SCHADE HAIBIKE ÖTZTAL PRO TEAM WIRD AUFGELÖST! ÖTZTAL BEENDET JAHRELANGE KOOPERATION

(ESP.) - Fotos: Gregor Raggl & Karl Markt(c)ÖtztalTourismus / Anna Spielmann(c)Küstenbrück -  - Nach sieben erfolgreichen Jahren im Mountainbike-Weltcup zieht sich Ötztal Tourismus als Sponsor vorerst aus dem Mountainbike-Cross-Country zurück. Regionale Spitzenfahrer und Talente werden weiterhin individuell auf ihrem Weg in die Spitze unterstützt.

Seit 2010 ist die Marke Ötztal in verschiedenen Teamkonstellationen im internationalen Mountainbike-Sport vertreten. Die ersten drei Jahre ermöglichte man als einer der Hauptsponsoren des Teams „Felt Ötztal X-Bionic“ den heimischen Fahrer Karl Markt und Simon Scheiber in diesem internationalen Team tätig zu sein. 2012 entschied sich Ötztal Tourismus, selbst als Träger eines eigenen Teams zu fungieren, das ausschließlich aus Tiroler Talenten bestand. Mit Daniel Federspiel, Karl Markt, Gregor Raggl und Simon Scheiber wurde unter dem Namen „Ötztal Scott Racing“ ein schlagkräftiges Team vereint, das zwei Jahre für Erfolge sorgte.

Mit dem Wechsel der Radmarke wurde schließlich 2015 das Team „Haibike Ötztal Pro Team“ gegründet, das eine feine Mischung aus Fahrern und Fahrerinnen aus Tirol, Schweiz und Deutschland beheimatete. Für die Organisation wurde der Verein Haibike Haiming mit ins Boot geholt, der eine der größten Nachwuchsschmieden im österreichischen Mountainbike-Sport ist.

„Nach diesen sieben schönen und lehrreichen Jahren im internationalen Mountainbike-Sport ziehen wir uns vorerst als Sponsor zurück“, erklärt Oliver Schwarz, GF Ötztal Tourismus. „Das Projekt war von unserer Seite immer bis Olympia 2016 ausgerichtet. Wir werden in den kommenden Jahren unser touristisches Angebot im Bereich Mountainbike konsequent weiter ausbauen und vorerst einmal die internationalen Entwicklungen beobachten, wie sich die sportliche Szene in diesem Bereich entwickelt.“ Nachdem auch die Radmarke Haibike ihr Engagement im Cross-Country beendet, wird das Haibike Ötztal ProTeam mit Ende des Jahres aufgelöst.

Ötztal Tourismus wird aber auch in den kommenden Jahren Verantwortung für die Entwicklung von Spitzenfahrern und Talenten aus der Region übernehmen und diese individuell als Sponsor unterstützten. Auch eine Rückkehr in die Cross-Country-Szene ist nicht ausgeschlossen. „Eine gemeinsame Initiative von Politik, Wirtschaft und Tourismus, um wieder ein Tiroler Mountainbike-Team auf höchstem Niveau zu gründen fänden wir unglaublich spannend, da Mountainbiken zu den touristischen Kernkompetenzen Tirols im Sommer gehören muss. Die Talente dafür wären in Tirol vorhanden“, so Schwarz.

Sieben erfolgreiche Jahre

Im Rückblick freut sich Oliver Schwarz über sehr erfolgreiche Jahre im Mountainbike-Sport und in der Förderung heimischer Spitzensportler. „Wir waren in den vergangenen Jahren das einzige österreichische Weltcup-Team im Mountainbike-Bereich. Ohne unser Engagement hätten viele heimische Talente keine Chance gehabt, international aufzutreten“, fasst Oliver Schwarz die schwierige Situation des österreichischen Mountainbike-Sports zusammen. Der Dank dafür waren zahlreiche Erfolge.

Ganz oben steht natürlich, dass der aktuelle Eliminator-Weltmeister Daniel Federspiel in seinen zwei Jahren der Teamzugehörigkeit den Weltcup-Gesamtsieg errang und zweimal Europameister wurde, bevor der Eliminator als Weltcup-Disziplin von der UCI abgeschafft wurde. Mit Karl Markt ist ein Fahrer die gesamten sieben Jahre eine Bank für Ötztal Tourismus gewesen. Markt gewann in dieser Zeit zweimal den Staatsmeistertitel (2011 und 2016) und holte sich in den vergangenen vier Jahren jeweils den Titel in der Austria Mountainbike Liga. Markt zählte in den sieben Jahren ständig zu den Top 40 Mountainbikern der Welt und hat gerade in der vergangenen Saison unter Beweis gestellt, dass er nach wie vor der beste österreichische Cross-Country Fahrer ist. „Abgesehen vom Spitzenjahr 2011 war die heurige Saison die beste, die ich jemals erlebt habe. Staatsmeistertitel und Sieg in der Austria Mountainbike Liga in einem Jahr – das war für mich ein tolles Erlebnis, auch wenn ich bei der Olympia-Nominierung nicht zum Zug gekommen bin“, freut sich der Haiminger Karl Markt. „Ohne die Unterstützung von Ötztal Tourismus wäre das nicht möglich gewesen.“

Vom Talent zum Spitzensportler

Bestes Beispiel, wie wertvoll das Engagement von Ötztal Tourismus für den heimischen Sport ist der Roppener Gregor Raggl. Raggl begann bei „Ötztal Scott Racing“ als talentierte U23-Fahrer und entwickelte sich in den vergangenen vier Jahren zu einem Mountainbike-Sportler, der in der Weltrangliste inzwischen konstant unter den Top 50 der Welt ist. Raggl gewann in dieser Zeit zweimal den U23-Staatsmeistertitel, wurde 2015 für die Europaspiele in Baku nominiert und gewann heuer sein erstes HC-Rennen in Südafrika. Im U23-Bereich schaffte Gregor Raggl mehrere Top-10-Platzierungen im Weltcup. „Hätte es Ötztal Tourismus nicht gegeben, dann hätte ich mit ungewissen Erfolgsaussichten im Ausland mein Glück versuchen müssen“, meint Gregor Raggl. „Heute bin ich ein arrivierter Elite-Fahrer – da ist der Sprung ins Ausland wesentlich leichter.“

Auch Anna Spielmann aus Haiming gehört zu den Talenten, die in den Teams von Ötztal Tourismus groß geworden ist. In den vergangenen zwei Jahren wurde Spielmann durch den schwierigen Juniorinnen-Bereich begleitet. Spielmann ist aktuell in der Weltrangliste der Juniorinnen auf Rang 6 und kann auf Basis dieser Erfolge nun mit großen Zukunftsperspektiven in den U23-Bereich wechseln.

Glück hatte Ötztal Tourismus aber auch mit internationalen Fahrern, die als Botschafter für das aktivste Tal der Alpen auftraten. Der Schweizer Thomas Litscher wurde 2011 mit Ötztal Tourismus U23-Cross-Country-Weltmeister. Zuletzt sorgten die Schweizerinnen Kathrin Stirnemann und Corina Gantenbein für viele internationale Erfolge. „In der Schweiz wir Mountainbiken live im Fernsehen gezeigt und die Top-Fahrer sind echte Stars“, erklärt Oliver Schwarz. „Mit unseren Schweizer Teammitgliedern haben wir sensationelle Medienwerte erreicht.“

RADSTARS

Heimische Fahrer werden weiter unterstützt

Nach dem Aus des Haibike Ötztal ProTeams ist es für Ötztal Tourismus eine gesellschaftliche Verpflichtung, heimische Fahrer weiter zu unterstützen. „Wir sind sehr froh darüber, dass die Tiroler Fahrer und Fahrerinnen unseres aktuellen Teams sehr konkrete Perspektiven für die Zukunft haben. Karl Markt und Gregor Raggl haben bereits einen Vertrag mit einem internationalen Top-Team. Anna Spielmann hat ebenfalls mehrere Optionen, ihre Karriere weiter fortzusetzen. Das freut uns sehr“, erklärt Oliver Schwarz. Markt und Raggl haben die Möglichkeit, mit Ötztal Tourismus als Individualsponsor auch in den nächsten Jahren unterwegs zu sein. Bei Anna Spielmann entscheidet sich diese Möglichkeit in den kommenden Wochen. Wohin die Reise dieser drei Ötztaler Spitzen-Mountainbiker geht, werden sie selbst bekannt geben.

Für Ötztal Tourismus ist der Weg der kommenden Jahre klar: „Wir werden das Mountainbike-Angebot im Tal weiter ausbauen und verbessern, aber auch den Spitzensport nicht aus den Augen verlieren“, so Oliver Schwarz. „Zwischen nationalen und internationalen Radsportverbänden ist Sport leider immer wieder auch geprägt von unverständlichen Entscheidungen. Der Cross-Country-Sport hat aber international noch immer große Strahlkraft und ist für einen Sponsor durchaus interessant. Es gibt kaum eine (olympische) Sportart, außer dem Skifahren und dem Klettern, bei der das einzigartige touristische Angebot des Ötztals mit unseren Zielgruppen und Destinationszielen derart perfekt zusammenpasst.“

PATRICK KONRAD - TDF BESONDERE ERFAHRUNG, OLYMPIA FRUST AM RUHETAG

(sportmotion.cc/am) - Radprofi Patrick Konrad (Team Bora – Argon18) im Interview über sein Debüt bei der Tour de France, die österreichische Olympianominierung und seine weiteren Rennen.

Was sind nach der Premiere bei der Tour de France Deine stärksten Eindrücke?

Die Begeisterung der Fans und die Aufmerksamkeit, die man in Frankreich bekommt: All das ist einfach enorm und war für mich auch ungewohnt. Es geht nichts über die Tour de France. Es waren drei super Wochen, die sehr viel Spaß gemacht haben. Die Teilnahme an der Tour war immer mein Traum. Es ist etwas ganz Besonderes, bei diesem wichtigsten Radsportereignis der Welt als Rennfahrer dabei zu sein.

Wie ordnest Du Deine sportliche Performance bei Deiner ersten großen Landesrundfahrt ein?

Ich bin gut durch die Tour gekommen, sturzfrei, und ich hatte nie einen totalen Hänger oder einen schwarzen Tag. Ich weiß jetzt, dass ich meine Leistung auch über drei Wochen abrufen kann. Selbstverständlich wird man mit Fortdauer der Tour müde und spürt die Anstrengung. Aber ich bin gerade in der letzten Woche immer besser ins Rollen gekommen. Das zeigt, dass mein Formaufbau und die Vorbereitung gut waren.

Dein 12. Platz in Bern sticht als bestes Einzelergebnis heraus. Wie bist Du damit zufrieden?

Generell kann ich mit meiner Leistung bei der Tour nicht unzufrieden sein. In Bern habe ich durch einen Fahrfehler an der 500 Meter Marke eine noch bessere Platzierung vergeben. Es war mein Ziel, aufs Podium zu fahren oder in Reichweite davon. Leider bin ich nur einmal in die Situation gekommen, am Ende der Etappe um einen Spitzenplatz zu fahren. Ich hätte gerne öfter gezeigt, dass ich solche oder noch bessere Leistungen bringen kann. Auf der einen oder anderen Etappe hätte ich mich gerne weiter vorne gesehen. Man darf aber nicht vergessen, es geht im Radsport nicht immer nur um den einzelnen Fahrer, sondern auch um Teaminteressen.

Welche Situationen oder Abschnitte waren besonders schwierig?

Es liegt in der Natur der Sache, dass die Beine und der allgemeine Zustand mal besser und mal schlechter sind, gerade über einen langen Zeitraum von drei Wochen hinweg. Es kommen bei der Tour sehr viele Eindrücke auf einen zu. Man muss sich extrem gut fokussieren. Die schwierigsten Phasen waren für mich der erste Ruhetag und die Etappen danach.

Da kam das Aus für Rio?

Am Abend vor dem ersten Ruhetag habe ich erfahren, dass ich vom ÖRV nicht für Olympia nominiert werde. Die Nominierungsentscheidung wurde vom ÖRV bereits zweimal nach hinten verschoben. Dann teilt man mir während der Tour und zum Ruhetag mit, dass ich nicht in Rio dabei bin. Also habe ich mich den ganzen Tag mit meinem Frust beschäftigt, anstatt mich zu regenerieren. Diese Vorgehensweise des ÖRV halte ich psychologisch und sportlich für extrem unprofessionell. Das war ein persönlicher Tiefschlag.

Was ist die Begründung des Radsportverbandes?

Es klingt absurd, aber wegen der Tour de France bin ich nicht für Olympia nominiert worden. Man hat gemeint, ich sei nach der Tour zu müde, weil ich keine Erfahrung mit einer dreiwöchigen Rundfahrt habe. Bei Georg Preidler, dessen Nominierung unbestritten richtig ist, hat man zu seiner Tour Teilnahme gemeint: „Wir glauben, er wird die Tour vorzeitig beenden.“ Georg ist die Tour genauso zu Ende gefahren wie ich. Nur eine Nominierung zu den Olympischen Spielen ist kein Glaubensbekenntnis. Sehr viele Fahrer, die in Rio am Start stehen, sind die Tour de France gefahren, denn die Tour ist eine richtig gute Vorbereitung auf Olympia. Im ÖRV sieht man das leider anders. Dennoch hoffe ich natürlich, dass unsere Fahrer in Rio so gut wie möglich abschneiden.

Was würde für Dich sprechen?

Wenn ich meine konstanten Resultate in den letzten beiden Jahre und die erkämpften UCI-Punkte, die für die Olympia-Quotenplätze notwendig sind, ansehe, kann ich die Entscheidung weder sportlich noch inhaltlich nachvollziehen. Keiner von den für Rio in Frage kommenden Fahrern hat so viele UCI-Punkte geholt wie ich. Statt mir fährt jedoch jener Fahrer, der die wenigsten Punkte und die wenigsten Top-Ergebnisse erzielt hat.

Wie bist Du mit der Entscheidung umgegangen?

Zuerst sitzt Du im Hotelzimmer und hast keinen Ansprechpartner, weil jeder mit seinen eigenen Problemen beschäftigt ist. Nach einem langen Telefonat mit meinem Vater habe ich versucht, diese Sache von mir wegzuschieben und mich weiter auf die Tour zu konzentrieren. Doch es war extrem nervig und hat viel Energie abgezogen.

Welche Erfahrungen nimmst Du für kommende große Rundfahrten mit?

Die Luft bei einer Tour de France ist sehr dünn. Man darf sich schon in der gesamten Vorbereitung keine Fehler erlauben und muss alles tun, um etwa das Risiko für Krankheiten und Verletzungen auszuschließen bzw. zu minimieren. Man muss wirklich topfit an den Start gehen, sonst kann es sehr, sehr schwierig werden. Von Beginn an ist das Spiel von Belastung und Entlastung, sprich Rennen und Regeneration extrem wichtig. Man darf sich nicht stressen lassen, muss seine Chancen aktiv suchen aber braucht dazu auch Geduld. Sportlich muss ich mit meinem gesamten Team in der Analyse in nächster Zeit sicher noch tiefer gehen.

Wie hast Du am besten abschalten oder Dich wieder neu konzentrieren können?

Es hat mir sehr geholfen, dass in der letzten Woche meine Freundin gekommen ist, und auch unsere Familie. Das war einfach angenehm. Diese Kontakte und diese gemeinsame Zeit sind mir sehr wichtig.

Wie sieht Deine weitere Rennplanung aus?

Zunächst stehen vier Kriterien am Programm. Am Mittwoch in Wels, wo mein ehemaliger Club das Innenstadt-Kriterium veranstaltet. Am Donnerstag folgt Bischofshofen, am Freitag die Bruckmühler Radsportnacht in Bayern und am Sonntag „Rad am Ring“ am Nürburgring. Von 10.-13. August fahre ich die Tour de l’Ain in Frankreich, wo ich schon im Vorjahr Gesamtneunter war.

MTB - MARKT IM DIREKTEN DUELL VOR GEHBAUER

(HÖPT - Bericht/Foto) - Karl Markt vom Haibike Ötztal ProTeam heißt der neue österreichische Staatsmeister im Cross Country. Er gewinnt praktisch im Zielsprint gegen den Olympiateilnehmer Alexander Gehbauer. Gregor Raggl vom Haibike Ötztal ProTeam belegt den dritten Rang. Bei den Juniorinnen wird Anna Spielmann Vizestaatsmeisterin. Nach dem Staatsmeisterschaftstitel im Eliminator durch Gregor Raggl dominiert Haibike Ötztal Pro die Staatsmeisterschaften klar. Es war heute ein packendes Duell auf der möglicherweise zukünftigen Weltcupstrecke in Obertraun. Bei starkem Regen und schwierigen Bedingungen war die Cross-Country-Staatsmeisterschaft der Herren von Beginn an ein Zweikampf zwischen Karl Markt und Alexander Gehbauer. Bis zur vorletzten Runde erarbeitet sich Markt einen Vorsprung von 10 Sekunden, als ihm einmal das Vorderrad wegrutscht und Gehbauer wieder anschließen kann. Dann kommt es beinahe zum Zielsprint. Auf den letzten Meter zum Ziel hin mobilisiert Markt aber all seine Kräfte und gewinnt die Staatsmeisterschaften.

„Es war einer meiner schönsten Siege, weil es wirklich spannend und schwierig war“, freut sich Karl Markt im Ziel. „Die Bedingungen waren durch den Regen schwierig, aber die Strecke war sehr gut präpariert. Auf den letzten Metern vor dem Ziel habe ich wirklich alle Energie hineingesteckt und bin jetzt sehr stolz auf dieses Meistertrikot.“ Damit stellt Karl Markt erneut in dieser Saison unter Beweis, dass er derzeit Österreichs bester Cross-Country-Fahrer ist.

Eine sehr gute Leistung bietet auch Gregor Raggl. Raggl erleidet zwar in der ersten Runde einen Reifendefekt, kommt aber schnell genug in die Technikzone, um sich noch den dritten Rang bei den Staatsmeisterschaften zu holen. „Ich bin total zufrieden mit dem Rennen. Und es freut mich, dass mein Teamkollege von mir jetzt das Staatsmeisterschaftstrikot übernimmt und dieser Titel bei uns im Team bleibt.“

Anna Spielmann auf Rang 2

Eine tolle Leistung erbringt auch Anna Spielmann bei den Juniorinnen. Sie muss sich nur der Vize-Weltmeisterin Lisa Pasteiner geschlagen geben. Dies beiden österreichischen Juniorinnen zeigen auch, welche Klasse sie bereits besitzen und überholen sogar manch eine Elite-Dame, die zwei Minuten vorher gestartet ist. Für Anna Spielmann ist es heuer die letzte Juniorinnen-Staatsmeisterschaft, bevor sie im kommenden Jahr in das U-23-Lager wechselt. „Es ist ein schöner Erfolg. Lisa ist derzeit besser als ich – vor allem bergauf. Sie hat verdient gewonnen und ich freue mich, dass ich mit einem guten Rennen auf Rang zwei gefahren bin“, so die junge Tirolerin.

 

TRI: THOMAS SPRINGER IN HAMBURG 26.

(Bericht/Foto Ch.Tr.) - Beim weltweit größten Triathlon startete mit Thomas Springer, Lukas Hollaus und Lukas Pertl heute ein ÖTRV-Trio beim Elitebewerb der WM-Serie in Hamburg. Bester ÖTRV-Athlet wurde Olympiastarter Thomas Springer (26. Platz), für den es das letzte Rennen vor dem Sommerspektakel in Rio in gut einem Monat war. In seinem erst zweiten WM-Serienrennen konnte der 21-jährige Lukas Pertl den für ihn hervorragenden 35. Platz holen. Hollaus kam auf Platz 37. Der Sieg ging in 52:19 min an den Spanier Mario Mola. Alle drei Österreicher landeten heute nach dem Schwimmen in der zweiten von zwei großen Radgruppen. Auf den ersten Radkilometern setzte leichter Regen ein, der das ganze Rennen über andauerte. Der Abstand zwischen den beiden Gruppen blieb bis zur zweiten Wechselzone mit knapp über einer halben Minute auf den 20 km annähernd gleich. So startete das ÖTRV Trio mit 30 Sekunden (Lukas Pertl), 34 Sekunden (Thomas Springer) bzw. 41 Sekunden Rückstand (Lukas Hollaus) auf die 5 km lange Laufstrecke. Am Ende holte Thomas Springer als bester ÖTRV-Athlet den 25. Platz. Nach einem großen Ausdauerblock in der Vorbereitung auf Rio war das heutige Rennen für ihn der Auftakt für schnellere Einheiten. Pertl kam in seinem erst zweiten WM-Serienrennen auf Rang 34. und sammelt somit seine ersten WM-Punkte. Lukas Hollaus kam fünf Sekunden später als 36. ins Ziel. Den Sieg holte sich der Spanier Mario Mola, der auf der Laufstrecke gemeinsam mit Richard Murray (RSA) dominierte. Murray, der als Zweiter nach einem 10 Sekunden Penalty (Neoprenanzug in falscher Box abgelegt) ins Ziel kam, wurde anschließend noch wegen unsportlichem Verhalten disqualifiziert. Somit ging Platz zwei in einem Fotofinish an Jacob Birtwhistle (AUS). Dritter wurde Fernando Alarza (ESP), der die WM-Serienwertung an Landsmann Mola abgeben musste.

Ergebnis WTS Hamburg (GER), Elite Männer Sprintdistanz (750 m Schwimmen, 20 km Radfahren, 5 km Laufen)

1. Mario Mola (ESP), 52:19 min

2. Jacob Birtwhistle (AUS), 52:36 min

3. Fernando Alarza (ESP), 52:36 min

25. Thomas Springer (Union LTU Linz, OÖ), 53:31 min

34. Lukas Pertl (TRI-TEAM Hallein, S), 53:55 min

36. Lukas Hollaus (TV Zell/See, S), 54:00 min

 

EINER BLEIBT AUF DER STRECKE - DAS SAGEN MARKT UND GEHBAUER

(Foto:Gehbauer&A.M.Küstenbrück) - Jemand bleibt immer auf der Strecke! - Nachdem die Österreichischen MTBiker bei den Olympischen Spielen in Rio nur einen Startplatz erhalten haben, hat sich der Radsportverband für Alex Gehbauer und gegen Karl Merkt entschieden. Daraufhin gab es in verschiedenen Medien heftige Reaktionen. Ernst Spreng, Medienverantwortlicher des Haibike Ötztal Pro Team berichtet in einer Aussendung, wie sich die Nichtnominierung aus Sicht von Karl Markt darstellt. Für radstars.at hat auch der Nominierte Alex Gehbauer eine Stellungnahme abgegeben. 

Fazit: Am Schluß bleibt Einer auf der Strecke & der Frust ist vorrangig! Eigentlich schade, weil Beide Athleten ganz tolle Sportler sind und viel auf sich nehmen, um überhaupt Richtung Olympische Spiele zu kommen. Das wichtigste wäre wohl, dass der Radsportverband hier in Zukunft klare Richtlinien erstellt! Dies hat auch ÖOC Generals. Peter Mennel (im Falle Brändle) gegenüber den Vorarlberger Nachrichten so gesagt!

Aussendung HÖPT/Ernst Spreng:

Das Haibike Ötztal ProTeam nimmt die Nicht-Nominierung von Karl Markt zu den Olympischen Spielen 2016 zur Kenntnis und wünscht den nominierten Fahrern und Fahrerinnen des Österreichischen Radsportverbandes – Straße wie Mountainbike – viel Erfolg.

Sonntag, später Nachmittag im schweizerischen Lenzerheide. Die Welt war für Karl Markt und das Haibike Ötztal ProTeam in Ordnung. Markt holt sich den ausgezeichneten 17. Rang bei diesem Weltcuprennen, schlägt seinen direkten Mitbewerber um den österreichischen Olympiastartplatz, die ersten Gratulationen zur zweiten Olympia-Teilnahme folgen. Dann kommt die Nachricht der österreichischen MTB-Nationaltrainers: Nominiert wird nicht Karl Markt, sondern Alexander Gehbauer.

„Wir waren im ersten Moment wie vom Blitz getroffen und haben die Welt nicht mehr verstanden“, erzählt Ernst Spreng, der Teamsprecher des Haibike Ötztal ProTeams. Noch am Sonntag hat das einzige österreichische Weltcupteam im Cross Country den Radsportverband zu einer schriftlichen Stellungnahme aufgefordert, die am Dienstagnachmittag beim Team eingetroffen ist.

In dieser werden als Hauptgründe für die Nominierung von Alexander Gehbauer aufgeführt: - Er habe das B-Limit (Top 25 bei einem Weltcuprennen, EM oder WM) dreimal erreicht, Karl Markt nur zweimal. - Alexander Gehbauer habe in den vergangenen drei Saisonen bei Europameisterschaften und Weltmeisterschaften bewiesen, dass er seine Leistung auf den Punkt abrufen kann.

Dazu nimmt das Haibike Ötztal ProTeam mit dieser Aussendung ein letztes Mal Stellung. Auf Wunsch unseres Athleten Karl Markt nehmen wir dann die Entscheidung des Österreichischen Radsportverbandes zur Kenntnis. Denn Karl Markt meint bitter enttäuscht: „Ich will jetzt gar nicht mehr daran denken, sondern wieder nur Rennen fahren.“ In der Nachbetrachtung der gesamten Olympiaqualifikation hat das Haibike Ötztal ProTeam einen großen Fehler gemacht: Man glaubte an eine Bewegung über die Teamgrenzen hinaus, bei der alle potenziellen Olympiakanditaten Österreichs gemeinsam dafür sorgen, dass die österreichischen MTB-Elite-Herren genügend UCI-Punkte sammeln würden, um zwei Startplätze in Rio zu ermöglichen.

Diese gemeinsame Bewegung hat es aus Sicht der Haibike Ötztal ProTeams nicht gegeben. „Wir haben im Frühjahr unsere Fahrer um die halbe Welt geschickt, dass sie für Österreich Punkte sammeln“, erklärt Ernst Spreng. „In Absprache mit dem Nationaltrainer haben unsere Fahrer Karl Markt und Gregor Raggl nicht an den Europameisterschaften teilgenommen. Sie waren dafür bei einem Rennen in Südafrika, wo sie Rang 1 und 2 belegt haben und damit Österreich in Reichweite des zweiten Startplatzes zu bringen.“ Bei den sehr schlecht besetzten Europameisterschaften – viele der Topfahrer haben auf einen Start verzichtet – gelang Alexander Gehbauer mit einem 21. Platz das erste B-Limit. Karl Markt fährt beim Weltcup in Australien und holt beim Weltcuprennen, bei dem alle Spitzenfahrer dabei sind, Rang 18.

„Es kostet rund 8.000 Euro, einen Fahrer zu einem Weltcup nach Australien zu schicken“, erklärt Ernst Spreng. „Das hätten wir uns sparen können.“ Gehbauer hat – aus welchen Gründen auch immer – diese Reisestrapazen nicht auf sich genommen. In weiterer Folge gibt es ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Markt und Gehbauer bei den Weltcuprennen in Albstadt und La Bresse. Bei den Weltmeisterschaften in Nove Mesto ist Gehbauer 19. Markt erwischt einen schlechten Start, wird in der ersten Runde behindert und kommt von Rang 70 auf Rang 26 vor. Seine Rundenzeiten ab der zweiten Runde sind besser als die seines Mitbewerbers. Das Ergebnis von Lenzerheide ist dann ja bekannt. „Wir kritisieren stark, dass unsere Fahrer Karl Markt und Gregor Raggl die einzigen waren, die mit hohem finanziellen Aufwand des Teams und tollen sportlichen Leistungen das Ziel verfolgt haben, Österreich zwei Startplätze bei Olympia zu sichern“, erklärt Ernst Spreng.

„Jetzt werden wir doppelt bestraft: Markt fährt nicht nach Rio und wir haben Tausende von Euro in einen österreichischen Gedanken investiert, der scheinbar nur in unserem Team existiert.“ Zum zweiten angeführten Punkt, dass Gehbauer bei Großereignissen in den vergangenen drei Saisonen im Gegensatz zu Karl Markt auf den Punkt abliefern kann, hat jeder die Möglichkeit dies anhand der Ergebnisse nachzuverfolgen. „Wir sind bitter enttäuscht über diese Entscheidung“, erklärt Ernst Spreng für das Haibike Ötztal ProTeam. „Karl Markt wurde die Möglichkeit genommen, noch einmal zu Olympia zu fahren. Und wir als Team haben gutgläubig daran geglaubt, dass man es in einer gemeinsamen österreichischen Bewegung schafft, zwei Startplätze zu sichern.“

Stellungnahme Alex Gehbauer:

Sport sollte verbindend wirken und Grenzen abreißen. Leider ist die Diskussion in den letzten Tagen dem Spirit des Sports nicht gerecht geworden. Wie jeder Athlet habe ich mich akribisch auf diese Saison vorbereitet und etliche Entbehrungen auf mich genommen. Schon im Vorhinein habe ich gesagt, dass es alle Fahrer verdient hätten und mir derjenige leid tut, der nicht nach Rio fahren darf. Wenn aber nach der Nominierung Sportler persönlich angegriffen und diffamiert werden, nur weil sie nach Rio fahren dürfen, dann fehlt mir dafür jegliches Verständnis. Unter den gegebenen Vorkommnissen kann ich mich nicht über den Startplatz freuen, werde aber wie immer mein Bestes geben um meinen 9. Platz von den Spielen in London zu verbessern.
 
 
 

OLYMPISCHE SPIELE - PREIDLER, DENIFL, GEHBAUER - ARGUMENTE UND FRUST!

(Foto Ötztal Tourismus/Küstenbrück) - (Quelle APA, tt.com) - Schwierig, schwierig! Wien - Der Österreichische Radsport-Verband (ÖRV) hat Georg Preidler und Stefan Denifl für die olympischen Radsport-Straßenbewerbe nominiert. Die ebenfalls infrage gekommenen Matthias Brändle und Patrick Konrad wurden nicht berücksichtigt. Bei den Damen geht der einzige Platz wie erwartet an Martina Ritter, im Mountainbike an Alexander Gehbauer.

Bis auf Gehbauer (9. in London) sind alle Olympia-Debütanten. Dies gilt vorbehaltlich der Bestätigung durch das Österreichische Olympische Komitee (ÖOC). Dessen offizielle Nominierung des gesamten Teams erfolgt am Freitag. Im Olympia-Straßenrennen verfügt Österreich über zwei Herren-Startplätze, wobei einer aus dem Duo auch das Zeitfahren bestreiten wird. Für ÖRV-Generalsekretär Rudolf Massak sind die Entscheidungen von Nationaltrainer Franz Hartl nachvollziehbar.

Gegen den Zeitfahrspezialisten Brändle, der sich kritisch über seine Nichtberücksichtigung geäußert hat, habe vor allem das Streckenprofil in Rio de Janeiro gesprochen. Profil kommt Brändle nicht entgegen „Das sind extrem schwere Kurse mit Höhenmetern en masse. Preidler ist am Straßenkurs sicher besser und im Zeitfahren nicht viel schlechter, insofern hat das den Ausschlag gegeben. Brändle hat einfach das Pech, dass ihm die Strecken überhaupt nicht entgegenkommen“, erläuterte Massak. Hätten die heimischen Profis wie erhofft über die World-Tour drei Startplätze ergattert, wäre der Vorarlberger zum Zug gekommen, ergänzte Massak und gab an, Verständnis für die Enttäuschung von Brändle zu haben. Gegen den wie Preidler derzeit die Tour de France fahrenden Konrad habe die noch mangelnde Routine nach dreiwöchigen Rundfahrten gesprochen. „Hier war die Überlegung, wie es ein junger Fahrer verkraftet, wenn er vor Olympia seine erste Tour ausfahren muss“, erklärte Massak. Der diesbezüglich erfahrenere Allrounder Preidler bestreitet derzeit zum zweiten Mal die Tour. Der Steirer wird möglicherweise im Hinblick auf die Olympia-Vorbereitung frühzeitig aussteigen. Der Ex-Zeitfahrmeister wird in Brasilien den Kampf gegen die Uhr aufnehmen. Denifl überzeugte in den Bergen Denifl lieferte mit starken Auftritten in den Bergen beim Giro d‘Italia gute Argumente. Außerdem ist der Tiroler bei großen Eintagesrennen schon öfter positiv aufgefallen. „Grundsätzlich muss man sagen, dass er in der Vergangenheit sicher der beste Eintagesfahrer auf WM-Niveau war. Auf einem schweren Kurs war noch immer er am besten, das spricht für ihn und gegen die anderen beiden“, sagte Massak. Denifl folgt übrigens gewissermaßen seinem Vater Ernst nach, der 1996 im Mountainbike Olympia-Teilnehmer gewesen.

Im aktuellen Mountainbike-Team erhielt Gehbauer nach einem knappen Rennen mit ungefähr gleichen Saisonergebnissen den Vorzug gegenüber Routinier Karl Markt.

(Kommentar Roman Stelzl tt.com) - Der Frust bei Mountainbiker Charly Markt nach der verpassten Olympia-Quali ist groß – und das ist mehr als berechtigt. Verschuldet hat das der österreichische Radsport-Verband, der es verabsäumte, die Kriterien für die interne Qualifikation zu nennen. Ein Top-15-Platz (A-Limit für Rio) hätte zwar alles geklärt. Aber der fehlte. So mussten die direkten Duelle her.

Doch die waren am Ende zweitrangig. Denn der Tiroler Markt war in Summe die Saison über besser. Am Ende war es nicht mehr als eine Bauchentscheidung für den 26-jährigen Alex Gehbauer. Gegen den 36-jährigen Routinier. Und das kann keiner verstehen. Was dem Fass aber den Boden ausschlägt: Eigentlich hätte das Cross-Country-EM-Rennen nicht zur Olympia-Quali zählen sollen. Deshalb ließen Markt und sein Team (Haibike Ötztal Pro Team) die EM aus, fuhren auf großteils eigene Kosten zu einem Rennen nach Südafrika, wo es mehr Punkte im Nationenranking zu gewinnen gab. Das Ziel: ein zweiter Olympia-Startplatz.

Dieses Vorhaben scheiterte nur um wenige Punkte, auch wenn Markt Zweiter wurde. Und dann wurde die EM im Nachhinein doch gezählt. Einfach so. Mehr noch: Sie wurde sogar zum entscheidenden Kriterium. So macht man keine Politik. So treibt man seinen Sport nur weiter in die Negativschlagzeilen. Und aus denen wollte er schon längst raus.

TEAM FELBERMAYR MIT TOPTEAM BEI DER Ö-TOUR

(SoHo/(c)FotoFelbermayr) - Team Felbermayr Simplon Wels startet mit Topteam bei der 68. Internationalen Österreich-Radrundfahrt - Vom 2. bis 9. Juli 2016 findet die 68. Internationale Österreich-Radrundfahrt statt und stellt die 133 Fahrer aus 19 Teams vor eine große Herausforderung: Heuer sind insgesamt 1.288 Kilometer und knapp 17.000 Höhenmeter zu überwinden. Weiters wird dieses Jahr Tourgeschichte geschrieben: zum ersten Mal werden der Prolog sowie alle sieben Etappen live im TV zu sehen sein. Das Team Felbermayr Simplon Wels stellt bei diesem Saisonhöhepunkt ein absolutes Topteam und will an die Erfolge der vergangenen Jahre durch Riccardo Zoidl (Toursieg 2013), Patrick Konrad (4. Gesamtklassement 2014) und Felix Großschartner (Bergtrikot-Träger + Glocknerkönig 2016) anschließen.

Sieben Topfahrer des Felbermayr-Express bei der Österreich-Radrundfahrt am Start

Die Welser Equipe stellt bei der Ö-Tour einen Kader mit starken Nachwuchsfahrern und routinierten Radprofis. Das Aufgebot besteht aus Daniel Auer, Markus Eibegger, Stephan Rabitsch, James McLaughlin, Jannik Steimle, Johannes Schinnagel und Andreas Walzel. Das Team aus Wels kann bereits auf insgesamt 28 Podestplätze in dieser Saison verweisen und die Leistungskurve zeigt nach oben. Einen wesentlichen Beitrag zu diesem Ergebnis konnten Markus Eibegger (1. Gesamtrang Tour d'Azerbaidjan 2016), Stephan Rabitsch (1.Gesamtrang Internationale OÖ-Radrundfahrt 2016) und Daniel Auer (Sieger 1. Etappe der U23 Friedensfahrt) beitragen. Auf die Sprintrakete Daniel Schorn muss das Team bei diesem Saison-Highlight leider verzichten. Bei der Slowakei-Rundfahrt kam der Saalfeldner schwer zu Sturz und brach sich zum bereits zweiten Mal das linke Schlüsselbein. Rennsportleiter Andreas Grossek sieht darin aber kein Problem: „Der Formaufbau der Fahrer passt und das gesamte Team genießt mein vollstes Vertrauen. Bei dieser Heimrundfahrt gehen wir natürlich mit einer unglaublichen Motivation an den Start und werden unser bestmögliches geben!“ Ziele für die Ö-Tour möchte der sportliche Leiter noch nicht bekannt geben. Wie bereits in den letzten Jahren wird man von Tag zu Tag fahren und jede Chance nutzen um sich bestmöglich zu präsentieren.

TV-Premiere: Alle Etappen der Österreich-Radrundfahrt live im TV Eine groß angelegte Medienkooperation zwischen sechs Landestourismusorganisationen, der Österreich Werbung und der Österreich-Rundfahrt führt zu einem historischen Meilenstein: Erstmals werden alle Etappen der internationalen Radsportveranstaltung live auf ORF Sport Plus gezeigt. Gesendet werden zudem täglich, knapp halbstündige Magazine im ORF und auf EUROSPORT. Die Organisatoren der 68. Internationalen Österreich-Radrundfahrt um Tourdirektor Mag. Gernot Schaar haben abseits einer sportlichen, spannenden Rundfahrt Historisches in Bezug auf die TVBerichterstattung geschafft! Erstmals in der Rundfahrtgeschichte werden der Prolog und alle siebenEtappen von 2. bis 9. Juli 2016 live auf ORF Sport Plus gezeigt. Zudem gibt es tägliche Magazine im europaweiten Sportkanal EUROSPORT 1 und 2, auf ORF Sport Plus ab 20:15 sowie auf ORF 1 rund um Mitternacht nach der Euro-Sendefläche.

1.288 Kilometer und rund 17.000 Höhenmeter sind in 8 Tagen zu absolvieren Die Rundfahrt der UCI Kategorie 2.1 wird in Kitzbühel mit einem Prolog, einem Berg-Einzelzeitfahren, eröffnet. Neben abwechslungsreichen Etappen finden sich mit dem Sonntagberg im Mostviertel, der Edelweißspitze – dem 2.571 Meter höchsten Punkt der Österreich-Rundfahrt -, dem Villacher Hausberg Dobratsch und dem Kahlenberg in Wien gleich vier Etappen-Bergankünfte im Programm.

Die Strecke 2016:
Auftakt Kitzbüheler Horn, Bergzeitfahren (700m / 80 Höhenmeter)
1.Etappe Innsbuck > Salzburg (186,2 km / 1.524 Höhenmeter)
2.Etappe Mondsee > Steyr (205,5 km / 2.562 Höhenmeter)
3.Etappe Ardagger > Sonntagberg (181,1 km / 3.087 Höhenmeter)
4.Etappe Rottenmann > Edelweißspitze (182,2 km / 3.957 Höhenmeter)
5.Etappe Millstatt > Dobratsch (147,3 km / 2.286 Höhenmeter)
6.Etappe Graz > Stegersbach (204,3 km / 1.933 Höhenmeter)
7.Etappe Bad Tatzsmannsdorf > Wien (179,8 km / 1.553 Höhenmeter)
 

Federspiel in Nove Mesto um nächste MTB-WM-Medaille

(Foto Archiv/Nauders) - Für Mountainbiker Daniel Federspiel steht am Mittwoch in Nove Mesto mit dem WM-Rennen im nicht-olympischen Eliminator-Bewerb der Saisonhöhepunkt auf dem Programm. Der Titelverteidiger zählt nach EM-Silber Anfang Mai neuerlich zum Favoritenkreis. Für die österreichischen Cross-Country-Fahrer geht ein Monat vor Olympia indes der interne Kampf um das Rio-Ticket in die nächste Runde. WM-Spitzenplätze sind von Karl Markt und Alexander Gehbauer am Sonntag aber nicht zu erwarten. Sie duellieren sich auf der Strecke rund um das Biathlon-Stadion von Nove Mesto um den einzigen Herren-Startplatz für die Sommerspiele. Derzeit hat Routinier Markt gegenüber dem London-Olympianeunten Gehbauer die Nase leicht vorne, sein 18. Platz beim Weltcup-Auftakt in Australien ist heuer das heimische Top-Ergebnis. Gehbauer, zuletzt von besonders viel Reifendefekten gebremst, muss in Tschechien kontern. Sollte das WM-Rennen vor erwarteten 30.000 Zuschauern für einen der beiden ein Top-15-Ergebnis bringen, wäre die Qualifikationsfrage geklärt, erläuterte ÖRV-Koordinator Christoph Peprnicek. Anderenfalls werde auch noch der Weltcup in Lenzerheide (10. Juli) als Vergleich herangezogen. Die österreichischen Damen um Elisabeth Osl haben keinen Quotenplatz für die Sommerspiele erobert. Der WM-Auftritt der Ex-Weltcupsiegerin aus Tirol ist am Samstag. Für Federspiel geht es bereits am Mittwoch im Eliminator-Sprint um seine nächste Medaille. "Seine Form passt. Er war in Livigno auf Höhentrainingslager und ist topfit. Er ist sicher wieder ein Medaillenkandidat", betonte Peprnicek. Auch bei den Cross-Country-Juniorinnen rechnet er mit einem Spitzenplatz. Im Nationenbewerb am Donnerstag ist Österreich nicht am Start.