KLASSE!!!! PÖSTLBERGER SPRINGT FÜR SAGAN EIN! 5. BEI E3 HARELBEKE

KLASSE: (Presse & Foto BORA/hansgrohe) Der 25-jährige Oberösterreicher Lukas Pöstlberger fuhr beim "E3 Harelbeke" über 206 Kilometer, einem der großen Frühjahrsklassiker, auf den fünften Rang und damit ins absolute Spitzenfeld. Gewonnen hat der Belgier Greg Van Avermaet im Sprint einer dreiköpfigen Spitzengruppe.
 
Doch die wirkliche Überraschung für viele war im zweiten World-Tour-Rennen in dieser Woche in Belgien der junge Österreicher, der an sich als Helfer für Doppelweltmeister Peter Sagan dabei war und bereits von Beginn an Teil einer Gruppe rund um den späteren Sieger. Da sollte der Bora-Fahrer nur "kontrollierend" tätig sein, Kräfte sparen, um seinem Kapitän zu helfen. 60 Kilometer vor dem Ziel wurde er auch "planmäßig" vom Feld gestellt, allerdings passierte just in diesem Moment ein Massensturz, bei dem auch Sagan vom Rad musste.
 
Pöstlberger auf der Verfolgung
Plötzlich war die Last des Teams wieder auf Pöstlbergers Schultern, der mit dem Australier Luke Durbridge auch prompt die Verfolgung der Drei-Mann-Spitze in Angriff nahm - und das, nachdem er vergangenen Mittwoch beim "Dwaar Doors Vlaanderen" mit Platz 15 bereits erstmals in seiner Karriere World-Tour-Punkte herausgefahren hatte. Auch, wenn er das Spitzentrio nicht mehr erreicht, mit Durbridge vermochte er dem Angriff des heranstürmenden Feldes standzuhalten - Platz fünf war der Lohn.
 
"Ich bin überglücklich mit diesem Resultat und dem Rennen, dass ich zeigen konnte. Es war extrem hart und ich musste über meine Grenzen gehen, aber es war mit Sicherheit das beste Rennen meiner Karriere", freute sich Pöstlberger. Und: "Das heute war echt der Wahnsinn. Ich hoffe, das war erst der Anfang und meine Karriere geht jetzt so richtig los!"
 
Lob gab es für die Vorstellung auch vom Teammanager Jens Zemke: "Es war eine starke Leistung, das erste Feld auf Distanz zu halten, und wir sind sehr zufrieden mit dem Resultat und der Leistung von Lukas." Und auch Peter Sagan meinte anerkennend: "Ich freue mich für Lukas. Er ist ein tolles Rennen gefahren und hat bewiesen, dass er ein starker junger Fahrer ist!"

Katalonien Rundfahrt - Großschartner legte erneut Talentprobe ab!

(Foto CCC/Mario Stiehl) - Die erste Entscheidung der 4. Etappe der Katalonien-Rundfahrt fiel schon vor dem Start. Wegen starken Schneefalls in den Pyrenäen wurde die Etappe um 61,2 Kilometer verkürzt. Den Zielsprint einer 60-Mann-Gruppe entschied nach 134 km in der Kleinstadt Igualada Nacer Bouhanni (Cofidis) für sich. Der Franzose verwies Davide Cimolai (It./FDJ) und Dayryk Impey (SA/Orica-Scott) auf die Plätze. Keine Blöße gaben sich die Klassementfahrer: In der Gesamtwertung führt weiter Tejay Van Garderen (BMC) 41 Sekunden vor   Samuel Sanchez (BMC) und 44 Sekunden vor Geraint Thomas (Sky). Dahinter in Lauerstellung Alejandro Valverde (Sp/Movistar/ + 45) und Chris Froome (GB/Sky/+49).

Eine weitere Talentprobe legte der Marchtrenker Felix Großschartner aber. Der Profi in Diensten des polnischen Radteams CCC Sprandi Polkowice kam  erneut zeitgleich mit dem Etappensieger ins Ziel, verbesserte sich in der Gesamtwertung um drei Plätze auf Rang 29. „Ich nahm 65 Kilometer vorm Ende ein Energy-Gel zu mir, das vertrug ich scheinbar nicht. Vom letzten Anstieg bis ins Ziel hatte ich mit Magenkrämpfen zu kämpfen. Gott sei Dank hatte ich heute einen guten Fuß, hatte keine Probleme das Tempo vorne mitzugehen“, so der Oberösterreicher.

Bei der 5. Etappe, die von Valls über 182 km nach Lo Port/Tortosa führt warten im Mittelteil zwei Berge, ehe es beim Schlussanstieg von 25m Seehöhe auf 1000 m (streckenweise 20 %)  rauf geht.

Die Katalonien-Rundfahrt auf einen Blick

Katalonien-Rundfahrt (4. Etappe):
1.Nacer Bouhanni (It./Cofidis)                                                                     3:04,27 Stunden
2. Davide Cimolai (It./FDJ)
                                                                         gleiche Zeit
3. Geraint Thomas (GB/Sky)
                                                                        gleiche Zeit
31. Felix Großschartner (Ö/CCC)
                                                                gleiche Zeit
81. Michael Gogl (Ö/Trek-Segafredo)                                                         + 1,12 Minuten
121. Matthias Brändle (Ö/Trek-Segafredo)                                                  + 2,27 Minuten
Gesamtwertung (nach 4 Etappen):
1. Tejay Van Garderen (USA/BMC)                                                            13:29,00 Stunden
2. Samuel Sanchez (Sp/BMC)                                                                      + 0:41 Sekunden
3. Geraint Thomas (GB/Sky)                                                                         + 0:44
29. Felix Großschartner (Ö)                                                                           + 4,03
99. Michael Gogl (Ö)                                                                                     + 26,21
164. Matthias Brändle (Ö)                                                                            + 39,14          

57. Radsaison-Eröffnungsrennen am SONNTAG in Leonding

(WierPR) - Das Warten der heimischen Radsportfreunde hat nach dem langen harten Winter ein Ende: Mit dem traditionsreichen 57. Radsaison-Eröffnungsrennen in Leonding wird am Sonntag, den 26. März 2017 die Rennsaison in Österreich offiziell gestartet. Das Eliterennen startet um 11 Uhr. Mit Spannung wird das Antreten der stärksten heimischen Teams erwartet, im Vorjahr konnte das Team Felbermayr Simplon Wels einen Dreifacherfolg feiern. Insgesamt werden 177 Elitefahrer aus 9 Nationen den selektiven hügeligen Rundkurs mit einer Gesamtlänge von 153,2 Kilometer in Angriff nehmen. „Die Teams brennen auf das erste Antreten auf heimischem Boden. Das Rennen in Leonding ist ein erster Gradmesser, wie stark die Teams heuer in Form sind“, freut sich OÖ. Radsportpräsident Paul Resch auf das Rennen im Bezirk Linz-Land.

Sämtliche heimische Topteams am Start

Alle heimischen Topteams werden bei diesem traditionsreichen Radklassiker mit Start und Ziel am Stadtplatz Leonding an den Start gehen. Titelverteidiger ist das Team Felbermayr Simplon Wels, das im Vorjahr das Podium blau einfärbte und mit Stephan Rabitsch einen überlegenen Sieger  feiern konnte.  

Dieses Team zählt auch durch die Neuverpflichtung von Riccardo Zoidl auch heuer zu den Topfavoriten. Mit Spannung wird erwartet, ob der Ausnahmefahrer die heimische Radszene 2017 wieder so dominieren wird wie im Jahr 2013, als er als erster Österreicher überhaupt die UCI Europe Tour gewinnen konnte und bei der Österreich-Radrundfahrt siegreich war. Bei den bereits stattgefundenen Rennen in Kroatien und Slowenien konnte der Felbermayr-Express erste Podestplätze einfahren.

Die zweite Mannschaft aus Oberösterreich - das Hrinkow Advarics Cycleangteam aus Steyr - hat sich ebenfalls verstärkt und will beim Saisonauftakt ein Wörtchen um den Sieg mitreden: James McLaughlin, Patrick Bosman und Dennis Paulus fahren heuer erstmals im grünen Dress der Steyrer. Aber auch die weiteren Mannschaften, allen voran das Team Amplatz BMC, WSA Greenlife, das Team Vorarlberg und das Tirol Cycling Team haben heuer bei Auslandsrennen schon starke Ergebnisse vorzuweisen und werden in Leonding um den Sieg kämpfen. So konnte das Tirol Cycling Team heuer durch Filippo Fortin bereits den GP Izola in Slowenien gewinnen, auch das Team Amplatz feierte mit Matej Mugerli schon erste Erfolge bei Auslandrennen.

Erfreulich ist das Antreten des neu formierten Teams Feldbinder Owayo KTM. Diese Equipe hat sich zum Ziel gesetzt, junge und aufstrebende Rennradsportler in einem professionellen Umfeldgeziert zu fördern. „Nach dem langen Winter sind alle Teams topmotiviert und werden vor heimischen Publikum ihre Klasse zeigen“, ist OÖRV-Vizepräsident Walter Ameshofer überzeugt. 

60 Junioren in Leonding am Start

Neben der Eliteklasse werden in Leonding auch 90 Amateure und 60 Junioren starten, die eine Strecke von 86,4 Kilometer absolvieren. Hier kommen die stärksten Fahrer heuer aus Oberösterreich. Vor allem WM-Teilnehmer Florian Kierner vom Team Felbermayr Simplon Wels und  Mannschaftskollege Tobias Bayer aus Straß/Attergau sind hoch einzuschätzen. Großes Ziel der beiden ist heuer auch das Heimrennen, die Internationale OÖ. Juniorenradrundfahrt im Juli 2017. Die VIP-Ausfahrt über knapp 22 Kilometer startet in Leonding um 11.30 Uhr.

Spannende 153,2 Kilometer

Auf der 153,2 Kilometer langen Strecke wird ein schnelles Rennen erwartet. Durch das leicht hügelige Streckenprofil sind auch heuer wieder zahlreiche Ausreißversuche und damit ein spannender Rennverlauf zu erwarten. Insgesamt werden von der Eliteklasse sechs große und vier kleine Runden gefahren. Da die Kursführung in den vergangenen Jahren gleich geblieben ist, ist die Taktik von besonderer Bedeutung. Die Exekutive wird in Verbindung mit vielen ehrenamtlichen Mitarbeitern des OÖ. Radsportverbandes für eine möglichst reibungslose Durchführung der Veranstaltung sorgen, betont Renndirektor Walter Hartl.

Bildtexte: (Fotos honorarfrei, Fotonachweis Stadtgemeinde Leonding)

 

Team Vorarlberg - Leonding und Frankreich

Saisonstart in Österreich am kommenden Sonntag! Ein spannendes Rennen und harte Konkurrenz wartet in Leonding – ebenso auf die junge Garde des Team Vorarlberg beim Rennen in der Schweiz bei der Tour de la Courtine!

Wie bereits die vergangenen Jahre, fällt auch heuer der Startschuss zur Rad Bundesliga im oberösterreichischen Leonding im Straßenrennen über knapp 160 Kilometer. Das Team Vorarlberg wird versuchen sich von der besten Seite zu zeigen und gibt sich kämpferisch. Über 180 (!!) Starter aus neun Nationen haben sich eingeschrieben, darunter zahlreiche Teams aus dem Ausland.  „Das wird alles andere als ein Abtasten mit der Konkurrenz, sondern da wird es sofort zur Sache gehen. Das erste Aufeinandertreffen aller österreichischen Teams birgt speziell heuer für sehr viel Attraktivität und Qualität!“ ist sich die Team Leitung bewusst. Die heimische Teams von Felbermayr Wels und Hrinkow advarics, aber auch BMC, WSA u. das Team Tirol werden das Rennen stark prägen - aber dazu wird sich auch die Squadra des Teams aus Vorarlberg gesellen. Mit Garantie wird ein super spannendes und offenes Rennen erwartet.

Für das Team Vorarlberg am Start: Patrick Jäger, Michael Kucher (AUT), Patrick Schelling, Fabian Lienhard, Thery Schir, Gian Friesecke (SUI), Sebastian Baldauf, Lukas Meiler (GER); Ersatz: Martin Meiler, Der Zsolt

Team Vorarlberg II bei der Tour de la Courtine!

Erstmals startet der zweite Teil des Teams beim sonntägigen Straßenrennen GP Tour de la Courtine in der Schweiz mit Start und Ziel in Lez Genevez. Auch hier erwartet die Cracks rund um Maximilian Hammerle, Martin Meiler u. Co die gesamte Elite aus der Schweiz, aber auch viele Fahrer aus Frankreich haben sich eingeschrieben. Acht Runden a 15 Kilometer sind im Roadbook vorgegeben. Der sportliche Leiter Marcello Albasini wird die jungen Fahrer um 14 Uhr auf die Reise schicken. Für die meisten auch hier der Fokus auf die ersten Rennkilometer um so rasch wie möglich in den Rennrhythmus zu finden.

Nach der erfolgreichen Team Präsentation am vergangenen Donnerstag mit 200 Gästen in den Räumlichkeiten des Fuhrparkpartner Autohaus Niederhofer, werden an diesem Wochenende auch erstmals die neuen Volvo V90 und V60 zum Einsatz kommen. Hier fehlt es mit Garantie nicht an den notwendigen PS – dasselbe hoffen wir für die Fahrer!

 

Hrinkow Advarics steht vor dem ersten Saisonhöhepunkt

Während die heimische Radsportszene am kommenden Sonntag mit dem Klassiker in Leonding eröffnet wird, steht zeitgleich mit der Tour de Taiwan (UCI 2.1) der erste Saisonhöhepunkt an. Das Rennen ist dabei stärker besetzt als selten zuvor. Mit United Healthcare Pro Cycling und Nippo-Vini Fantini stehen2 Mannschaften am Start, die es dem österreichischen Continental Team schwer machen werden. Generell stehen Mannschaften aus 16 Nationen am Start, die auf 5 Etappen um wertvolle Punkte der Asia Tour kämpfen werden.

Eröffnet wird die Rundfahrt am 26.3. in Taipei, wo ein Rundkurs mit insgesamt 83,2km zu bewältigen ist. Mit Spannung erwartet man die 3. und 4. Etappe der diesjährigen Austragung, welche die Vorentscheidungen im Kampf um das Gesamtklassement bringen werden.

Das Team Hrinkow Advarics Cycleang ist dabei stark aufgestellt. Neben Dominik Hrinkow, Andreas Graf und Andreas Hofer ist auch James McLaughlin (GBR) wieder fit. Zudem hat man mit dem 25 jährigen Italiener Mattia De Marchi einen sehr endschnellen Fahrer im Aufgebot.

Gaugl führt 2.Abordnung in Leonding an

Florian Gaugl wird das 6 köpfige Team rund um Daniel Eichinger, Nils Friedl, Dennis Paulus, Paul Redtenbacher und Andreas Walzel in Leonding anführen. Als sportlicher Leiter wird Uli Öhlböck den erkrankten Josef Benetseder ersetzen.

RADSTARS

Bosman am Weg der Besserung

Weiterhin pausieren hingegen muss der in Rhodos schwer gestürzte Patrick Bosman. Seine Operation ist gut verlaufen und die Ärzte sind äußerst positiv gestimmt. Zwei weitere Wochen muss der Tiroler noch einen Gips tragen, damit der Ellenfortsatz ordentlich ausheilt und das Handgelenk stabilisiert wird. Danach wird Bosman die ersten Trainingseinheiten auf der Rolle absolvieren und mit der Physiotherapie beginnen. Bosman schmiedet bereits Pläne für sein Comeback: „Die Rundfahrt in Azerbaijan in der ersten Maiwoche ist derzeit mein großes Ziel. Wenn alles optimal verläuft werde ich dort in das Renngeschehen zurückkehren.“

TCT - Sprint-Asse in Sturz verwickelt

Foto:(c)Elisa Haumesser/Tirol Cycling Team - Alexander Wachter landete auf dem 16. Platz beim „Popolarissima“

(Presse TCT) - Beim traditionsreichen Eintagesrennen „Popolarissima“ überzeugte das Tirol Cycling Team mit einer starken Team-Performance. Nach Stürzen der Top-Sprinter Filippo Fortin und Matthias Krizek war Alexander Wachter mit dem 16. Platz der beste Fahrer der Tiroler Rad-Equipe.

Zwölf Mal absolvierten die Rad-Asse heute einen winkeligen Rundkurs um die italienische Stadt Treviso. Für das Tirol Cycling Team nahmen Fortin, Krizek, Wachter, Patrick Gamper, Maximilian Kuen, Sebastian Schönberger und Lucas Schwarz die bereits 102. Auflage des „Popolarissima“ in Angriff.

Von Anbeginn des Eintagesklassikers mit einer Gesamtdistanz von 174,7 Kilometern zeigte sich die Tiroler Mannschaft sehr präsent im Fahrerfeld und hatte eine sehr gute Kontrolle über das Renngeschehen. Auch eine dreiköpfige Fluchtgruppe, die sich nach etwa 100 Kilometern bildete, konnte durch eine ausgezeichnete Team-Performance inmitten der Schlussrunde gestellt werden.

Nach dem Zusammenschluss liefen bei der Tiroler Rad-Equipe die Vorbereitungen auf den erwarteten Massensprint. Etwa drei Kilometer vor dem Ziel kam es aber zu einem Massensturz, bei dem auch die beiden Top-Sprinter des Teams, Fortin und Krizek, verwickelt waren. Beim Sieg des Italieners Filippo Calderaro landete schließlich Wachter als bester Fahrer des Tirol Cycling Teams auf dem 16. Rang.

Nach dem Rennen meinte Wachter: „Es ist schon bitter, wenn du eigentlich das ganze Rennen gut kontrollierst und dann so knapp vor dem Ziel die beiden Top-Sprinter stürzen. Wir hätten heute sicher eine gute Chance gehabt, ganz vorne dabei zu sein. Die Mannschaft hat ausgezeichnet funktioniert. Zum Schluss haben wir noch versucht, das Beste aus der Situation herauszuholen.“

Bereits ab Donnerstag geht es für das Tirol Cycling Team mit einem Etappenrennen weiter. Die Tiroler Rad-Equipe startet bei der viertägigen „Coppi e Bartali“ (23. bis 26. März) in Italien.

 

HAC - Erneute Topplatzierung durch Dominik Hrinkow

(Presse HAC) - Dominik Hrinkow beweist auch auf der zweiten Etappe der Int. Tour of Rhodos (UCI 2.2) Sprinterqualitäten und holt sich einen hervorragenden 6. Rang. Der Rennverlauf über 172km war erneut geprägt von Dauerregen, welcher zu zahlreichen Defekten und Stürzen führte. Bereits bei der ersten Bergwertung nach 28 gefahrenen Kilometern gab es die erste Selektion, der vielen Sprintassen die nötigen Körner kostete um am Ende des Tages um den Sieg mitkämpfen zu können. Hrinkow, Graf und Hofer schafften es in die 35 köpfige Spitze, welche jedoch im Flachen vom Rest des Feldes wieder gestellt wurde. Ständige Attacken und Konterattacken waren die Folge, wo sich jedoch kein Fahrer entscheidend absetzen konnte. Beim Zwischensprint bei Kilometer 142 sicherte sich Hrinkow zudem einen 2. Platz und sammelte so wertvolle Sekunden im Kampf um die Gesamtwertung. 10 Kilometer vor dem Ziel dann die entscheidende Attacke des späteren Siegers Szymon Rekita (Leopard Pro Cycling), welcher Solo mit 8 Sekunden Vorsprung ins Ziel kam. Andreas Graf komplettiert ein gutes mannschaftliches Ergebnis mit Rang 31, zeitgleich mit Dominik Hrinkow.  Rang 2 belegte Ken Levi Eikeland (Team FixIT.no) vor Marcus Karlsson Faglum (Team Tre Berg – Postnord).

Nicht am Start ging der Brite James McLaughlin, welcher den kalten Temperaturen des Vortages zum Opfer fiel und leicht erkrankte. „Wir wollten bei James kein Risiko eingehen, da er eine wichtige Unterstütze bei unserem ersten Saisonhighlight, der Tour de Taiwan, einnehmen wird“, so der sportliche Leiter Valentin Zeller.

Foto: (c) Eisenbauer (honorarfrei)

Königsetappe der Istrian Spring Trophy beim Schlussanstieg entschieden

(Presse & Foto TCT) - Bei der Istrian Spring Trophy stand heute die Königsetappe auf dem Programm. Die Etappe wurde im Schlussanstieg nach Motovun entschieden. Das Tirol Cycling Team zeigte eine gute Mannschaftsleistung, konnte aber im Kampf um den Etappensieg nicht eingreifen.

Die heutige Königsetappe der Istrian Spring Trophy mit Start in Vrsar und Ziel in Motovun führte über eine Distanz von 186 Kilometer. Zu Beginn der zweiten Etappe der Istrien-Rundfahrt bestimmte eine kleine Spitzengruppe das Renngeschehen. Das Hauptfeld mit den Assen der Tiroler Rad-Equipe konnte aber diese Fluchtgruppe etwa 40 Kilometer vor dem Ziel einholen.

Aufgrund der hohen Geschwindigkeit wurde das Fahrerfeld in der Folge bis zum Schlussanstieg nach Motovun aufgelöst und es bildete sich ein etwa 60 Mann starkes Führungsfeld. Bis drei Kilometer vor der Zielankunft zeigten sich die Fahrer des Tiroler Radrennstalls geschlossen in diesem Spitzenfeld.

Zahlreiche Attacken beim Schlussanstieg führten aber zu einer kompletten Aufsplitterung des größeren Führungsfeldes. Den Assen des Tirol Cycling Teams gelang es heute nicht, im Kampf um den Etappensieg einzugreifen. Zudem hatte Sebastian Schönberger kurz vor dem Ziel einen technischen Defekt, der ihm ein Top-Resultat kostete. Beim Sieg des Slowenen Matej Mugerli (Team Amplatz-BMC) war Markus Freiberger mit Rang 27 der beste Fahrer der Tiroler Rad-Equipe.

Am morgigen Schlusstag der Istrian Spring Trophy 2017 ist eine Flachetappe zu absolvieren. Die Abschlussetappe mit Start in Pazin und Ziel in Umag geht über 156 Kilometer.

 

Foto: Franz Oss/Tirol Cycling Team
 
Bildtext: Markus Freiberger auf Rang 27 bei Königsetappe der Istrian Spring Trophy