TIROL CYCLING TEAM YOUNGSTER BEI RAD WM

(TCT) - Bei der Rad-Straßen-Weltmeisterschaft 2016 in Doha (Katar) sind zwei Asse des Tirol Cycling Teams für den Österreichischen Radsportverband (ÖRV) im Einsatz. Patrick Gamper und Sebastian Schönberger bestreiten das U23-Straßenrennen. Gamper startet zudem beim U23-Einzelzeitfahren.

Bei der Rad-Straßen-WM vom 9.-16. Oktober 2016 in Doha blickt das Tirol Cycling Team besonders gespannt auf die Renneinsätze seiner Fahrer Gamper und Schönberger.

Gamper, der das erstes Jahr im U23-Bereich fährt, wurde vom ÖRV sowohl für das U23-Einzelzeitfahren als auch für das U23-Straßenrennen nominiert. „Für das Einzelzeitfahren habe ich mich speziell vorbereitet und einige aerodynamische Tests durgeführt. Hier wäre ein Top-15-Platz super. Beim Straßenrennen ist der Rennverlauf schwer abzuschätzen. Wir sind aber ein starkes Team und haben viele taktische Möglichkeiten“, erklärt der 19-jährige Tiroler aus Münster, der als besonders talentierter Zeitfahrer gilt, vor seinen beiden Starts bei der Rad-WM.

Schönberger, der das U23-Straßenrennen bestreitet, gibt sich ebenfalls zuversichtlich vor seinem WM-Einsatz. „Die Strecke ist zwar eher auf Sprintertypen zugeschnitten. Ich werde aber das Beste aus mir herausholen. Eine WM hat ja bekanntlich seine eigenen Gesetze und bei einem einzigen Rennen ist vieles möglich“, analysiert der 22-jährige Allrounder aus Schalchen (OÖ).

Das Tirol Cycling Team ist sehr erfreut, dass erneut zwei seiner Asse bei der Rad-WM für Österreich an den Start gehen. „Es ist eine tolle Bestätigung unserer Nachwuchsarbeit, dass mit Gamper und Schönberger wieder zwei Fahrer unseres Teams bei der WM dabei sind. Die beiden haben sich ihre Nominierung aufgrund der guten Saisonleistungen sehr verdient“, meint Thomas Pupp, Teammanager des Tirol Cycling Teams, und ergänzt: „Die WM weckt bereits Vorfreude auf die Weltmeisterschaft 2018, die wir in Innsbruck/Tirol haben. Patrick Gamper wird dann im besten U23-Alter sein, um vor heimischen Publikum bei einer WM an den Start zu gehen.“


WM-Termine mit Beteiligung von Fahrern des Tirol Cycling Teams:

Montag 10. Oktober 2016 ab 10:30 Uhr MEZ:
U23-Einzelzeitfahren über 28,9 Kilometer - mit Patrick Gamper

Donnerstag 13. Oktober 2016 ab 11.00 Uhr MEZ (live in ORF SPORT+):
U23-Straßenrennen über 166 km - mit Patrick Gamper und Sebastian Schönberger

KEIN WM-START FÜR MATTHIAS BRÄNDLE

WM-Hoffnung Brändle kann nicht starten

Matthias Brändle muss krankheitsbedingt die UCI-Straßen-Rad-Weltmeisterschaften in Katar (9.-16. Oktober) sausen lassen. Der Vorarlberger laboriert seit Montag an einer eitrigen Angina. „Ich hatte gehofft, dass es besser wird. Aber das Gegenteil ist der Fall“, sagt der IAM-Profi.

„Ich fühlte mich bis zum letzten Wochenende sehr gut, habe mich gut vorbereitet und die Zeitfahr-Generalprobe bei der Eneco-Tour verlief mit dem fünften Platz optimal. Ich war für das WM-Einzelzeitfahren in Katar sehr zuversichtlich. Die Genesung der Angina braucht noch Zeit, die ich bis zum Zeitfahren nicht mehr habe. Krank oder nicht fit zu starten macht bei einem Rennen bei großer Hitze und über 40 Kilometer, wo du dich nicht verstecken kannst, keinen Sinn“, gibt sich der 26-Jährige enttäuscht, der ergänzt: „Es tut mir leid für den Österreichischen Radsport-Verband und für die Arbeit, die bereits geleistet wurde. Aber gegen den Körper kann man nichts machen.“

„Es kommen noch weitere Möglichkeiten“
„Zum Glück bin ich in der glücklichen Lage, dass ich mit meinen 26 Jahren noch bei vielen Weltmeisterschaften starten kann. Und gerade in zwei Jahren haben wir in Tirol ja wieder eine Heim-WM, auf die ich mich sehr freue! Auch wenn der flache Kurs in Katar absolut meine Strecke gewesen wäre und ich mit der verpassten Chance natürlich hadere“, beschreibt der zweifache Meister Brändle, der in diesem Jahr beim Zeitfahren beim Giro d’Italia Platz zwei belegte. „Die Saison, die für mich sicherlich nicht nach Wunsch verlief, ist damit vorbei. Ich bin froh, dass ich bei der Spitzenmannschaft Trek-Segafredo einen Platz bekommen habe.“

Für Matthias Brändle, der heute nach Katar hätte reisen sollen, wird der Österreichische Radsport-Verband keinen Ersatz aufstellen. Damit wird beim Straßenrennen am 16. Oktober das Duo Marco Haller und Bernhard Eisel die Doppelspitze bilden.

 

DANIEL FEDERSPIEL - PLANT DER WELTMEISTER SEINEN UMSTIEG AUF DIE STRASSE?

Gleich vorweg, er hat uns nicht ALLES verraten, aber ein bisschen was hat er uns dann doch gesagt. Seit längerem wird ja gemunkelt, dass der zweifache XCE Weltmeister Daniel Federspiel eventuell einen Wechsel auf die Strasse vor hat. Für heuer hat Federspiel die Saison  (fast) frühzeitig beendet, obwohl in Italien noch ein Rennen auf dem Programm stand. Aber dieses war für Federspiel nicht mehr so interessant.

DF:  Ja genau, ich habe die Saison frühzeitig beendet, da das Rennen in Italien nur mehr für Amateure war.

Mit der Saison konnte Daniel Federspiel wahrlich zufrieden sein, denn es hat ja eigentlich miserabel begonnen:

DF: Natürlich bin ich mit der Saison mehr wie zufrieden, denn ich bin wieder Weltmeister geworden. Auch die Silbermedaille bei der EM glänz fast wie Gold, denn damals haben ja die großen Probleme mit dem Auge angefangen.

Mehr geht ja fast gar nicht?

DF: Nein, ganz ehrlich nach all den Problemen, hätte ich nie gedacht, heuer doch noch so erfolgreich zu sein. Ich hatte bis jetzt noch nie was am Auge und sowas hat mich sehr beschäftigt - und eigentlich beschäftigt es mich immer noch – da wir den eigentlichen Grund noch immer nicht herausgefunden haben. Derzeit bin ich in Bayern in einem Osteo Zentrum zur regelmäßigen Behandlung . Aber eine genaue Diagnose gibt es nicht. Und so etwas belastet, auch wenn ich immer lache!

RADSTARS

Der Eliminator Bewerb ist zwar spektakulär und spannend, aber hat er in dieser Form Zukunft?

DF: Die Entwicklung des XCE`S sieht nicht gut aus, es wird zwar weiterhin eine EM und WM geben, aber das war es dann auch. Ohne Olympische Disziplin ist das fast wie 2. Liga. Für mich beginnt jetzt die Planungsphase – Sicher ist, dass ich auch etwas anderes fahre, denn gerade mal 5 hochkarätige Rennen im Jahr sind zu wenig.

Du bist ja schon einmal auf der Straße gefahren, wäre das was?

DF: Naja, Ambitionen auf die Straße zu wechseln sind natürlich da, aber als Quereinsteiger ist es praktisch unmöglich in ein gutes Team zu kommen. Wenn man sieht, wie schwer sich ein Stefan Denifl oder Riccardo Zoidl tun, weiter in einem internationalen TopTeam mit zu fahren, weisst du was ich meine. Aber es gibt Gespräche!

Möchtest du uns verraten mit wem?

DF: Nein, werde ich nicht (grinst). Ich selber bin auch absolut überzeugt, dass ich es drauf habe, denn alleine meine 1 1/2 monatige Vorbereitung auf den Ötztaler hat gezeigt, dass Potential da ist. Obwohl es bei internationalen Rundfahrten natürlich noch anders zu geht, wie beim Ötztaler. Aber es hat sich gezeigt, dass ich als Sprinter relativ schnell über die Berge komme. Und würde ich mich ein Jahr lang intensiv auf den Ötztaler vorbereiten, wäre noch weit mehr drinnen, sage ich jetzt einfach mal aus Überzeugung.

RADSTARS

Nach der Saison ist vor der Saison – Ein bisschen musst du dich schon fit halten?

DF: Jetzt im Oktober mache ich was mir Spaß macht, einfach ohne Druck und Stress „trainieren“. Ab November lege ich dann wieder ordentlich los.

Na dann, geniesse die Zeit – und wenn du ein Team hast, melde dich,g, - Gratulation noch einmal für deine gewaltigen Leistungen in diesem Jahr!

Daniel Federspiel - 10 Jahre XCE - 97 Sprintrennen
- 76 Siege
- 90 Podestplätze
- 4 WM Medaillen 2x Gold, 1x Silber. 1x Bronze
- 3 EM Medaillen 2x Gold, 1x Silber
- 4x ÖM Gold
- Weltcupgesamtsieger
- 1x Schlüsselbeinbruch

 

 

 

 

 

SCHADE HAIBIKE ÖTZTAL PRO TEAM WIRD AUFGELÖST! ÖTZTAL BEENDET JAHRELANGE KOOPERATION

(ESP.) - Fotos: Gregor Raggl & Karl Markt(c)ÖtztalTourismus / Anna Spielmann(c)Küstenbrück -  - Nach sieben erfolgreichen Jahren im Mountainbike-Weltcup zieht sich Ötztal Tourismus als Sponsor vorerst aus dem Mountainbike-Cross-Country zurück. Regionale Spitzenfahrer und Talente werden weiterhin individuell auf ihrem Weg in die Spitze unterstützt.

Seit 2010 ist die Marke Ötztal in verschiedenen Teamkonstellationen im internationalen Mountainbike-Sport vertreten. Die ersten drei Jahre ermöglichte man als einer der Hauptsponsoren des Teams „Felt Ötztal X-Bionic“ den heimischen Fahrer Karl Markt und Simon Scheiber in diesem internationalen Team tätig zu sein. 2012 entschied sich Ötztal Tourismus, selbst als Träger eines eigenen Teams zu fungieren, das ausschließlich aus Tiroler Talenten bestand. Mit Daniel Federspiel, Karl Markt, Gregor Raggl und Simon Scheiber wurde unter dem Namen „Ötztal Scott Racing“ ein schlagkräftiges Team vereint, das zwei Jahre für Erfolge sorgte.

Mit dem Wechsel der Radmarke wurde schließlich 2015 das Team „Haibike Ötztal Pro Team“ gegründet, das eine feine Mischung aus Fahrern und Fahrerinnen aus Tirol, Schweiz und Deutschland beheimatete. Für die Organisation wurde der Verein Haibike Haiming mit ins Boot geholt, der eine der größten Nachwuchsschmieden im österreichischen Mountainbike-Sport ist.

„Nach diesen sieben schönen und lehrreichen Jahren im internationalen Mountainbike-Sport ziehen wir uns vorerst als Sponsor zurück“, erklärt Oliver Schwarz, GF Ötztal Tourismus. „Das Projekt war von unserer Seite immer bis Olympia 2016 ausgerichtet. Wir werden in den kommenden Jahren unser touristisches Angebot im Bereich Mountainbike konsequent weiter ausbauen und vorerst einmal die internationalen Entwicklungen beobachten, wie sich die sportliche Szene in diesem Bereich entwickelt.“ Nachdem auch die Radmarke Haibike ihr Engagement im Cross-Country beendet, wird das Haibike Ötztal ProTeam mit Ende des Jahres aufgelöst.

Ötztal Tourismus wird aber auch in den kommenden Jahren Verantwortung für die Entwicklung von Spitzenfahrern und Talenten aus der Region übernehmen und diese individuell als Sponsor unterstützten. Auch eine Rückkehr in die Cross-Country-Szene ist nicht ausgeschlossen. „Eine gemeinsame Initiative von Politik, Wirtschaft und Tourismus, um wieder ein Tiroler Mountainbike-Team auf höchstem Niveau zu gründen fänden wir unglaublich spannend, da Mountainbiken zu den touristischen Kernkompetenzen Tirols im Sommer gehören muss. Die Talente dafür wären in Tirol vorhanden“, so Schwarz.

Sieben erfolgreiche Jahre

Im Rückblick freut sich Oliver Schwarz über sehr erfolgreiche Jahre im Mountainbike-Sport und in der Förderung heimischer Spitzensportler. „Wir waren in den vergangenen Jahren das einzige österreichische Weltcup-Team im Mountainbike-Bereich. Ohne unser Engagement hätten viele heimische Talente keine Chance gehabt, international aufzutreten“, fasst Oliver Schwarz die schwierige Situation des österreichischen Mountainbike-Sports zusammen. Der Dank dafür waren zahlreiche Erfolge.

Ganz oben steht natürlich, dass der aktuelle Eliminator-Weltmeister Daniel Federspiel in seinen zwei Jahren der Teamzugehörigkeit den Weltcup-Gesamtsieg errang und zweimal Europameister wurde, bevor der Eliminator als Weltcup-Disziplin von der UCI abgeschafft wurde. Mit Karl Markt ist ein Fahrer die gesamten sieben Jahre eine Bank für Ötztal Tourismus gewesen. Markt gewann in dieser Zeit zweimal den Staatsmeistertitel (2011 und 2016) und holte sich in den vergangenen vier Jahren jeweils den Titel in der Austria Mountainbike Liga. Markt zählte in den sieben Jahren ständig zu den Top 40 Mountainbikern der Welt und hat gerade in der vergangenen Saison unter Beweis gestellt, dass er nach wie vor der beste österreichische Cross-Country Fahrer ist. „Abgesehen vom Spitzenjahr 2011 war die heurige Saison die beste, die ich jemals erlebt habe. Staatsmeistertitel und Sieg in der Austria Mountainbike Liga in einem Jahr – das war für mich ein tolles Erlebnis, auch wenn ich bei der Olympia-Nominierung nicht zum Zug gekommen bin“, freut sich der Haiminger Karl Markt. „Ohne die Unterstützung von Ötztal Tourismus wäre das nicht möglich gewesen.“

Vom Talent zum Spitzensportler

Bestes Beispiel, wie wertvoll das Engagement von Ötztal Tourismus für den heimischen Sport ist der Roppener Gregor Raggl. Raggl begann bei „Ötztal Scott Racing“ als talentierte U23-Fahrer und entwickelte sich in den vergangenen vier Jahren zu einem Mountainbike-Sportler, der in der Weltrangliste inzwischen konstant unter den Top 50 der Welt ist. Raggl gewann in dieser Zeit zweimal den U23-Staatsmeistertitel, wurde 2015 für die Europaspiele in Baku nominiert und gewann heuer sein erstes HC-Rennen in Südafrika. Im U23-Bereich schaffte Gregor Raggl mehrere Top-10-Platzierungen im Weltcup. „Hätte es Ötztal Tourismus nicht gegeben, dann hätte ich mit ungewissen Erfolgsaussichten im Ausland mein Glück versuchen müssen“, meint Gregor Raggl. „Heute bin ich ein arrivierter Elite-Fahrer – da ist der Sprung ins Ausland wesentlich leichter.“

Auch Anna Spielmann aus Haiming gehört zu den Talenten, die in den Teams von Ötztal Tourismus groß geworden ist. In den vergangenen zwei Jahren wurde Spielmann durch den schwierigen Juniorinnen-Bereich begleitet. Spielmann ist aktuell in der Weltrangliste der Juniorinnen auf Rang 6 und kann auf Basis dieser Erfolge nun mit großen Zukunftsperspektiven in den U23-Bereich wechseln.

Glück hatte Ötztal Tourismus aber auch mit internationalen Fahrern, die als Botschafter für das aktivste Tal der Alpen auftraten. Der Schweizer Thomas Litscher wurde 2011 mit Ötztal Tourismus U23-Cross-Country-Weltmeister. Zuletzt sorgten die Schweizerinnen Kathrin Stirnemann und Corina Gantenbein für viele internationale Erfolge. „In der Schweiz wir Mountainbiken live im Fernsehen gezeigt und die Top-Fahrer sind echte Stars“, erklärt Oliver Schwarz. „Mit unseren Schweizer Teammitgliedern haben wir sensationelle Medienwerte erreicht.“

RADSTARS

Heimische Fahrer werden weiter unterstützt

Nach dem Aus des Haibike Ötztal ProTeams ist es für Ötztal Tourismus eine gesellschaftliche Verpflichtung, heimische Fahrer weiter zu unterstützen. „Wir sind sehr froh darüber, dass die Tiroler Fahrer und Fahrerinnen unseres aktuellen Teams sehr konkrete Perspektiven für die Zukunft haben. Karl Markt und Gregor Raggl haben bereits einen Vertrag mit einem internationalen Top-Team. Anna Spielmann hat ebenfalls mehrere Optionen, ihre Karriere weiter fortzusetzen. Das freut uns sehr“, erklärt Oliver Schwarz. Markt und Raggl haben die Möglichkeit, mit Ötztal Tourismus als Individualsponsor auch in den nächsten Jahren unterwegs zu sein. Bei Anna Spielmann entscheidet sich diese Möglichkeit in den kommenden Wochen. Wohin die Reise dieser drei Ötztaler Spitzen-Mountainbiker geht, werden sie selbst bekannt geben.

Für Ötztal Tourismus ist der Weg der kommenden Jahre klar: „Wir werden das Mountainbike-Angebot im Tal weiter ausbauen und verbessern, aber auch den Spitzensport nicht aus den Augen verlieren“, so Oliver Schwarz. „Zwischen nationalen und internationalen Radsportverbänden ist Sport leider immer wieder auch geprägt von unverständlichen Entscheidungen. Der Cross-Country-Sport hat aber international noch immer große Strahlkraft und ist für einen Sponsor durchaus interessant. Es gibt kaum eine (olympische) Sportart, außer dem Skifahren und dem Klettern, bei der das einzigartige touristische Angebot des Ötztals mit unseren Zielgruppen und Destinationszielen derart perfekt zusammenpasst.“

STRASSEN WM - ÖRV HAT AUFGEBOT NOMINIERT

Die 83. UCI-Straßen-Weltmeisterschaften werden von 9. bis 16. Oktober 2016 in Doha in Katar stattfinden. Die Weltmeisterschaften setzen sich aus insgesamt zwölf Wettbewerben zusammen. Der ÖRV schickt 14 Athleten und Athletinnen zu den Titelkämpfen.
 
Der extrem flache Kurs in Doha ist wie geschaffen für Sprinter und Windkantenspezialisten. Die Einzelzeitfahren und die Straßenrennen der Junioren und Juniorinnen sowie der U23-Fahrer verlaufen ausschließlich auf einem 15,3 Kilometer langen Rundkurs über die künstliche Insel „The Pearl“, die Straßenrennen von Frauen und Männern sowie das Einzelzeitfahren der Männer führen zudem in den Süden und Norden von Doha. Höhenmeter findet man auf sämtlichen Strecken vergeblich, dafür ist mit starkem Wind entlang des Meeres zu rechnen. Eine Herausforderung beim Straßenrennen der Profis bieten zudem 24 Kreisverkehre und drei scharfe Kurven.
 
Alle für Marco Haller
Für das Straßenrennen der Profis wurden der Kärntner Marco Haller, der Steirer Bernhard Eisel und der Vorarlberger Matthias Brändle, der auch das Einzelzeitfahren bestreitet, aufgestellt. „Marco Haller soll eine Top-Platzierung holen und Matthias Brändle und vor allem der routinierte Bernhard Eisel ihn so gut wie möglich ins Finale bringen“, sagt ÖRV-Teamchef Franz Hartl. Gespräche gab es mit allen WorldTour-Fahrern, ergänzt er: „Aber die lange Saison hat Spuren hinterlassen: Michael Gogl und Georg Preidler, der das Teamzeitfahren fährt, haben von sich aus abgesagt - sie haben zu viele Renntage in den Beinen.“
 
Daniel Auer große U23-Hoffnung
Bei den U23-Fahrern gilt Wels-Profi Daniel Auer als die große Hoffnung: Er gewann in diesem Jahr bei der Nations Cup-Rundfahrt in Tschechien eine Etappe und sicherte sich bei der Österreich Rundfahrt in Stegersbach hinter Ruffoni den zweiten Etappenplatz; einmal wurde er zudem Fünfter im Sprint. Ihm zur Seite stehen die Tiroler Nachwuchshoffnung Patrick Gamper, der auch das Einzelzeitfahren in Angriff nimmt, der Vorarlberger Klassikerspezialist Patrick Jäger, sowie Lukas Schlemmer (2. beim diesjährigen Ö-Tour-Prolog auf das Kitzbüheler Horn) und Tirol-Aushängeschild Sebastian Schönberger. „Leistungsmäßig ist Sebastian der beste U23-Fahrer und er soll in Fluchtgruppen kommen. Aber im Sprint haben wir mit Daniel ein richtiges Ass im Ärmel. Und Patrick Gamper hat bei den Europameisterschaften zuletzt mit Rang 13 auf hügeligem Kurs aufgezeigt. Auf einem flachen Kurs könnte er an den Top-10 kratzen“, sagt Hartl.
 
Titelverteidiger Gall im Straßenrennen
Bei den Damen starten die gute Sprinterin Christina Perchtold (5. der Juniorinnen-WM auf einem flachen WM-Kurs in Dänemark 2011) und die in den Diensten des belgischen UCI-Profiteams Lares-Waowdeals stehende Sarah Rijkes. Junioren-Weltmeister Felix Gall wird das Straßenrennen der Junioren bestreiten. Nach wochenlanger Verletzungs- und Krankheitspause steht die Titelverteidigung für Gall, der eindeutig anspruchsvolles Terrain bevorzugt, zwar unter ungünstigen Vorzeichen, trotzdem ist die Junioren-Nationalmannschaft ergänzt durch Markus Wildauer, Florian Kierner und Marco Friedrich nicht chancenlos. „Wir sind bereit für die Weltmeisterschaften. Unser Hotel, wo unser eigener Koch die Athleten versorgen wird, ist gebucht und wir haben auch vom österreichischen Botschafter Willy Kempel die volle Unterstützung angeboten bekommen, sollten wir in Katar etwas benötigen“, sagt ÖRV-Generalsekretär Rudolf Massak.

Sonntag, 9. Oktober 
14:15, Elite Frauen – Teamzeitfahren, 40 km
14:15, Elite Männer – Teamzeitfahren, 40 km

Einzelzeitfahren

Montag, 10. Oktober
9:30, Juniorinnen – Einzelzeitfahren, 13,7 km (keine Österreicherin am Start)
11:30, Männer U23 – Einzelzeitfahren, 28,9 km (Patrick Gamper)
Dienstag, 11. Oktober
9:00, Junioren – Einzelzeitfahren, 28,9 km (Marco Friedrich, markus Wildauer)
14:15, Elite Frauen – Einzelzeitfahren, 28,9 km (keine Österreicherin am Start)
Mittwoch, 12. Oktober
13:00, Elite Männer – Einzelzeitfahren, 40 km (Matthias Brändle)

Straßenrennen

Donnerstag, 13. Oktober
12:00, Männer U23 – Straßenrennen, 166 km (Daniel Auer, Patrick Gamper, Patrick Jäger, Lukas Schlemmer, Sebastian Schönberger)
Freitag, 14. Oktober
15:55, Juniorinnen – Straßenrennen, 74,5 km (keine Österreicherin am Start)
9:00, Junioren – Straßenrennen, 129,6 km (Marco Friedrich, Felix Gall, Florian Kierner, Felix Wildauer)
Samstag, 15. Oktober 
12:45, Elite Frauen – Straßenrennen, 134,5 km (Christina Perchtold, Sarah Rijkes)
Sonntag, 16. Oktober
10:30, Elite Männer – Straßenrennen, 257,5 km (Matthias Brändle, Bernhard Eisel, Marco Haller)

TEAM VORARLBERG MIT VOLLEM WOCHENENDPLAN

Team Vorarlberg startet zweite Saisonhälfte mit hochkarätiger Einladung zum Rudi Altig Gedenkrennen am Nürburgring UCI 1.1 – Sergio Sousa gibt in der grünen Hölle das Comeback! Youngsters fighten um Topplatzierungen bei zwei internationalen Kriterien in Bruckmühl (GER) und St. Anton am Arlberg (AUT).

Der Mythos „grüne Hölle – die Nordschleife“ ruft – und das Team Vorarlberg ist mit dabei! Das neu ausgetragene UCI 1.1 Rennen am Nürburgring verspricht nicht nur ein Klassiker zu werden – er ist es bereits im Vorfeld des Events. Das Rennen, welches mit World Tour und Pro Continental Teams top besetzt ist, wird der leider allzu früh verstorbenen deutschen Radlegende Rudi Altig gewidmet! Sergio Sousa wird nach seinem Schlüsselbeinbruch beim Rennen Rund um Köln sein Comeback geben und startet zudem auch beim Zeitfahren am Freitagabend!

Die zweite Saisonhälfte startet gleich mit einem Kracher! Das Rennen am kommenden Sonntag auf der Nordschleife über 140 Kilometer weißt an die 3500 Höhenmeter aus. Hier sind viele PS gefragt, welche speziell zur Bergwertung auf der Hohen Acht notwendig sind. Der Start erfolgt in der Ausfahrt der Boxengasse – das Ziel auf der Grand Prix Strecke – Formel Eins Feeling pur!

Giant Alpecin, Bora Argon 18, Team Stölting, CCC Sprandi, Gazprom-Rusvelo und zahlreiche andere Teams garantieren eine harte Partie!

„Was hier Hanns-Martin Fraas uns sein Team von der Eventwerkstatt auf den Ring gezaubert haben, ist aller erste Sahne. Ein starkes und wichtiges Signal für den boomenden Radsport in seiner gesamten Breite!“ so Team Manager Thomas Kofler

Das Team Vorarlberg muss zwar einige Fahrer vorgeben (Zsolt – Abszess, Lehner – Nationalteam Einsatz), stellt jedoch einen namhaften Kader. Allen voran der Ö-Tour Gesamtdritte Patrick Schelling wird das Beste für ein Top Resultat versuchen. Sergio Sousa gibt sein Comeback und ist mehr als motiviert. Ihnen zur Seite stehen Michael Kucher, Lukas Meiler, Clement Koretzky, Francesc Zurita und Nicolas Winter!

RICCI ZUR TOUR OF UTAH

(Foto Team/sportmotion.cc) - Der Oberösterreicher Riccardo Zoidl hebt am heutigen Freitag zur 12. Auflage der Larry H. Miller Tour of Utah ab. Auf der 7 tägigen Rundfahrt sind mehr als 1145km in überdurchschnittlicher Seehöhe zu absolvieren. Dazu hat sich Zoidl im Teamtrainingslager in Frankreich vorbereitet, ehe er noch weitere 5 Tage am heimischen Kühtai verbracht hatte. Das Kriterium am Mittwoch in Wels nutzte er, um sich im Jahr 2017 nochmal in der Heimat zu präsentieren. Denn der 28 jährige hat das gestrige Kriterium in Bischofshofen aufgrund der kommenden Einsätze im Ausland ausgelassen.
 
„Ich befinde mich derzeit wieder im Formaufbau, weshalb ich das Kriterium in Wels als schnelle Trainingseinheit nutzte. Die Tour of Utah soll mir nun den letzten Feinschliff für die kommende Vuelta a Espana bringen“, so der Wahl-Eferdinger.
 
Seit der Tour de Suisse und den Staatsmeisterschaften in Salzburg hat Zoidl kein Rennen mehr absolviert. Beim Teamtrainingslager erreichte ihn die positive Nachricht, dass er mit der Vuelta eine zweite Grand Tour, im selben Jahr, bestreiten darf. Der Fokus liegt vorerst allerdings auf Utah, wo sich Zoidl mehr Freiheiten erwartet. Seit seinem Etappensieg bei der Tour of Croatia hat er sich ständig in die Dienste seiner Kollegen stellen müssen. Sollte Zoidl in Amerika bereits die Form haben, sieht er gute Chancen für Fluchtversuche.
 
Vuelta a Espana mit Topbesetzung
Trotz der vorgeplanten Helferdienste, die Zoidl auch bei der Vuelta wieder verrichten wird müssen, steigt die Vorfreude bereits. „An die Vuelta hab ich sehr gute Erinnerungen! Bereits im letzten Jahr konnte ich sehr gute Arbeit verrichten und so großes Lob auch außerhalb unseres Teams ernten.“ -  Leicht wird dies allerdings nicht, stehen doch mit Christopher Froome (Sky), Alberto Contador (Tinkoff), Joaquim Rodriguez (Katusha), Esteban Chaves (Orica GreenEdge), Samuel Sanchez (BMC) und Jean Christophe Peraud (AG2R) die Besten der Besten am Start.

TIROL CYCLING TEAM - CLEMENS FANKHAUSER BESTER ÖSTERREICHER

(E.Sp.-(c)Foto - Mario Stiehl) - Vom Mondsee nach Steyr war heute das Menü der Radprofis bei der Österreich Rundfahrt. 205 Kilometer und über 2500 Höhenmeter ging es durch die Seenlandschaft Oberösterreichs. Die schwere Etappe wurde im Sprint entschieden. Clemens Fankhauser vom Tirol Cycling Team ist nach dieser Etappe bester Österreicher! Gleich nach dem Start am Mondsee ging es heute bei der Österreich Rundfahrt wieder voll zur Sache. Es gab zahlreiche Attacken, bis sich endlich eine 4-Mann-Spitzengruppe gebildet hatte, die einen Großteil des Tages mehrere Minuten Vorsprung aufwiesen. Rund 50 Kilometer vor dem Ziel versuchte es dann der junge Patrick Gamper vom Tirol Cycling Team alleine, zu den drei Spitzenfahrern aufzuschließen und kam sogar bis auf 30 Sekunden auf das Führungstrio heran. „Es war ein guter Versuch“, meinte der junge Tiroler. „Ziel der Attacke war es, dass ich als Relaisstation für meine Teamkollegen noch etwas bewegen kann.“

Rund 25 Kilometer vor dem Ziel, vor dem berüchtigten Porscheberg, wurden die Ausreißer gestellt und das Rennen begann neu. Die letzten Kilometer vor dem Zieleinlauf auf dem Kopfsteinpflaster von Steyr waren dann sehr hektisch und auch schwer. Das Feld wurde auseinandergerissen. Im Zielsprint konnte sich der Franzose Clement Venturini durchsetzen. Neuer Mann im gelben Trikot ist Andrea Pasqualon (Team Roth). Für das Tirol Cycling Team war es heute ein sehr guter Tag, denn nach der zweiten Etappe ist Clemens Fankhauser klar bester Österreicher und trägt morgen das rosafarbene Trikot des besten Österreichers bei der Tour. Fankhauser kommt ganz vorne auf Rang 23 in Ziel und ist nun im Gesamtklassement auf Rang 8 mit 12 Sekunden Rückstand auf den Gesamtführenden. „Ich durfte dieses Trikot ja stellvertretend schon von Innsbruck weg tragen, jetzt gehört es wirklich mir“, freut sich Fankhauser. „Wir haben es heute zwar nicht geschafft, in die Spitzengruppe zu kommen. Das ganze Team ist aber sehr aufmerksam gefahren und ich hatte die Kraft für die schwere Zielankunft hier in Steyr. Ich weiß ja nicht, was die anderen sagen, aber ich finde, pink steht mir. Dieses Trikot würde ich gerne weiter behalten“, lacht Fankhauser.

Sehr gut im Sprint war heute auch Patrick Bosman, der auf Rang 18 ins Ziel kommt. Patrick ist damit heute der zweitbeste Österreicher gewesen. In der Teamwertung liegt das Tirol Cycling Team derzeit auf dem sehr guten 7. Rang. Morgen geht es dann bei der Österreich Rundfahrt richtig zur Sache. Denn morgen kommt es zur ersten Bergankunft der Österreich Rundfahrt – auf dem Sonntagberg!

TEAM FELBERMAYR - DAS Ö-TOUR TAGEBUCH - TAG 4

Fotocredit: Sophie Hochhauser - Der Radsport ist kein Wunschkonzert - das zeigte die zweite Etappe der 68. Internationalen Österreich-Rundfahrt 2016. Auch wenn uns die heutige Strecke in unser Heimbundesland führte, brachte uns das leider kein Glück und der Tag war erneut von einem Sturz, einem Defekt und einem Ausreißversuch ohne Happy End geprägt – ABER wir lassen uns die Motivation nicht nehmen! Salzburg 8 Uhr: der heutige Morgen startete mit einem Frühstücks-Fotoshooting für unsere drei Spitzenfahrer Markus Eibegger, Stephan Rabitsch und Daniel Auer. Das Frühstück ist ohne Frage die wohl wichtigste Mahlzeit des Tages für die fleißigen Athleten. Dabei werden noch einmal so richtig die Speicher aufgefüllt, bevor es auf die Rennstrecke geht. Nach diesem Pressetermin ging es wie üblich Richtung Start. Dort wurde heute das erste Mal die Sonnencreme ausgepackt weil sich der Wettergott endlich gnädig zeigte.

Um 11 Uhr wurde dann der Startschuss gegeben und bereits wenige Kilometer später wurden die ersten Attacken gestartet. Währenddessen war Pechvogel Andreas Walzel damit beschäftigt sich nach einem Sturz zurück ins Feld zu kämpfen – was ihm trotz der Schürfwunden und leichten Prellungen auch gelungen ist. Nach 20 km bildeten Helmut Trettwer (WSA-Greenlife), William Clarke (Drapac), Jacek Morajko (Wibatsch-Fuji) und Artur Ersov (Gazprom) die Spitzengruppe des Tages. Lange Zeit kümmerte sich kein Team um die Nachführarbeit im Feld und so konnte die vier-köpfige Gruppe einen Maximal-Vorsprung von vier Minuten herausfahren. Nach dem Sturz von Walzel wartete das nächste Problem nicht lange auf sich, denn Stephan Rabitsch bekam plötzlich Probleme beim Schalten und wollte keinen Schaltseil-Riss riskieren, daher wurde das Rad rasch ausgewechselt. Nun ging es endlich Sturz-und Defekt-frei weiter im Renngeschehen. Rund 25 km vor der Zieleinfahrt in Steyr wartete der berüchtigte Porscheberg mit einer Steigung von 22 Prozent auf die 129 Radprofis. Die Ausreißer waren gestellt und der Kampf um die Spitzenpositionen begann von Neuem. Unsere Felbermayr-Jungs konnten sich dabei super in Szene setzen. Daniel Auer startete einen Alleingang auf dem Berg und konnte sich für kurze Zeit an der Spitze zeigen. Auf diese Attacke folgte schon die nächste – nach der Abfahrt setzte sich Stephan Rabitsch mit Vollgas vom Feld ab und das Ziel kam immer näher. Leider war der Traum vom Etappensieg rasch aus, als der erste Teil des zerstreuten Hauptfeldes immer näher kam und ihn schlussendlich einholte.

Wie bereits auf der gestrigen Etappe war ein Massensprint entscheidend – zwei Kilometer, ein Kilometer – das Ziel bereits in greifbarer Nähe und eine gute Position im Feld war nun Goldes wert. Der Schnellste war schlussendlich Clément Venturini von Cofidis (4:48:25). Zeitgleich kamen Andrea Pasqualon vom Team Roth und Sjoerd van Ginneken ins Ziel. Bergspezialist Stephan Rabitsch erreichte als bester Felbermayr-Fahrer Platz 21. Der anfängliche Ärger über den Ausgang des Rennens war nach einer Dusche und einem Sandwich rasch wieder verflogen. Wichtig ist es nun, sich von den Strapazen der heutigen Etappe zu erholen um morgen wieder Vollgas geben zu können.

Ö-TOUR: MAXIMILIAN NICHT IM FERNSEHEN! - ITALIENISCHER SIEG IN SALZBURG

(red) (c)Fotocredit - ÖsterreichRundfahrt - Auf der 1. Etappe der 68. Österreich Rundfahrt, die von Innsbruck nach Salzburg über 186,2 Kilometer führte, siegte der Italiener Nicola Ruffoni im Massensprint klar vor seinem Landsmann Andrea Pasqualon. Bester Österreicher wurde der Steirer Daniel Auer als Fünfter. Damit rollt der Felbermayr Express schon wieder. In der Gesamtwertung übernahm Ruffoni das Gelbe Trikot. Ansonsten hatte der neue Tourdirektor Gernot Schar heute aber einiges zu verdauen.

Sportlich schade ist, dass es gestern beim Prolog die letzten Athleten "eingewässert" hat und es dann heute einen schlimmen Massensturz gab, bei dem TCT Fahrer Daniel Paulus und Hrinkow Athlet Alexander Meier und noch weitere Fahrer einiges davon getragen haben. Wir wünschen Daniel, Alexander und den möglichen weiteren Verletzten  von unserer Seite das ALLERBESTE, dass sie schnell zurückkommen. 

Ziemlich krasse Kommentare im Facebook:

Erhitzte Gemüter gibt es derzeit in den Sozialen Medien. Denn die angekündigte Live(stream)Übertragung der 1. Etappe der Österreich Rundfahrt hat nicht statt gefunden. Schade ist, dass ORF Moderator Peter Brunner mitteilte, dass die Verantwortlichen der Rundfahrt schuld seien und nicht der ORF.

Ein (weiteres) Thema wird auf FB auch diskutiert -  Vergangenes Jahr noch gab es unter Tourdirektor Wolfgang Weiss eine "Art" Aufbruchstimmung der Ö-Tour. "Creating Heroes" war das Motto. Weiss, bekannt als Mann fürs Grobe, hatte ordentlich umgekrempelt und es schien zu funktionieren. Doch hinter den Kulissen ist es zum Teil richtig abgegangen. Über Wolfi Weiss Abgang vor ca. drei Wochen wird momentan immer noch spekuliert, da wird wohl einiges noch herauskommen.

Wer gestern Samstag am Kitzbüheler Horn war, konnte seinen Augen nicht ganz trauen. Denn ausser den Teilnehmern der KRONE Kitzhorn Challenge und den Mitarbeitern der Tour, war da niemand! Daran konnte auch nicht das Wetter schuld sein, denn in den vergangenen Jahren waren am Horn immer massig Leute, egal ob bei Regen, Nebel oder Sonnenschein. Das muss andere Gründe haben.

Viele reagieren aber vorallem auf die heute fehlende TV & LIVESTREAM Präsenz - Denn es hat keine Livebilder gegeben. Das muss für den neuen Tourdirektor der "Wahn" gewesen sein. Wenn man fehlende, bis keine TV- oder Livestream Bilder hat, werden auch die Sponsoren nicht glücklich sein.  Die Tour geht zwar noch lange, aber da wird Gernot Schar nun schnell reagieren müssen. P.S.: Die Produktionsfirma kann einem fast ein bisschen leid tun. Denn sie werden vor allem das "Fett" abkriegen.

Und noch eines war auf FB zu lesen - Maximilian Kuen vom Team Amplatz BMC hat sich nämlich genau heute auf SEINE TV-Präsenz gefreut - Er kommt aus dem Tiroler Unterland und wollte daher nebem der TEAM Präsenz auch Werbung für die Region Kufstein machen. Darum ist er auch gleich zu Beginn rausgefahren.

2. Etappe in Oberösterreich
Die morgige 2. Etappe der Österreich Rundfahrt wird um 11:00 Uhr bei der Basilika Mondsee gestartet. Vorbei am Wolfgangsee, Attersee und Traunsee führt die Etappe in die Industriemetropole Steyr, wo gegen 15:45 Uhr der Zieleinlauf am Stadtplatz erwartet wird. Die Profis werden in die Stadt mit 1.000-jähriger Geschichte mit Höchstgeschwindigkeiten durch eine leichte Abfahrt ankommen.