TRANS VORARLBERG HÄRTETEST FÜR TRIATHLETEN

(TRans/AKP) - Vor der Kulisse der malerischen Seebühne der Bregenzer Festspiele starten Spitzen- und Breitensportler am 27. August beim Trans Vorarlberg Triathlon in den spektakulären Dreikampf. 1,2 Kilometer Schwimmen im Bodensee, 93 Kilometer Radfahren mit 2000 knackigen Höhenmetern durch den Bregenzerwald über den Hochtannbergpass nach Lech und ein zwölf Kilometer langer Crosslauf stehen nach dem Start um 8 Uhr Früh im Bregenzer Strandbad auf dem Programm. Der Sieger wird gegen 11.30 Uhr im Zielgelände beim Schlosskopfparkplatz erwartet. Im Rahmen des Events werden die Landesmeister auf der Mitteldistanz gekürt.

Bei der fünften Edition nach dem Revival des Kultevents, das bereits in den Jahren 1993 bis 1997 die Triathlon-Szene nach Vorarlberg lockte, soll sogar das Wetter mitspielen. „Die derzeitige Prognose zeigt stabiles Hochdruckwetter. Unser Triathlon zählt mit der einzigartigen Streckenführung vom Bodensee bis zum Arlberg sicherlich landschaftlich zu den schönsten Sporterlebnissen und bei Sonnenschein kommt die beeindruckende Kulisse in der Vorarlberger Gebirgswelt noch mehr zur Geltung“, weiß OK-Chef Thomas Kofler. Die Anmeldefrist wurde für Spätentschlossene bis Montag, 22. August (24 Uhr) verlängert.

Titelverteidiger am Start

Im Vorjahr gewann der Tiroler Thomas Steger den Trans Vorarlberg in 3:46:31 Stunden und markierte damit neuen Streckenrekord. Der 24-Jährige belegte vor Kurzem bei der Ironman 70.3-EM in Wiesbaden den achten Rang. Die Form für die Titelverteidigung stimmt: „Die Radstrecke des Trans Vorarlbergs ist viel härter als bei anderen Triathlons. Ich werde versuchen, mich dort abzusetzen. Aufgrund der zahlreichen Konkurrenz wird das aber nicht einfach“, weiß Steger.Zu seinen härtesten Herausforderern zählen der Vorjahreszweite Sebastian Neef (Ger), der Deutsche Michael Göhner, bis dato zwei Mal beim Trans Vorarlberg am Podest, der Dornbirner Martin Bader, der heuer mit Top-10-Rängen bei  70.3-Bewerben aufzeigte, der Deutsche Roman Deisenhofer, Vierter des diesjährigen Ironman Switzerland, oder Norbert Dürauer, österreichischer Cross-Triathlon-Staatsmeister.

Steurer laboriert an Verletzung

Die Vorjahressiegerin bei den Damen, die Schwarzenbergerin Bianca Steurer, kämpft nach einem Radsturz bei der 70.3-EM in Wiesbaden mit Problemen am Ellbogen. Die 29-Jährige setzt alles daran, um rechtzeitig wieder fit zu werden und beim Heimevent am Start zu stehen. „Ich werde kurzfristig entscheiden, ob ich teilnehmen kann. Es wäre sehr bitter, wenn ich nicht zur Titelverteidigung antreten könnte“, betont die Drittplatzierte des diesjährigen Ironman Barcelona. Mit der ehemaligen Duathlon-Weltmeisterin Ulrike Schwalbe (Ger) oder der Lebensgefährtin von Thomas Steger, Lisa Maria Dornauer, haben weitere starke Athletinnen gemeldet. Sowohl bei den Damen als auch bei den Herren wird ein attraktives Preisgeld von jeweils 5000 Euro für die sechs Bestplatzierten ausgeschüttet. Auf den Sieger warten je 2000 Euro.

Staffelbewerbe für Einsteiger und Spezialisten

Wer beim legendären Triathlon durch Vorarlberg dabei sein will, aber nicht die gesamte Distanz im Alleingang absolvieren möchte, hat die Möglichkeit des Staffelstarts. Zur Auswahl stehen Dreier, Vierer- oder Fünferteams. „Das ist eine perfekte Gelegenheit für Vereine, Firmen und ihre Mitarbeiter, einen unvergesslichen Tag miteinander zu verbringen. Das gemeinsam Erlebte schweißt eine Gruppe zusammen. Hier wollen wir vor allem auch den Breitensportlern etwas bieten“, erklärt Kofler. Zahlreiche Spezialisten in den Einzeldisziplinen lassen sich das Highlight nicht entgehen. Unter anderem steht Lauf-Ass Sabine Reiner mit einem starken Damenteam am Start.

Sport und Party

Abschließendes Highlight des Tages ist die After-Race-Party in Lech. Der Tannbergerhof, das Pfefferkörndl, die Archiv Bar und das Haus Nr.8 laden nach der Siegerehrung im Sportpark ab 19.30 Uhr zum Feiern ein. Bonus: Ticket für Eurobike Die Teilnehmer des Trans Vorarlberg erhalten am 3./4. September vergünstigte Eintritte zu den Festival Days im Rahmen der Eurobike in Friedrichshafen, der Leitmesse der Fahrradbranche. Aber auch Messebesucher können Preisvorteile zum Trans Vorarlberg generieren.

Trans Kid – jeder ist ein Sieger

Am Freitag, den 26. August lockt der Trans Kid den Nachwuchs ins Strandbad Bregenz. Der Startschuss fällt um 14.30 Uhr. Erstmals starten die Jüngsten von drei bis sechs Jahre gemeinsam mit einem Elternteil bei einem lustigen Luftmatratzenbewerb. Für Kinder zwischen sieben und 12 Jahren gibt es einen Schwimm- und Laufbewerb. Jeder Teilnehmer erhält eine Medaille, der Spaß am Sport steht im Vordergrund.

Facts Trans Vorarlberg Triathlon
Datum: Samstag, 27. August 2016
Distanz: 1,2 km Schwimmen/93 km Radfahren/12 km Laufen
Start: 8.00 Uhr Strandbad in Bregenz Ziel: Schlosskopfparkplatz Lech am Arlberg,
Sieger wird gegen 11.30 Uhr erwartet
Siegerehrung: 16.30 Uhr Sportpark Lech
 
Rahmenprogramm:
Freitag, 26. August:
Tri Expo im Startbereich in Bregenz
Samstag, 27. August:
ab 19.30 Uhr: After Race Partys in zahlreichen Lokalen in Lech am Arlberg Eintritt ist frei  
 

LANGDISTANZ - DEBÜT VON REITMAYR IN KLAGENFURT

(SRTT) - Beim am kommenden Sonntag stattfindenden Ironman Austria in Klagenfurt wagt sich der Dornbirner Paul Reitmayr erstmals über die Langdistanz an den Start. Gemeinsam mit über 2500 Athleten aus der ganzen Welt geht es über eine Distanz von 3,8km Schwimmen, 180 km Rad fahren und 42,2km Laufen in und um den Wörthersee um Top- Platzierungen. Nach zwei sehr erfolgreichen Jahren auf der (halben) Ironman 70.3 Distanz, mit 3 Podest- Platzierungen und einem Sieg im Rahmen der Ironman 70.3 Serie entwickelte sich der Vorarlberger zu Österreichs stärkstem Athleten über diese Distanz und strebt für sein Debüt über die doppelte Distanz eine Platzierung unter den ersten zehn Athleten an.

„Ich bin sehr gespannt auf das Rennen in Klagenfurt und freue mich extrem auf die neue Herausforderung. Die Vorbereitung im Frühjahr verlief nicht ganz optimal und ich konnte meine geplanten Trainingsumfänge nicht durchführen. Doch mit überraschend starken Leistungen beim Ironman 70.3 Italien und Österreich (2. & 3. Rang) bin ich sehr zuversichtlich auch in Klagenfurt ein sehr gutes Rennen zeigen zu können. Das Rennen wird auf jeden Fall eine ganz neue Erfahrung für mich. Mein bisher längster Lauf liegt bei 32km, am Sonntag werde ich meinen ersten Marathon laufen, und das mit 3,8km Schwimmen und 180km Rad fahren in den Armen und Beinen.“ Als Favorit geht Rekordsieger und Titelverteidiger Marino Vanhonacker (Belgien) ins Rennen. Doch mit Bart Aernouts (ebenfalls Belgien), den Italienern Degasperi & Fontana, dem Slowenen Plese, sowie zahlreichen anderen starken Athleten gibt es viele Kandidaten für einen Platz auf dem Podest. Für die stärksten Österreich geht es im Rahmen des Ironman Klagenfurt zusätzlich um die Wertung der Österreichischen Staatsmeisterschaften über die Langdistanz.