57. Radsaison-Eröffnungsrennen am SONNTAG in Leonding

(WierPR) - Das Warten der heimischen Radsportfreunde hat nach dem langen harten Winter ein Ende: Mit dem traditionsreichen 57. Radsaison-Eröffnungsrennen in Leonding wird am Sonntag, den 26. März 2017 die Rennsaison in Österreich offiziell gestartet. Das Eliterennen startet um 11 Uhr. Mit Spannung wird das Antreten der stärksten heimischen Teams erwartet, im Vorjahr konnte das Team Felbermayr Simplon Wels einen Dreifacherfolg feiern. Insgesamt werden 177 Elitefahrer aus 9 Nationen den selektiven hügeligen Rundkurs mit einer Gesamtlänge von 153,2 Kilometer in Angriff nehmen. „Die Teams brennen auf das erste Antreten auf heimischem Boden. Das Rennen in Leonding ist ein erster Gradmesser, wie stark die Teams heuer in Form sind“, freut sich OÖ. Radsportpräsident Paul Resch auf das Rennen im Bezirk Linz-Land.

Sämtliche heimische Topteams am Start

Alle heimischen Topteams werden bei diesem traditionsreichen Radklassiker mit Start und Ziel am Stadtplatz Leonding an den Start gehen. Titelverteidiger ist das Team Felbermayr Simplon Wels, das im Vorjahr das Podium blau einfärbte und mit Stephan Rabitsch einen überlegenen Sieger  feiern konnte.  

Dieses Team zählt auch durch die Neuverpflichtung von Riccardo Zoidl auch heuer zu den Topfavoriten. Mit Spannung wird erwartet, ob der Ausnahmefahrer die heimische Radszene 2017 wieder so dominieren wird wie im Jahr 2013, als er als erster Österreicher überhaupt die UCI Europe Tour gewinnen konnte und bei der Österreich-Radrundfahrt siegreich war. Bei den bereits stattgefundenen Rennen in Kroatien und Slowenien konnte der Felbermayr-Express erste Podestplätze einfahren.

Die zweite Mannschaft aus Oberösterreich - das Hrinkow Advarics Cycleangteam aus Steyr - hat sich ebenfalls verstärkt und will beim Saisonauftakt ein Wörtchen um den Sieg mitreden: James McLaughlin, Patrick Bosman und Dennis Paulus fahren heuer erstmals im grünen Dress der Steyrer. Aber auch die weiteren Mannschaften, allen voran das Team Amplatz BMC, WSA Greenlife, das Team Vorarlberg und das Tirol Cycling Team haben heuer bei Auslandsrennen schon starke Ergebnisse vorzuweisen und werden in Leonding um den Sieg kämpfen. So konnte das Tirol Cycling Team heuer durch Filippo Fortin bereits den GP Izola in Slowenien gewinnen, auch das Team Amplatz feierte mit Matej Mugerli schon erste Erfolge bei Auslandrennen.

Erfreulich ist das Antreten des neu formierten Teams Feldbinder Owayo KTM. Diese Equipe hat sich zum Ziel gesetzt, junge und aufstrebende Rennradsportler in einem professionellen Umfeldgeziert zu fördern. „Nach dem langen Winter sind alle Teams topmotiviert und werden vor heimischen Publikum ihre Klasse zeigen“, ist OÖRV-Vizepräsident Walter Ameshofer überzeugt. 

60 Junioren in Leonding am Start

Neben der Eliteklasse werden in Leonding auch 90 Amateure und 60 Junioren starten, die eine Strecke von 86,4 Kilometer absolvieren. Hier kommen die stärksten Fahrer heuer aus Oberösterreich. Vor allem WM-Teilnehmer Florian Kierner vom Team Felbermayr Simplon Wels und  Mannschaftskollege Tobias Bayer aus Straß/Attergau sind hoch einzuschätzen. Großes Ziel der beiden ist heuer auch das Heimrennen, die Internationale OÖ. Juniorenradrundfahrt im Juli 2017. Die VIP-Ausfahrt über knapp 22 Kilometer startet in Leonding um 11.30 Uhr.

Spannende 153,2 Kilometer

Auf der 153,2 Kilometer langen Strecke wird ein schnelles Rennen erwartet. Durch das leicht hügelige Streckenprofil sind auch heuer wieder zahlreiche Ausreißversuche und damit ein spannender Rennverlauf zu erwarten. Insgesamt werden von der Eliteklasse sechs große und vier kleine Runden gefahren. Da die Kursführung in den vergangenen Jahren gleich geblieben ist, ist die Taktik von besonderer Bedeutung. Die Exekutive wird in Verbindung mit vielen ehrenamtlichen Mitarbeitern des OÖ. Radsportverbandes für eine möglichst reibungslose Durchführung der Veranstaltung sorgen, betont Renndirektor Walter Hartl.

Bildtexte: (Fotos honorarfrei, Fotonachweis Stadtgemeinde Leonding)

 

Team Vorarlberg - Leonding und Frankreich

Saisonstart in Österreich am kommenden Sonntag! Ein spannendes Rennen und harte Konkurrenz wartet in Leonding – ebenso auf die junge Garde des Team Vorarlberg beim Rennen in der Schweiz bei der Tour de la Courtine!

Wie bereits die vergangenen Jahre, fällt auch heuer der Startschuss zur Rad Bundesliga im oberösterreichischen Leonding im Straßenrennen über knapp 160 Kilometer. Das Team Vorarlberg wird versuchen sich von der besten Seite zu zeigen und gibt sich kämpferisch. Über 180 (!!) Starter aus neun Nationen haben sich eingeschrieben, darunter zahlreiche Teams aus dem Ausland.  „Das wird alles andere als ein Abtasten mit der Konkurrenz, sondern da wird es sofort zur Sache gehen. Das erste Aufeinandertreffen aller österreichischen Teams birgt speziell heuer für sehr viel Attraktivität und Qualität!“ ist sich die Team Leitung bewusst. Die heimische Teams von Felbermayr Wels und Hrinkow advarics, aber auch BMC, WSA u. das Team Tirol werden das Rennen stark prägen - aber dazu wird sich auch die Squadra des Teams aus Vorarlberg gesellen. Mit Garantie wird ein super spannendes und offenes Rennen erwartet.

Für das Team Vorarlberg am Start: Patrick Jäger, Michael Kucher (AUT), Patrick Schelling, Fabian Lienhard, Thery Schir, Gian Friesecke (SUI), Sebastian Baldauf, Lukas Meiler (GER); Ersatz: Martin Meiler, Der Zsolt

Team Vorarlberg II bei der Tour de la Courtine!

Erstmals startet der zweite Teil des Teams beim sonntägigen Straßenrennen GP Tour de la Courtine in der Schweiz mit Start und Ziel in Lez Genevez. Auch hier erwartet die Cracks rund um Maximilian Hammerle, Martin Meiler u. Co die gesamte Elite aus der Schweiz, aber auch viele Fahrer aus Frankreich haben sich eingeschrieben. Acht Runden a 15 Kilometer sind im Roadbook vorgegeben. Der sportliche Leiter Marcello Albasini wird die jungen Fahrer um 14 Uhr auf die Reise schicken. Für die meisten auch hier der Fokus auf die ersten Rennkilometer um so rasch wie möglich in den Rennrhythmus zu finden.

Nach der erfolgreichen Team Präsentation am vergangenen Donnerstag mit 200 Gästen in den Räumlichkeiten des Fuhrparkpartner Autohaus Niederhofer, werden an diesem Wochenende auch erstmals die neuen Volvo V90 und V60 zum Einsatz kommen. Hier fehlt es mit Garantie nicht an den notwendigen PS – dasselbe hoffen wir für die Fahrer!

 

4 NEUE FAHRER BEIM PROFITEAM HRINKOW ADVARICS

Neben renommierten Fahrern verpflichtet das Profiteam aus Steyr 4 neue U23 Fahrer für die kommende Radsportsaison. Alle 4 Fahrer stammen dabei aus dem Bundesland Oberösterreich.

Der erst 19-jährige Nils Friedl ist in Österreich kein unbeschriebenes Blatt mehr. Durch gute Leistungen im Welser Nachwuchsverein kann Friedl bereits auf zahlreiche Einsätze im U17 und Junioren Nationalteam zurückgreifen. Sein erstes U23 Jahr verbrachte der aus Stadl-Paura kommende Profi in Frankreich und kehrt nun voller Selbstvertrauen in seine Heimat zurück: „Hrinkow Advarics bietet mir die bestmögliche Plattform um mich weiter zu entwickeln. Meine Position im Team sehe ich als Helfer, wo ich vor allem die bergstarken Fahrer unterstützen kann“, so Friedl.

Mit Andreas Walzel holte man zudem einen sehr endschnellen Fahrer. Mit seinen erst 21 Jahren kann Walzel bereits auf zahlreiche wichtige Einsätze zurückblicken. So war er auch Teil des Teams Vorarlberg, als man 2015 die Österreich Rundfahrt für sich entscheiden konnte. Walzel ist zudem eine wichtige Stütze im U23 Nationalteam, bestritt die U23 Europameisterschaften sowie die Tour de l’Avenir. Dementsprechend hoch sind auch die Ziele des Welsers: „In der kommendes Saison möchte ich unbedingt unter die Top 10 bei der U23 WM in Bergen (Norwegen) fahren, gleiches gilt für die U23 Flandernrundfahrt. Im Team sehe ich meine Aufgaben vorwiegend als Helfer, wo ich aber auch Sprints aus kleineren Gruppen für mich entscheiden möchte.“

Daniel Eichinger ist der dritte im Bunde der U23 Fahrer. Der aus Allhaming stammende 21-jährige Allrounder verbrachte seine Jugend beim Nachwuchsteam in Wels und sammelte seine ersten Erfahrungen im Elite Bereich beim Union Raiffeisen Radteam Tirol. Kommende Saison wird Eichinger versuchen in zahlreichen Fluchtgruppen vertreten zu sein, um sein Team bestmöglich zu unterstützen.

Last but not least Paul Redtenbacher. Der 21-jährige Windischgarstener verbrachte seine Jugend beim, schon damals von Hrinkow gesponserten, Team Mazda Eder Walding und wechselte anschließend für 2 Jahre zu Amplatz BMC. Nach einem kurzen aber erfolgreichen Gastspiel beim Union Raiffeisen Radteam Tirol kehrt er nun in seine Heimat zurück.
„Ich bin äußerst glücklich diese Chance bekommen zu haben und werde in der kommenden Saison alles geben um unseren Kapitänen zu helfen. Sollte ich selbst mal in den Genuss kommen fahren zu dürfen, werde ich diese Möglichkeit eiskalt nützen“ so Redtenbacher motiviert.
Seine größten Erfolge feierte der Bergspezialist mit einem 9. Platz bei den österreichischen Staatsmeisterschaften am Berg, einem 23. Platz bei Croatia-Slovenia (UCI 1.2) und einem 29. Platz beim italienischen Klassiker Trofeo Aldice Degasperi.

Team Building in der Stadt Steyr

Die jungen Wilden konnten sich vergangenes Wochenende bei einem Teambuilding in der Stadt Steyr perfekt in die Mannschaft integrieren. Bei einer 4 stündigen Wanderung auf die Damberg Warte über Garsten zurück nach Steyr lernten sich die Fahrer erstmals näher kennen. Nach zahlreichen Team- und Einzelgesprächen, wo unter anderem die Saisonziele bekannt gegeben wurden, genoss man ein gemeinsames Abendessen im Hotel Mader ehe der Abend beim traditionellen Weihnachtsmarkt ausklang und die Nacht im Stadthotel Styria verbracht wurde.

RADPROFI MATIJA KVASINA KEHRT NACH WELS ZURÜCK!

Einen prominenten Heimkehrer kann das Team Felbermayr Simplon Wels begrüßen. Matija Kvasina wird in der Rennsaison 2017 wieder im Renndress der Welser Radprofis um Etappen- und Rundfahrtsiege kämpfen.

Der Kroate war bereits von 2013-2015 für die Messestädter aktiv und konnte unter anderem mit dem Sieg bei der Rhone Alpes-Tour große Erfolge feiern. „Kvasi“ ist einer der stärksten und routiniertesten Fahrer des Team Felbermayr Simplon Wels und international top. Das stellte er 2016 mit dem Sieg bei der Tour of Croatia eindrucksvoll unter Beweis.

Der 35-jährige Berg- und Zeitfahrspezialist hat sich in der Rennsaison 2017 eine Topplatzierung bei der Österreich-Radrundfahrt und Siege bei internationalen Etappenrennen zum Ziel gesetzt. „Für mich ist das Team Felbermayr das stärkste und professionellste Team in Österreich. Ich will im nächsten Jahr meinen Beitrag leisten, dass wir als Team noch stärker werden“, betont der begeisterte Hard-Rock Fan.

Die bisherigen sportlichen Erfolge von Matija Kvsina können sich sehen lassen: So konnte er sich unter anderem bereits sieben Mal (zuletzt 2016) den Kroatischen Staatsmeistertitel im Zeitfahren sichern. Im Jahr 2014 zeigte er mit dem Sieg bei der Rhone Alpes-Rundfahrt in Frankreich auf. Bei der Österreich-Radrundfahrt 2013 konnte er den 10. Gesamtrang belegen und wurde einmal Etappendritter. Der Olympiateilnehmer von Peking 2008 und Rio 2016 konnte in seiner Karriere auch die Serbien- und Rumänien-Rundfahrt siegreich bestreiten. „Matija Kvasina ist eine wichtige Verstärkung für unser Team. Er kann aufgrund seiner professionellen Einstellung und Erfahrung auch die Nachwuchsfahrer auf ein höheres sportliches Level heranführen“, ist Rennsportleiter Andreas Grossek überzeugt.

 

HRINKOW ADVARICS CYCLEANG - Ö-TOUR MIT HEIMETAPPE

(Bericht & Foto FloWie) - Im nationalen und internationalen Radsport geht es Schlag auf Schlag. Nachdem vergangenes Wochenende in den meisten Ländern die nationalen Meister im Einzelzeitfahren und auf der Straße ermittelt wurden, bereiten sich die heimischen Profiteams auf das Saisonhighlight vor. Parallel zur 103. Auflage der Tour de France, wird von 2.-9. Juli die 68. Auflage der Österreich-Radrundfahrt über die Bühne gehen. Für das noch junge Continentalteam Hrinkow Advarics Cycleang ein ganz besonderer Leckerbissen, da der zweite Tag in deren Heimat Steyr enden wird. Dementsprechend groß ist die Vorfreude bei Hrinkow, Benetseder und Co., die noch vor wenigen Wochen beim Mountainbike-Citykriterium in Steyr erfolgreich um den Sieg kämpften.

Die Industrie- und Architekturmetropole ist das erste Mal Etappenort der Tour. Über 205,5km und 2562 Höhenmeter führt die Etappe von Mondsee, vorbei an den schönsten Seen Oberösterreichs nach Grünburg und über die Sandner Linde nach Ternberg. Dabei erwartet das Fahrerfeld am Hochlecken eine „Wiesbauer“ Bergwertung, sowie in St. Gilgen, Bad Ischl und Kremsmünster eine „Flyeralarm“ Sprintwertung. Ein weiteres Highlight ist der Porscheberg nach 185km, bevor es über Kleinraming, Nordspange, Tabor, Bahnhofstraße und die enge Gasse in ein schnelles anspruchsvolles Finale geht. „Die Strecke führt nur wenige Meter am Hauptsitz von Hrinkow vorbei, dass freut uns natürlich ganz besonders“, zeigt sich Teammanager Alexander Hrinkow zufrieden. „Wir werden auch heuer wieder mit einer schlagkräftigen Mannschaft am Start stehen, um uns besonders bei dieser Etappe gut zu präsentieren.“ Sebastian Baldauf und Jungmanager Dominik Hrinkow werden das junge, aber erfahrene Continentalteam anführen. Benetseder, Hofer, Graf, Meier und Wienerroither komplettieren das Aufgebot der zurzeit krankheitsbedingt etwas geschwächten Mannschaft. Adam Homolka wird als sportlicher Leiter die Kommandos aus dem Betreuerfahrzeug geben.