GESAMT DRITTE BEIM CAPE EPIC! DANIEL GEISMAYR & NICOLA ROHRBACH

Jetzt ist der Vorarlberger Daniel Geismayr (CENTURION VAUDE) endgültig in der Weltklasse angekommen. Gemeinsam mit seinem Partner Nicola Rohrbach (Schweiz) hat er beim diesjährigen CAPE EPIC dem wohl härtesten MTB Etappenrennen der Welt in der Gesamtwertung Rang 3 geholt. Mehr als 5 Minuten hatten die beiden vor der letzten Etappe am Sonntag noch Rückstand auf Rang 3, doch mit einem 5. Rang auf der Schlussetappe konnten sie Knox/Paez noch abfangen, die nur 13. wurde. Das Finale haben Van der Hejden/Frischknecht gewonnen.

Es waren spannende acht Tage beim Cape Epic 2017. Nachdem die Crosscountry Spezialisten von Cannondale Factory Racing XC um Manuel Fumic die erste Rennhälfte bis Mittwoch bestimmten, übernahm in der Entscheidenden Phase Scott-SRAM das Kommando. Die Dominanz war nicht nur dem Top-Duo mit Weltmeister und Olympiasieger Nino Schurter zuzuschreiben, sondern auch dem enorm starken Support-Team, den Scott-SRAM Young Guns. Und so waren es auch heute im Grand Finale diese beiden Duos, die für die Schlagzeilen sorgten. Die beiden Scott Youngster Michiel van der Heijden und Andri Fischknecht konnten ihren zweiten Tagessieg einfahren und Schurter und Stirnemann verteidigten mit einem dritten Platz ihre Gesamtführung souverän vor den Gesamt-zweiten Christoph Sauser und Jaroslav Kulhavy (Investec-Songo-Specialized)

Alban Lakata und Kristian Hynek wurden Gesamt 8., David Schöggl/Manuel Pliem (KTM PRO TEAM) bei ihrer Premiere gute 19.

 

3. PLATZ! GEISMAYR & ROHRBACH ROCKEN CAPE EPIC

Mit Rang 3 haben der Vorarlberger Daniel Geismayr & der Schweizer Nicola Rohrbach einmal mehr ihre Klasse bewiesen. Wenn man Cape Epic-Veteranen nach dem heftigsten Anstieg in der Geschichte des Rennens fragt, antworten sie einstimmig: Der Groenlandberg. 2017 steht die 9 km lange Rampe mit ihren steinig-sandigen Wegen und über 600 Höhenmetern wieder auf dem Programm. Auf der Königsetappe wartete kurz danach der Anstieg auf Die Nek, bevor es rasant bergab ging und Singletrails zurück zum Oak Valley führten. Die Steigung bei der 6.Etappe lag im Durchschnitt bei 7 Prozent, bei ein oder zwei steilen Passagen sogar bei 20 Prozent. Ein weiteres Highlight der Königsetappe war das Kogelberg Naturreservat – eines von 400 Biosphärenreservaten auf der Welt. Die Daten der Königsetappe sprechen für sich: 103 Kilometer und 2750 Meter Höhenunterschied.

Schurter/Stirnemann vor Gesamtsieg

"Wenn sich kein Erdbeben ereignet, wird es Scott ganz sicher machen. Wir waren sehr nahe dran, sind aber auf ein sehr starkes Scott-Team gestoßen." Der fünffache Cape-Epic-Gewinner Christoph Sauser (SUI) war vor dem Finaltag des 14. Absa Cape ernüchtert und realistisch. Das erneute Plattenpech auf der Königsetappe hatte das Team Investec Songo Specialized wie am Vortag zurück geworfen. Der Abstand auf das Scott Sram MTB Racing Team mit Olympiasieger und Weltmeister Nino Schurter und Matthias Stirnemann liegt vor dem Grand Finale bei 6:49 Minuten.

Mitten in der Weltklasse

Als dritte kamen Nicola Rohrbach (SUI) und Daniel Geismayr (AUT) von Centurion Vaude 2 ins Ziel. Und damit liegen die Beiden nun in der Gesamtwertung an der tollen 4. Stelle. Auf das Podest fehlen knapp 5 Minuten.  Die vorletzte war die Königsetappe des Absa Cape Epic, mit der "Alpe d'Huez", dem Anstieg auf den Groenlandberg.

 

Männer:

1| Platz: SCOTT-SRAM MTB Racing Nino Schurter (SUI) und Matthias Stirnemann (SUI)
2| Platz: Kansai Plascon Hector Leonardo Paez Leon (COL) und Max Knox (RSA)
3| Platz: Centurion Vaude 2 Nicola Rohrbach (SUI) und Daniel Geismayr (AUT)
 
 

CAPE EPIC - VATER UND SOHN SORGEN FÜR PREMIERE

Oak Valley/Südafrika - (Presse&Foto QM) - Es war das erste Mal in der Geschichte des Cape Epic, dass Vater und Sohn am gleichen Tag Etappensiege feierten. Andri Frischknecht (SUI) gewann in der Männer-Kategorie und sein Vater Thomas Frischknecht (SUI) in der Mixed Kategorie.

Die letzten drei Tage des 14. Absa Cape Epic versprechen Dramatik pur: die Favoritenteams liegen in einem Zeitkorridor von nur 2.15 Minuten zusammen. Das bedeutet, dass auch bei den folgenden Distanzen von zwei Mal 80 und 100 Kilometer Sekunden entscheidend werden können. Heute hatten bei der Transferetappe von Elandskloof nach Oak Valley die Young Guns von Scott Sram Vollgas gegeben. Gemeinsam mit ihrem Top Team Nino Schurter (SUI) und Matthias Stirnemann (SUI) rollten sie zweieinhalb Minuten vor den Gesamtführenden Manuel Fumic (GER) und Henrique Avancini (BRA) (Cannondale Factory Racing) über die Linie. 4:10.00,3 Stunden hatten Andri Frischknecht (SUI) und Michiel Van der Heijden (NED) für die 112 Kilometer und 2150 Höhenmeter benötigt. Die Österreicher: Daniel Geismayr und Nicola Rohrbach landeten auf Rang 6.(Gesamt 5.), Alban Lakata und Kristian Hynek 8. (Gesamt 8.) sowie Manuel Pliem und David Schöggl wurden 19. (Gesamt 18.) 

Auch bei den Frauen wurde das Duell der Spitzenreiter von einer Reifenpanne beeinträchtigt. "Erst ein Cut überm Auge, heute ein Cut im Reifen", meinte eine humorvolle Sabine Spitz im Ziel. Dadurch musste das Team Ascendis Health die Gesamtführenden Esther Süss (SUI)/Jennie Stenerhag (SWE) vom Team Meerendal CBC ziehen lassen. 3.42,3 Minuten lagen in Oak Valley zwischen den führenden Frauenteams, dadurch stieg der Rückstand von Ascendis Health auf 12.41 Minuten an.

CAPE EPIC - 3. ETAPPE - STARK! GEISMAYR/ROHRBACH 3.

Elandskloof/Südafrika - (Foto Veranstalter/QM) -  Christoph Sauser und Jaroslav Kulhavy (Investec-Songo-Specialized) holten sich erneut den Etappensieg beim Absa Cape Epic, Nummer 38 für den Schweizer fünffachen Gewinner des Epic. Dazu machten sie auch noch ein wenig Zeit gut auf die Gesamtführenden im Zebratrikot, Manuel Fumic und Henrique Avancini (Cannondale Factory Racing XC).

Knapp geschlagen im Sprintfinish dieser 3. Etappe des berüchtigten MountainbikeEtappenrennens wurden Nino Schurter und Matthias Stirnemann (SCOTT-SRAM MTB Racing) vor Nicola Rohrbach und Daniel Geismayr (Centurion Vaude 2). Geismayr/Rohrbach sind nun schon 5. in der Gesamtwertung.
 
Ergebnisse Etappe 3  - Männer:
1| Platz: Investec-Songo-Specialized Christoph Sauser (SUI) and Jaroslav Kulhavy (CZE)
2| Platz: SCOTT-SRAM MTB Racing Nino Schurter (SUI) and Matthias Stirnemann (SUI)
3| Platz: Team Centurion Vaude 2 Rohrbach Nicola (SUI) and Geismayr Daniel (AUT)
 

Verhältnismäßig kurz fiel Etappe 3 mit 78 km aus, die Strecke führte das Fahrerfeld aus dem Elandskloof Race Village in die kleine Siedlung Genadendal und durch das Trail-Streckennetz von Greyton. Davon sollten die Cross-Country Spezialisten profitieren, vor allem Weltmeister und Olympiasieger Nino Schurter mit seinem Partner Matthias Stirneman. Eigentlich wollten die beiden Schweizer sich einen Etappensieg holen und gingen entsprechend aggressiv in die knackigen Anstiege und die Abfahrten in den angelegete, aber rauen Singletracks. Dadurch legten sie immer Abstand zu den Gesamtführenden Cannondale Factory Racing XC ein. Doch Schurter und Stirnemann konnten die starken Favoriten Christoph Sauser (SUI) und Jaroslav Kulhavy (CZE) nicht abschütteln heute. Das Investec-Songo-Specialized-Team blieb den Schweizern am Hinterreifen und attackierte auf dem letzten großen Anstieg, dem UFOClimb. So genannt, weil auf der Spitze des Bergrückens ein futuristisches Gebäude steht. Bei dieser Attacke fielen die Gesamtführenden Fumic/Avancini wieder zurück und fuhren die Abfahrt mit vollem Risiko, um wieder Zeit gut zu machen. 

Sauser und Kulhavy machten weiter Druck und stellten dadurch sicher, dass nur zwei Teams vorne um den Etappensieg sprinten konnten. Kulhavy führte, Nino Schurter klemmte direkt hinter dem starken Tschechen und so kam es, dass Stirnemann die Distanz zur Ziellinie nicht richtig einschätzte, so dass Sauser noch an ihm vorbeiziehen konnte.

"Ein super Tag für uns" zog der fünffache Epic-Gewinner Sauser Bilanz im Ziel, " wir haben die Etappe gewonnen und noch Zeit gut gemacht. Auf dieser relativ kurzen Distanz hatten wir nicht erwartet, etwas rauszuholen auf Cannondale. Das war der Bonus zum Etappensieg."

 
Kulhavy sah kaum erschöpft aus im Ziel. "Heute liefs viel besser als gestern", meinte der ehemalige Olympiasieger und Weltmeister. Unser Plan, auf den Anstiegen und in den Flachpassagen anzugreifen ist gut aufgegangen."

Zwar ging das Vorhaben von SCOTT-SRAM MTB Racing nicht in Erfüllung, wenn auch nur um Bruchteile von Sekunden, Nino Schurter war aber ganz Sportsmann und umarmte seinen Landsmann Sauser herzlich mit einem breiten Grinsen in der Winners Lounge.

"Eigentlich dachten wir, das ist genau unsere Etappe", meinte der 26-jährige Stirnemann, der erstmals am Epic teilnimmt. "Aber ich habe meinen Zielsprint zu früh gestartet, so dass Susi noch an mir vorbeiziehen konnte. Trotzdem ein super Tag, ich habe die Trails hier wirklich genossen."

Morgen steht eine lange Transferetappe von Elandskloof ins Oak Valley über 112 Kilometer und 2150 Höhenmeter an. Das gibt jede Menge Arbeit für die Top Teams wenn die Reihenfolge nicht durcheinandergewürfelt werden soll. Vor allem für Fumic/Avancini, die komplett ohne Backup-Team auf sich allein gestellt sind. "Es war hart, aber wir haben uns gut geschlagen", sagte der brasilianische Meister Henrique Avancini im Ziel. Ausgerechnet ein Motorrad, die beim Absa Cape Epic Fotografen und Kameramänner fahren, hatte Fumic geschnitten und den Deutschen Spitzenfahrer für die letzten Kilometer aus dem Rhythmus gebracht. "Wir werden auf jeden Fall noch weiter fighten die letzten vier Tage", so Avancini. Die Zebratrikot-Leader liegen nun noch 1.20 Minuten vor den Verfolgern, Schurter/Stirner haben einen Abstand von 4.03 Minuten.

Der fünffache Epic-Gewinner Karl Platt, der bisher seiner Form hinterherfuhr, kam in Elandskloof besser in Tritt: 6. Platz für Team Bulls mit dem Schweizer Urs Huber. Damit auch 6. Gesamtrang mit 15.56 Minuten Rückstand. Stark fuhren Centurion Vaude 2 mit Nicola Rohrbach (SUI) und dem Österreicher Daniel Gaismayr, die sich den 3. Etappenplatz holten vor Fumic/Avancini. Der Sohn von Bike-Legende Thomas Frischknecht (führend in der MixedKategorie mit Olympiasiegerin Jenny Rissveds) holte sich mit dem Niederländer van der Heijden einen guten 9. Platz.

Die Streckendaten: 8 Tage von 19. bis 26. März 2017
691 Kilometer, 15.400 Höhenmeter gesamt

CAPE - SCHÖGGL/PLIEM (KTM PRO TEAM) - REIN ÖSTERREICHISCHE PAARUNG

(©Foto KTM Pro Team) Südafrika, Cape Epic: Die Steirer David Schöggl und Manuel Pliem (KTM Pro Team) kämpfen ab heute als einzige rein österreichische Paarung in der Elite des MTB-Sports um eine top Platzierung.

„Dieses Rennen wird eine Herausforderung der besonderen Art, denn die enorme Hitze, der Staub und das schwierige Gelände in der Wildnis Südafrikas machen es uns sicher nicht einfach. Wir freuen uns auf diese Challenge und sind hochmotiviert“, kommentiert Schöggl die schwierigen örtlichen Bedingungen. Auf diese konnten sich die beiden Steirer innerhalb der letzten drei Wochen sehr gut einstellen, denn die KTM Pro Team Athleten befinden sich bereits seit Ende Februar zur Vorbereitung in Südafrika. Für Schöggl und Pliem ist es die erste Teilnahme bei dem Etappenrennen im Westkap, um so wichtiger früh genug vor Ort zu sein. 
 
„Klar geht man bei so einem Bewerb mit einer besonderen Anspannung ins Rennen, aber wir werden einfach richtig fighten, und uns mit den Besten der Welt messen. Wir sind sehr gut drauf - die Vorbereitung war perfekt und am wichtigsten, es macht einfach richtig Spaß, hier über die Trails zu heizen“, meint Pliem hochmotiviert. 
 
Letzter Feinschliff bei Sauser geholt!
Als letzte hoch intensive Renn-Vorbereitung folgten die KTM Pro Team Athleten der Einladung von Weltmeister Christoph Sauser zum Championsrace in Stellenbosch. Das Charity-Rennen führte in einem Rundkurs durch Kayamandi, ein zur Zeit der Apartheid entstandenes südafrikanisches Township in Stellenbosch, welches nach wie vor als Armenviertel gilt. „Für uns war die Teilnahme beim diesem Charity-Race eine besondere Ehre und eine einmalige Erfahrung. Die Begeisterung & Freude an der Strecke wird uns sicher ewig in Erinnerung bleiben“, kommentiert Pliem das Event. 
 
Die Erwartungen sind hoch, nicht umsonst nimmt man all die Arbeit auf sich. Über die Platzierung in der Gesamtwertung machen sich die beiden Sportler dennoch keine großen Gedanken. „Zu viele Spekulationen bringen nichts. Jeder weiß, dass beim Cape Epic nahezu alles passieren kann. Das Ziel ist, dass wir unsere Leistung abrufen können und am Ende wird abgerechnet“, so Schöggl. 
 
 
 

CAPE EPIC - TDF DER MOUNTAINBIKER - LOS GEHT`S - LAKATA, GEISMAYR, SCHÖGGL, PLIEM, ZÖRWEG .......

- (c)Foto Geismayr/Rohrbach - Ein illustres Teilnehmerfeld wird beim diesjährigen Absa Cape Epic am Sonntag antreten. An der Startlinie stehen die weltbesten Mountainbiker wie der amtierende Olympiasieger Nino Schurter und die Olympiasiegerin Jenny Rissveds. Dazu der amtierende Weltmeister Jaroslav Kulhavy, der mit seinem Schweizer Partner Christoph Sauser einer der stärksten Anwärter auf den Gesamtsieg des prestigeträchtigen Etappenrennens ist.

Ein Österreicher am Podest - absolut möglich!

Mitten drinn, statt nur dabei - dies kann man auch bei den Österreichern behaupten. Allen voran Alban(ator) Lakata - der Marathonspezialist kann ganz vorne um den Gesamtsieg fahren. Mit seinem Teampartner Kristian Hynek (Topeak Ergon) ist alles möglich. „2017 wird richtig spannend werden - Es sind so viele Teams, die die Gesamtwertung gewinnen wollen“. so Hynek.

Dann Daniel Geismayr (Centurion Vaude 2) aus Dornbirn. Er wird mit dem Schweizer Spitzenmann Nicola Rohrbach am Start sein. "Wir sind schon gespannt. Die Form passt und wir können sicher überraschen.", so Geismayr, der heuer auch erstmals auf der Strasse für das Team Vorarlberg im Einsatz sein wird.

Mitten in der Herren-Weltelite dabei sind auch die beiden steirischen Mountainbiker David Schöggl und Manuel Pliem vom KTM Pro Team. Als einzige österreichische Paarung in der Elite nehmen die beiden acht harte Tage in Südafrika in Angriff, um sich mit dem Who-is-Who der Szene zu messen.

In der Grand Masters-Kategorie zählt Heinz Zörweg (vom Team KTM RAD.SPORT.SZENE) gemeinsam mit dem Schweizer Berti Bucher, zu den großen Mitfavoriten um den Gesamtsieg.

Allein durch das starke Teilnehmerfeld wird das achttägige Rennen über 691 Kilometer und 15.400 Höhenmeter rund ums Kap der Guten Hoffung härter denn je für die Profis. „Zehn Teams haben berechtigte Aussichten auf den Gesamtsieg“, stellte Titelverteidiger Karl Platt vom Team Bulls bei der Pressekonferenz fest. Platt gewann das Epic bereits fünf Mal und will mit seinem bewährten Partner, Urs Huber aus der Schweiz, seinen Titel verteidigen.

„Das Starterfeld ist so stark wie nie zuvor“, meinte auch der fünfmalige Sieger Christoph Sauser, der eigentlich letztes Jahr seine Profi-Karriere offiziell beendet hatte. Doch die Bitte seines Teamkameraden und Freundes, der ehemalige Olympiasieger und Weltmeister Jaroslav Kulhavy, konnte er nicht abschlagen. So treten der Schweizer und der Tscheche gemeinsam im Team Investec Songo Specialized an.

Olympiasieger Nino Schurter (Scott-SRAM) aus der Schweiz startet mit Landsmann Matthias Stirnemann. „Wir erwarten nicht, das Absa Cape Epic zu gewinnen. Wir wollen auf jeden Fall Erfahrung sammeln, um 2018 dann richtig anzugreifen“, sagte Schurter. 

Mit Cadel Evans ist erstmals auch ein Tour de France-Sieger dabei, der mit dem Amerikaner Goerge Hincapie fahren wird. Das Team BMC Absa Racing hat zwar wenig gemeinsame Mountainbike-Erfahrung, „aber uns reizt das Abenteuer und die Faszination des Cape Epic“, sagte der Australier bei der Pressekonferenz. Evans gewann als Junior mehrere Mountainbike-Weltmeisterschaften, bevor er auf die Straße wechselte und dort mit einem Tour-Sieg 2011 seinen größten Erfolg feierte.

Weitere Anwärter auf das Podium sind auf jeden Fall die Italiener Damiano Ferraro und Samuele Porro (Trek-Selle San Marco). Jochen Käß und Markus Kaufmann von Centurion Vaude 1 haben viel Erfahrung im Epic und gehören mit zu den Favoriten.Immer für eine Überraschung gut ist der Deutsche Manuel Fumic mit dem Brasilianischen Meister Henrique Avancini (Cannondale Factory Racing XC).

Bei den Frauen wird die Konkurrenz ähnlich hart. Titelverteidigerin Ariane Lüthi, Wahlsüdafrikanerin aus der Schweiz, startet mit der deutschen Cross Country-Spezialistin Adelheid Morath im Team Spur. Dicht auf den Fersen werden ihnen die mehrfache Olympiamedaillen-Siegerin Sabine Spitz mit Robyn de Groot (Südafrikanische Meisterin) sein. Spitz verzeichnete 2016 bei ihrer ersten Teilnahme am Absa Cape Epic einen hervorragenden 2. Platz. Adelheid Morath hatte letztes Jahr ebenfalls erste Epic-Erfahrungen sammeln können und kündigte an: „Wie alle starken Frauenteams gehen wir 100% auf Sieg“. Die Olympiasiegerin von Rio, Jenny Rissveds (Scott-SRAM-Next Level) fährt in der Mixed-Kategorie gemeinsam mit Mountainbike-Legende und Scott-Teammanager Thomas Frischknecht. „Es geht darum Erfahrung zu sammeln, ich habe keine Ahnung was mich erwarten wird,“ sagte die 22jährige Rissveds aus Schweden.

Das diesjährige Absa Cape Epic startet am Sonntag, 19. März mit dem Prolog auf dem Weingut Meerendal und endet nach acht Tagen auf dem Estate Val de Vie bei Paarl. In mehreren Etappen wird das 1200 Teilnehmer starke Feld um Hermanus, Greyton und Elgin unterwegs sein.

Die Streckendaten: 8 Tage von 19. bis 26. März 2017
691 Kilometer, 15.400 Höhenmeter gesamt

Das ABSA Cape Epic ist bekannt als die “Tour de France der Mountainbiker” und fand erstmals 2003 statt. Zweierteams treten in den Kategorien Männer, Frauen und Mixed an. Das Rennen startet am 19. März 2017 mit dem Prolog auf der Weinfarm Meerendal außerhalb von Kapstadt. In acht Etappen legen die 1200 Mountainbiker dieses Jahr insgesamt 691 Kilometer und 15.400 Höhenmeter zurück, bevor sie am 26. März die Ziellinie auf dem Val de Vie Estate bei Paarl überqueren werden.

Medieninfo: ABSA CAPE EPIC

THOMAS PECHHACKER GEWINNT IN BERLIN

(WierPR) - Thomas Pechhacker ist Österreichs bester Trialsportler und hat sich in der Weltklasse etabliert. Einen eindrucksvollen Beweis seiner Topform lieferte er jetzt beim Berlin Trials Cup, den er in der Kategorie 20 Zoll in eindrucksvoller Manier gewinnen konnte. Er setzte sich dabei gegen die weltbesten Fahrer wie Abel Mustieles aus Spanien durch und sicherte sich wertvolle UCI-Weltranglistenpunkte. Der Purgstaller ist jetzt zu einem Trainingslager nach Spanien aufgebrochen, ehe er dann beim King Of Trials Vienna am 1. und 2. April an den Start gehen wird. Sein großes Saisonziel ist eine Spitzenplatzierung beim 3. Trials World Cup in Vöcklabruck am 8. und 9. Juli 2017, einem von fünf Weltcups weltweit. „In meiner derzeitigen Form traue ich mir das Podest auf alle Fälle zu“, so der Topathlet. 

In Berlin siegte Thomas Pechhacker (Virgosystem Racing) mit unglaublicher Nervenstärke und insgesamt 14 Fehlerpunkten knapp vor Abel Mustieles, seines Zeichens Sieger des Trials World Cup Vöcklabruck 2016. Der Spanier wurde mit 15 Fehlerpunkten nur knapp geschlagen. „Es ist ein unglaubliches Gefühl, bei dieser Topveranstaltung ganz oben auf dem Treppchen zu stehen“, so Pechhacker.

Nächster Start von Pechhacker beim King of Trials Vienna

Das ARGUS-Bike-Festival in Wien ist mit tausenden Besuchern die größte Radsportmesse Österreichs. Dem Publikum wird heuer mit dem Wettbewerb „KING of TRIALS Vienna“ mit internationalen Topstars eine Topveranstaltung geboten. Mit der Durchführung der Veranstaltung wurden die Organisatoren des Trials-World-Cup Vöcklabruck beauftragt. „Wir freuen uns schon auf diesen tollen Event in Wien. Gleichzeitig ist die Veranstaltung eine gute Gelegenheit, um den UCI Trials-World-Cup am 8. und 9. Juli in Vöcklabruck zu bewerben“, so Organisator Walter Mayrhuber. Insgesamt werden bei dem Event im Herren- und Damenbewerb in zwei Klassen (20-Zoll und 26-Zoll-Räder) 5 Sektionen mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden gefahren.

Trial ist eine Trendsportart, die sich immer größerer Beliebtheit erfreut. Das Ziel ist es, mit dem Rad verschiedene Sektionen fehlerfrei zu durchfahren. Jede Sektion umfasst einen abgesperrten Parcours mit Hindernissen. Die teilweise mehrere Meter hohen Hindernisse werden aus Holzpaletten, Metallcontainern und Fässern gestaltet, um eine möglichst abwechslungsreiche Veranstaltung zu bieten. Beim Durchfahren der Sektionen werden für das Absetzen der Füße oder das falsche Befahren Fehlerpunkte vergeben, wobei 5 Fehlerpunkte pro Sektion das Maximum darstellen.

Jeder Fahrer hat zur Bewältigung der Sektionen ein Zeitlimit von zwei Minuten. Bei einer Zeitüberschreitung werden Zeitstrafpunkte ausgesprochen. Bei insgesamt fünf Fehlerpunkten entweder wegen Berührung oder Zeitüberschreitung muss der Fahrer die Sektion verlassen. Bei der internationalen Trialveranstaltung in Wien ist das Publikum hautnah am Geschehen dabei, da die Action nur wenige Meter von den Besuchern entfernt stattfindet. Insgesamt werden bei freiem Eintritt tausende Zuschauer erwartet.

Trials-World-Cup am 8. und 9. Juli 2017 in Vöcklabruck

Die größte Trial-Radsportveranstaltung Österreichs findet mit dem 3. UCI Trials-World-Cup in Vöcklabruck am 8. und 9. Juli statt. 5.000 Zuschauer bestaunten 2016 die weltbesten Trial-Akrobaten. Ein toller Parcours wurde beim Freibadgelände in Vöcklabruck aufgebaut, der eines Weltcups würdig war. Außerdem wird 2017 im Rahmen des  ASVÖ Bike-Festivals im Parkgelände ein Mountainbike-Marathon veranstaltet, bei dem Profis als auch Firmenteams starten. „Es freut uns sehr, dass der Weltcup 2017 in Vöcklabruck seine Fortsetzung findet. Zahlreiche ehrenamtliche Helfer haben das möglich gemacht“, so Organisator Walter Mayrhuber.

Bildtext: (Foto honorarfrei, Fotonachweis Trials World Cup) Thomas Pechhacker konnte jetzt den Berlin Trials Cup gewinnen

PATRIC GRÜNER WAGT SICH AN RAAM 2017

(Bericht/Fotos M.Ribis) -  Der Ötztaler Extremradsportler Patric Grüner hat es nun endlich geschafft. Der große Lebenstraum, die Teilnahme am Race Across America soll im Juni 2017 Wirklichkeit werden. Jahrelanges Training, hunderttausende Höhenmeter und zehntausende Kilometer ist der 31 jährige schon geradelt. Die Teilnahme am Race Across America wird nun zur Realität!
 
Begonnen hat die Karriere von Patric wie so oft im örtlichen Radverein. Von dort aus ging der Weg erst über ein paar Semiprofiteams und dann relativ schnell in die Richtung der Sportart Ultracycling. Ultracycling beginnt dort, wo die Ironmans dieser Welt die Segel streichen. AB 24 Stunden nonstop. Was ist die Faszination sich über solche Extremdistanzen  zu schinden? “Die einzige Blockade ist der Kopf. Solange man dem Körper ausreichend Treibstoff in Form von Nahrung zuführt, läuft die Apparatur! Das Race Across America ist dabei die absolute Königsdisziplin“ so Grüner,

Das Race Across America (RAAM) ist ein jährlich ausgetragenes, ultralanges Radrennen, das von der Westküste der Vereinigten Staaten zur Ostküste verläuft. Ziel ist es, die Strecke von etwa 4.800 km bei einer Gesamthöhendifferenz von Rund 52.000 m innerhalb eines festen Zeitlimits zurückzulegen. Dieses Zeitlimit liegt bei 288 Stunden, also 12 Tagen. Patric möchte dieses Ziel allerdings weit unterschreiten und die enorme Strecke in nur 8 Tagen und 8 Nächten schaffen.
 
Auf die Frage ob das alles mit rechten Dingen zugehen kann lächelt Patric keck. “Wenn dir nach ca. 50 Stunden die Augen zufallen, nützt auch das beste Heilmittel nichts mehr.” Da hilft nur noch schlafen. Hier beginnt dann der eigentliche Kampf mit sich selber. Durch mein jahrelanges Mentaltraining habe ich meinen Körper soweit im Griff, dass ich mich auch nur mit ein paar Powernaps von einigen Minuten “ausgeschlafen” fühle. Es kann ja jeder versuchen 50 Stunden ohne Sport wach zu bleiben.
 
In den Jahren 2014, 2015 und 2016 feierte Patric jeweils den zweiten Platz beim Race Around Austria. Beim längsten Langstreckenrennen Europas hat er die 2200km, 30.000 Höhenmeter entlang der Österreichischen Landesgrenzen in 91 Stunden nonstop bewältigt. Geschlafen wurde in dieser Zeit knapp 45 Minuten. Das Race Around Austria in der Szene als die “Eiger Nordwand” bekannt. Das Race Across America, das prinzipiell doppelt so lang ist, als der Mount Everest.
 
Stichwort Mount Everest: Der Trainingsplan für Amerika ändert sich im Vergleich zu den letzten Rennen natürlich ganz extrem. 10-12 Skitouren pro Woche und stundenlanges Radeln in der Sauna bei 70° und 0% Luftfeuchtigkeit sollen den Ötztaler auf die klimatischen Verhältnisse in den Rocky Mountains (über 3500m) und dem Death Valley (-85m) vorbereiten. 

Zahlen und Daten: Erfolge: 2009 Vize Europameister 24h Mountainbike 2012 Weltmeister Glocknerman Ultraweltmeisterschaft 2. Platz Race Across The Alps (RATA) 2013 4. Platz Tortour (Rund um die Schweiz) 2014 2. Platz Race Around Austria 2015 2. Platz Race Around Austria Weltmeister Glocknerman Ultraweltmeisterschaft 2016 2. Platz Race Around Austria