PATRICK KONRAD BEI ABU DHABI TOUR GUT UNTERWEGS!

Patrick Konrad (Bora-hansgrohe) wurde am Samstag auf der Königsetappe der 3. Abu Dhabi Tour mit 1:05 Minuten Rückstand auf Tagessieger Rui Costa (UAE Team Emirates) Sechzehnter der 3. Etappe, die über insgesamt 186 Kilometer führte. In der Gesamtwertung liegt Konrad nun als bester Österreicher auf Platz 24. Michi Gogl wurde am Samstag 77., Bernhard Eisel 150. - Alle 3 sind aber vor allem für ihre Teams im "Arbeitseinsatz". 

 

Tirol Cycling Team bei GP Laguna Porec unter seinem Wert geschlagen

Am Sonntag begannen mit dem GP Laguna Porec (UCI 1.2) die klassischen Frühjahresrennen in Kroatien. Für das Tirol Cycling Team lief das Rennen entlang der istrischen Küste nicht nach Wunsch. Bester Fahrer des Tirol Cycling Teams war Filippo Fortin mit dem 22. Platz.

Das Eintagesrennen GP Laguna Porec mit Start in Funtana und Ziel in Zelena Laguna führte über eine Distanz von rund 160 Kilometern. Vom Tirol Cycling Team waren mit Fortin, Benjamin Brkic, Patrick Gamper, Matthias Krizek, Maximilian Kuen, Enrico Salvador, Sebastian Schönberger und Alexander Wachter acht Fahrer im Einsatz.

Auf der hügeligen Strecke zeigte sich das Tirol Cycling Team zu Beginn des Rennens sehr aktiv und war immer im Spitzenfeld zu finden. Etwa 50 Kilometer vor dem Ziel verpasste es aber die Tiroler Rad-Equipe, in der entscheidenden Ausreißergruppe vertreten zu sein. Trotz sehr guter Teamarbeit gelang es den Assen des Tirol Cycling Teams nicht mehr, die etwa 20 Mann starke Spitzengruppe einzuholen. Bester Fahrer des Tirol Cycling Teams war heute Fortin mit dem 22. Rang. Der Italiener Andrea Toniatti gewann den GP Laguna Porec 2017.

Nach dem Rennen gibt sich Schönberger kämpferisch: „Wir haben uns heute auch ein wenig selbst geschlagen. Das Ergebnis entspricht nicht unserem eigentlichen Leistungsvermögen. Jetzt werden wir aber nach vorne schauen. Bei den nächsten Rennen werden wir zeigen, was wir draufhaben.“

Bereits in einer Woche hat das Tirol Cycling Team die Chance, sein eigentliches Potential unter Beweis zu stellen. Am kommenden Sonntag (26.02.17) steht mit dem GP Izola in Slowenien das nächste Rennen für den Tiroler Radrennstall auf dem Programm.

Fotos: Elisa Haumesser/Tirol Cycling Team

Team Vorarlberg mit Sebastian Baldauf in Kroatien bei GP Laguna Porec UCI 1.2 auf Rang elf!

Nach einem entschlossenen Auftritt steht beim GP Laguna Porec UCI 1.2 für das Team Vorarlberg Rang elf durch den Allgäuer Sebastian Baldauf zu Buche. Knapp an einer Top Platzierung vorbei, aber die Marschrichtung stimmt!

Station Nummer zwei in diesem Jahr das Rennen an der kroatischen Küste von Funtana nach Zelena Laguna über 158 Kilometer. Krankheitsbedingt nicht am Start Patrick Schelling, aber auch Thery Schir nicht top fit, dann erwischte es im Rennen mit einem Sturz auch noch Zsolt Der. Das schnelle Rennen lies erst bei KM 100 die erste, aber auch entscheidende Gruppe am Berg gewähren. 20 Fahrer stürmten vorne weg. Mit dabei Sebastian Baldauf. Vorgabe waren aber zwei Fahrer in der Spitze weshalb hinten die Team Vorarlberg auf das Tempo drückten, jedoch diese Gruppe nicht mehr stellen konnte.

Im Finale sprintet der Italiener Toniatti zum Sieg vor seinem Landsmann Paolo Toto und dem Österreicher Stephan Rabitsch. Sebastian Baldauf platzierte sich auf Rang elf und zeigte sich ob der aktuellen Form recht zufrieden – die Marschrichtung stimmt, da sich das Team immer besser zusammen findet. Alle Fahrer des Teams beendeten das Rennen, ebenfalls der gestürzte Ungar Der Zsolt!

Kader GP Laguna Porec: Patrick Jäger, Thery Schir, Fabian Lienhard, Sebastian Baldauf, Zsolt Der und Gian Friesecke.

Resultat: http://www.procyclingstats.com/race/GP_Laguna_Porec_2017

Next race: 26.02. - GP Izola UCI 1.2 (SLO). Davor bereitet sich das Team in Slowenien in dieser Woche auf das nächste Rennen in Slowenien vor, bevor es weiter nach Griechenland geht zur Tour of Rhodos UCI 2.2!

Starker 3. Platz von Stephan Rabitsch beim GP Laguna in Kroatien

(Presse Wier/PR) - Bereits beim 2. Saisonrennen hat es geklappt: Stephan Rabitsch hat beim Grand Prix Laguna in Kroatien über 158 Kilometer nach einer famosen Leistung den 3. Platz erreicht. Ein Podestplatz war heute bei diesem schweren Rennen das erklärte Ziel des Team Felbermayr Simplon Wels. „Ich freue mich riesig über diesen Erfolg. Der Formaufbau für die heurige Saison passt optimal“, freut sich der 25-jährige Steirer. Ebenfalls stark Riccardo Zoidl, der bei diesem Rennen kurzfristig an den Start ging. Der Eferdinger konnte 1,5 Kilometer vor dem Ziel die Lücke zu einem Ausreißer zufahren und dann den entscheidenden Sprint für Rabitsch anziehen.
 
„Im vergangenen Jahr ist Daniel Auer mit seinem 4. Platz noch am Podest vorbeigeschrammt, aber heuer hat es gepasst“, ist Rennsportleiter Andreas Grossek zufrieden. Von Beginn an entwickelte sich ein schnelles und hektisches Rennen, auch Stürze bleiben nicht aus. Die Vorentscheidung fiel nach 105 Kilometern beim schweren Anstieg nach Motovun. Hier wurden die beiden Kapitäne Rabitsch und Zoidl vom restlichen Team optimal unterstützt: Insgesamt setzten sich 20 Fahrer vom Hauptfeld ab und hielten bis zur Zieleinfahrt einen konstanten Vorsprung von rund 50 Sekunden. Beim Zielsprint in Zelena Laguna setzte sich dann der Italiener Andrea Toniatti in 3:37:28 Stunden und einem Schnitt von 43,6 km/h zeitgleich vor seinem Landsmann Paolo Toto (Team Sangermini) und Rabitsch durch. Riccardo Zoidl belegte ebenfalls mit der gleichen Zeit den 18. Platz.
 
Das Team Felbermayr Simplon Wels setzt morgen das Trainingslager in Kroatien fort. Der nächste Auslandsstart steht am 26. Februar beim Grand Prix Izola auf dem Programm. Dann geht es am 1. März mit dem Grand Prix Umag und am 4. März mit der Porec Trophy weiter. Die erste Rundfahrt des Jahres findet mit der Istrian Spring Trophy vom 9. Bis 12. März statt.
 
Bildtexte: (Fotos honorarfrei, Fotonachweis W+K Photo)
 

Tirol und Innsbruck laden zu einer der herausforderndsten Straßenrad-WMs aller Zeiten

Von 22. bis 30. September 2018 ist Tirol mit der Host City Innsbruck Gastgeber der UCI Straßenrad WM. Rund 1000 Athletinnen und Athleten werden in zwölf Rennen um Medaillen fahren. Die Organisatoren rechnen mit 500.000 Zuschauern vor Ort, mehr als 200 Millionen TV-Zuseher in 150 Ländern können die Veranstaltung an den Bildschirmen mitverfolgen. Aufgrund der anspruchsvollen Streckenführung mit rund 5.000 Höhenmetern gelten Bergspezialisten als Favoriten für die Bewerbe. Rad-Ikone Mario Cipollini kam extra nach St. Moritz, um der Pressekonferenz beizuwohnen.
 
Die UCI Straßenrad WM 2018 wird sich über weite Teile Tirols erstrecken, die Rennen in verschiedenen Region des Landes starten. Ziel wird aber immer die Host City Innsbruck sein. Die Tiroler Bergwelt wartet mit anspruchsvollen Strecken auf. So wird das Elite-Rennen der Herren über rund 270 Kilometer führen und rund 5.000 Höhenmeter umfassen. „Die Streckenführung verspricht spannende Rennen und die Kombination aus flachen Passagen und steilen Anstiegen wird die Sportler jedenfalls ganz schön fordern. Ich rechne mit den schwersten Weltmeisterschaften der Geschichte“, verkündet Ex-Radrennprofi Thomas Rohregger, der als Sportdirektor der WM die Streckenplanung verantwortet und zudem als technischer Delegierter der UCI fungiert. Für ihn gelten die Bergspezialisten als logische Favoriten.
 
 
Schon jetzt große Vorfreude auf spektakuläre Rennen
An den insgesamt acht Wettkampftagen ist Spannung garantiert, die Höhepunkte werden das Teamzeitfahren am ersten Sonntag sowie die Elite Rennen der Damen und Herren am zweiten Wochenende sein. Für die Fans wird auch abseits der Rennen mit EXPO Gelände, Fan-Partys, Public Viewings und einem „Jedermann Rennen“ ein umfassendes Rahmenprogramm geboten. Die beiden Rad-Stars Vincenzo Nibali (ITA) und Peter Sagan (SVK) freuen sich schon jetzt auf die UCI Straßenrad WM in Innsbruck-Tirol - aufgrund der Nähe zu ihren Heimatländern rechnen die beiden mit besonders vielen Fans, die sie unterstützen werden. Natürlich werden sie Tirol schon vor der Weltmeisterschaft besuchen: „Ich werde auf jeden Fall hier trainieren, um mich auf den Weltmeisterschafts-Strecken so gut wie möglich vorzubereiten“, so Peter Sagan. Vincenzo Nibali outet sich als passionierter Bergfahrer: „Ich liebe steile Anstiege und rasante Abfahrten“.
 
Tirol als erfahrener Gastgeber für Großevents
„Tirol ist weltweit für die hervorragende Organisation und Durchführung von Wintersportgroßveranstaltungen bekannt. Mit der Rad WM 2018 können wir nun auch unsere Kompetenzen im Sommersportbereich beweisen. Da im September 2018 Besucher aus der ganzen Welt nach Tirol reisen werden, freuen wir uns besonders, die Rad WM 2018 im TirolBerg erstmals international präsentieren zu können“, freute sich Georg Spazier, Leiter des Organisationskomitees und Geschäftsführer der Innsbruck-Tirol Rad WM 2018 GmbH, bei der Pressekonferenz.
 
Großes Medieninteresse
Auch Josef Margreiter, Geschäftsführer der Tirol Werbung, unterstrich die Bedeutung des Großevents für das Land: „Leuchttürme wie eine Radweltmeisterschaft haben internationale Strahlkraft und festigen unsere Position als Sportland Nummer eins der Alpen. Darüber hinaus bilden Radrennen eine ideale Möglichkeit, das Land über mehrere Stunden prominent ins Bild zu rücken und für viele Zuschauer sportliche Unterhaltung und Inspiration zu bieten.“ Die Organisatoren rechnen mit der Anwesenheit von mehr als 700 Medienvertretern, TV-Übertragungen in rund 150 Länder der Welt sowie über 200 Millionen Zuschauern vor den TV-Bildschirmen. Entlang den Strecken werden 500.000 Radsportfans erwartet. Die Veranstalter sind überzeugt, dass sich das Event nicht nur positiv auf die regionale Wertschöpfung auswirken, sondern Tirol und Innsbruck auch als Raddestination prägen wird. „Mit der Straßenrad-Weltmeisterschaft und Veranstaltungen wie Crankworx etablieren wir Innsbruck am Weltmarkt als Bike City.“, so Karin Seiler-Lall, Geschäftsführerin von Innsbruck Tourismus. „Wir spüren schon jetzt, dass die Veranstaltungen großes Interesse in der Radsportwelt wecken – sehr viele Radeventveranstalter klopfen an, um ihre Veranstaltungen in der Bike City Innsbruck auszurichten. Beide Events bringen als Lokomotiven den Ausbau der entsprechenden Infrastruktur wie zum Beispiel des Bikepark Innsbruck oder des Radwegenetzes voran. Diese Investitionen fördern die Nachhaltigkeit dieser Events, verbessern das touristische Angebot und kommen auch der Bevölkerung zugute.“
 
Weitere Radbewerbe in Tirol
Bereits ein Jahr vor der WM wird sich Tirol 2017 als Radland präsentieren: Zwischen 17. und 21. April führt die Tour of the Alps, die Nachfolgveranstaltung des traditionellen Giro del Trentino, in fünf Etappen durch Tirol, Südtirol und das Trentino. Die Host City der UCI Straßenrad WM Innsbruck wird am 17. April Zielort sein, am 18. April wird von Innsbruck aus gestartet. Crankworx, das größte Mountainbike Gravity Festival der Welt, gastiert von 21. bis 25. Juni in Innsbruck und am 26. August 2017 führt der Pro Ötztaler 5500, der als härtestes Eintagesrennen für Radprofis gilt, über 238 Kilometer und 5.500 Höhenmeter von Sölden über vier Alpenpässe wieder nach Sölden. Die Startorte der Rad WM 2018 werden am 23. Februar 2017 um 10:30 Uhr im Landhaus in Innsbruck bekannt gegeben.

TEAM VORARLBERG - ERFREULICHER AUFTAKT

Neuzugang Thery Schir sorgt für erfreulichen Auftakt für Team Vorarlberg in die neue Saison mit Rang elf beim GP degla Etruschi UCI 1.1 in Italien! - Knapp an den Top Ten vorbei, aber voll überzeugen konnte das neu formierte Team Vorarlberg beim ersten Saisonrennen in Italien. Nach einer sehr guten Mannschaftsleistung konnte Thery Schir beim GP degla Etruschi mit Rang elf brillieren.

Der Auftakt an der italienischen Mittelmeerküste wäre mit Sonnenschein und Frühlingstemperaturen um einiges einfacher gewesen. Feucht fröhliches Wetter machte das Rennen zu einem Ausscheidungsfahren. Nicht jedem liegen diese Bedingungen. Eine kleine Spitzengruppe konnte sich in der ersten Rennhälfte vom Feld erfolgreich absetzen. Zwar konnte kein Team Vorarlberg Fahrer hier Unterschlupf finden, dennoch überzeugten die Mannen voll und ganz im ersten Rennen der Saison!

Marcello Albasini zeigte sich ob der guten Team Arbeit gleich im ersten Rennen sehr zufrieden, allen voran mit den Schweizern Thery Schir, Patrick Schelling, Gian Friesecke und Fabian Lienhard, welche im Finale voll mitfahren konnten.

15 Fahrer machten im Finale das Rennen unter sich aus. Thery Schir der junge Schweizer Neuzugang wurde von seinen Kollegen im letzten Anstieg im 190 Kilometer Rennen in Position gebracht. Alles lief auf einen Sprint der Gruppe hinaus, als der italienische Routinier Diego Ulissi (UAE Abu Dhabi) attackierte und einen viel umjubelten Solo Sieg in Donoratico feierte. Zweiter wird im Sprint der Verfolger Manuel Belletti (ITA/Wilier Triestina) vor Francesco Gavazzi (ITA/Androni Giocatolli).

Thery Schir sprintet auf Rang elf!

Super stark im top besetzten Feld aber Thery Schir, welcher mit Rang elf das erste Top Resultat und 15 UCI Weltranglistenpunkte gleich im ersten Rennen fixieren konnte. Das macht Lust auf mehr!

Manuel Bosch konnte aufgrund eines Defektes das Rennen zwar nicht beenden, alle anderen Team Vorarlberg Fahrer sahen an der Mittelmeerküste das Ziel.

Kader GP degla Etruschi UCI 1.1: Patrick Jäger, Thery Schir, Fabian Lienhard, Patrick Schelling, Manuel Bosch, Sebastian Baldauf, Zsolt Der und Gian Friesecke.

 

Next Race: 19.02. - GP Laguna Porec UCI 1.2 (CRO)

 

TCT: MANNSCHAFTLICH KOMPAKT

(Presse TCT) - Der Eröffnungsklassiker GP Costa delgi Etruschi war eine erste Standortbestimmung für das neu formierte Tirol Cycling Team. Der Tiroler Radrennstall zeigte insgesamt eine kompakte mannschaftliche Leistung. Neuzugang Enrico Salvador führte lange Zeit - als Teil einer Ausreißergruppe - das Rennen an.

Rund 190 Kilometer absolvierten die Asse des Tirol Cycling Teams heute beim italienischen Eintagesklassiker nahe der toskanischen Küste. Bei Schlechtwetterbedingungen mit teilweisem Starkregen starteten Benjamin Brkic, Filippo Fortin, Patrick Gamper, Matthias Krizek, Maximilian Kuen, Enrico Salvador, Sebastian Schönberger und Alexander Wachter für das Tiroler UCI Continental Team.

Das Rundrennen mit Start in San Vincenzo und Ziel in Donoratico war zu Beginn von einem sehr schnellen Tempo geprägt. Nach rund 75 Kilometern konnte sich Salvador vom Tirol Cycling Team mit einer fünfköpfigen Spitzengruppe vom restlichen Feld absetzen. Die Ausreißergruppe, die in der Folge über eine große Distanz das Rennen anführte, wurde aber etwa 20 Kilometer vor dem Ziel gestellt.

Nach dem Zusammenschluss bestimmte ein rund 50 Mann starkes Feld das Renngeschehen. Schönberger und Gamper vom Tirol Cycling Team präsentierten sich in diesem größeren Führungsfeld lange Zeit sehr stark. Beim letzten Anstieg vor dem Ziel in Donoratico wurde dann aber die Gruppe gesprengt und die beiden Fahrer des Tiroler Radrennstalls kamen schließlich mit einer zweiten Gruppe ins Ziel.

Die entscheidende Attacke setzte der Italiener Diego Ulissi vom Team UAE Abu Dhabi, der im Finale den Sieg im Alleingang einfuhr. Als bestplatzierter Fahrer des Tirol Cycling Teams kam Schönberger auf den 28. Platz. Gamper belegte den 31. Rang.

Nach der ersten Standortbestimmung der Saison gibt sich Schönberger zuversichtlich für die kommenden Aufgaben: „Wir haben uns heute als Mannschaft kompakt präsentiert und bei einem starken Teilnehmerfeld sehr gut mithalten können. Für die kommenden Rennen werden wir versuchen, noch ein wenig draufzulegen. Vielleicht können wir dann ganz vorne landen.“

 

Bildtext: Das Tirol Cycling Team beim GP Costa degli Etruschi: (v.l.) Filippo Fortin, Sebastian Schönberger, Maximilian Kuen, Enrico Salvador, Benjamin Brkic, Alexander Wachter, Patrick Gamper und Matthias Krizek

 

TEAM FELBERMAYR - TURBULENTER SAISONSTART

(Presse/Foto Wier PR) - Bei schwierigen äußeren Bedingungen ist das Team Felbermayr Simplon Wels in die Rennsaison 2017 gestartet. Strömender Regen und damit verbunden nasse Straßen führten beim Saisonauftakt in der Toskana zu zahlreichen Stürzen, von denen leider auch Riccardo Zoidl nicht verschont blieb und gleich zweimal zu Sturz kam. Der Eferdinger konnte das Rennen zwar zu Ende fahren, eine Spitzenplatzierung blieb ihm aber verwehrt. Stark präsentierten sich beim Eintagesklassiker Gran Premio Costa degli Etruschi (Großer Preis der Etruskerküste) Daniel Lehner und Stephan Rabitsch. Hinter Solosieger Diego Ulissi (Team UAE Abu Dhabi) kam Rabitsch in der ersten Verfolgergruppe unter den Top 20 ins Ziel, Daniel Lehner setzte lange Zeit in einer fünfköpfigen Spitzengruppe Akzente und wurde erst knapp vor dem Ziel eingeholt. „Unser Team hat heute eine tolle Leistung geboten und die taktischen Vorgaben umgesetzt. Leider hat uns der Regen einen Strich durch die Rechnung gemacht“, so Rennsportleiter Andreas Grossek.

Das Eliterennen der Kategorie 1.1 in der Toskana über 191 Kilometer ist jedes Jahr ein erster echter Gradmesser für die Form der Fahrer. Bei starkem Regen und einer Temperatur von 11 Grad Celsius entwickelte sich ein turbulentes Rennen, bei dem vor allem in den Kurven zahlreiche Fahrer zu Sturz kamen. Gleich zweimal wurde Riccardo Zoidl unsanft aus dem Sattel geholt.

 

Nach rund 60 Kilometer konnte sich Wels-Fahrer Daniel Lehner in einer fünfköpfigen Spitzengruppe vom Hauptfeld lösen und mit seinen Fluchtgefährten bis zu acht Minuten Vorsprung herausfahren. Danach machte das Feld mächtig Dampf und konnte die Ausreißer bei einem schweren Anstieg rund 15 Kilometer vor dem Ziel einholen. Diego Ulissi konnte sich mit einer Attacke beim letzten Anstieg zum Torre Segalati neun Kilometer vor dem Ziel von seinen Kontrahenten absetzen und feierte in Donoratico einen Solosieg. Stephan Rabitsch war dem Sieger lange auf den Fersen und erreichte in der Verfolgergruppe letztendlich den 17. Gesamtrang.

Der Felbermayr-Express war in der Toskana mit Riccardo Zoidl, Stephan Rabitsch, Daniel Auer, Daniel Lehner, Marcel Neuhauser, Johannes Schinnagel, Lukas Schlemmer und Georg Zimmermann am Start. Der nächste Rennstart des Teams ist am Sonntag, den 19. Februar beim Grand Prix Laguna in Kroatien.