TEAM VORARLBERG - GUTES WOCHENENDE

(ArchivBild) - Fabian Lienhard fixiert Rang acht beim sturzreichen Rhodos GP UCI 1.2 – Gian Friesecke wird Zehnter beim 15. Trofeo Porec UCI 1.2 in Kroatien

Ein sehr ereignisreiches Rennen ging am Sonntag in der Hauptstadt Rhodes zu Ende. Nach vielen Stürzen und einem Harakiri Finale rangiert sich Fabian Lienhard auf Rang acht in der Endwertung. Francesc Zurita, ebenfalls im Verlauf der Etappe ein Sturzopfer, büßte seine Top Position für ein Podium kurz vor dem Ziel durch ein Ausweichmanöver eines Massensturzes ein. Reinier Honig wird bei seinem Debut zeitgleich mit dem Sieger 18. Michael Kucher musste mit Schnittwunden ins Spital gebracht werden. Auch er musste im 195 Kilometer langen Rennen sehr unsanft zu Boden. Gewonnen hat Alan Bonaszek (CCC) aus Polen.

Stark auch Gian Friesecke. Der junge Schweizer holt bei der Porec Trophy in Kroatien mit Rang zehn ein weiteres Top Ergebnis.

Weiter geht’s im Rennplan mit der Int. Tour of Rhodos UCI 2.2!

Wunden lecken, gut trainieren und weiter geht es für das Team Vorarlberg mit der Int. Tour of Rhodos UCI 2.2 vom kommenden Freitag bis Sonntag. Es warten drei sehr anspruchsvolle Etappen, an welchen man es in Reihen des Ländle Teams nicht immer auf einen Sprint ankommen lassen will. Diese Lehren hat man heute gezogen, da auch die Absicherungsmaßnahmen gerade im Finale doch als sehr kritisch zu beurteilen sind.

 

Kader Team Vorarlberg Rhodos GP UCI 1.2 // Int. Tour of Rhodos UCI 2.2:

 

Patrick Schelling, Thery Schir, Fabian Lienhard, Reinier Honig, Michael Kucher, Francesc Zurita;

 

ALOIS KNABL MIT BESTEM KARRIEREERGEBNIS

(PRESSE&FOTO ÖTRV - 04. März 2017) - Nach dem gestrigen erfolgreichen WM-Serienauftakt für Österreichs Damen mit dem ersten WM-Serien-Podiumsplatz der Geschichte durch Sara Vilic und dem 8. Platz beim Comeback von Lisa Perterer, starteten die Herren mit einem 15. Platz durch den Tiroler Alois Knabl ebenso sehr erfolgreich in die WM-Saison. Der Sieg in Abu Dhabi ging an den fünffachen ITU-Weltmeister Xavier Gomez Noya aus Spanien.
 
Knabl stellt mit toller Leistung sein bestes Karriereergebnis ein
Wie auf einer Schnur aufgefädelt stiegen heute 54 Athleten hintereinander aus dem Wasser der 1.500 m langen Schwimmstrecke im Hafen von Abu Dhabi. Auf Platz sieben stieg Alois Knabl aus dem Wasser. Er konnte sich in der 20-köpfigen Spitzengruppe am Rad positionieren. Auf der technisch anspruchsvollen Strecke (größtenteils auf dem Formel 1 Kurs von Abu Dhabi) fuhr der Norweger Kristian Blummenfelt eine Pylone um, hinderte somit Knabl und die anderen Athleten kurzfristig an der Weiterfahrt und so konnten sich die vorderen zehn Athleten rasch vom Rest absetzen. Vorne mit dabei unter anderem Xavier Gomez Noya (ESP), Vincent Luis (FRA) und der junge Brite Thomas Bishop.
 
Viele kleinere Gruppen formierten sich ab etwas mehr als der Hälfte der 40 Radkilometer zu insgesamt drei großen Gruppen. In diesen ging es auch in die zweite Wechselzone. Während der Tiroler Alois Knabl mit der ersten Verfolgergruppe die Aufholjagd auf der Laufstrecke begann, starteten die weiteren drei ÖTRV-Athleten Lukas Hollaus, Lukas Pertl und Thomas Springer diese von der zweiten aus.
 
Vorne zeichnete sich ein Zweikampf zwischen dem zwölffachen WM-Serienrennen-Sieger Xavier Gomez Noya und dem zweifachen U23-Bronzemedaillengewinner Thomas Bishop ab. Gomez ließ dem jungen Briten aber keine Chance und zog eineinhalb Runden vor Schluss das Tempo an. In der Abendsonne von Abu Dhabi sicherte sich der Spanier in seinem 50. WM-Serienrennen seinen insgesamt 13. Einzelsieg. 
 
Für einen starken Auftakt bei den Österreichern sorgte beim heutigen Ausscheidungsrennen (nur 2/3 aller startenden Athleten kamen ins Ziel) der Tiroler Alois Knabl. Er landete auf dem tollen 15. Platz und stellte damit sein bestes WM-Serienergebnis von 2014 ein (WM-Serienrennen in Chicago). Lukas Hollaus und Lukas Pertl schrammten mit den Plätzen 23 und 24 knapp an den Top 20 vorbei. Thomas Springer wurde 32.
 
Ergebnis ITU World Triathlon Abu Dhabi (VAE), Herren
Olympische Distanz (1.500 m Schwimmen, 40 km Radfahren, 10 km Laufen)
 
1. Xavier Gomez Noya (ESP), 1:52:31 h
2. Thomas Bishop (GBR), 1:52:45 h
3. Vicent Luis (FRA), 1:53:08 h
15. Alois Knabl (Raika Tri Telfs, T), 1:56:02 h
23. Lukas Hollaus (TV Zell/See, S), 1:57:39 h
24. Lukas Pertl (TRI TEAM Hallein, S), 1:57:41 h
32. Thomas Springer (Union LTU Linz, OÖ), 2:00:36 h
 

POREC TROPHY - TCT - TIROLER TEAM MANNSCHAFTLICH GUT! - MUGERLI (AMPLATZ) GEWINNT

(Presse Foto TCT) - Bei der Porec Trophy - einem Rennen der UCI-Kategorie 1.2 - zeigte das Tirol Cycling Team eine gute Mannschaftsleistung. Die Entscheidung beim kroatischen Eintagesklassiker fiel im Massensprint. Bester Fahrer des Tiroler Radrennstalls wurde Clemens Fankhauser mit dem 24. Platz.

Das Eintagesrennen an der istrischen Küste führt über eine Distanz von genau 154 Kilometern. Bei bewölktem Wetter und böigem Wind starteten mit Fankhauser, Filippo Fortin, Patrick Gamper, Matthias Krizek, Maximilian Kuen und Sebastian Schönberger sechs Fahrer der Tiroler Rad-Equipe.

Das Rennen mit Start in Porec und Ziel in Tar war eine echte Highspeed-Angelegenheit. Im Fahrerfeld herrschte während des gesamten Rennverlaufs große Hektik und alle Ausreißversuche blieben aufgrund eines sehr hohen Tempos im Hauptfeld erfolglos. Die Entscheidung bei der Porec Trophy 2017 fiel somit im Massensprint.

Beim Tirol Cycling Team konnte heute Fortin, das Sprint-Ass der Mannschaft, aufgrund einer fiebrigen Erkältung nicht die gewohnten Sprinterqualitäten ausspielen und so landete Fankhauser als bester Fahrer der Tiroler Rad-Equipe auf dem 24. Rang. Sieger der Porec Trophy 2017 wurde der Slowene Matej Mugerli vom Team Amplatz-BMC.

Teamkapitän Fankhauser, der erst sein zweites Rennen in dieser Saison absolvierte, erklärte im Anschluss an den kroatischen Radklassiker: „Für mich persönlich war es bereits eine deutliche Leistungssteigerung und meine Formkurve zeigt nach oben. Sehr schade, dass heute mit Fortin unser Top-Sprinter nicht im Vollbesitz seiner Kräfte war. Insgesamt haben wir aber eine gute Mannschaftsleistung gezeigt, auch wenn wir kein Top-Resultat erzielen konnten.“

Bereits kommende Woche geht es für die Tiroler Rad-Equipe in Kroatien weiter. Das Tiroler Team startet beim Etappenrennen „Istrian Spring Trophy“ (9. bis 12. März).

 

TCT DURCH FORTIN ERNEUT AM PODEST

(Presse/Foto TCT/M.Stiehl) - Auch bei der Umag Trophy konnte das Tirol Cycling Team überzeugen. Filippo Fortin sicherte sich seinen nächsten Podestplatz. Das Sprint-Ass des Tiroler Radrennstalls landete auf dem starken 2. Platz.

Genau 161 Kilometer standen heute für die Tiroler Rad-Equipe beim Rundrennen um die kroatische Hafenstadt Umag auf dem Programm. Beim Eintagesklassiker an der istrischen Küste starteten Fortin, Clemens Fankhauser, Patrick Gamper, Matthias Krizek, Maximilian Kuen und Sebastian Schönbergerfür das Tiroler UCI Continental Team.

Das Rennen mit Start und Ziel in Umag war heute von einem sehr schnellen Tempo und einem Schnitt von über 44 km/h geprägt. Bereits ab dem Start waren die Fahrer des Tirol Cycling Teams sehr aktiv und der erst 20-jährige Gamper konnte sich früh mit einer Spitzengruppe vom Hauptfeld absetzen. Die Fluchtgruppe, in welcher sich der junge Tiroler sehr stark präsentierte, wurde aber etwa zehn Kilometer vor dem Ziel gestellt.

Nach dem Zusammenschluss des Fahrerfeldes, bereiteten sich die Asse des Tiroler Radrennstalls auf die Sprintentscheidung vor. Im Massensprint spielte Fortin erneut seine hohe Endgeschwindigkeit aus und musste sich in einem Fotofinish nur dem Slowenen Rok Korosec (Team Amplatz – BMC) beugen.

Nach seinem zweiten Platz bei der Trophy Umag erklärte der 28-jährige Italiener: „Meine Teamkollegen haben mir super geholfen und ich hätte auch heute sehr gerne für unsere Mannschaft gewonnen. Es war extrem knapp. Leider war das Glück beim Sprint nicht ganz auf meiner Seite.“

Gleich am Wochenende geht es für das Tirol Cycling Team in Kroatien weiter. Der Tiroler Radrennstall startet am Samstag (4. März) bei der Porec Trophy.



TIROL CYCLING TEAM - ERSTER SAISONSIEG

 

Mario Stiehl/Tirol Cycling Team
 
Bildtext: Filippo Fortin in der Sprintentscheidung beim GP Izola

 

(PRESSE & FOTO TCT) - Beim bekannten Frühjahres-Rennen „GP Izola“ in Slowenien konnte das Tirol Cycling Team den ersten Saisonsieg einfahren. Filippo Fortin triumphierte für die Tiroler Rad-Equipe. Das gesamte Team zeigte eine taktische Meisterleistung.

Insgesamt 156,6 Kilometer absolvierten die Asse des Tirol Cycling Teams heute beim Rundrennen um die Stadt Izola an der adriatischen Küsten Sloweniens. Auf der selektiven Strecke mit einigen steilen Anstiegen starteten Fortin, Benjamin Brkic, Markus Freiberger, Matthias Krizek, Enrico Salvador und Sebastian Schönberger für die Tiroler Rad-Equipe.

Bei milden Temperaturen und Sonnenschein versuchten immer wieder Ausreißergruppen, eine Vorentscheidung beim Frühjahresklassiker herbeizuführen. Durch eine taktische Meisterleistung gelang es den Fahrern des Tirol Cycling Team jedoch ständig, die Fluchtgruppen zu stellen. Etwa fünf Kilometer vor dem Ziel in Izola war das Hauptfeld geschlossen und es lief auf einen Zielsprint hinaus.

Im Finale zeigte Fortin seine überragenden Sprinterqualitäten und gewann den GP Izola 2017 für den Tiroler Radrennstall. Bereits bei seinem vierten Einsatz konnte der 28-jährige Italiener (Pernumia/Venetien) somit seinen ersten Triumph für die Tiroler Rad-Equipe einfahren.

Fortin war über seinen Erfolg hocherfreut und meinte im Anschluss an das Rennen: „Dieser Sieg bedeutet mir enorm viel. Das Team hat sehr viel Vertrauen in mich gesetzt und es macht mich sehr stolz, dass ich das heute mit einem Sieg zurückzahlen konnte. Beim Zielsprint habe ich meine letzten Kräfte mobilisiert und alles gegeben.Die gesamte Mannschaft hat fantastisch gearbeitet und mich sehr unterstützt.“

Bereits kommende Woche stehen mit der Umag Trophy (1. März) und der Porec Trophy (4. März) die nächsten Rennen für die Tiroler Rad-Equipe auf dem Programm.

PATRICK KONRAD BEI ABU DHABI TOUR GUT UNTERWEGS!

Patrick Konrad (Bora-hansgrohe) wurde am Samstag auf der Königsetappe der 3. Abu Dhabi Tour mit 1:05 Minuten Rückstand auf Tagessieger Rui Costa (UAE Team Emirates) Sechzehnter der 3. Etappe, die über insgesamt 186 Kilometer führte. In der Gesamtwertung liegt Konrad nun als bester Österreicher auf Platz 24. Michi Gogl wurde am Samstag 77., Bernhard Eisel 150. - Alle 3 sind aber vor allem für ihre Teams im "Arbeitseinsatz". 

 

RADSPORTVERBAND DROHT INNSBRUCK/TIROL MIT WM AUS!

Wie bei orf.at zu lesen ist, scheinen sich der Österr. Radsportverband und die Veranstalter der Rad WM - die Innsbruck-Tirol-Rad WM-GmbH - bezüglich der WM 2018 nicht einig zu sein.  Denn bereits vor man mit der Organisation so richtig beginnt, ziehen aus Wien dunkle Wolken auf. Der Österreichische Radsportverband hat am Samstag eine Kontroverse um die Straßenrad-Weltmeisterschaft 2018 in Tirol ausgelöst. Offenbar fühlt sich der Verband seitens des Veranstalters übergangen. Der Verband droht mit dem WM-Aus.

„Rad-WM an der Kippe“ titelte der Österreichische Radsportverband in einer Presseaussendung. Der ÖRV teilt in wenigen Sätzen mit, dass er seine Unterstützung für die Straßen-Weltmeisterschaft im kommenden Jahr in Tirol zurückzieht und zwar, weil die Innsbruck-Tirol-Rad-WM-GmbH sich nicht an vertraglich zugesicherte Verpflichtungen halte. Welche das sind, führen die Verbandsfunktionäre nicht weiter aus.

Möglicherweise finanzielle Gründe als Ursache

Georg Spazier, der Geschäftsführer und Chef des OK, weist gegenüber ORF-Radio-Tirol alle Vorwürfe als völlig haltlos zurück. Man habe sich nichts zu Schulden kommen lassen. Die WM 2018 sei auf einem guten Weg und werde wie geplant in Szene gehen. Die eigentlichen Gründe für die Auseinandersetzung dürften finanzieller Natur sein. Vom Sportministerium fließen nämlich Fördergelder, der ÖRV könnte sich übergangen fühlen.

Im Rahmen der Ski WM in St. Moritz wurde die Weltmeisterschaft übrigens im Beisein von Mario Cippolini und Franck Schleck perfekt präsentiert. Man hatte dort den Eindruck, dass die Tiroler Veranstalter die Organisation doch sehr wohl im Griff hätten.

UCI Hallenradsport-WM 2017 in Vorarlberg - Vorbereitungen laufen nach Plan

Lob vom technischen Delegierten Hilmar Hessler

Die vom 24.-26. November 2017 in Dornbirn stattfindende Hallenradsport-Weltmeisterschaft ist organisatorisch „auf Schiene“. Nach einer eben zu Ende gegangenen Prüfung durch den technischen Delegierten der UCI, Hilmar Hessler/GER, freuen sich die Organisatoren, das „Go“ für die weiteren Vorbereitungen bekommen zu haben.

Die UCI-Hallenradsport-Weltmeisterschaften 2017 finden zum insgesamt 8. Mal in Österreich statt. Vier Mal war Wien der Austragungsort, drei Mal war bisher Vorarlberg der Ausrichter. Und 2017 kommt nochmals Dornbirn dazu.

Bisherige Weltmeisterschaften in Österreich:

Wien                          1937, 1962, 1973, 1983

Bregenz                    1990

Dornbirn                    2002, 2008, 2017

Dornbirn ist für den Hallenradsport zentral gelegen (für Europa und … die Welt)

Die große internationale „Hallenradsportfamilie“ freut sich, dass es 2017 wieder zu einem Treffen der „Weltspitze in Vorarlberg“, dem österreichischen Zentrum des Hallenradsports, kommt. Ländle-Sportlerinnen und Sportler haben vor allem in den letzten Jahren großartige Erfolge errungen. Die Veranstalter erwarten Kunstrad- und Radballsportler aus wenigstens 18 Nationen, dazu in 3 Wettkampftagen rund 9000 Zuschauer.

Ticketverkauf läuft nach Plan

Der Ticketverkauf läuft bereits sehr gut – gut 2/3 des aufgelegten Kartenkontingents von 9.000 Tickets (für 3 Tage) sind bereits vergeben. Der Anteil der Besucher/innen aus Deutschland und aus der Schweiz ist wie erwartet sehr hoch. Dazu kommen Gäste vor allem aus den Ländern der teilnehmenden Sportler. Der internationale Ticketverkauf ist über den Internet-Auftritt www.wm-dornbirn2017.at möglich.

Ansprechendes Rahmenprogramm für Sportler und Gäste

Neben den sicher packenden Titelkämpfen sowohl bei den Kunstrad-Artistinnen- und Artisten und bei den Radball-Spielen arbeiten die Organisatoren auch an einem attraktiven Rahmenprogramm. Die WM soll für die Besucher/innen ein unvergessliches Wochenende in Vorarlberg werden.

Das Messequartier spricht für solche Großveranstaltungen

Das Messequartier in Dornbirn wir nun zum dritten Male Austragungsort der Hallenrad-Weltmeisterschaft sein. Und dies aus gutem Grund. Neben der zentralen Lage und der sehr guten Erreichbarkeit, sowohl per Auto als auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln, ist die Infrastruktur der Messe Dornbirn auf dem allerletzten Stand. Die neuen Hallen erlauben es, die komplette Veranstaltung in einer durchgehenden Halleneinheit abzuwickeln. Insgesamt stehen den Hallenradsportlern fünf Hallen (Halle 9 bis 13) für diese WM zur Verfügung.

Dank an die Sponsoren

Eine Großveranstaltung dieses Ausmaßes verlangt vor allem finanziell große Anstrengungen. Dazu Dieter Heidegger, gesamtverantwortlich für die Organisation: “Wir dürfen bis heute schon einige namhafte Sponsoren als Partner präsentieren, darunter die Dornbirner Mohrenbrauerei, Sinalco Erfrischungsgetränke und die Firma Pfanner Schutzbekleidung, um nur einige zu nennen. Ebenso ist die Förderung seitens der öffentlichen Hand, dem Land Vorarlberg und der Stadt Dornbirn eine wichtige Stütze für eine erfolgreiche Organisation. Die Verhandlungen mit dem Bund sind kurz vor dem Abschluss“.

Etwa 1000 freiwillige Einsatz-Schichten sind notwendig

Insgesamt werden sich rund 400 Vorarlberger/innen in den Dienst der WM stellen. Beim Auf- und Abbau und während den Veranstaltungstagen wird tatkräftig angepackt. Alle Helfer werden – dem Motto „Die Weltspitze zu Gast in Vorarlberg“ entsprechend - auch für die bekannte Vorarlberger-WM-Stimmung sorgen.

Die Koordination der Weltmeisterschaft hat ein 12-köpfiges Organisations-Komitee inne. Viele von ihnen haben bereits Erfahrungen von den WM’s 2002 und 2008 und sind zudem vielfach bei weiteren Weltmeisterschaften in unterschiedlichen Funktionen im Einsatz gewesen. Man darf auch über eine breite Unterstützung durch die heimischen Hallenradsport Vereine berichten.

Tirol Cycling Team bei GP Laguna Porec unter seinem Wert geschlagen

Am Sonntag begannen mit dem GP Laguna Porec (UCI 1.2) die klassischen Frühjahresrennen in Kroatien. Für das Tirol Cycling Team lief das Rennen entlang der istrischen Küste nicht nach Wunsch. Bester Fahrer des Tirol Cycling Teams war Filippo Fortin mit dem 22. Platz.

Das Eintagesrennen GP Laguna Porec mit Start in Funtana und Ziel in Zelena Laguna führte über eine Distanz von rund 160 Kilometern. Vom Tirol Cycling Team waren mit Fortin, Benjamin Brkic, Patrick Gamper, Matthias Krizek, Maximilian Kuen, Enrico Salvador, Sebastian Schönberger und Alexander Wachter acht Fahrer im Einsatz.

Auf der hügeligen Strecke zeigte sich das Tirol Cycling Team zu Beginn des Rennens sehr aktiv und war immer im Spitzenfeld zu finden. Etwa 50 Kilometer vor dem Ziel verpasste es aber die Tiroler Rad-Equipe, in der entscheidenden Ausreißergruppe vertreten zu sein. Trotz sehr guter Teamarbeit gelang es den Assen des Tirol Cycling Teams nicht mehr, die etwa 20 Mann starke Spitzengruppe einzuholen. Bester Fahrer des Tirol Cycling Teams war heute Fortin mit dem 22. Rang. Der Italiener Andrea Toniatti gewann den GP Laguna Porec 2017.

Nach dem Rennen gibt sich Schönberger kämpferisch: „Wir haben uns heute auch ein wenig selbst geschlagen. Das Ergebnis entspricht nicht unserem eigentlichen Leistungsvermögen. Jetzt werden wir aber nach vorne schauen. Bei den nächsten Rennen werden wir zeigen, was wir draufhaben.“

Bereits in einer Woche hat das Tirol Cycling Team die Chance, sein eigentliches Potential unter Beweis zu stellen. Am kommenden Sonntag (26.02.17) steht mit dem GP Izola in Slowenien das nächste Rennen für den Tiroler Radrennstall auf dem Programm.

Fotos: Elisa Haumesser/Tirol Cycling Team