GESAMT DRITTE BEIM CAPE EPIC! DANIEL GEISMAYR & NICOLA ROHRBACH

Jetzt ist der Vorarlberger Daniel Geismayr (CENTURION VAUDE) endgültig in der Weltklasse angekommen. Gemeinsam mit seinem Partner Nicola Rohrbach (Schweiz) hat er beim diesjährigen CAPE EPIC dem wohl härtesten MTB Etappenrennen der Welt in der Gesamtwertung Rang 3 geholt. Mehr als 5 Minuten hatten die beiden vor der letzten Etappe am Sonntag noch Rückstand auf Rang 3, doch mit einem 5. Rang auf der Schlussetappe konnten sie Knox/Paez noch abfangen, die nur 13. wurde. Das Finale haben Van der Hejden/Frischknecht gewonnen.

Es waren spannende acht Tage beim Cape Epic 2017. Nachdem die Crosscountry Spezialisten von Cannondale Factory Racing XC um Manuel Fumic die erste Rennhälfte bis Mittwoch bestimmten, übernahm in der Entscheidenden Phase Scott-SRAM das Kommando. Die Dominanz war nicht nur dem Top-Duo mit Weltmeister und Olympiasieger Nino Schurter zuzuschreiben, sondern auch dem enorm starken Support-Team, den Scott-SRAM Young Guns. Und so waren es auch heute im Grand Finale diese beiden Duos, die für die Schlagzeilen sorgten. Die beiden Scott Youngster Michiel van der Heijden und Andri Fischknecht konnten ihren zweiten Tagessieg einfahren und Schurter und Stirnemann verteidigten mit einem dritten Platz ihre Gesamtführung souverän vor den Gesamt-zweiten Christoph Sauser und Jaroslav Kulhavy (Investec-Songo-Specialized)

Alban Lakata und Kristian Hynek wurden Gesamt 8., David Schöggl/Manuel Pliem (KTM PRO TEAM) bei ihrer Premiere gute 19.

 

3. PLATZ! GEISMAYR & ROHRBACH ROCKEN CAPE EPIC

Mit Rang 3 haben der Vorarlberger Daniel Geismayr & der Schweizer Nicola Rohrbach einmal mehr ihre Klasse bewiesen. Wenn man Cape Epic-Veteranen nach dem heftigsten Anstieg in der Geschichte des Rennens fragt, antworten sie einstimmig: Der Groenlandberg. 2017 steht die 9 km lange Rampe mit ihren steinig-sandigen Wegen und über 600 Höhenmetern wieder auf dem Programm. Auf der Königsetappe wartete kurz danach der Anstieg auf Die Nek, bevor es rasant bergab ging und Singletrails zurück zum Oak Valley führten. Die Steigung bei der 6.Etappe lag im Durchschnitt bei 7 Prozent, bei ein oder zwei steilen Passagen sogar bei 20 Prozent. Ein weiteres Highlight der Königsetappe war das Kogelberg Naturreservat – eines von 400 Biosphärenreservaten auf der Welt. Die Daten der Königsetappe sprechen für sich: 103 Kilometer und 2750 Meter Höhenunterschied.

Schurter/Stirnemann vor Gesamtsieg

"Wenn sich kein Erdbeben ereignet, wird es Scott ganz sicher machen. Wir waren sehr nahe dran, sind aber auf ein sehr starkes Scott-Team gestoßen." Der fünffache Cape-Epic-Gewinner Christoph Sauser (SUI) war vor dem Finaltag des 14. Absa Cape ernüchtert und realistisch. Das erneute Plattenpech auf der Königsetappe hatte das Team Investec Songo Specialized wie am Vortag zurück geworfen. Der Abstand auf das Scott Sram MTB Racing Team mit Olympiasieger und Weltmeister Nino Schurter und Matthias Stirnemann liegt vor dem Grand Finale bei 6:49 Minuten.

Mitten in der Weltklasse

Als dritte kamen Nicola Rohrbach (SUI) und Daniel Geismayr (AUT) von Centurion Vaude 2 ins Ziel. Und damit liegen die Beiden nun in der Gesamtwertung an der tollen 4. Stelle. Auf das Podest fehlen knapp 5 Minuten.  Die vorletzte war die Königsetappe des Absa Cape Epic, mit der "Alpe d'Huez", dem Anstieg auf den Groenlandberg.

 

Männer:

1| Platz: SCOTT-SRAM MTB Racing Nino Schurter (SUI) und Matthias Stirnemann (SUI)
2| Platz: Kansai Plascon Hector Leonardo Paez Leon (COL) und Max Knox (RSA)
3| Platz: Centurion Vaude 2 Nicola Rohrbach (SUI) und Daniel Geismayr (AUT)
 
 

CAPE EPIC - VATER UND SOHN SORGEN FÜR PREMIERE

Oak Valley/Südafrika - (Presse&Foto QM) - Es war das erste Mal in der Geschichte des Cape Epic, dass Vater und Sohn am gleichen Tag Etappensiege feierten. Andri Frischknecht (SUI) gewann in der Männer-Kategorie und sein Vater Thomas Frischknecht (SUI) in der Mixed Kategorie.

Die letzten drei Tage des 14. Absa Cape Epic versprechen Dramatik pur: die Favoritenteams liegen in einem Zeitkorridor von nur 2.15 Minuten zusammen. Das bedeutet, dass auch bei den folgenden Distanzen von zwei Mal 80 und 100 Kilometer Sekunden entscheidend werden können. Heute hatten bei der Transferetappe von Elandskloof nach Oak Valley die Young Guns von Scott Sram Vollgas gegeben. Gemeinsam mit ihrem Top Team Nino Schurter (SUI) und Matthias Stirnemann (SUI) rollten sie zweieinhalb Minuten vor den Gesamtführenden Manuel Fumic (GER) und Henrique Avancini (BRA) (Cannondale Factory Racing) über die Linie. 4:10.00,3 Stunden hatten Andri Frischknecht (SUI) und Michiel Van der Heijden (NED) für die 112 Kilometer und 2150 Höhenmeter benötigt. Die Österreicher: Daniel Geismayr und Nicola Rohrbach landeten auf Rang 6.(Gesamt 5.), Alban Lakata und Kristian Hynek 8. (Gesamt 8.) sowie Manuel Pliem und David Schöggl wurden 19. (Gesamt 18.) 

Auch bei den Frauen wurde das Duell der Spitzenreiter von einer Reifenpanne beeinträchtigt. "Erst ein Cut überm Auge, heute ein Cut im Reifen", meinte eine humorvolle Sabine Spitz im Ziel. Dadurch musste das Team Ascendis Health die Gesamtführenden Esther Süss (SUI)/Jennie Stenerhag (SWE) vom Team Meerendal CBC ziehen lassen. 3.42,3 Minuten lagen in Oak Valley zwischen den führenden Frauenteams, dadurch stieg der Rückstand von Ascendis Health auf 12.41 Minuten an.

CAPE EPIC - 3. ETAPPE - STARK! GEISMAYR/ROHRBACH 3.

Elandskloof/Südafrika - (Foto Veranstalter/QM) -  Christoph Sauser und Jaroslav Kulhavy (Investec-Songo-Specialized) holten sich erneut den Etappensieg beim Absa Cape Epic, Nummer 38 für den Schweizer fünffachen Gewinner des Epic. Dazu machten sie auch noch ein wenig Zeit gut auf die Gesamtführenden im Zebratrikot, Manuel Fumic und Henrique Avancini (Cannondale Factory Racing XC).

Knapp geschlagen im Sprintfinish dieser 3. Etappe des berüchtigten MountainbikeEtappenrennens wurden Nino Schurter und Matthias Stirnemann (SCOTT-SRAM MTB Racing) vor Nicola Rohrbach und Daniel Geismayr (Centurion Vaude 2). Geismayr/Rohrbach sind nun schon 5. in der Gesamtwertung.
 
Ergebnisse Etappe 3  - Männer:
1| Platz: Investec-Songo-Specialized Christoph Sauser (SUI) and Jaroslav Kulhavy (CZE)
2| Platz: SCOTT-SRAM MTB Racing Nino Schurter (SUI) and Matthias Stirnemann (SUI)
3| Platz: Team Centurion Vaude 2 Rohrbach Nicola (SUI) and Geismayr Daniel (AUT)
 

Verhältnismäßig kurz fiel Etappe 3 mit 78 km aus, die Strecke führte das Fahrerfeld aus dem Elandskloof Race Village in die kleine Siedlung Genadendal und durch das Trail-Streckennetz von Greyton. Davon sollten die Cross-Country Spezialisten profitieren, vor allem Weltmeister und Olympiasieger Nino Schurter mit seinem Partner Matthias Stirneman. Eigentlich wollten die beiden Schweizer sich einen Etappensieg holen und gingen entsprechend aggressiv in die knackigen Anstiege und die Abfahrten in den angelegete, aber rauen Singletracks. Dadurch legten sie immer Abstand zu den Gesamtführenden Cannondale Factory Racing XC ein. Doch Schurter und Stirnemann konnten die starken Favoriten Christoph Sauser (SUI) und Jaroslav Kulhavy (CZE) nicht abschütteln heute. Das Investec-Songo-Specialized-Team blieb den Schweizern am Hinterreifen und attackierte auf dem letzten großen Anstieg, dem UFOClimb. So genannt, weil auf der Spitze des Bergrückens ein futuristisches Gebäude steht. Bei dieser Attacke fielen die Gesamtführenden Fumic/Avancini wieder zurück und fuhren die Abfahrt mit vollem Risiko, um wieder Zeit gut zu machen. 

Sauser und Kulhavy machten weiter Druck und stellten dadurch sicher, dass nur zwei Teams vorne um den Etappensieg sprinten konnten. Kulhavy führte, Nino Schurter klemmte direkt hinter dem starken Tschechen und so kam es, dass Stirnemann die Distanz zur Ziellinie nicht richtig einschätzte, so dass Sauser noch an ihm vorbeiziehen konnte.

"Ein super Tag für uns" zog der fünffache Epic-Gewinner Sauser Bilanz im Ziel, " wir haben die Etappe gewonnen und noch Zeit gut gemacht. Auf dieser relativ kurzen Distanz hatten wir nicht erwartet, etwas rauszuholen auf Cannondale. Das war der Bonus zum Etappensieg."

 
Kulhavy sah kaum erschöpft aus im Ziel. "Heute liefs viel besser als gestern", meinte der ehemalige Olympiasieger und Weltmeister. Unser Plan, auf den Anstiegen und in den Flachpassagen anzugreifen ist gut aufgegangen."

Zwar ging das Vorhaben von SCOTT-SRAM MTB Racing nicht in Erfüllung, wenn auch nur um Bruchteile von Sekunden, Nino Schurter war aber ganz Sportsmann und umarmte seinen Landsmann Sauser herzlich mit einem breiten Grinsen in der Winners Lounge.

"Eigentlich dachten wir, das ist genau unsere Etappe", meinte der 26-jährige Stirnemann, der erstmals am Epic teilnimmt. "Aber ich habe meinen Zielsprint zu früh gestartet, so dass Susi noch an mir vorbeiziehen konnte. Trotzdem ein super Tag, ich habe die Trails hier wirklich genossen."

Morgen steht eine lange Transferetappe von Elandskloof ins Oak Valley über 112 Kilometer und 2150 Höhenmeter an. Das gibt jede Menge Arbeit für die Top Teams wenn die Reihenfolge nicht durcheinandergewürfelt werden soll. Vor allem für Fumic/Avancini, die komplett ohne Backup-Team auf sich allein gestellt sind. "Es war hart, aber wir haben uns gut geschlagen", sagte der brasilianische Meister Henrique Avancini im Ziel. Ausgerechnet ein Motorrad, die beim Absa Cape Epic Fotografen und Kameramänner fahren, hatte Fumic geschnitten und den Deutschen Spitzenfahrer für die letzten Kilometer aus dem Rhythmus gebracht. "Wir werden auf jeden Fall noch weiter fighten die letzten vier Tage", so Avancini. Die Zebratrikot-Leader liegen nun noch 1.20 Minuten vor den Verfolgern, Schurter/Stirner haben einen Abstand von 4.03 Minuten.

Der fünffache Epic-Gewinner Karl Platt, der bisher seiner Form hinterherfuhr, kam in Elandskloof besser in Tritt: 6. Platz für Team Bulls mit dem Schweizer Urs Huber. Damit auch 6. Gesamtrang mit 15.56 Minuten Rückstand. Stark fuhren Centurion Vaude 2 mit Nicola Rohrbach (SUI) und dem Österreicher Daniel Gaismayr, die sich den 3. Etappenplatz holten vor Fumic/Avancini. Der Sohn von Bike-Legende Thomas Frischknecht (führend in der MixedKategorie mit Olympiasiegerin Jenny Rissveds) holte sich mit dem Niederländer van der Heijden einen guten 9. Platz.

Die Streckendaten: 8 Tage von 19. bis 26. März 2017
691 Kilometer, 15.400 Höhenmeter gesamt

SuperGiroDolomiti - BERND HORNETZ und 999 weitere am Start

(c)Foto - Kuno Messmann - Hornetz beim Ötztaler (ganz links)
Bernd Hornetz, einer der erfolgreichsten Athleten im Marathon-Zirkus, kommt zurück: Bei der 4. Auflage des grenzüberschreitenden Extremmarathons „SuperGiroDolomiti“ will der Deutsche am 11. Juni 2017 um den Sieg fighten.
 
„Die Eckdaten von SuperGiroDolomiti sind beeindruckend, ich meine sogar angsteinflößend“, sagt ein Mann, der schon alles gewonnen hat: Sieger beim Ötztaler im Vorjahr (er war damit mit 48 Jahren der älteste Gewinner der Geschichte), UCI Amateur-Weltmeister 2013 und Triumphator beim Novecolli 2012 – um nur einige Erfolge zu nennen. Am 11. Juni startet Bernd Hornetz zum 2. Mal beim Extremmarathon „SuperGiroDolomiti“ mit Start und Ziel in Lienz. War er bei seinem ersten Start in Lienz gemütlich mit seiner Frau unterwegs, will der Moselfranke heuer in Osttirol nach dem Sieg greifen. Unterstützt wird der Corratec-Fahrer von  starken Teamkollegen.
 
Das Team Corratec des bayrischen Bike- und eBike-Herstellers will beim Kampf um den Sieg beim „SuperGiroDolomiti“ ein Wörtchen mitreden. An der Seite von Hornetz kommen Michael Markolf (2016 Sieger Highlander Marathon und Neunter beim Ötztaler), der belgische Granfondo-Fahrer und TourTransalp-Gewinner Bart Bury und Stefan Öttl. Nicht zu vergessen auf den starken Bergfahrer Wolfgang Hofmann, der schon beim Glocknerkönig brillierte.
 
Schöne Erinnerungen an Osttirol
Bernd Hornetz war bereits 2014 in Osttirol, wo er mit seiner Frau die 1. Auflage bestritt: „Ich habe mich schon damals in dieses Rennen, das Osttiroler Juwel Lienz und die Gegend verliebt. Aus sportlicher Sicht ist er einer der extremsten Alpenmarathons. Für mein Team und mich ist dieses Rennen eines der Highlights des Jahres“, sagt der 48-Jährige. „SuperGiroDolomiti“ - das sind 232 Kilometer und 5.234 Höhenmeter. Über die Europaregionen Osttirol, Kärnten und das Friaul warten mit dem Gailbergsattel, Plöcken-, Lanzen- und Nassfeldpass sowie dem Kartitscher Sattel anspruchsvolle Berge. „Wir haben schon oft diskutiert und glauben, dass der „SuperGiroDolomiti“ mit seinen beeindruckenden Kennzahlen mittlerweile der allerschwerste Marathon seiner Gattung ist“, ergänzt Hornetz.
 
„SuperGiroDolomiti“ mit 1.000 Startern limitiert
Die vierte Auflage des Extremmarathons „SuperGiroDolomiti“ ist heuer mit 1.000 Startern limitiert. „Wer sich anmelden will, sollte das rasch tun. Es gibt nicht mehr allzu viele Startplätze“, sagt Organisator Theurl. Am Tag nach der großen „Kaiserschmarrenparty“ in der Dolomitenhalle Lienz und mit Live-Musik am Hauptplatz fällt am Sonntag, den 11. Juni 2017, um 06:30 Uhr der Startschuss zur großen Herausforderung rund um die Dolomiten!
 
30 Jahre Dolomitenrundfahrt
Geburtstag feiert heuer die Dolomitenrundfahrt (112km/1.870hm)! Einer der traditionsreichsten Marathons in Europa wird heuer zum 30. Mal veranstaltet. Der Start erfolgt am 11. Juni um 09:30 Uhr am Lienzer Hauptplatz. Bei der Dolomitenrundfahrt erhält jeder Teilnehmer ein Jubiläumstrikot, alle die bei „SuperGiroDolomiti“ antreten ein hochwertiges „Finisher“-Trikot. „Zudem sorgen wieder viele Musikkapellen und Dörfer mit eigenen Festen für viel Motivation entlang der Strecke. Jeder unserer Starter ist ein Sieger über sich selbst“, freut sich Organisator Franz Theurl.

CAPE - SCHÖGGL/PLIEM (KTM PRO TEAM) - REIN ÖSTERREICHISCHE PAARUNG

(©Foto KTM Pro Team) Südafrika, Cape Epic: Die Steirer David Schöggl und Manuel Pliem (KTM Pro Team) kämpfen ab heute als einzige rein österreichische Paarung in der Elite des MTB-Sports um eine top Platzierung.

„Dieses Rennen wird eine Herausforderung der besonderen Art, denn die enorme Hitze, der Staub und das schwierige Gelände in der Wildnis Südafrikas machen es uns sicher nicht einfach. Wir freuen uns auf diese Challenge und sind hochmotiviert“, kommentiert Schöggl die schwierigen örtlichen Bedingungen. Auf diese konnten sich die beiden Steirer innerhalb der letzten drei Wochen sehr gut einstellen, denn die KTM Pro Team Athleten befinden sich bereits seit Ende Februar zur Vorbereitung in Südafrika. Für Schöggl und Pliem ist es die erste Teilnahme bei dem Etappenrennen im Westkap, um so wichtiger früh genug vor Ort zu sein. 
 
„Klar geht man bei so einem Bewerb mit einer besonderen Anspannung ins Rennen, aber wir werden einfach richtig fighten, und uns mit den Besten der Welt messen. Wir sind sehr gut drauf - die Vorbereitung war perfekt und am wichtigsten, es macht einfach richtig Spaß, hier über die Trails zu heizen“, meint Pliem hochmotiviert. 
 
Letzter Feinschliff bei Sauser geholt!
Als letzte hoch intensive Renn-Vorbereitung folgten die KTM Pro Team Athleten der Einladung von Weltmeister Christoph Sauser zum Championsrace in Stellenbosch. Das Charity-Rennen führte in einem Rundkurs durch Kayamandi, ein zur Zeit der Apartheid entstandenes südafrikanisches Township in Stellenbosch, welches nach wie vor als Armenviertel gilt. „Für uns war die Teilnahme beim diesem Charity-Race eine besondere Ehre und eine einmalige Erfahrung. Die Begeisterung & Freude an der Strecke wird uns sicher ewig in Erinnerung bleiben“, kommentiert Pliem das Event. 
 
Die Erwartungen sind hoch, nicht umsonst nimmt man all die Arbeit auf sich. Über die Platzierung in der Gesamtwertung machen sich die beiden Sportler dennoch keine großen Gedanken. „Zu viele Spekulationen bringen nichts. Jeder weiß, dass beim Cape Epic nahezu alles passieren kann. Das Ziel ist, dass wir unsere Leistung abrufen können und am Ende wird abgerechnet“, so Schöggl. 
 
 
 

DANIEL GEISMAYR: EINMAL CAPE EPIC GEWINNEN

Schade aber Realität - Hierzulande werden MTBer wie Daniel Geismayr ob ihrer sportlichen Leistungen eher so nebenbei beachtet. Nur Insider wissen z. B. in seiner Heimat Vorarlberg, dass der Dornbirner einer der besten Langstrecken MTBer der Welt ist. Und unglaubliches leistet. Nun startet er im Kreis der Mitfavoriten ab Sonntag gemeinsam mit Partner Nicola Rohrbach für das CENTURION VAUDE Team beim Cape Epic in eine Mega Challenge. Wir haben für radstars.at heute noch kurz mit Daniel Geismayr gesprochen. 
 
Wie geht es Euch?
Es geht uns sehr gut. Persönlich bin ich ein bisschen nervös, aber dies mit voller Vorfreude. Es kann starten.
 
Wie habt ihr Euch nun vorbereitet?
Wir sind jetzt schon 14 Tage hier und konnten uns sehr gut auf dem Gelände vorbereiten. Das Fahrerfeld ist heuer das hochkarätigste seit jeher. Gegner gibt es unzählige, aber vor allem gilt es Platt/Huber & Sauser/Kulhavy zu schlagen.
 
RADSTARS
 
Wie hast du dich an Nicola „gewöhnt“, muss man da nicht eingespielt sein?
Ich konnte jetzt gut 2 Wochen mit Nicola trainieren. Jedoch muss man im Rennen auch miteinander reden, um nicht über das Limit des anderen zu gehen. Das Rennen ist wie gesagt die Tour der MtB Fahrer.
 
Von Österreich aus schwer zu sagen, aber alles redet über dieses Rennen?
Unglaublich ist die mediale Aufmerksamkeit – Das ist echt gigantisch. Das Rennen wird z.B. Live in RSA übertragen. Und es sind unglaublich viele Medienvertreter hier.
 
Was wird der schwierigste Tag?
Das wird sicher Tag 6 – da gibt es die Königsetappe – wenn du da mit vorne bist ist vieles möglich.
 
RADSTARS
 
Dein persönliches Ziel gemeinsam mit Nicola?
Mein Traum ist es natürlich, dieses Rennen einmal im Leben zu gewinnen. Aber ein Podestplatz bei diesem starken Fahrerfeld wäre schon super. Wir werden alles versuchen. Das Rennen ist auch für unser Team und unsere Sponsoren enorm wichtig, da auch sehr viel Geld investiert wird.
 
Wir wünschen Euch einen guten Start!

CAPE EPIC - TDF DER MOUNTAINBIKER - LOS GEHT`S - LAKATA, GEISMAYR, SCHÖGGL, PLIEM, ZÖRWEG .......

- (c)Foto Geismayr/Rohrbach - Ein illustres Teilnehmerfeld wird beim diesjährigen Absa Cape Epic am Sonntag antreten. An der Startlinie stehen die weltbesten Mountainbiker wie der amtierende Olympiasieger Nino Schurter und die Olympiasiegerin Jenny Rissveds. Dazu der amtierende Weltmeister Jaroslav Kulhavy, der mit seinem Schweizer Partner Christoph Sauser einer der stärksten Anwärter auf den Gesamtsieg des prestigeträchtigen Etappenrennens ist.

Ein Österreicher am Podest - absolut möglich!

Mitten drinn, statt nur dabei - dies kann man auch bei den Österreichern behaupten. Allen voran Alban(ator) Lakata - der Marathonspezialist kann ganz vorne um den Gesamtsieg fahren. Mit seinem Teampartner Kristian Hynek (Topeak Ergon) ist alles möglich. „2017 wird richtig spannend werden - Es sind so viele Teams, die die Gesamtwertung gewinnen wollen“. so Hynek.

Dann Daniel Geismayr (Centurion Vaude 2) aus Dornbirn. Er wird mit dem Schweizer Spitzenmann Nicola Rohrbach am Start sein. "Wir sind schon gespannt. Die Form passt und wir können sicher überraschen.", so Geismayr, der heuer auch erstmals auf der Strasse für das Team Vorarlberg im Einsatz sein wird.

Mitten in der Herren-Weltelite dabei sind auch die beiden steirischen Mountainbiker David Schöggl und Manuel Pliem vom KTM Pro Team. Als einzige österreichische Paarung in der Elite nehmen die beiden acht harte Tage in Südafrika in Angriff, um sich mit dem Who-is-Who der Szene zu messen.

In der Grand Masters-Kategorie zählt Heinz Zörweg (vom Team KTM RAD.SPORT.SZENE) gemeinsam mit dem Schweizer Berti Bucher, zu den großen Mitfavoriten um den Gesamtsieg.

Allein durch das starke Teilnehmerfeld wird das achttägige Rennen über 691 Kilometer und 15.400 Höhenmeter rund ums Kap der Guten Hoffung härter denn je für die Profis. „Zehn Teams haben berechtigte Aussichten auf den Gesamtsieg“, stellte Titelverteidiger Karl Platt vom Team Bulls bei der Pressekonferenz fest. Platt gewann das Epic bereits fünf Mal und will mit seinem bewährten Partner, Urs Huber aus der Schweiz, seinen Titel verteidigen.

„Das Starterfeld ist so stark wie nie zuvor“, meinte auch der fünfmalige Sieger Christoph Sauser, der eigentlich letztes Jahr seine Profi-Karriere offiziell beendet hatte. Doch die Bitte seines Teamkameraden und Freundes, der ehemalige Olympiasieger und Weltmeister Jaroslav Kulhavy, konnte er nicht abschlagen. So treten der Schweizer und der Tscheche gemeinsam im Team Investec Songo Specialized an.

Olympiasieger Nino Schurter (Scott-SRAM) aus der Schweiz startet mit Landsmann Matthias Stirnemann. „Wir erwarten nicht, das Absa Cape Epic zu gewinnen. Wir wollen auf jeden Fall Erfahrung sammeln, um 2018 dann richtig anzugreifen“, sagte Schurter. 

Mit Cadel Evans ist erstmals auch ein Tour de France-Sieger dabei, der mit dem Amerikaner Goerge Hincapie fahren wird. Das Team BMC Absa Racing hat zwar wenig gemeinsame Mountainbike-Erfahrung, „aber uns reizt das Abenteuer und die Faszination des Cape Epic“, sagte der Australier bei der Pressekonferenz. Evans gewann als Junior mehrere Mountainbike-Weltmeisterschaften, bevor er auf die Straße wechselte und dort mit einem Tour-Sieg 2011 seinen größten Erfolg feierte.

Weitere Anwärter auf das Podium sind auf jeden Fall die Italiener Damiano Ferraro und Samuele Porro (Trek-Selle San Marco). Jochen Käß und Markus Kaufmann von Centurion Vaude 1 haben viel Erfahrung im Epic und gehören mit zu den Favoriten.Immer für eine Überraschung gut ist der Deutsche Manuel Fumic mit dem Brasilianischen Meister Henrique Avancini (Cannondale Factory Racing XC).

Bei den Frauen wird die Konkurrenz ähnlich hart. Titelverteidigerin Ariane Lüthi, Wahlsüdafrikanerin aus der Schweiz, startet mit der deutschen Cross Country-Spezialistin Adelheid Morath im Team Spur. Dicht auf den Fersen werden ihnen die mehrfache Olympiamedaillen-Siegerin Sabine Spitz mit Robyn de Groot (Südafrikanische Meisterin) sein. Spitz verzeichnete 2016 bei ihrer ersten Teilnahme am Absa Cape Epic einen hervorragenden 2. Platz. Adelheid Morath hatte letztes Jahr ebenfalls erste Epic-Erfahrungen sammeln können und kündigte an: „Wie alle starken Frauenteams gehen wir 100% auf Sieg“. Die Olympiasiegerin von Rio, Jenny Rissveds (Scott-SRAM-Next Level) fährt in der Mixed-Kategorie gemeinsam mit Mountainbike-Legende und Scott-Teammanager Thomas Frischknecht. „Es geht darum Erfahrung zu sammeln, ich habe keine Ahnung was mich erwarten wird,“ sagte die 22jährige Rissveds aus Schweden.

Das diesjährige Absa Cape Epic startet am Sonntag, 19. März mit dem Prolog auf dem Weingut Meerendal und endet nach acht Tagen auf dem Estate Val de Vie bei Paarl. In mehreren Etappen wird das 1200 Teilnehmer starke Feld um Hermanus, Greyton und Elgin unterwegs sein.

Die Streckendaten: 8 Tage von 19. bis 26. März 2017
691 Kilometer, 15.400 Höhenmeter gesamt

Das ABSA Cape Epic ist bekannt als die “Tour de France der Mountainbiker” und fand erstmals 2003 statt. Zweierteams treten in den Kategorien Männer, Frauen und Mixed an. Das Rennen startet am 19. März 2017 mit dem Prolog auf der Weinfarm Meerendal außerhalb von Kapstadt. In acht Etappen legen die 1200 Mountainbiker dieses Jahr insgesamt 691 Kilometer und 15.400 Höhenmeter zurück, bevor sie am 26. März die Ziellinie auf dem Val de Vie Estate bei Paarl überqueren werden.

Medieninfo: ABSA CAPE EPIC

BRAVO - VILIC 3., PERTERER 8.

Foto - Sara Vilic bei ihrem 7. Platz in Abu Dhabi im letzten Jahr (© Jo Kleindl, Abdruck honorarfrei). - (Presse ÖTRV) - Sara Vilic gelang heute ein historisches Ergebnis. Beim WM-Auftakt in Abu Dhabi (VAE) gelang der erst 24-Jährigen mit Platz drei als erster Österreicherin ein Podestplatz bei einem WM-Serienrennen. Nur 7 Sekunken fehlten der Kärntnerin auf die Siegerin Andrea Hewitt! Sehr erfreulich zudem auch der 8. Platz von Lisa Perterer, die nach ihrem Ermüdungsbruch ihr erstes Rennen seit Mai 2016 bestritt. 

RADSTARS

Zum Rennverlauf
Bei 29° C Außentemperatur startete die Triathlon Weltelite der Damen in der Yas Marina in Abu Dhabi (VAE) in die WM-Saison. Das Feld zog sich auf den 1.500 Schwimmmetern auseinander. Sara Vilic ging als Elfte in der ersten Verfolgergruppe mit der Vorjahressiegerin Jodie Stimpson (GBR) auf die Radstrecke, die diesmal auf dem Formel 1 Kurs entlang ging. Die zweite Österreicherin Lisa Perterer folgte in der zweiten Verfolgergruppe. 
 
Vilic konnte mit ihrer Gruppe nach zehn Kilometern die Spitzengruppe stellen. Durch eine gute Zusammenarbeit innerhalb dieser, konnten sie die Verfolger auf Distanz halten. Mit dem herausgefahrenen Vorsprung ging die Gruppe um Vilic auf die Laufstrecke. Die Kärntnerin konnte sich gemeinsam mit Jodie Stimpson (GBR), Andrea Hewitt (NZL) und Rachel Kramer (NED) absetzen und das Rennen anführen.
 
Zwei Runden vor Schluss konnte Klamer das Tempo nicht mehr mitgehen und der Sieg wurde unter den verbleibenden drei Athletinnen ausgemacht. Den längeren Atem hatte letztendlich die Neuseeländerin Andrea Hewitt, die im Zielsprint noch Vorjahressiegerin Jodie Stimpson einholte. Vilic lief mit dem 3. Platz als erste Österreicherin auf ein WM-Serienpodium und kann es in einem ersten Statement noch kaum glauben: 
 
„Ich werde es wahrscheinlich erst morgen richtig verstehen. Ich habe hart trainiert und es hat sich ausgezahlt. Ich habe mich beim Schwimmen gut gefühlt. Mir liegen technisch anspruchsvolle Radstrecken und beim Laufen konnte ich gut mithalten. Der Zeit nach war das Lauftempo schneller als ich es mir gedacht habe. Ich bin überglücklich!“
 
Auch Lisa Perterer ist mit ihrem 8. Platz bei ihrem ersten Rennen seit Mai 2016 nach ihrem Ermüdungsbruch sehr zufrieden.
 
Ergebnis ITU World Triathlon Abu Dhabi (VAE), Damen
 
Olympische Distanz (1.500 m Schwimmen, 40 km Radfahren, 10 km Laufen)

 

1. Andrea Hewitt (NZL), 2:03:46 h
 
2. Jodie Stimpson (GBR), 2:03:46 h
 
3. Sara Vilic (Schwimmaktivclub Klagenfurt, K), 2:03:53 h
 
8. Lisa Perterer (HSV Triathlon Kärnten, K), 2:05:05 h