf Rang acht in der Endwertung. Francesc Zurita, ebenfalls im Verlauf der Etappe ein Sturzopfer, büßte seine Top Position für ein Podium kurz vor dem Ziel durch ein Ausweichmanöver eines Massensturzes ein. Reinier Honig wird bei seinem Debut zeitgleich mit dem Sieger 18. Michael Kucher musste mit Schnittwunden ins Spital gebracht werden. Auch er musste im 195 Kilometer langen Rennen sehr unsanft zu Boden. Gewonnen hat Alan Bonaszek (CCC) aus Polen.

Stark auch Gian Friesecke. Der junge Schweizer holt bei der Porec Trophy in Kroatien mit Rang zehn ein weiteres Top Ergebnis.

Weiter geht’s im Rennplan mit der Int. Tour of Rhodos UCI 2.2!

Wunden lecken, gut trainieren und weiter geht es für das Team Vorarlberg mit der Int. Tour of Rhodos UCI 2.2 vom kommenden Freitag bis Sonntag. Es warten drei sehr anspruchsvolle Etappen, an welchen man es in Reihen des Ländle Teams nicht immer auf einen Sprint ankommen lassen will. Diese Lehren hat man heute gezogen, da auch die Absicherungsmaßnahmen gerade im Finale doch als sehr kritisch zu beurteilen sind.

 

Kader Team Vorarlberg Rhodos GP UCI 1.2 // Int. Tour of Rhodos UCI 2.2:

 

Patrick Schelling, Thery Schir, Fabian Lienhard, Reinier Honig, Michael Kucher, Francesc Zurita;