STRASSER WILL AUSTRALIEN-REKORD "PERTH-SYDNEY" BRECHEN

Das erste Highlight in der Saison 2017 ist für Christoph Strasser nicht das Race Across America, sondern die Durchquerung Australiens. Er will als erster Mensch auf einer Strecke von 3.950 Kilometern unter einer Woche bleiben! Ein Eintrag im Buch der Rekorde wäre ihm mit dem „Weltrekord Down Under“ sicher.

Am 31. Dezember fliegt Christoph Strasser mit seinem achtköpfigen Team an die australische Westküste, wo er sich für die Kontinental-Durchquerung akklimatisieren wird. Der Start der Nonstop-Tour fällt dann am 10. Jänner 2017 am Cottesloe-Strand in Perth. Die Strecke bis zur weltberühmten Oper in Sydney beträgt 3.950 Kilometer und weist 16.000 Höhenmeter auf. „Im Vergleich zum RAAM warten die Hälfte der Höhenmeter auf ähnlicher Distanz. So liegt die höchste Erhebung beim Weltrekordversuch in Australien nur auf 700 Metern. Die große Herausforderung wird aber das Wetter werden. Ich starte im australischen Hochsommer und es wird vor allem durch das Outback konstant heiß und trocken sein“, sagt der Kraubather.

Auf den Spuren von Wolfgang Fasching und Gerhard Gulewicz
Der ehemalige Extremradfahrer und RAAM-Gewinner Wolfgang Fasching hat die Durchquerung Australiens in Österreich bekannt gemacht. Im Jahr 1998 absolvierte der Steirer die Strecke Perth-Sydney in 7 Tagen und 19 Stunden. Damals hat er den Rekord des Deutschen Hubert Schwarz unterboten. Die nächste Bestleistung gelang Gerhard Gulewicz im Jahr 2007, der den "fünften" Kontinent noch schneller hinter sich bringen konnte und trotz eines schweren Sturzes am letzten Tag nur 7 Tage und 8 Stunden benötigte. „Ich wünsche Christoph alles Gute und hoffe, dass er den Rekord wieder nach Österreich bringt. Ich traue ihm eine deutlich bessere Zeit zu, bei gutem Wetter ist der Rekord für ihn in 6,5 Tagen machbar“, sagt Gulewicz, der Christoph in der Vorbereitung mit Tipps und Details zur Routenplanung unterstützt.

Zielzeit unter einer Woche
Das Ziel von Christoph Strasser ist aber etwas demütiger, er will die Strecke unter einer Woche schaffen. „Diese Tour ist für mein Team und mich ein neues Abenteuer, wir freuen uns auf die faszinierende Kulisse im australischen Outback. Besonders aufregend wird einerseits die Tier- und Pflanzenwelt, die wir vom Straßenrand aus sehen werden, und andererseits die längste gerade Straße der Welt in der Nullarbor-Ebene. Ein Teil des Nullarbor Highways ist mit 146,6 km die längste völlig gerade befestigte Straße der Welt“, beschreibt Christoph. Auf die Frage, warum er den Rekordversuch gerade im Hochsommer ins Visier nimmt und nicht in einem kühleren Monat? „Ich will in erster Linie neue Kühl-Techniken bei großer Hitze ausprobieren und sehe das auch als eine Generalprobe für das Race Across America. 2015 litt ich brutal unter der Hitze und konnte das RAAM nicht beenden. 2016 musste ich wegen eines Autounfalls auf die Teilnahme verzichten und freue mich schon jetzt auf meinen siebenten Start beim RAAM im Juni 2017.“

Die Route im Detail: http://www.gpsies.com/map.do?fileId=yxcpfehexctvunpg

TIROL CYCLING TEAM FIXIERT MANNSCHAFT FÜR 2017

Das Tirol Cycling Team bestreitet mit elf Österreichern und zwei Italienern die Saison 2017. Mit Filippo Fortin, Matthias Krizek, Maximilian Kuen, Enrico Salvador, Lukas Schwarz und Markus Wildauer starten gleich sechs neue Asse für die Tiroler Rad-Talentschmiede.

Am Wochenende trift sich das Tirol Cycling Team zur Saisonplanung für 2017 im Radhotel Postwirt in Ebbs. Auch im nächsten Jahr ist das Tiroler UCI Continental Team an über 100 Tagen im Renneinsatz, wobei der Fokus auf internationale Etappenrennen und Rundfahrten sowie auf der Ö-Tour als Saisonhöhepunkt liegt.

Zur Erreichung des großen Zieles - die Teilnahme am Mannschaftszeitfahren bei der Weltmeisterschaft 2018 in Innsbruck/Tirol - verstärkte sich das Tirol Cycling Team mit einigen neuen Fahrern. Neben den österreichischen Neuzugängen Krizek, Kuen, Schwarz und Wildauer verpflichtete die Tiroler Mannschaft mit Fortin und Salvador zwei italienische Rad-Sportler. Neben sechs neuen Assen verlängerten sieben Fahrer von 2016 den Vertrag. In der Saison 2017 stehen somit 13 Fahrer für das Tirol Cycling Team am Start. 

Die sechs Neuzugänge

Mit Krizek verpflichtet der Tiroler Radrennstall einen prominenten Neuzugang. Der 28-Jährige, welcher schon von 2008 bis 2010 für das Tirol Team startete, kehrt zur Tiroler Radmannschaft zurück. Krizek verfügt über drei Jahre Erfahrung auf der Pro Tour, fuhr in seiner Laufbahn bereits für das Team Cannondale und war auch schon bei der Vuelta a España im Einsatz. Der Rad-Profi wechselt vom Team Roth, einem Professional Continental Team aus der Schweiz. Als größter Erfolg des gebürtigen Wieners gilt der Gewinn des Österreichischen Straßenmeistertitels 2011.

Im kommenden Jahr sind mit Fortin und Salvador auch zwei starke italienische Rad-Asse für das Tirol Team im Einsatz. Der 27-jährige Fortin verfügt über ausgezeichnete Sprinterqualitäten und fuhr in seiner Laufbahn bereits einige tolle Erfolge bei internationalen Etappen- und Eintagesrennen ein. Als große Zukunftshoffnung für eine internationale Radsport-Karriere gilt der 22-jährige Salvador, der bei seinem Triumph bei der Berner Rundfahrt 2016 bereits sein großes Potential zeigte. 

Auch freut sich das Tirol Cycling Team sehr über die Rückkehr von Kuen. Der 24-jährige Kufsteiner, der in der Saison 2016 den fünften Gesamtrang in der Einzelwertung der nationalen Rad-Bundesliga belegte, wechselt nach über drei Jahren bei anderen österreichischen Teams zum Tiroler Radrennstall zurück.   

Seine erste Saison bei einem Continental Team bestreitet Schwarz. Der 24-jährige Jenbacher gilt als guter Bergfahrer. Zudem holte die Rad-Talentschmiede mit dem erst 18-jährigen Wildauer einen jungen talentierten Fahrer mit großer sportlicher Perspektive ins Team. 

Vertragsverlängerung mit sieben Fahrern

Das Tirol Cycling Team baut zudem auf große Kontinuität und vertraut einem starken Fahrerstamm aus der abgelaufenen Saison. Mit Benjamin Brkic, Clemens Fankhauser, Markus Freiberger, Patrick Gamper, Daniel Katzmayer, Sebastian Schönberger und Alexander Wachter verlängerten sieben Fahrer ihren Vertrag bei der Tiroler Mannschaft. 

Die Teamkonstellation für 2017 - mit sechs Neuzugänge und sieben weiterverpflichteten Fahrern -  lässt Teammanager Thomas Pupp optimistisch in die Zukunft blicken: „Das neue Mannschaftsgefüge ist sehr ausgewogen. Neben einigen routinierten Fahrern mit großer internationaler Erfahrung haben wir viele junge Fahrer mit riesigem Potential für die Zukunft. Wir werden jedenfalls auch in der nächsten Saison wieder voll angreifen.“

Das Tirol Cycling Team 2017 im Überblick:

Benjamin Brkic (20 Jahre/Neustift im Stubaital/Tirol/AUT)
Clemens Fankhauser (31 Jahre/Finkenberg/Tirol/AUT)
Filippo Fortin (27 Jahre/Pernumia/Venetien/ITA)
Markus Freiberger (21 Jahre/Aschach an der Steyr/Oberösterreich/AUT)
Patrick Gamper (19 Jahre/Münster/Tirol/AUT)
Daniel Katzmayer (19 Jahre/Eugendorf/Salzburg/AUT)
Matthias Krizek (28 Jahre/Wien/AUT)
Maximilian Kuen (24 Jahre/Kufstein/Tirol/AUT)
Enrico Salvador (22 Jahre/ Cordignano/Venetien/ITA)
Sebastian Schönberger (22 Jahre/Schalchen/Oberösterreich/AUT)
Lucas Schwarz (24 Jahre/Jenbach/Tirol/AUT)
Alexander Wachter (21 Jahre/Pfunds/Tirol/AUT)
Markus Wildauer (18 Jahre/Schlitters/Tirol/AUT)

Saisonziele 2017

Für die Saison 2017 definiert Teammanager Pupp folgende Ziele: „Unser Team ist als Botschafter für die WM 2018 in Innsbruck/Tirol unterwegs. Wir wollen nächstes Jahr möglichst viele Punkte für die UCI-Wertung sammeln und uns in der Europa-Teamwertung wieder weiter vorne platzieren. Deshalb werden wir vor allem bei internationalen Eintages- und Etappenrennen versuchen, gute Ergebnisse herauszufahren. Unser großes Ziel ist die Teilnahme im Teamzeitfahren bei der Heim-WM 2018 in Innsbruck/Tirol. Daneben ist es für uns ganz wichtig, talentierte Fahrer für eine Karriere bei einem internationalen Pro Tour-Team auszubilden. Daher werden die jüngeren Fahrer bei den wichtigsten europäischen U23-Rennen teilnehmen.“

4 NEUE FAHRER BEIM PROFITEAM HRINKOW ADVARICS

Neben renommierten Fahrern verpflichtet das Profiteam aus Steyr 4 neue U23 Fahrer für die kommende Radsportsaison. Alle 4 Fahrer stammen dabei aus dem Bundesland Oberösterreich.

Der erst 19-jährige Nils Friedl ist in Österreich kein unbeschriebenes Blatt mehr. Durch gute Leistungen im Welser Nachwuchsverein kann Friedl bereits auf zahlreiche Einsätze im U17 und Junioren Nationalteam zurückgreifen. Sein erstes U23 Jahr verbrachte der aus Stadl-Paura kommende Profi in Frankreich und kehrt nun voller Selbstvertrauen in seine Heimat zurück: „Hrinkow Advarics bietet mir die bestmögliche Plattform um mich weiter zu entwickeln. Meine Position im Team sehe ich als Helfer, wo ich vor allem die bergstarken Fahrer unterstützen kann“, so Friedl.

Mit Andreas Walzel holte man zudem einen sehr endschnellen Fahrer. Mit seinen erst 21 Jahren kann Walzel bereits auf zahlreiche wichtige Einsätze zurückblicken. So war er auch Teil des Teams Vorarlberg, als man 2015 die Österreich Rundfahrt für sich entscheiden konnte. Walzel ist zudem eine wichtige Stütze im U23 Nationalteam, bestritt die U23 Europameisterschaften sowie die Tour de l’Avenir. Dementsprechend hoch sind auch die Ziele des Welsers: „In der kommendes Saison möchte ich unbedingt unter die Top 10 bei der U23 WM in Bergen (Norwegen) fahren, gleiches gilt für die U23 Flandernrundfahrt. Im Team sehe ich meine Aufgaben vorwiegend als Helfer, wo ich aber auch Sprints aus kleineren Gruppen für mich entscheiden möchte.“

Daniel Eichinger ist der dritte im Bunde der U23 Fahrer. Der aus Allhaming stammende 21-jährige Allrounder verbrachte seine Jugend beim Nachwuchsteam in Wels und sammelte seine ersten Erfahrungen im Elite Bereich beim Union Raiffeisen Radteam Tirol. Kommende Saison wird Eichinger versuchen in zahlreichen Fluchtgruppen vertreten zu sein, um sein Team bestmöglich zu unterstützen.

Last but not least Paul Redtenbacher. Der 21-jährige Windischgarstener verbrachte seine Jugend beim, schon damals von Hrinkow gesponserten, Team Mazda Eder Walding und wechselte anschließend für 2 Jahre zu Amplatz BMC. Nach einem kurzen aber erfolgreichen Gastspiel beim Union Raiffeisen Radteam Tirol kehrt er nun in seine Heimat zurück.
„Ich bin äußerst glücklich diese Chance bekommen zu haben und werde in der kommenden Saison alles geben um unseren Kapitänen zu helfen. Sollte ich selbst mal in den Genuss kommen fahren zu dürfen, werde ich diese Möglichkeit eiskalt nützen“ so Redtenbacher motiviert.
Seine größten Erfolge feierte der Bergspezialist mit einem 9. Platz bei den österreichischen Staatsmeisterschaften am Berg, einem 23. Platz bei Croatia-Slovenia (UCI 1.2) und einem 29. Platz beim italienischen Klassiker Trofeo Aldice Degasperi.

Team Building in der Stadt Steyr

Die jungen Wilden konnten sich vergangenes Wochenende bei einem Teambuilding in der Stadt Steyr perfekt in die Mannschaft integrieren. Bei einer 4 stündigen Wanderung auf die Damberg Warte über Garsten zurück nach Steyr lernten sich die Fahrer erstmals näher kennen. Nach zahlreichen Team- und Einzelgesprächen, wo unter anderem die Saisonziele bekannt gegeben wurden, genoss man ein gemeinsames Abendessen im Hotel Mader ehe der Abend beim traditionellen Weihnachtsmarkt ausklang und die Nacht im Stadthotel Styria verbracht wurde.

ELITE RADTEAM ARBÖ DENZEL REIST NACH COSTA RICA

Das Wiener Elite Radteam Arbö Denzel wird dieses Jahr an der Vuelta Costa, einer UCI 2.2 Rundfahrt über 12 Etappen teilnehmen sowie der Gran Premio Costa Rica einem Rennen der Kategorie UCI 1.2 teilnehmen. Beide Rennnen sind Teil der America Tour. Los gehts am 13. Dezember mit dem Eintagesrennen, vom 14. - 25. rollt dann die Vuelta Costa Rica.

Für die Wiener Elite Mannschaft ist es nicht der erste Einsatz bei einer internationalen Profi Rundfahrt, in den letzten 2 Jahren stand das Team auch bei Rundfahrten in Russland, Indonesien, Marokko und Algerien am Start. Neben feinem Rennsport bieten die Rennen im Ausland auch immer ein grosses Reservoir an Eindrücken und Erlebnissen.

Im Aufgebot stehen Rupert Hödlmoser, Christian Haas, Stefan Etzlsdorfer, Wolfgang Tenor, Tomas Zechmeister (CZE) und Alexander Dürager. Betreut werden die Jungs vom Routinier Miroslav Kirh, Thomas Beck, Ekaterina Skidanenko und Marie Tomas.

Wer hier in der Gesamtwertung mitreden möchte muss klettern können, hier kommen Christian Haas und Stefan Etzlsdorfer ins Spiel. Beide haben schon bewiesen dass sie bergauf Akzente setzten können. Zechmeister, Hödlmoser, Tenor und Dürager werden ihre Chancen in Ausreißergruppen suchen.

Die Rundfahrt führt über 12 Etappen, und sehr bergiges Terrain durch das Mittelamerikanische Land. Für das Team geht es aus dem Österreichischen Winter direkt in den Mittelamerikanischen Sommer. Tropische Temperaturen, 12 Etappen und vor allem auch über 3000m hohe Gebirgspässe werden den Fahrern einiges abverlangen.

Vor allem die Einheimischen und Amerikanischen Teams die hier wichtige Punkte für die America Tour sammeln und auch in Topform sein werden. Wenn man die Ergebnisse verfolgt scheint vor allem das Einheimische Team Canel Specialized bärenstark zu sein, wie zahlreiche Siege bei mittelamerikanischen Rennen in den letzten Wochen beweisen.

Aber auch Nationalmannschaften aus Russland, Cuba und Bolivien zählen zu den Konkurrenten.

AUSNAHMEFAHRER KEHRT NACH ÖSTERREICH ZURÜCK!

Riccardo Zoidl kehrt nach drei Jahren beim Pro Tour Team Trek-Segafredo nach Österreich zurück. Im nächsten Jahr wird der 28-jährige Eferdinger wieder für das Team Felbermayr Simplon Wels starten. Bei dieser Mannschaft feierte er im Jahr 2013 mit dem Sieg bei der Internationalen Österreich-Radrundfahrt und den Siegen bei den Österreichischen Meisterschaften Straße und Berg seine größten Erfolge bei heimischen Rennen. Als erster Österreicher gewann er in diesem Jahr auch die UCI Europe Tour. Ricci Zoidl hat sich trotz des Vorliegens einiger Angebote ausländischer Teams für das Welser Radteam entschieden, weil es bei diesem Team möglich ist, auch in Österreich als Profi-Radrennfahrer optimale Voraussetzungen vorzufinden. Auch der Rennkalender mit der Teilnahme an zahlreichen internationalen Rundfahrten kann sich sehen lassen. „Ich habe mir für 2017 zum Ziel gesetzt, zahlreiche Rennen siegreich zu bestreiten, meinen Sieg bei der Österreich-Radrundfahrt zu wiederholen und das Team weiter voranzubringen“, betont Riccardo Zoidl. 

Ausnahmefahrer kehrt nach Österreich zurück

Riccardo Zoidl ist eines der Aushängeschilder im heimischen Radsport. Nach seinen unglaublichen Triumphen im Jahr 2013 erhielt er zahlreiche Angebote von ausländischen Pro Tour Teams. Schließlich entschied er sich für das US-ProTour Team Trek-Segafredo, für das er 2014 mit dem Giro d’Italia seine erste Grand Tour bestritt, die er auf dem guten 40. Gesamtrang beendete. Im Jahr 2016 bestritt er die Vuelta und konnte bei der stark besetzten Tour of Croatia die Bergwertung und eine Etappe für sich entscheiden.

Österreichische Rennen immer im Fokus

Aber auch bei heimischen Rennen war er immer wieder präsent, so sicherte er sich 2016 bei den Österreichischen Meisterschaften im Einzelzeitfahren den 3. Platz. Unvergessen war heuer auch sein Antreten beim Bundesligarennen in Judendorf als One-Man-Show, das er ohne eigenes Team in überlegener Manier gewann. Letztendlich hatte er bei diesem Rennen über 191 Kilometer und 2.500 Höhenmeter einen Vorsprung von 1:32 Minuten auf die ersten Verfolger. „Riccardo Zoidl ist top in Form und wird dem Team Felbermayr Simplon Wels zu neuen sportlichen Höhenflügen verhelfen“, sind sich die Verantwortlichen der Radsport Wels sicher.

Zahlreiche Rennsiege im Jahr 2017 als Ziel

Riccardo Zoidl hat sich 2017 Siege bei in- und ausländischen Rennen zum Ziel gesetzt undwill sowohl bei der Österreich-Radrundfahrt und der Wiesbauer-Radbundesliga ganz vorne landen. „Das Welser Team bietet seinen voll motivierten Fahrern und der professionellen Rennsportbetreuung die perfekte Grundlage, um auch international erfolgreich zu sein“, freut sich der Eferdinger auf die neue Herausforderung.

CONTINENTAL TEAM WSA-GREENLIFE MIT NEUZUGANG!

Die Abgänge beim Continental Team WSA Greenlife (Lukas Schlemmer, Jan Sokol, Robin Ratkic und Michael Taferner) konnten am heurigen Saisonende mit durchwegs jungen, heimischen Rennfahrern kompensiert werden.  
 
Von den Junioren stoßen der ÖRV-Cupsieger und mehrfache österreichische Meister Marco Friedrich bzw. der Bad Mitterndorfer Moritz Irendorfer (Felbermayer) zum Team.  Weiterer steirischer Neuzugang ist der Friedberger Stefan Kolb (Österr. Meister Amateure) und die beiden Ex-Mountainbiker Matthias Grick (Bad Mitterndorf) bzw. der in Graz studierende Vorarlberger Jodok Salzmann.
Der ÖRV-Bundesliga Gesamtsieger 2011 und 2014 Florian Bissinger, der Liga-Zweite 2016 Helmut Trettwer und der langjährige Kapitän Hans-Jörg Leopold bilden die Speerspitze in der Saison 2017 – mit sechs U23-Fahrern ist das Team WSA-Greenlife auch für die internationalen Renneinsätze im Elite-Nachwuchsbereich bestens gerüstet... 
 
Die Ziele für die nächste Saison sind mit der Österreich-Radrundfahrt, Top-Platzierungen bei Rennen der UCI-Europe Tour und den heimischen Meisterschaften bzw. der Rad-Bundesliga klar definiert.
Beim gemeinsamen Trainingscamp im Rad und Bikezentrum in Deutschlandsberg am letzten Wochenende erfolgte die offizielle Begrüßung der Neuzugänge und der Startschuss in eine erfolgreiche Radsportsaison 2017.
 
Der Kader in der Saison 2017:  
Florian Bissinger, Christian Dallinger, Marco Friedrich, Moritz Irendorfer, Matthias Grick, Stefan Kolb, Markus Kopfauf, Hans-Jörg 
Leopold, Stefan Pöll, Jodok Salzmann, Helmut Trettwer.

TEAM VORARLBERG-TEAM KADER TEIL 2

Wie ein Schweizer Uhrwerk: Fabian Lienhard, Gian Friesecke und Thery Schir wechseln über die Grenze! Vorarlberger MTB Profi Daniel Geismayr rockt 2017 auch die Straßen – Fran Zurita und Der Zsolt verlängern – Manuel Bosch neu dabei!

Fünfzehn Fahrer zählt der aktuelle Kader des Team Vorarlberg für die kommende Saison. Man geht sehr breit aufgestellt mit einer jungen, attraktiven Mannschaft auf die Jagd nach Punkte, Siege und Sekunden in die neue Saison. 

Schweizer Qualität soll für Furore sorgen!
Neben Team Leader Patrick Schelling, wurden mit Fabian Lienhard, Gian Friesecke und Thery Schir drei weitere junge, hoffnungsvolle Profis aus dem Nachbarland verpflichtet. Allen voran Fabian Lienhard (23). Er bringt schon einiges an Erfahrung mit, war er doch die zweite Saisonhälfte beim World Tour Team BMC Racing bei zahlreichen großen Rennen am Start. „Ich habe für die neue Saison natürlich meine Ziele nach oben korrigiert und möchte meinen ersten UCI Sieg einfahren und dazu auch die starken Bergfahrer unterstützen. Wir sind als Team super stark aufgestellt – lets go!“ so der Klassikerspezialist Fabian Lienhard aus Steinmaur in der Schweiz!
In diese Kerbe schlagen auch seine Landsleute Gian Friesecke (22) und Thery Schir (23). Die beiden Schweizer Nationalteam Fahrer strahlen vor Selbstvertrauen und wollen ebenso das Team unterstützen, aber auch ihre persönlichen Erfolge im Team feiern. Gian Friesecke ist ein sehr kompletter Rennfahrer und sollte bei den klassischen Rennen die beste Performance abrufen können. Thery Schir gilt als sehr starker Zeitfahrer und Rolleur und will das im kommenden Jahr unter Beweis stellen.
Alle drei Fahrer sind auf Empfehlung vom Schweizer Nationaltrainer Danilo Hondo zum Team gestoßen.
 
Vorarlbergs Top MTB Crack Daniel Geismayr möchte bei der Ö-Tour die Straßen rocken!
Groß war die Freude, als Daniel Geismayr (27) die Zusage gegeben hat. Er ist der dritte Vorarlberger Fahrer im Team und möchte sein MTB Rennprogramm mit einem guten Straßenprogramm komplettieren. Geismayr gehört weltweit zu stärksten Marathon Profis und konnte in dieser Saison mit Hermann Pernsteiner den Bike Transalp gewinnen, sowie zahlreiche weitere Erfolge feiern (2. GC Swiss Epic, 2. GC Brazil Ride usw.).
Daniel Geismayr: „Mein Ziel auf der Straße ist sicherlich die Österreich Rundfahrt. Dort möchte ich zeigen dass ein Mountainbiker nicht nur auf Stollenreifen schnell fahren kann. Im Hinblick auf dieses Highlight muss ich mich aber zuerst bei den Vorbereitungsrennen gut hineinfinden. Ich liebe Herausforderungen und freue mich schon auf die kommenden Rennen im neuen Jahr!" An der MTB Marathon WM in Singen (GER) möchte Daniel eine Medaille.
 
Top! Francesc Zurita und Der Zsolt auch 2017 im Team!
Wieder mit dabei die beiden Raketen Francesc Zurita (SPA) und Der Zsolt (HUN), welche gerade zuletzt in China bei der Tour of Hainan mehre Male in die Top Ten gefahren sind. Zurita, der smarte Spanier, möchte seine aufsteigende Performance in der kommenden Saison weiter prolongieren, dann ist ein Sieg die logische Konsequenz. Er bringt aufgrund seiner profihaften Einstellung beste Voraussetzung dafür mit auch ein „großes Ding“ abzuschießen.
Der Zsolt wird die wichtige Position des Captain de la Route einnehmen. Als Verbindungsmann zwischen den Fahrern und dem sportlichen Leiter soll der erfahrene Ungar das Zünglein der Waage sein. Dies konnte er heuer bereits in zahlreichen Rennen sehr professionell unter Beweis stellen. Mit seiner ruhigen und souveränen Art wird er seine langjährige Erfahrung einzusetzen wissen.

Den 15 köpfigen Kader komplettiert Manuel Bosch (27) aus Imst. Er kommt als Elitefahrer in das Team und hat seine Stärken bei längeren harten Rennen. Seine Aufgabe wird zum Einstieg in die Saison vor allem auch die Team Arbeit darstellen. Er ist top motiviert und möchte in der Rad Bundesliga vorne mitfahren und seine Kollegen im Rennen supporten.

Somit steht der Kader für die 19. Saison des Teams Vorarlberg. Anfang Dezember wird sich das komplette Team erstmals treffen. Die Freude in der Team Leitung ist nach zwei sehr erfolgreichen Jahren groß eine derart motivierte Mannschaft zusammengestellt haben zu können.

Die Fangemeinde darf sich auf ein sehr aktives Team Vorarlberg in der bevorstehenden Saison freuen. Bevor lassen wir aber den Winter ins Land ziehen und wünschen eine ruhige und erholsame Weihnachtszeit!

Aufgebot Team Vorarlberg 2017:

Patrick Jäger, Daniel Geismayr, Michael Kucher, Maximilian Hammerle, Manuel Bosch (alle AUT)
Patrick Schelling, Fabian Lienhard, Gian Friesecke, Thery Schir (alle SUI)
Sebastian Baldauf, Martin Meiler, Lukas Meiler (alle GER)
Francesc Zurita (SPA)
Der Zsolt (HUN)
Reinier Honig (NED)