GESAMT DRITTE BEIM CAPE EPIC! DANIEL GEISMAYR & NICOLA ROHRBACH

Jetzt ist der Vorarlberger Daniel Geismayr (CENTURION VAUDE) endgültig in der Weltklasse angekommen. Gemeinsam mit seinem Partner Nicola Rohrbach (Schweiz) hat er beim diesjährigen CAPE EPIC dem wohl härtesten MTB Etappenrennen der Welt in der Gesamtwertung Rang 3 geholt. Mehr als 5 Minuten hatten die beiden vor der letzten Etappe am Sonntag noch Rückstand auf Rang 3, doch mit einem 5. Rang auf der Schlussetappe konnten sie Knox/Paez noch abfangen, die nur 13. wurde. Das Finale haben Van der Hejden/Frischknecht gewonnen.

Es waren spannende acht Tage beim Cape Epic 2017. Nachdem die Crosscountry Spezialisten von Cannondale Factory Racing XC um Manuel Fumic die erste Rennhälfte bis Mittwoch bestimmten, übernahm in der Entscheidenden Phase Scott-SRAM das Kommando. Die Dominanz war nicht nur dem Top-Duo mit Weltmeister und Olympiasieger Nino Schurter zuzuschreiben, sondern auch dem enorm starken Support-Team, den Scott-SRAM Young Guns. Und so waren es auch heute im Grand Finale diese beiden Duos, die für die Schlagzeilen sorgten. Die beiden Scott Youngster Michiel van der Heijden und Andri Fischknecht konnten ihren zweiten Tagessieg einfahren und Schurter und Stirnemann verteidigten mit einem dritten Platz ihre Gesamtführung souverän vor den Gesamt-zweiten Christoph Sauser und Jaroslav Kulhavy (Investec-Songo-Specialized)

Alban Lakata und Kristian Hynek wurden Gesamt 8., David Schöggl/Manuel Pliem (KTM PRO TEAM) bei ihrer Premiere gute 19.

 

CAPE EPIC - VATER UND SOHN SORGEN FÜR PREMIERE

Oak Valley/Südafrika - (Presse&Foto QM) - Es war das erste Mal in der Geschichte des Cape Epic, dass Vater und Sohn am gleichen Tag Etappensiege feierten. Andri Frischknecht (SUI) gewann in der Männer-Kategorie und sein Vater Thomas Frischknecht (SUI) in der Mixed Kategorie.

Die letzten drei Tage des 14. Absa Cape Epic versprechen Dramatik pur: die Favoritenteams liegen in einem Zeitkorridor von nur 2.15 Minuten zusammen. Das bedeutet, dass auch bei den folgenden Distanzen von zwei Mal 80 und 100 Kilometer Sekunden entscheidend werden können. Heute hatten bei der Transferetappe von Elandskloof nach Oak Valley die Young Guns von Scott Sram Vollgas gegeben. Gemeinsam mit ihrem Top Team Nino Schurter (SUI) und Matthias Stirnemann (SUI) rollten sie zweieinhalb Minuten vor den Gesamtführenden Manuel Fumic (GER) und Henrique Avancini (BRA) (Cannondale Factory Racing) über die Linie. 4:10.00,3 Stunden hatten Andri Frischknecht (SUI) und Michiel Van der Heijden (NED) für die 112 Kilometer und 2150 Höhenmeter benötigt. Die Österreicher: Daniel Geismayr und Nicola Rohrbach landeten auf Rang 6.(Gesamt 5.), Alban Lakata und Kristian Hynek 8. (Gesamt 8.) sowie Manuel Pliem und David Schöggl wurden 19. (Gesamt 18.) 

Auch bei den Frauen wurde das Duell der Spitzenreiter von einer Reifenpanne beeinträchtigt. "Erst ein Cut überm Auge, heute ein Cut im Reifen", meinte eine humorvolle Sabine Spitz im Ziel. Dadurch musste das Team Ascendis Health die Gesamtführenden Esther Süss (SUI)/Jennie Stenerhag (SWE) vom Team Meerendal CBC ziehen lassen. 3.42,3 Minuten lagen in Oak Valley zwischen den führenden Frauenteams, dadurch stieg der Rückstand von Ascendis Health auf 12.41 Minuten an.

CAPE EPIC - 3. ETAPPE - STARK! GEISMAYR/ROHRBACH 3.

Elandskloof/Südafrika - (Foto Veranstalter/QM) -  Christoph Sauser und Jaroslav Kulhavy (Investec-Songo-Specialized) holten sich erneut den Etappensieg beim Absa Cape Epic, Nummer 38 für den Schweizer fünffachen Gewinner des Epic. Dazu machten sie auch noch ein wenig Zeit gut auf die Gesamtführenden im Zebratrikot, Manuel Fumic und Henrique Avancini (Cannondale Factory Racing XC).

Knapp geschlagen im Sprintfinish dieser 3. Etappe des berüchtigten MountainbikeEtappenrennens wurden Nino Schurter und Matthias Stirnemann (SCOTT-SRAM MTB Racing) vor Nicola Rohrbach und Daniel Geismayr (Centurion Vaude 2). Geismayr/Rohrbach sind nun schon 5. in der Gesamtwertung.
 
Ergebnisse Etappe 3  - Männer:
1| Platz: Investec-Songo-Specialized Christoph Sauser (SUI) and Jaroslav Kulhavy (CZE)
2| Platz: SCOTT-SRAM MTB Racing Nino Schurter (SUI) and Matthias Stirnemann (SUI)
3| Platz: Team Centurion Vaude 2 Rohrbach Nicola (SUI) and Geismayr Daniel (AUT)
 

Verhältnismäßig kurz fiel Etappe 3 mit 78 km aus, die Strecke führte das Fahrerfeld aus dem Elandskloof Race Village in die kleine Siedlung Genadendal und durch das Trail-Streckennetz von Greyton. Davon sollten die Cross-Country Spezialisten profitieren, vor allem Weltmeister und Olympiasieger Nino Schurter mit seinem Partner Matthias Stirneman. Eigentlich wollten die beiden Schweizer sich einen Etappensieg holen und gingen entsprechend aggressiv in die knackigen Anstiege und die Abfahrten in den angelegete, aber rauen Singletracks. Dadurch legten sie immer Abstand zu den Gesamtführenden Cannondale Factory Racing XC ein. Doch Schurter und Stirnemann konnten die starken Favoriten Christoph Sauser (SUI) und Jaroslav Kulhavy (CZE) nicht abschütteln heute. Das Investec-Songo-Specialized-Team blieb den Schweizern am Hinterreifen und attackierte auf dem letzten großen Anstieg, dem UFOClimb. So genannt, weil auf der Spitze des Bergrückens ein futuristisches Gebäude steht. Bei dieser Attacke fielen die Gesamtführenden Fumic/Avancini wieder zurück und fuhren die Abfahrt mit vollem Risiko, um wieder Zeit gut zu machen. 

Sauser und Kulhavy machten weiter Druck und stellten dadurch sicher, dass nur zwei Teams vorne um den Etappensieg sprinten konnten. Kulhavy führte, Nino Schurter klemmte direkt hinter dem starken Tschechen und so kam es, dass Stirnemann die Distanz zur Ziellinie nicht richtig einschätzte, so dass Sauser noch an ihm vorbeiziehen konnte.

"Ein super Tag für uns" zog der fünffache Epic-Gewinner Sauser Bilanz im Ziel, " wir haben die Etappe gewonnen und noch Zeit gut gemacht. Auf dieser relativ kurzen Distanz hatten wir nicht erwartet, etwas rauszuholen auf Cannondale. Das war der Bonus zum Etappensieg."

 
Kulhavy sah kaum erschöpft aus im Ziel. "Heute liefs viel besser als gestern", meinte der ehemalige Olympiasieger und Weltmeister. Unser Plan, auf den Anstiegen und in den Flachpassagen anzugreifen ist gut aufgegangen."

Zwar ging das Vorhaben von SCOTT-SRAM MTB Racing nicht in Erfüllung, wenn auch nur um Bruchteile von Sekunden, Nino Schurter war aber ganz Sportsmann und umarmte seinen Landsmann Sauser herzlich mit einem breiten Grinsen in der Winners Lounge.

"Eigentlich dachten wir, das ist genau unsere Etappe", meinte der 26-jährige Stirnemann, der erstmals am Epic teilnimmt. "Aber ich habe meinen Zielsprint zu früh gestartet, so dass Susi noch an mir vorbeiziehen konnte. Trotzdem ein super Tag, ich habe die Trails hier wirklich genossen."

Morgen steht eine lange Transferetappe von Elandskloof ins Oak Valley über 112 Kilometer und 2150 Höhenmeter an. Das gibt jede Menge Arbeit für die Top Teams wenn die Reihenfolge nicht durcheinandergewürfelt werden soll. Vor allem für Fumic/Avancini, die komplett ohne Backup-Team auf sich allein gestellt sind. "Es war hart, aber wir haben uns gut geschlagen", sagte der brasilianische Meister Henrique Avancini im Ziel. Ausgerechnet ein Motorrad, die beim Absa Cape Epic Fotografen und Kameramänner fahren, hatte Fumic geschnitten und den Deutschen Spitzenfahrer für die letzten Kilometer aus dem Rhythmus gebracht. "Wir werden auf jeden Fall noch weiter fighten die letzten vier Tage", so Avancini. Die Zebratrikot-Leader liegen nun noch 1.20 Minuten vor den Verfolgern, Schurter/Stirner haben einen Abstand von 4.03 Minuten.

Der fünffache Epic-Gewinner Karl Platt, der bisher seiner Form hinterherfuhr, kam in Elandskloof besser in Tritt: 6. Platz für Team Bulls mit dem Schweizer Urs Huber. Damit auch 6. Gesamtrang mit 15.56 Minuten Rückstand. Stark fuhren Centurion Vaude 2 mit Nicola Rohrbach (SUI) und dem Österreicher Daniel Gaismayr, die sich den 3. Etappenplatz holten vor Fumic/Avancini. Der Sohn von Bike-Legende Thomas Frischknecht (führend in der MixedKategorie mit Olympiasiegerin Jenny Rissveds) holte sich mit dem Niederländer van der Heijden einen guten 9. Platz.

Die Streckendaten: 8 Tage von 19. bis 26. März 2017
691 Kilometer, 15.400 Höhenmeter gesamt

CAPE - SCHÖGGL/PLIEM (KTM PRO TEAM) - REIN ÖSTERREICHISCHE PAARUNG

(©Foto KTM Pro Team) Südafrika, Cape Epic: Die Steirer David Schöggl und Manuel Pliem (KTM Pro Team) kämpfen ab heute als einzige rein österreichische Paarung in der Elite des MTB-Sports um eine top Platzierung.

„Dieses Rennen wird eine Herausforderung der besonderen Art, denn die enorme Hitze, der Staub und das schwierige Gelände in der Wildnis Südafrikas machen es uns sicher nicht einfach. Wir freuen uns auf diese Challenge und sind hochmotiviert“, kommentiert Schöggl die schwierigen örtlichen Bedingungen. Auf diese konnten sich die beiden Steirer innerhalb der letzten drei Wochen sehr gut einstellen, denn die KTM Pro Team Athleten befinden sich bereits seit Ende Februar zur Vorbereitung in Südafrika. Für Schöggl und Pliem ist es die erste Teilnahme bei dem Etappenrennen im Westkap, um so wichtiger früh genug vor Ort zu sein. 
 
„Klar geht man bei so einem Bewerb mit einer besonderen Anspannung ins Rennen, aber wir werden einfach richtig fighten, und uns mit den Besten der Welt messen. Wir sind sehr gut drauf - die Vorbereitung war perfekt und am wichtigsten, es macht einfach richtig Spaß, hier über die Trails zu heizen“, meint Pliem hochmotiviert. 
 
Letzter Feinschliff bei Sauser geholt!
Als letzte hoch intensive Renn-Vorbereitung folgten die KTM Pro Team Athleten der Einladung von Weltmeister Christoph Sauser zum Championsrace in Stellenbosch. Das Charity-Rennen führte in einem Rundkurs durch Kayamandi, ein zur Zeit der Apartheid entstandenes südafrikanisches Township in Stellenbosch, welches nach wie vor als Armenviertel gilt. „Für uns war die Teilnahme beim diesem Charity-Race eine besondere Ehre und eine einmalige Erfahrung. Die Begeisterung & Freude an der Strecke wird uns sicher ewig in Erinnerung bleiben“, kommentiert Pliem das Event. 
 
Die Erwartungen sind hoch, nicht umsonst nimmt man all die Arbeit auf sich. Über die Platzierung in der Gesamtwertung machen sich die beiden Sportler dennoch keine großen Gedanken. „Zu viele Spekulationen bringen nichts. Jeder weiß, dass beim Cape Epic nahezu alles passieren kann. Das Ziel ist, dass wir unsere Leistung abrufen können und am Ende wird abgerechnet“, so Schöggl. 
 
 
 

DANIEL GEISMAYR: EINMAL CAPE EPIC GEWINNEN

Schade aber Realität - Hierzulande werden MTBer wie Daniel Geismayr ob ihrer sportlichen Leistungen eher so nebenbei beachtet. Nur Insider wissen z. B. in seiner Heimat Vorarlberg, dass der Dornbirner einer der besten Langstrecken MTBer der Welt ist. Und unglaubliches leistet. Nun startet er im Kreis der Mitfavoriten ab Sonntag gemeinsam mit Partner Nicola Rohrbach für das CENTURION VAUDE Team beim Cape Epic in eine Mega Challenge. Wir haben für radstars.at heute noch kurz mit Daniel Geismayr gesprochen. 
 
Wie geht es Euch?
Es geht uns sehr gut. Persönlich bin ich ein bisschen nervös, aber dies mit voller Vorfreude. Es kann starten.
 
Wie habt ihr Euch nun vorbereitet?
Wir sind jetzt schon 14 Tage hier und konnten uns sehr gut auf dem Gelände vorbereiten. Das Fahrerfeld ist heuer das hochkarätigste seit jeher. Gegner gibt es unzählige, aber vor allem gilt es Platt/Huber & Sauser/Kulhavy zu schlagen.
 
RADSTARS
 
Wie hast du dich an Nicola „gewöhnt“, muss man da nicht eingespielt sein?
Ich konnte jetzt gut 2 Wochen mit Nicola trainieren. Jedoch muss man im Rennen auch miteinander reden, um nicht über das Limit des anderen zu gehen. Das Rennen ist wie gesagt die Tour der MtB Fahrer.
 
Von Österreich aus schwer zu sagen, aber alles redet über dieses Rennen?
Unglaublich ist die mediale Aufmerksamkeit – Das ist echt gigantisch. Das Rennen wird z.B. Live in RSA übertragen. Und es sind unglaublich viele Medienvertreter hier.
 
Was wird der schwierigste Tag?
Das wird sicher Tag 6 – da gibt es die Königsetappe – wenn du da mit vorne bist ist vieles möglich.
 
RADSTARS
 
Dein persönliches Ziel gemeinsam mit Nicola?
Mein Traum ist es natürlich, dieses Rennen einmal im Leben zu gewinnen. Aber ein Podestplatz bei diesem starken Fahrerfeld wäre schon super. Wir werden alles versuchen. Das Rennen ist auch für unser Team und unsere Sponsoren enorm wichtig, da auch sehr viel Geld investiert wird.
 
Wir wünschen Euch einen guten Start!

CAPE EPIC - TDF DER MOUNTAINBIKER - LOS GEHT`S - LAKATA, GEISMAYR, SCHÖGGL, PLIEM, ZÖRWEG .......

- (c)Foto Geismayr/Rohrbach - Ein illustres Teilnehmerfeld wird beim diesjährigen Absa Cape Epic am Sonntag antreten. An der Startlinie stehen die weltbesten Mountainbiker wie der amtierende Olympiasieger Nino Schurter und die Olympiasiegerin Jenny Rissveds. Dazu der amtierende Weltmeister Jaroslav Kulhavy, der mit seinem Schweizer Partner Christoph Sauser einer der stärksten Anwärter auf den Gesamtsieg des prestigeträchtigen Etappenrennens ist.

Ein Österreicher am Podest - absolut möglich!

Mitten drinn, statt nur dabei - dies kann man auch bei den Österreichern behaupten. Allen voran Alban(ator) Lakata - der Marathonspezialist kann ganz vorne um den Gesamtsieg fahren. Mit seinem Teampartner Kristian Hynek (Topeak Ergon) ist alles möglich. „2017 wird richtig spannend werden - Es sind so viele Teams, die die Gesamtwertung gewinnen wollen“. so Hynek.

Dann Daniel Geismayr (Centurion Vaude 2) aus Dornbirn. Er wird mit dem Schweizer Spitzenmann Nicola Rohrbach am Start sein. "Wir sind schon gespannt. Die Form passt und wir können sicher überraschen.", so Geismayr, der heuer auch erstmals auf der Strasse für das Team Vorarlberg im Einsatz sein wird.

Mitten in der Herren-Weltelite dabei sind auch die beiden steirischen Mountainbiker David Schöggl und Manuel Pliem vom KTM Pro Team. Als einzige österreichische Paarung in der Elite nehmen die beiden acht harte Tage in Südafrika in Angriff, um sich mit dem Who-is-Who der Szene zu messen.

In der Grand Masters-Kategorie zählt Heinz Zörweg (vom Team KTM RAD.SPORT.SZENE) gemeinsam mit dem Schweizer Berti Bucher, zu den großen Mitfavoriten um den Gesamtsieg.

Allein durch das starke Teilnehmerfeld wird das achttägige Rennen über 691 Kilometer und 15.400 Höhenmeter rund ums Kap der Guten Hoffung härter denn je für die Profis. „Zehn Teams haben berechtigte Aussichten auf den Gesamtsieg“, stellte Titelverteidiger Karl Platt vom Team Bulls bei der Pressekonferenz fest. Platt gewann das Epic bereits fünf Mal und will mit seinem bewährten Partner, Urs Huber aus der Schweiz, seinen Titel verteidigen.

„Das Starterfeld ist so stark wie nie zuvor“, meinte auch der fünfmalige Sieger Christoph Sauser, der eigentlich letztes Jahr seine Profi-Karriere offiziell beendet hatte. Doch die Bitte seines Teamkameraden und Freundes, der ehemalige Olympiasieger und Weltmeister Jaroslav Kulhavy, konnte er nicht abschlagen. So treten der Schweizer und der Tscheche gemeinsam im Team Investec Songo Specialized an.

Olympiasieger Nino Schurter (Scott-SRAM) aus der Schweiz startet mit Landsmann Matthias Stirnemann. „Wir erwarten nicht, das Absa Cape Epic zu gewinnen. Wir wollen auf jeden Fall Erfahrung sammeln, um 2018 dann richtig anzugreifen“, sagte Schurter. 

Mit Cadel Evans ist erstmals auch ein Tour de France-Sieger dabei, der mit dem Amerikaner Goerge Hincapie fahren wird. Das Team BMC Absa Racing hat zwar wenig gemeinsame Mountainbike-Erfahrung, „aber uns reizt das Abenteuer und die Faszination des Cape Epic“, sagte der Australier bei der Pressekonferenz. Evans gewann als Junior mehrere Mountainbike-Weltmeisterschaften, bevor er auf die Straße wechselte und dort mit einem Tour-Sieg 2011 seinen größten Erfolg feierte.

Weitere Anwärter auf das Podium sind auf jeden Fall die Italiener Damiano Ferraro und Samuele Porro (Trek-Selle San Marco). Jochen Käß und Markus Kaufmann von Centurion Vaude 1 haben viel Erfahrung im Epic und gehören mit zu den Favoriten.Immer für eine Überraschung gut ist der Deutsche Manuel Fumic mit dem Brasilianischen Meister Henrique Avancini (Cannondale Factory Racing XC).

Bei den Frauen wird die Konkurrenz ähnlich hart. Titelverteidigerin Ariane Lüthi, Wahlsüdafrikanerin aus der Schweiz, startet mit der deutschen Cross Country-Spezialistin Adelheid Morath im Team Spur. Dicht auf den Fersen werden ihnen die mehrfache Olympiamedaillen-Siegerin Sabine Spitz mit Robyn de Groot (Südafrikanische Meisterin) sein. Spitz verzeichnete 2016 bei ihrer ersten Teilnahme am Absa Cape Epic einen hervorragenden 2. Platz. Adelheid Morath hatte letztes Jahr ebenfalls erste Epic-Erfahrungen sammeln können und kündigte an: „Wie alle starken Frauenteams gehen wir 100% auf Sieg“. Die Olympiasiegerin von Rio, Jenny Rissveds (Scott-SRAM-Next Level) fährt in der Mixed-Kategorie gemeinsam mit Mountainbike-Legende und Scott-Teammanager Thomas Frischknecht. „Es geht darum Erfahrung zu sammeln, ich habe keine Ahnung was mich erwarten wird,“ sagte die 22jährige Rissveds aus Schweden.

Das diesjährige Absa Cape Epic startet am Sonntag, 19. März mit dem Prolog auf dem Weingut Meerendal und endet nach acht Tagen auf dem Estate Val de Vie bei Paarl. In mehreren Etappen wird das 1200 Teilnehmer starke Feld um Hermanus, Greyton und Elgin unterwegs sein.

Die Streckendaten: 8 Tage von 19. bis 26. März 2017
691 Kilometer, 15.400 Höhenmeter gesamt

Das ABSA Cape Epic ist bekannt als die “Tour de France der Mountainbiker” und fand erstmals 2003 statt. Zweierteams treten in den Kategorien Männer, Frauen und Mixed an. Das Rennen startet am 19. März 2017 mit dem Prolog auf der Weinfarm Meerendal außerhalb von Kapstadt. In acht Etappen legen die 1200 Mountainbiker dieses Jahr insgesamt 691 Kilometer und 15.400 Höhenmeter zurück, bevor sie am 26. März die Ziellinie auf dem Val de Vie Estate bei Paarl überqueren werden.

Medieninfo: ABSA CAPE EPIC

MTB WM 2020 IM PINZGAU - SAALFELDEN DARF JUBELN

Presse Saalfelden/Leogang/Fotocredit: Keith Valentine - Jubel in Saalfelden Leogang: 2020 werden im Pinzgauer Bike-Mekka wieder Mountainbike-Weltmeisterschaften stattfinden. Es ist die zweite WM nach acht Jahren. 

Mit der erfolgreichen WM 2012 und den Weltcupbewerben in den vergangenen Jahren hat sich Saalfelden Leogang einen Namen im internationalen Radsport gemacht. 2020 wird Österreichs Mountainbike-Mekka nun wieder ein sportliches Großereignis ausrichten: Im Herbst 2020 kehren die Medaillenentscheidung in der Disziplin Downhill zurück in den erfahrenen Weltcuport. Das gab der Weltradsportverband (UCI) kürzlich am Rande der Cyclo-Cross WM im luxemburgischen Bieles bekannt.

„Nachdem die WM 2012 ein großer Erfolg war, bemühen wir uns schon seit geraumer Zeit wieder um ein Großereignis. Die Konkurrenz bei der Vergabe ist mittlerweile groß“, freut sich der Geschäftsführer der Leoganger Bergbahnen, Kornel Grundner: „Nach acht Jahren wieder eine WM austragen zu dürfen, ist natürlich sensationell und bestätigt, dass wir nicht nur spannende Rennen durchführen und eine gute Infrastruktur bieten, sondern auch das gesamte Team perfekt zusammenarbeitet. Außerdem können wir auf einen großen Erfahrungsschatz als Veranstalter zurückgreifen und haben gezeigt, dass wir ein zuverlässiger Partner sind“, so Grundner.

Auch Marco Pointner, der Geschäftsführer der Saalfelden Leogang Touristik, ist von der Strahlkraft des Großereignisses überzeugt: „Die Augen der internationalen Mountainbikeszene werden mit der Downhill-WM wieder auf uns gerichtet sein. So können wir einmal mehr unseren Status als Bike-Destination unterstreichen. Mit der Unterstützung von Bund, Land, Gemeinde und Grundbesitzern werden wir uns jetzt an die Arbeit machen, um wieder eine unvergessliche WM veranstalten zu können.“

Neben den Medaillenentscheidungen 2020 konnte auch bereits der UCI Downhill Weltcup für die weiteren zwei Jahre fixiert werden. Downhill-Begeisterte sollten sich daher schon jetzt den 11. Juni 2017 im Kalender eintragen, wenn sich die Weltelite des Sports bereits zum siebten Mal in Folge ein Stell-Dich-Ein im Bikepark Leogang geben wird. 

Landeshauptmann, Dr. Wilfried Haslauer:
„Mit der erfolgreichen WM 2012 und den Weltcupbewerben in den vergangenen Jahren hat sich Saalfelden Leogang einen Namen im internationalen Radsport gemacht. Gratulation an das Veranstalterteam, das schon seit vielen Jahren perfekte Arbeit leisten. Die Vergabe dieses Großereignisses ist nun die Belohnung für die konstant herausragende Leistung der letzten Jahre.“
 
Geschäftsführer SalzburgerLand Tourismus GmbH, Leo Bauernberger, MBA:
„Das SalzburgerLand freut sich über die bereits dritte „UCI Mountain Bike Weltmeisterschaft“ nach 2002 in Zell am See-Kaprun und 2012 in Saalfelden Leogang. Die neuerliche Vergabe der WM nach Saalfelden Leogang ist eine Auszeichnung, die ohne die besondere Hingabe und Begeisterung für den Mountainbike-Sport in dieser Region nicht möglich wäre. Ganz besonders freut mich die Vergabe der „UCI Mountain Bike Weltmeisterschaft 2020“ aber nicht nur für die Veranstalter, sondern auch für alle internationalen Sportler und Fans. Sie dürfen sich schon jetzt auf eine erstklassige WM vor atemberaubender Naturkulisse und nicht zuletzt auf unvergleichlich herzliche Gastgeber im SalzburgerLand freuen.“

 

VIELSEITIGKEIT, DIE BEGEISTERT–DIE E BIKE DAYS 2017

Nach erfolgreicher Premiere im letzten Jahr gehen die E BIKE DAYS in die zweite Runde. Das Event rund um Elektroräder findet vom 19. bis zum 21. Mai 2017 im Münchner Olympiapark statt. Auf einer größeren EXPOarea als im Vorjahr stellen noch mehr Bike-Marken ihre aktuellen Produkte vor, die auf verschiedenen Teststrecken kostenlos ausprobiert werden können. Bosch eBike Systems erweitert zudem sein Engagement und wird Presenting Partner.

Schon 2016 strömten zehntausende Besucher bei den ersten E BIKE DAYS in den Olympiapark. An drei Veranstaltungstagen konnten Münchner Rad-Interessierte jeden Alters bei grandiosem Wetter die Vielseitigkeit der E-Bikes entdecken. Über 500 Räder von mehr als 70 Ausstellern standen für Testfahrten zur Verfügung. „Wir haben von allen Seiten großes Lob für die perfekte Organisation bekommen, aber eine noch größereBegeisterung hat das tolle Veranstaltungs-Areal ausgelöst“, erzählt Christian Deissenberger, Geschäftsführer der COMMUNICO GmbH und Veranstalter der E BIKE DAYS. „Bei Scott und Cube beispielsweise waren alle Test-E-Bikes im Dauerbetrieb auf den abwechslungsreichen Teststrecken unterwegs. Mit deutlich mehr Ausstellern werden wir in diesem Jahr zahlreiche zusätzliche und neue Test-E-Bikes vor Ort haben.“ Die EXPOarea auf dem Coubertinplatz vergrößert sich deutlich im Gegensatz zum letzten Jahr. Die 18.000 m2 Ausstellungsfläche verwandeln sich vollständig in eine E-Bike-Welt. Der Eintritt bleibt weiterhin frei.

Der Olympiapark als ideales Testgelände
Auch Marion Schöne, Geschäftsführerin der Olympiapark München GmbH, freut sich über die Rückkehr der E BIKE DAYS: „2016 feierten die E BIKE DAYS eine glänzende Premiere im Olympiapark. Es hat sich gezeigt, dass der Olympiapark ein idealer Austragungsort ist, da durch die Einbeziehung des Olympiabergs die E-Bikes mitten in der Stadt auch auf „Bergstrecken“ getestet werden können. Darum freut es uns natürlich sehr, dass dieses Event auch in diesem Jahr wieder bei uns stattfindet und unseren Veranstaltungskalender im Jahr 2017 mit einem noch größeren Angebot an Ausstellern, Teststrecken und Informationsmöglichkeiten rund ums E-Bike bereichert.“ Dank zahlreicher Wiederanmeldungen der Aussteller – wie Bosch eBike Systems, Cube, Haibike, Winora, Scott, Hercules, Stevens und Specialized – sind die Möglichkeiten ideal, das perfekte E-Bike zu finden. Zusätzlich sind in diesem Jahr viele neue Aussteller erstmals mit dabei: Focus, Diamant, Ghost, Trek, Koga, Superior, Rock Machine, SKS Germany, Radon und einige weitere.
 
Bosch eBike Systems präsentiert die Zukunft des Radfahrens
Der Weltmarktführer für eBike-Systeme im Premium-Segment setzt mit innovativen Produkten kontinuierlich neue Maßstäbe. eBike-Interessierte können sich auf den E BIKE DAYS am Stand von Bosch nicht nur über die neueste Technik informieren, sondern auch aktuelle Modelle auf zwei Testrecken im Olympiapark ausprobieren. „Die E BIKE DAYS in München sind für uns eine ideale Plattform, um das eBike-System von Bosch einem interessierten Publikum vorzustellen. Insbesondere im urbanen Raum kommen die Vorzüge des eBikes zum Tragen: Das Pedelec ist das schnellste Verkehrsmittel in der Stadt“, sagt Tamara Winograd, Leiterin Marketing und Kommunikation bei Bosch eBike Systems.
 
Bühnenprogramm und Side-Events
Während der drei Veranstaltungstage können Interessierte nicht nur Testfahrten mit E-Bikes unternehmen, sondern sich auch bei spannenden Interviews und Präsentationen informieren. Die Experten des Magazins ElektroRad bieten außerdem eine umfassende Kaufberatung für E-Bikes an. Zudem werden viele weitere Side-Events geboten. Das vollständige mit Action, Neuigkeiten und Überraschungen gespickte Programm wird im Frühjahr auf der brandneuen Webseite der E BIKE DAYS unter www.ebikedays.de bekannt gegeben.
 
 
Fakten
  • Datum: 19.-21. Mai 2017
  • Freitag und Samstag: 10.00 - 19.00 Uhr
  • Sonntag: 10.00 - 17.00 Uhr
  • Location: Olympiapark München
  • Eintritt und Testverleih sind kostenlos
  • Bis zu 20.000 Besucher täglich werden erwartet
  • Umfangreiche Unterstützung durch zahlreiche Referate der Landeshauptstadt sowie durchVereine, Verbände und Ministerien
  • Riesige EXPOarea auf dem Coubertinplatz im Zentrum des Olympiaparks
  • Neue optimierte TESTarea – Teststrecken für alle Segmente des E-Bikes (Urban, MTB, Tour, Lastenräder, S-Pedelec) im gesamten Olympiapark inkl. Olympiaberg mit direktem Anschluss an die EXPOarea
  • Zahlreiche neue Side-Events und spannendes Bühnenprogramm
  • Weitere Informationen unter: www.ebikedays.de
Über den Veranstalter:
Initiator und Organisator der E BIKE DAYS 2017 in München ist die Communico GmbH. Die Eventagentur mit Sitz in Bad Tölz ist seit 1996 als Kommunikations- und Eventagentur tätig. Mit ihren Kommunikationsstrategien positioniert sie Produkte, Marken und Unternehmen auf dem Markt. Darüber hinaus gehört die Planung von Sport-Events, Pressekonferenzen sowie Messeveranstaltungen und Incentives zu den Leistungen des Unternehmens.

GRAVEL-RIDE RELOADED

Nachdem das Gravel-Format 2016 erstmals ins Programm des Ziener BIKE Festival Willingen mit aufgenommen wurde, wurde das Format für die Neuauflage 2017 einer Runderneuerung unterzogen. Aus einem klassischen Rennen ist eine geführte Ausfahrt mit Genusscharakter geworden.

„Im letzten Jahr hatte der Cannondale Road Riot eher den Charakter eines Cross- und nicht den eines Gravel-Rennens. Die Strecke hatte zu viele Höhenmeter und war schlicht zu anspruchsvoll“, so Johannes Niemann, der verantwortliche Projektleiter des BIKE Festivals.

Deshalb wurde nicht nur die Ausrichtung des Gravel-Konzeptes überarbeitet – 2017 steht das Entdecken der Landschaft, das Fahren auf ungewöhnlichen Wegen, der Mix von Asphalt, Schotter- und Wiesenwegen als auch der Genusscharakter eindeutig im Vordergrund.

Auch das Rennformat selbst wurde komplett eingestampft:

„Es gibt keine Gesamtzeitnahme mehr, vielmehr handelt es sich um eine sportliche Ausfahrt, ohne Wertung, ohne Sieger“, so Niemann, der allerdings noch offen lässt, ob es nicht auf ausgewählten Strava-Abschnitten eine Art Bestzeit-Ranking geben kann.

Durch die Änderungen präsentiert sich der Gravel-Ride mit einer im Vergleich zum Vorjahr deutlich längeren Strecke von 56 km, aber mit auf die Distanz gerechnet weniger Höhenmetern (insgesamt 1.100 m).

„Noch weniger Höhenmeter sind aufgrund der Topographie Willingens schlicht nicht möglich“, erklärt Niemann, der anfügt, „dass es sich dafür um eine landschaftlich wunderschöne Route mit tollen Aussichtspunkten handelt.“

An einem solchen, der Graf Stollberg-Hütte, wird es zudem eine hochwertige Durchfahrtsverpflegung geben.

Der Gravel-Ride startet am Freitag, den 19. Mai 2017, um 14 Uhr auf dem Festivalgelände in Willingen.

Daten und Fakten:

  • Distanz: 56 km
  • Höhenmeter: 1.100 Hm
  • Asphalt: 8 km / 14 %
  • Radwege: 17 km / 30 %
  • Schotterwege: 27 km / 49 %
  • Waldwege: 4 km / 7 %
  • Startgeld: € 19

Die komplette Übersicht steht hier zur Verfügung.