CAPE EPIC - TDF DER MOUNTAINBIKER - LOS GEHT`S - LAKATA, GEISMAYR, SCHÖGGL, PLIEM, ZÖRWEG .......

- (c)Foto Geismayr/Rohrbach - Ein illustres Teilnehmerfeld wird beim diesjährigen Absa Cape Epic am Sonntag antreten. An der Startlinie stehen die weltbesten Mountainbiker wie der amtierende Olympiasieger Nino Schurter und die Olympiasiegerin Jenny Rissveds. Dazu der amtierende Weltmeister Jaroslav Kulhavy, der mit seinem Schweizer Partner Christoph Sauser einer der stärksten Anwärter auf den Gesamtsieg des prestigeträchtigen Etappenrennens ist.

Ein Österreicher am Podest - absolut möglich!

Mitten drinn, statt nur dabei - dies kann man auch bei den Österreichern behaupten. Allen voran Alban(ator) Lakata - der Marathonspezialist kann ganz vorne um den Gesamtsieg fahren. Mit seinem Teampartner Kristian Hynek (Topeak Ergon) ist alles möglich. „2017 wird richtig spannend werden - Es sind so viele Teams, die die Gesamtwertung gewinnen wollen“. so Hynek.

Dann Daniel Geismayr (Centurion Vaude 2) aus Dornbirn. Er wird mit dem Schweizer Spitzenmann Nicola Rohrbach am Start sein. "Wir sind schon gespannt. Die Form passt und wir können sicher überraschen.", so Geismayr, der heuer auch erstmals auf der Strasse für das Team Vorarlberg im Einsatz sein wird.

Mitten in der Herren-Weltelite dabei sind auch die beiden steirischen Mountainbiker David Schöggl und Manuel Pliem vom KTM Pro Team. Als einzige österreichische Paarung in der Elite nehmen die beiden acht harte Tage in Südafrika in Angriff, um sich mit dem Who-is-Who der Szene zu messen.

In der Grand Masters-Kategorie zählt Heinz Zörweg (vom Team KTM RAD.SPORT.SZENE) gemeinsam mit dem Schweizer Berti Bucher, zu den großen Mitfavoriten um den Gesamtsieg.

Allein durch das starke Teilnehmerfeld wird das achttägige Rennen über 691 Kilometer und 15.400 Höhenmeter rund ums Kap der Guten Hoffung härter denn je für die Profis. „Zehn Teams haben berechtigte Aussichten auf den Gesamtsieg“, stellte Titelverteidiger Karl Platt vom Team Bulls bei der Pressekonferenz fest. Platt gewann das Epic bereits fünf Mal und will mit seinem bewährten Partner, Urs Huber aus der Schweiz, seinen Titel verteidigen.

„Das Starterfeld ist so stark wie nie zuvor“, meinte auch der fünfmalige Sieger Christoph Sauser, der eigentlich letztes Jahr seine Profi-Karriere offiziell beendet hatte. Doch die Bitte seines Teamkameraden und Freundes, der ehemalige Olympiasieger und Weltmeister Jaroslav Kulhavy, konnte er nicht abschlagen. So treten der Schweizer und der Tscheche gemeinsam im Team Investec Songo Specialized an.

Olympiasieger Nino Schurter (Scott-SRAM) aus der Schweiz startet mit Landsmann Matthias Stirnemann. „Wir erwarten nicht, das Absa Cape Epic zu gewinnen. Wir wollen auf jeden Fall Erfahrung sammeln, um 2018 dann richtig anzugreifen“, sagte Schurter. 

Mit Cadel Evans ist erstmals auch ein Tour de France-Sieger dabei, der mit dem Amerikaner Goerge Hincapie fahren wird. Das Team BMC Absa Racing hat zwar wenig gemeinsame Mountainbike-Erfahrung, „aber uns reizt das Abenteuer und die Faszination des Cape Epic“, sagte der Australier bei der Pressekonferenz. Evans gewann als Junior mehrere Mountainbike-Weltmeisterschaften, bevor er auf die Straße wechselte und dort mit einem Tour-Sieg 2011 seinen größten Erfolg feierte.

Weitere Anwärter auf das Podium sind auf jeden Fall die Italiener Damiano Ferraro und Samuele Porro (Trek-Selle San Marco). Jochen Käß und Markus Kaufmann von Centurion Vaude 1 haben viel Erfahrung im Epic und gehören mit zu den Favoriten.Immer für eine Überraschung gut ist der Deutsche Manuel Fumic mit dem Brasilianischen Meister Henrique Avancini (Cannondale Factory Racing XC).

Bei den Frauen wird die Konkurrenz ähnlich hart. Titelverteidigerin Ariane Lüthi, Wahlsüdafrikanerin aus der Schweiz, startet mit der deutschen Cross Country-Spezialistin Adelheid Morath im Team Spur. Dicht auf den Fersen werden ihnen die mehrfache Olympiamedaillen-Siegerin Sabine Spitz mit Robyn de Groot (Südafrikanische Meisterin) sein. Spitz verzeichnete 2016 bei ihrer ersten Teilnahme am Absa Cape Epic einen hervorragenden 2. Platz. Adelheid Morath hatte letztes Jahr ebenfalls erste Epic-Erfahrungen sammeln können und kündigte an: „Wie alle starken Frauenteams gehen wir 100% auf Sieg“. Die Olympiasiegerin von Rio, Jenny Rissveds (Scott-SRAM-Next Level) fährt in der Mixed-Kategorie gemeinsam mit Mountainbike-Legende und Scott-Teammanager Thomas Frischknecht. „Es geht darum Erfahrung zu sammeln, ich habe keine Ahnung was mich erwarten wird,“ sagte die 22jährige Rissveds aus Schweden.

Das diesjährige Absa Cape Epic startet am Sonntag, 19. März mit dem Prolog auf dem Weingut Meerendal und endet nach acht Tagen auf dem Estate Val de Vie bei Paarl. In mehreren Etappen wird das 1200 Teilnehmer starke Feld um Hermanus, Greyton und Elgin unterwegs sein.

Die Streckendaten: 8 Tage von 19. bis 26. März 2017
691 Kilometer, 15.400 Höhenmeter gesamt

Das ABSA Cape Epic ist bekannt als die “Tour de France der Mountainbiker” und fand erstmals 2003 statt. Zweierteams treten in den Kategorien Männer, Frauen und Mixed an. Das Rennen startet am 19. März 2017 mit dem Prolog auf der Weinfarm Meerendal außerhalb von Kapstadt. In acht Etappen legen die 1200 Mountainbiker dieses Jahr insgesamt 691 Kilometer und 15.400 Höhenmeter zurück, bevor sie am 26. März die Ziellinie auf dem Val de Vie Estate bei Paarl überqueren werden.

Medieninfo: ABSA CAPE EPIC

TOUR TRANS ALP - FAVORITEN VERTEIDIGEN FÜHRUNG

(Bericht/Foto - Kraus PR) - TOUR Transalp powered by Sigma: Vrecko/Kessler verteidigen Männerführung | Nothegger/Obwaller dominieren weiter | Debertolis/Pallhuber mit erstem Sieg

Sillian, 28. Juni 2016 – Der dritte Tag der 14. TOUR Transalp powered by Sigma stand ganz im Zeichen der Wertungsführenden. Zwar ging der Tagessieg auf der 131,72 km langen Etappe von St. Vigil nach Sillian (2.697 Hm) an den ehemaligen Mountainbike-Weltmeister von 2004 Massimo Debertolis (ITA) und dessen Landsmann Johann Pallhuber vom Masters-Team Ail Trentino (3:58.13,2), die sich im Fotofinish knapp gegenüber dem besten Männerteam des Tages, Michel Minneart (BEL) und Juergen Moreels (BEL) von ERTL/RENZ - Velomotion 1 (+ 2,2s) durchsetzen konnten. Doch die Masters- sowie Gesamtführung konnten die beiden Österreicher  Mathias Nothegger und Hans Peter Obwaller, als Tagesdritte souverän (+ 4,6s) verteidigen. Und auch die Träger der Gelben Trikots und damit Bestplatzierten des Gesamtrankings der Männer, Florian Vrecko und Nils Kessler, konnten die Angriffe der Konkurrenten abwehren. Das Team Strassacker / Garmin überquerte die Ziellinie in Österreich, nach langer, gemeinsamer Verfolgungsarbeit mit ihren Rivalen über Furkelpass (1.789 m), Lago di Misurina (1.754 m), Passo Sant’Antonio (1.489 m) und Kreuzbergpass (1.636 m), als Gesamtsechste (4:02.37,7) – und damit nur acht Zehntel hinter den Gesamtzweiten der Männerwertung von Imst Tourismus 1, Daniel Pechtl (AUT) und Martin Ludwiczek (AUT), die heute Gesamtvierte wurden (4:02.36,9). Allerdings hatten die beiden Deutschen zwischenzeitlich die Männerführung schon abgeschrieben, nachdem sie früh auf der zweiten von drei Dolomitenetappe mit technischen Problemen zu kämpfen hatten. „Wir hatten Bremsdeffekte und musste anhalten, um die zu reparieren. Dann haben wir zum Glück unsere direkten Konkurrenten bei den Herren wieder einholen und den Vorsprung verteidigen können“, erklärte Florian Vrecko stolz und müde, der morgen mit seinem Partner mit 7,6 Sekunden Vorsprung auf die Tiroler auf die Strecke gehen wird. „Das war schon anstrengend. Eigentlich wollten wir ein bisschen ruhiger fahren und nur so schnell wie wir müssen; aber wir mussten leider wieder schnell fahren.“

Belgier kommen wieder ran

Zumal die hochgehandelten Belgier vom Team ERTL/RENZ - Velomotion 1 mit ihrer heutigen Leistung den Abstand in der Männerwertung deutlich verkürzen konnte. Das von der ehemaligen Skirennläuferin Martina Ertl unterstützte Duo schob sich auf Platz fünf vor und dürfte angesichts des starken Auftrittes heute auch in den nächsten Tagen versuchen, die Lücke zu den Gelben Trikots weiter zuzufahren. „Es war heute echt hart mit den Pässen samt des hohen Tempos von Beginn an. Wir haben gesehen, dass einige Probleme hatten und haben versucht, Zeit gutzumachen. Es war ein perfekter Tag für uns. Hoffentlich können wir das wiederholen“, so Michael Minneart.

Leader weiter voran

In den anderen drei Wertungskategorien konnten die Träger der Führungs-Trikots ihren Vorsprung nicht nur verteidigen, sondern mit ihren jeweils dritten Etappensiegen in Serie weiter ausbauen. Bei den Damen triumphierten einmal mehr Janine Meyer (GER) und Marina Ilmer (ITA) von LeXXi SmartSuits /ARSV Vinschgau (3:19.50,5) vor den Gesamtzweiten aus Italien, Marcellina Dossi und Letizia Grotti (MONTURA GARDA TRENTINO, 3:30.03,9) sowie den beiden Deutschen Lea Feder und Naima Madlen Diesner vom Team Schwalbe 1 (3:36.58,7), die erstmals den Sprung aufs Treppchen schafften.

Bei den Mixed setzten sich erneut die beiden Österreicher Daniela Pintarelli und Andreas Traxl vom Team MooserWirt St. Anton am Arlberg (4:13.24,1) durch. Bei den Grand Masters hatten die Schweizer Harry Nussbaumer und Stefan Maag von RTU-Gubi's Bikeshop-alfa.ch (4:14.03,9) knapp die Nase vorn vor Klaus Elsner und Markus Rieber vom deutschen Team Continental Thai Do (+ 0,3s).